DE749367C - Als Stopfbuchse ausgebildeter Rohrdehnungsausgleicher - Google Patents

Als Stopfbuchse ausgebildeter Rohrdehnungsausgleicher

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DE749367C
DE749367C DE1939749367D DE749367DD DE749367C DE 749367 C DE749367 C DE 749367C DE 1939749367 D DE1939749367 D DE 1939749367D DE 749367D D DE749367D D DE 749367DD DE 749367 C DE749367 C DE 749367C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/12Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement
    • F16L27/127Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement with means for locking the longitudinal adjustment or movement in the final mounted position
    • F16L27/1275Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement with means for locking the longitudinal adjustment or movement in the final mounted position by means of at least an external threaded bolt
    • F16L27/12751Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement with means for locking the longitudinal adjustment or movement in the final mounted position by means of at least an external threaded bolt the threaded bolt extending longitudinally

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Als Stopfbuchse ausgebildeter Rohrdehnungsausgleicher Zum Ausgleich der in einer Rohrleitung auftretenden Wärmedehnungen werden entweder große leierförmige Bogen oder federnde Zwischenstücke mit Ringwellen vorgesehen. Die erste Maßnahme erfordert viel Platz, der oft nicht zur Verfügung steht; im zweiten Falle besteht die Gefahr, daß der durch die Herstellung der Ringwellen ohnehin in seiner Widerstandsfähigkeit geschwächte Werkstoff an diesen Stellen überbeansprucht wird. Deshalb hat man es auch schon mit stopfbuchsartigen Verbindungen versucht, bei denen das eine Rohrstück in das andere hineinragt und beide Teile der Rohrleitung sich normalerweise ohne Aufnahme zusätzlicher Spannungen gegeneinander verschieben können. Eine solche freie axiale Beweglichkeit ist aber in Frage gestellt, wenn eine Packung verwendet wird, die insbesondere bei höheren Drükken nur dann einigermaßen dichthält, wenn sie durch wiederholtes Nachziehen der Stopfbuchsbrille mit der Zeit immer fester gegen die abzudichtenden Flächen gepreßt wird.
  • Ein solches mehrfaches und nur für eine begrenzte Dauer durchführbares Nachziehen der Stopfbuchsbrille kann vermieden werden, wenn diese ausschließlich oder doch vorwiegend zum Festhalten der in der Kammer angeordneten Packung dient und deren Abdichtungsdruck auf andere Weise erreicht wird. Man kann dabei etwa an die Verwendung selbstspannender Ringe nach Art von Kolbenringen o: dgl. denken. Da jedoch der radiale Abdichtungsdruck solcher Ringe jeweils nur nach einer Seite gerichtet ist, müßten für eine Stopfbuchskammer außenspannende und innenspannende Ringe vorgesehen werden. Äber selbst eine aus mehreren Ringen bestehende Anordnung, bei der der Reihenfolge nach abwechselnd je ein Ring durch Eigen-oder auch Fremdspannung nach außen bzw. nach innen abdichtet, genügt allein noch nicht für die im vorliegenden Falle gestellten Anforderungen, da die äußeren und inneren Dichtungsstellen von verschiedenen Teilen gebildet werden.
  • Einen weiteren Schritt auf dem Wege zu einer für hochbeanspruchte Rohrdehnungsausgleicher geeigneten Stopfbuchse bilden solche Dichtungselemente, die gleichzeitig nach außen und nach innen abdichten können. Man hat zu diesem Zweck Ringe von U-förmigem Querschnitt entwickelt, deren Schenkel sich radial an die beiden Kammerwände legen. Das Auseinanderspreizen der beiden Schenkel erfolgt durch besondere Spannglieder oder auch durch das Druckmittel selbst, indem die offene Seite des Ringquerschnittes der Leckrichtung entgegen liegt. Derartige zur Abdichtung gegen Druckflüssigkeiten und Druckluft vorzugsweise aus Leder hergestellten Manschettenringe eignen sich jedoch ehensowenig wie alle Weichpackungen für Heißdampfstopfhuchsen. Es gibt zwar auch Ringe aus anderen imprägnierten Geweben. die eine genügende Widerstandsfähigkeit gegen hohe Temperaturen haben; mit Rücksicht auf die Werkstoffeigenschaften einerseits und die Anordnung als endlose oder jedenfalls mit im eingebauten Zustand dicht aufeinanderliegenden Stoßflächen versehene Ringe andererseits ist dabei eine Abdichtung auf Grund eigener Elastizität nur in sehr beschränktem Maße möglich. Das gleiche trifft auf endlose Metallringe zu, deren U-förmiger Querschnitt in der erwähnten "'eise angeordnet ist. Ein aus anderen Gründen mit einem derartigen Querschnitt versehener geschlitzte- Ring ist als Kolbenring bekannt; demgemäß ist er im vorliegenden Falle nicht verwendbar, weil sein Querschnitt entsprechend der anderen Aufgabe so liegt, daß er nur nach außen, und zwar mit dem die beiden Schenkel verbindenen Mittelteil abdichtet: ein Auseinanderspreizen der Schenkel würde dagegen das Arbeiten des Ringes in der Kolbennut gefährden.
  • Ein sowohl bezüglich der Abdichtung gegen sehr hohe Drücke als auch bezüglich der erforderlichen gegenseitigen Beweglichkeit der beiden Rohrenden betriebssicherer und dazu für Heißdampfleitungen geeigneter Stopfhuchsenausgleicher kann also nicht mit dem einen oder anderen der bekannten Dichtungselemente versehen werden; deshalb soll mit der vorliegenden Erfindung unter Benutzung von teilweise an sich bekannten Einzelmerkmalen eine ganz besondere Gesamtanordnung vorgeschlagen «-erden, die den beabsichtigten Zweck nach jeder Richtung hin erfüllt. Diese Anordnung besteht darin, daß in der vorgeschalteten Kammer aufgeschnittene Ringe aus einem «-armfesten iNIetall und von an sich bekanntem U-förmigem, nach der Überdruckseite hin offenem Querschnitt angeordnet sind, deren Schenkel sowohl durch eigene Federung als auch durch das Strömungsmittel radial nach außen und nach innen gegen die einerseits von dem «-NIuffenrohr, andererseits von dem Tauchrohr gebildeten Kammerwände gedrückt «-erden und in der nachgeschalteten Kammer ebenfalls in an sich bekannter `'eise, und zwar auch hier wieder ohne@hesondere Spannfedern allein mit Hilfe der Brille. der Reihe nach abwechselnd an der inneren und äußeren Kammerwand anliegende Dichtungsringe von dreieck- hzw. tra l@ezförmigem Querschnitt angeordnet sind, die, vorzugsweise paarweise. abwechselnd aus Metall und Graphit bestehen.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung gegenüber bekannten Rohrdehnungsausgleichern liegt nicht nur im einfachen Iufbau der Stopfbuchse und dein Fortfall leicht rostender und nur einseitig die Pakkung an die Dichtflächen anpressender Spannfedern, sondern insbesondere zunächst in der Anordnung durch eigene Federung und dein Druck der 1.eckinengen selbsttätig nach aulien und nach innen abdichtender U-förmiger geschlitzter Packungsringe aus «-armfestem Metall in der vorgeschalteten Kammer. Ein weiterer Vorteil der Komhinationsstopfhuchse ist in den für den veränderten Zustand des Druckmittels in der nachgeschalteten Kammer besonders -geeigfieten Abdichtungselementen aus verschiedenem Werkstoff zti erblicken, die init ihrem vorzugsweise trapezfiirutigerri Querschnitt paarweise abwechselnd nach auflen und innen durch leichtes axiales Anziehen der Packung in radialer Richtung gegen die Kainnierwände abdichten. Vermittels der zwischengelegten Graphitringe ist ferner ein gutes Arbeiten der Stopfbuchse unter Wegfall besonderer Schmiervorrichtungen gewährleistet. Die Nichtverwendung von im l3etriehe erfahrungsgemäß öfters nachzuziehender `Veiehpackungen bei gleicher Zahl und Größe der übrigen Dichtungsringe gestattet außerdem eine kürzere Baulunge. Darüber hinaus kann die Vorspannung jeder Kammerpackung unabhängig von der anderen, durch eine besondere Brille entsprechend den gegebenenfalls auftretenden Undichtheiten für sich allein eingestellt werden. Die neue Bauart kann schließlich auch als Drehstopfbuchse ausgebildet werden. wobei das Tauchrohr gegenüber (lein anderen Teil der Rohrleitung auf sich frei beweglich unmittelbar gegen die beiden Rohrteile abstützenden Kugeln drehbar gelagert ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen in io Abbildungen dargestellt, von denen die Abh. i und ? jeweils die ganze Stopfhuchsanordnung und die Ahb.3 bis io i verschiedene Einzelheiten erkennen lassen.
  • Das Tauchrohr a. ist von zwei ringförmigen Stopfhuchskaminern b, c= umgehen, die nach aulien durch die beiden Stopfbuchsgehäused, e begrenzt «-erden; von diesen stellt das erste t eine erweiterte Fortsetzung des Anschlußrohrstückes t dar.- In der vorgeschalteten Kammer b sind mehrere im Oberschnitt etwa U-förmige geschlitzte -NIanschettenringe g aus einer für hohe Dampftemperaturen geeigneten Stahllegierung angeordnet: die Schenkel dieser Ringe sind, wie au: Ahb. 3 ersichtlich ist, auf den Außenseiten mit Nuten k versehen und an ihren freien Enden zugeschärft. Die gegeneinander versetzten schmalen Ringschlitze i (Abb. 4) sind durch Einlagen überbrückt. Die Abb.6 bis io zeigen weitere Ausführungen von gegebenenfalls durch Schweißung hergestellten U-förmigen Ringquerschnitten, deren Schenkel durch federnde Elemente zusätzlich auseinandergespreizt werden können. Zum Abführen des bereits in der Kammer b anfallenden Kondensates ist am Austrittsende dieser Kammer eine nicht besonders gezeichnete Entwässerungsleitung angeschlossen.
  • In der nachgeschalteten Stopfbuchskammer c sind der Reihe nach innen- und außenspannende Dichtungsringe k bzw. m von dreieck- oder in weiterem Sinne trapezförmigem Querschnitt angeordnet; hierbei folgen immer abwechselnd zwei Metallringe und zwei Graphitringe. Zwischen ihren schrägen Seitenflächen befinden sich zur Überbrückung der Ringschlitze dünne Bleche n, die mit ihren zugeschärften inneren und äußeren Kanten eine Spitzendichtung bilden. Abgeschlossen wird die Kammer c durch die S'topfbuchsbrille o, in der sich ein Ringkanal p zur Ableitung von Leckwasser befindet. Außerdem kann eine Einrichtung zum genauen Einstellen der Stopfbuchsbrille vorgesehen werden. Die beiden Gehäuse d, e sind durch eine Flanschverschraubung q gegeneinander befestigt; ihre Trennfuge ist durch einen Weicheisenring r abgedichtet. Die abdichtende Außenfläche des Tauchrohres ist mit einer widerstandsfähigen harten Deckschicht s versehen (Abb.3).
  • Die Ausführung nach Abb. 2 zeigt die Anwendung einer derartigen Anordnung bei einer Drehstopfbuchse. In diesem Falle ragt das zweite Stopfbuchsgehäuse e mit einer ringförmigen Verlängerung t in einen entsprechenden Raum hinein, der einerseits von dem Tauchrohr und andererseits von einem Ansatz zs dieses Rohres gebildet wird. Die Stopfbuchskammer b erhält dadurch einen etwas größeren Durchmesser, die. U-förmigen Ringe g sind aber in diesem Falle schmaler und unmittelbar hintereinander oder, wie aus Abb. 9 ersichtlich ist, mit gegenseitigem-Abstand in den Ansatz u eingelassen. Zwischen den Stirnflächen dieses Ansatzes und den Gegenflächen der beiden Stopfbuchsgehäuse sind Kugeln v mit ganz geringem Spiel angeordnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Stopfbuchse ausgebildeter Rohrdehnungsausgleicher für hohe Drücke und Temperaturen mit zwei hintereinandergeschalteten Kammern, in denen verschiedenartige Dichtungselemente angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der vorgeschalteten Kammer (b) aufgeschnit--_tene Ringe (g) aus einem warmfesten Metall und von an sich bekanntem U-förmigem, nach der Überdruckseite hin offenem Querschnitt angeordnet sind, deren Schenkel sowohl durch eigene Federung als auch durch das Strömungsmittel radial nach außen und nach innen gegen die einerseits von dem Mufenrohr, andererseits von dem Tauchrohr gebildeten Kammerwände gedrückt werden und in der nachgeschalteten Kammer (c) ebenfalls in an sich bekannter Weise, und zwar auch hier wieder ohne besondere Spannfedern allein mit Hilfe der Brille (o), der Reihe nach abwechselnd an der inneren und äußeren Kammerwand anliegende Dichtungsringe (k, m) von dreieck- bzw. trapezförmigem Querschnitt angeordnet sind, die (vorzugsweise paarweise) abwechselnd aus Metall und Graphit bestehen.
  2. 2. Rohrdehnungsausgleicher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Tauchrohr (a.) gegenüber dem anderen Teil (f) der Rohrleitung auf sich frei beweglich unmittelbar gegen die beiden Rohrteile abstützenden Kugeln (v) drehbar gelagert ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften . . Nr. 503 859, 389 844, 178 197; österreichische Patentschrift - 75 464; französische - - 644 300; britische Patentschriften . . - 25769 v. J.1911, 186 594, 246 554; USA.-Patentschriften ..... - 739859, 1490716, 1824422'; Werbeschrift, der Asbest- und Gummi-Werke Martin Merkel G. m. b. H., Hamburg, »Automatic« Lippenringe, S. 15.
DE1939749367D 1939-02-15 1939-02-15 Als Stopfbuchse ausgebildeter Rohrdehnungsausgleicher Expired DE749367C (de)

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