DE544089C - Segmentstopfbuechse fuer Dampfturbinenwellen - Google Patents

Segmentstopfbuechse fuer Dampfturbinenwellen

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DE544089C
DE544089C DE1930544089D DE544089DD DE544089C DE 544089 C DE544089 C DE 544089C DE 1930544089 D DE1930544089 D DE 1930544089D DE 544089D D DE544089D D DE 544089DD DE 544089 C DE544089 C DE 544089C
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DE
Germany
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segments
stuffing box
ring
segment
steam turbine
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930544089D
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English (en)
Inventor
Karl Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Germaniawerft AG
Original Assignee
Fried Krupp Germaniawerft AG
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Publication of DE544089C publication Critical patent/DE544089C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/003Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by packing rings; Mechanical seals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Segmentstopfbüchsen für Dampfturbinenwellen. Es ist bei solchen Stopfbüchsen bekannt, das Durchtreten des Leckdampfes zwischen den Kohlenringen und den sie trennenden metallenen Stopfbüchskammerwänden dadurch zu verhindern, daß man Doppelkohlenringe verwendet und diese unter Vermittlung von an ihrer Außenfläche vorgesehenen schrägen
ίο Flächen durch einen Federring gegen die Kammerwände anpreßt. So eingerichtete Stopfbüchsen haben aber den Nachteil, daß die dem Dampf zunächst liegende Ringhälfte sich unter dem Dampfdruck ausdehnt und den
ig Federring aufweitet. Dann aber wird die zweite Ringhälfte lose, und es besteht die Gefahr, daß ihre Segmente mit der Welle zum Streifen kommen.
Ein weiterer Nachteil zeigt sich beim Ein-
ao bau dieser bekannten Ringe. Soweit sie nämlich mehrteilige Federringe besitzen, ist die Anordnung so getroffen, daß ein Einbau bei geschlossener Turbine zwar möglich, aber deshalb besonders schwierig ist, weil die ein-
2g zelnen Ringsegmente durch die Federung nicht zu einem geschlossenen Ring zusammengehalten werden, sondern im Gegenteil das Bestreben haben, auseinander zu fallen. Soweit aber ein einteiliger Federring vorhanden ist, ist der Einbau von solchen Stopfbüchsen nur bei herausgenommenem Läufer möglich.
Die Erfindung bezweckt, diese Mängel bei einer Segmentstopfbüchse zu beseitigen, bei der in jeder Kammer nur ein Kohlenring angeordnet ist.
Die Erfindung besteht darin, daß die Segmente des Kohlenringes in axialer Richtung ungeteilt und außen dachförmig abgeschrägt sind, wobei auf dieser Dachfläche zwei ebenfalls aus Segmenten bestehende Dichtungsringe gelagert sind, die unter der Wirkung eines federnden Spannringes stehen und deren Segmente von dem Spannring insbesondere beim Einbau gegen seitliches Herausfallen gehalten werden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. ι zeigt die Stopfbüchse in einem Axialschnitt und Abb. 2 in einem Querschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 1.
Mit ι ist die Turbinenwelle bezeichnet, 2 sind die winkelförmigen Kammerringe der Stopfbüchse. Die in dieser untergebrachten Kohlenringe 3 bestehen aus einzelnen Segmenten. Diese sind außen dachförmig abgeschrägt und tragen auf dieser Dachfläche zwei Dichtungsringe 4, die ebenfalls wieder in Segmente unterteilt sind. Die Segmente der Ringe 3 und 4 können zweckmäßig an ihren Stoßfugen mit ineinandergreifendem Dichtungsversatz versehen sein. Die Kohlen- und Dichtungsringe 3 und 4 werden durch einen
*) Von der Patentsucherin ist als der Erfinder angegeben worden:
Karl Schmidt in Kiel,
Spannring 5 zusammengehalten. Dieser besteht aus mehreren rinnenförmig gebogenen Blechen, die durch Zugfedern 7 zu einem Ring miteinander verbunden sind. Die Ränder der Bleche 5 sind rechtwinklig umgebogen und sichern zusammen mit den an den Dichtungsringen angeordneten Leisten 6 die Dichtungsringe gegen seitliches Abrutschen auf den Dachflächen der Kohlenringe. Infolgedessen können die Kohlensegmente, die Segmente der Dichtungsringe und der Federring nach Lösen des letzteren um die Welle herum zu einem Stopfbüchsring zusammengesetzt werden, der nach Schließen des Federringes beim Einsetzen in die Stopfbüchse nicht mehr auseinanderfallen kann und als Ganzes axial auf der Welle verschiebbar ist. Der Zusammenbau der Stopfbüchse kann also bei geschlossenem' Turbinengehäuse und eingelegtem Läufer vorgenommen werden.
Die Wirkungsweise der Stopfbüchse ist folgende: Der Dampf tritt durch den zwischen den Kammerringen 2 und der Welle 1 vorhandenen Ringspalt ein und gelangt zwischen die Kammerwand 2 und Kohlenring 3. Er drückt dabei den Kohlenring in der in Abb. 1 dargestellten Pfeilrichtung gegen die Kammerwand 2. Da aber dem Dampf durch die Dichtungsringsegmente 4, die unter der Wirkung des Federringes 5, 7 abdichtend an die Kammerwand anliegen, der Weg in den oberen Raum der Kammer versperrt ist, so übt der zwischen Turbinenwelle und Kohlenring befindliche Dampf auf die Segmente 3 einen Druck in radialer Richtung aus. Dadurch werden diese Segmente fest gegen die beiden Dichtungsringe 4 angedrückt, so daß eine gute Dampfabdichtung stattfindet. Die Segmente werden also ständig durch den Dampf von der Turbinenwelle ferngehalten, und es behält der Kohlenring 3 seine zur Wellenmitte konzentrische Lage inne. Damit ist der eingangs beschriebene Nachteil der bekannten Stopfbüchsen beseitigt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    gehalten
    i. Segmentstopfbüchse für Dampfturbinenwellen, bei welcher in jeder Kammer ein aus mehreren Segmenten bestehender Kohlenring angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente des Kohlenringes (3) in axialer Richtung ungeteilt und außen dachförmig abgeschrägt sind, wobei auf dieser Dachfläche zwei ebenfalls aus Segmenten bestehende Dichtungsringe (4) gelagert sind, die unter der Wirkung eines federnden Spannringes (5, 7) stehen und deren Segmente von dem Spannring insbesondere beim Einbau gegen seitliches Herausfallen
    werden.
  2. 2. Segmentstopfbüchsenach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannring (5, 7) aus mehreren rinnenförmig gebogenen Blechen besteht, zwischen die Federn (7) eingeschaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930544089D 1930-10-21 1930-10-21 Segmentstopfbuechse fuer Dampfturbinenwellen Expired DE544089C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115875088A (zh) * 2022-12-01 2023-03-31 山东齐鲁电机制造有限公司 一种汽轮机可调汽封及弹簧片的设计方法

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