DE355652C - Puffer, insbesondere fuer Turbinenwellen - Google Patents

Puffer, insbesondere fuer Turbinenwellen

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DE355652C
DE355652C DEI20541D DEI0020541D DE355652C DE 355652 C DE355652 C DE 355652C DE I20541 D DEI20541 D DE I20541D DE I0020541 D DEI0020541 D DE I0020541D DE 355652 C DE355652 C DE 355652C
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DE
Germany
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piston
pressure
collar
disks
cylinder
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Expired
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DEI20541D
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English (en)
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General Electric Co
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General Electric Co
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Application granted granted Critical
Publication of DE355652C publication Critical patent/DE355652C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/04Antivibration arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Puffer, insbesondere für Turbinenwellen. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Puffern zur Verminderung oder Dämpfung achsialer Schwingungen eines umlaufenden Teils, der ein begrenztes achsiales Spiel hat. Die Erfindung eignet sich beispielsweise für Turbinen für elastische Treibmittel, um die achsialen Verschiebungen des Läufers zu dämpfen. Besonders ist die Erfindung für Radialturbinen mit entgegengesetzt umlaufenden Rädern geeignet, bei denen der Achsialschub durch Druckscheiben ausgeglichen wird, auf welche das Treibmittel einwirkt, wobei der Druck auf diese Scheiben wächst oder sinkt, je nachdem nun sich die Räder achsial zu bewegen suchen.
  • Die Erfindung bezweckt, einen verbesserten Puffer obiger Art zu schaffen, der Selbsteinstellung besitzt, um die Berübrungsflächen zwischen den umlaufenden und ortsfesten Teilen ständig in Berührung zu halten, so daß alle Gefahr vermieden wird, daß der Puffer unwirksam wird und achsiale Bewegung des einen Teiles unabhängig von dem anderen zuläßt. Zu diesem Zweck wird eine neue Bauart und Anordnung des Kolbens und der zugehörigen Teile des Puffers geschaffen.
  • Der Kolben besteht gemäß der Erfindung aus zwei Scheiben, die auf gegenüberliegenden Seiten eines Bundes auf der umlaufenden Welle im Zylinder des Puffers angebracht sind und für gewöhnlich in nachgiebiger Berührung mit dem Bunde auf der Welle gehalten werden sowie im Betriebe in stetiger Berührung mit dem Bunde durch Flüssigkeitsdruck gehalten werden, der in Kammern hinter jedem der Kolbenteile zugeführt wird, wodurch achsiale Zitterungen des Umlaufteiles durch einen rasch bewirkten Druckausgleich in den beiden Kammern hinter den entsprechenden Kolbenteilen verhindert oder gedämpft werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch in Seitenansicht und teilweise in senkrechtem Schnitt dargestellt.
  • An der umlaufenden Welle 5, beispielsweise dem Ende einer Turbinenläuferwelle, ist ein Wellenteil 6 befestigt, auf dem ein Bund 7 zwischen einem aus dem Stück mit der Welle 6 bestehenden Flansch 8 und einer Mutter 9 gehalten ist. Das äußere Ende der Welle 6 ruht in einem Lager io, das vom Kolben des Puffers getragen wird. Dieser Kolben besitzt zwei Scheiben ii und 12, je eine auf jeder Seite des Bundes 7. Die Scheibe ii trägt das Lager io und -hat eine Anlagefläche 13, die sich gegen eine Seite des Bundes 7 legt, während eine Anlagefläche 14 der Scheibe 12 sich gegen die andere Seite des Bundes 7 legt. Letzterer dreht sich daher zwischen den beiden Scheiben ii und 12, die den Pufferkolben bilden. Der Kolben ist in einem Zylinder 15 verschiebbar, der Deckel 16 und 17 hat. Zwischen diesen und dem Kolben liegen die Druckkammern 18 und i9. Ein Druckmittel, z. B. Öl, wird den Kammern 18 und i9 durch Kanäle 2o und 21 zugeführt, die von einem Behälter 22 ausgehen, welchem die Druckflüssigkeit durch ein Rohr 23 zugeleitet wird. In den Kanälen 2o und 21 sind gefederte Rückschlagventile 24 und 25 angeordnet, welche ein Zurücktreten von Flüssigkeit aus den Kammern 18 und ig in den Behälter 22 verhindern. Auf den Spindeln der Ventile 24. und 25 sind Anschläge 24.a und 25a angebracht. Die Kanäle 2o und 21 und Ventile 24. und 25 liegen in einem Ventilkasten 26. Somit wird ein Teil des Zylinders, in dem der Kolben sich bewegt, durch die Oberwand 27 des Ventilkastens 26 gebildet. Zwischen den Umfängen der Scheiben ii und 12 und dem Zylinder 15 sind Dichtungen angeordnet, um Flüssigkeitsverluste zu vermeiden. Vorzugsweise werden hierfür federnde Dichtungsringe 29 bzw. Stulpdichtungen verwendet, die vom Kolben getragen werden und auf dem Zylinder 15 achsial gleiten. Die Stulpen 29 können beispielsweise hergestellt werden, indem man in einen Ring 3o nahe einer Kante desselben eine Ringnut eindreht. Der Ring wird dann an den Kolben angeschraubt. Die Scheiben ii und 12 haben Ringansätze 31 und 32, welche durch die Bohrungen der Deckel 16 und z7 ragen. Hier sind Dichtungsringe 33 angeordnet, die von der Art der Dichtungen 29 sein können. In jedem Falle ist zu -bemerken, daß die Dichtungsringe sich gegen die Druckkammer hin öffnen, so daß derDruck sie auszudehnen und gegen dieFlächen anzupressen sucht,- gegen die sie abdichten.
  • Die Scheiben ii und i2 werden durch Bolzen 34 federnd verbunden, deren jeder an einem Ende an der Scheibe i2 befestigt ist und am anderen Ende eine Mutter trägt. Zwischen diese und die Scheibe ii sind Federn 35 eingeschaltet, die in Pfannen in Scheibe ii ruhen. In Scheibe i2 sind mehrere Löcher 36, welche die Druckkämmern ig mit dem Ringraum 37 zwischen den Scheiben ii und 12 verbinden. In dem Deckel i7 befindet sich ein Ablaufkanal 38, dessen untere Öffnung durch einen Pflock 39 verschlossen ist, nach dessen Herausschrauben der Behälter 38 entleert werden kann. Zwischen der Welle 6 und dem Deckel 17 liegt eine Dichtung 40; deren Ablauf durch Öffnung 41 in den Kanal 38 geleitet wird.
  • Im Betriebe wird Druckflüssigkeit den Kammern 18 und ig aus dem Behälter 22 zugeführt, der durch Rohr 23 etwa von einer Zahnradpumpe gespeist wird, die von Welle 5 oder in sonstiger Art angetrieben wird. Als Druckflüssigkeit dient vorzugsweise Öl. Der Druck aus Kammer ig pflanzt sich durch Öffnungen 36 zum Ringraum 37 fort, so daß der Druck in diesem Raume der gleiche wie in den Kammern 1ß und =g ist. Die dem Druck ausgesetzte Fläche der Scheiben ii und i2 in den Kammern 18 und ig ist größer als die dem Druck im Ringraume 37 ausgesetzte Fläche der Scheiben ir und i2. Daher hat der Druck in den Kammern 18 und ig die Wirkung, die Scheiben ii und 12 gegen Bund 7 zu drücken. Die entsprechende Differenzfläche, auf welcher unausgeglichener Druck lastet, ist mit A bezeichnet. Die Anlageflächen 13 und 14 werden so federnd in Berührung mit Bund 7 gehalten, und zwar mit ausreichender Kraft, daß die Scheiben ii und 12 stets den Bewegungen des Bundes folgen müssen. Die Vorrichtung wirkt also rasch, um Zitterungen in der üblichen Art zu dämpfen. Im Falle von Abnutzung stellen sich die Flächen 13 und 14 selbst nach und bleiben stets in Berührung mit Bund 7. Damit ist alle Gefahr beseitigt, daß die Verbindung zwischen dem umlaufenden Bund 7 und den ruhenden Scheiben ii und 12 durch Abnutzung lose werden und achsiale Bewegung des Bundes unabhängig von den Scheiben ii und i2 gestatten könnte. Dies ist wichtig, weil die achsialen Schwingungen nur geringe Amplitude haben, und es wesentlich ist, daß der Puffer jederzeit rasch wirkt, wenn Schwingungen zu dämpfen sind. Die Bolzen 34 und Federn 35 bilden eine federnde Verbindung zwischen den Scheiben ii und 12 in Ergänzung der Wirkung des Flüssigkeitsdruckes. Im Betriebe dringt genügend Flüssigkeit aus dem Ringraum 37 zwischen den Bund 7 und die Flächen 13 und 14, um eine Schmierung zu bewirken.
  • Wenn ein Achsialschub beispielsweise von links nach rechts (laut Zeichnung) auftritt. wird die Schubkraft auf den Kolben durch den gesteigerten Druck des Öls in der Kammer 18 aufgehoben, während gleichzeitig der Druck in der Kammer ig entsprechend sinkt, so daß das Ventil 25 durch den Druck des Öls im Behälter 22 geöffnet werden kann und mehr Öl in die Kammer ig eingesaugt wird. Bei einem Schub in der entgegensetzten Richtung wird das Ventil 24. geöffnet und Öl in die Kammer 18 gesaugt.
  • Die durch Schubkräfte in der Längsrichtung hervorgerufenen Schwingungen können nur so lange andauern, als die sie hervorrufenden Kräfte genügend groß sind, um das vorher angesaugte Öl an den verschiedenen Packungen 29 und 33 vorbei herauszudrücken.
  • Während der achsialen Schwingungen werden die beiden Scheiben ix und 12 durch den hinter jeder Scheibe wirksamen Öldruck und durch die zwischen ihnen bestehende Federverbindung dauernd in Berührung mit dem Bund 7 gehalten.
  • Außerdem, daß die Vorrichtung die Abnutzung durch Selbsteinstellung ausgleicht, hat sie auch den Vorteil, daß sie leicht mit genügend großen Auflageflächen ausgebildet werden kann, um den Druck für die Flächeneinheit in zulässigen Grenzen zu halten.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Puffer zur Verhinderung achsialer Schwingungen von Wellen, insbesondere an Turbinen, bei dem die Welle mit einem auf ihr angebrachten Bunde in einem Zylinder einen Kolben entgegen einem Flüssigkeitsdruck verschieben kann, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Kolben aus zwei nachgiebig miteinander verbundenen Teilen besteht, deren je einer auf jeder Seite des Bundes angebracht ist.
  2. 2. Puffer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Kanäle, durch die Druckflüssigkeit in den Zylinder auf beiden Außenseiten des Kolbens zugeführt wird, um dadurch die Teile des Kolbens in Eingriff mit dem Bunde zu halten.
  3. 3. Puffer nach Anspruch-. und 3, dadurch gekennzeichnet, daß Rückschlagventile in den Kanälen angeordnet sind, durch welche die Flüssigkeit dem Zylinder zugeführt wird.
DEI20541D 1919-06-13 Puffer, insbesondere fuer Turbinenwellen Expired DE355652C (de)

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DEI20541D DE355652C (de) 1919-06-13 Puffer, insbesondere fuer Turbinenwellen

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DEI20541D DE355652C (de) 1919-06-13 Puffer, insbesondere fuer Turbinenwellen
GB1496819A GB151079A (en) 1919-06-13 1919-06-13 Improvements in and relating to dash-pots

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE355652C true DE355652C (de) 1922-06-30

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ID=25981270

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DEI20541D Expired DE355652C (de) 1919-06-13 Puffer, insbesondere fuer Turbinenwellen

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DE (1) DE355652C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10005309A1 (de) * 1999-03-02 2000-11-30 Abb Alstom Power Ch Ag Verfahren zur Regelung des axialen Schubausgleichs einer Welle von Turbomaschinen und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10005309A1 (de) * 1999-03-02 2000-11-30 Abb Alstom Power Ch Ag Verfahren zur Regelung des axialen Schubausgleichs einer Welle von Turbomaschinen und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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