DE749308C - Verfahren zur Herstellung bestaendiger, Wasserglas und Kunstharz enthaltender Emulsionen, insbesondere fuer Anstrichzwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung bestaendiger, Wasserglas und Kunstharz enthaltender Emulsionen, insbesondere fuer Anstrichzwecke

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DE749308C
DE749308C DEC57175D DEC0057175D DE749308C DE 749308 C DE749308 C DE 749308C DE C57175 D DEC57175 D DE C57175D DE C0057175 D DEC0057175 D DE C0057175D DE 749308 C DE749308 C DE 749308C
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DE
Germany
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water glass
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weight
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synthetic resin
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Expired
Application number
DEC57175D
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English (en)
Inventor
Karl Brueckel
Hans Dassel
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Hoechst AG Werk Kalle Albert
Original Assignee
Chemische Werke Albert
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/02Emulsion paints including aerosols
    • C09D5/022Emulsions, e.g. oil in water

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung beständiger, Wasserglas und Kunstharz enthaltender Emulsionen, insbesondere für Anstrichzwecke Wasserglaslösungen hat man vielfach für Anstrichzwecke verwendet. Die bekannten Wasserglasfarben, die auf der Grundlage von Wasserglaslösungen hergestellt werden, finden für die verschiedensten Zwecke Verwendung, so als Stein- und Betonanstrichmittel, als Bautenschutzmittel, für Tarnfarben u. dgl. Sie besitzen jedoch eine Reihe besonderer Nachteile, die einer allgemeinen Verwendung dieser Anstrichmittel hindernd im Wege stehen. Wassergläsfarben liefern an sich wohl sehr harte, aber spröde Anstriche, die zudem nicht für alle Untergründe, besonders nicht für Metalle, geeignet sind. Die Trockenzeit für Wasserglasanstriche beträgt bis zur Erreichung einer gewissen Wasserfestigkeit etwa ¢ bis 6 Tage, ist also für viele Verwendungszwecke zu lang. Die Anstriche neigen auch allgemein stark zum Abblättern. Wasserglasfarben sind im pigmentierten Zustande nur begrenzt haltbar, sie neigen zum Absetzen und Eindicken und werden bereits nach kurzer Zeit fest. Der Zusatz von Weichmachern ist bei Wasserglasfarben bisher nicht erfolgreich gewesen.
  • Man hat auf verschiedene Weise versucht, die Nachteile der an sich billigen Wasserglasfarben zu beheben. Zunächst hat man hierfür Zusatzstoffe vorgeschlagen, die selbst in Wasser löslich oder wie Leim_ kolloidal löslich sind. So sind Zusätze von Salzen, z. B. von Alkalisulfaten oder -boraten, zur Erhöhung ihrer Haltbarkeit oder zur Verhinderung des Abblätterns vorgeschlagen worden. Stoffe wie Dextrin oder Casein, tierischer Leim oder Latex sollen die Eigenschaften der Wasserglasfarben verbessern. Als man mit derartigen Zusätzen das angestrebte Ziel noch nicht erreichte, wurden der Wasserglaslösung auch harzartige Stoffe hinzugefügt, wodurch Emulsionen entstanden. Damit ist es aber bisher nicht gelungen, die Nachteile der an sich billigen Wasserglasfarben zu beheben. Insbesondere sind die nach den bisherigen Verfahren hergestellten `Wasserglas enthaltenen Emulsionen nicht beständig, sondern sie setzen
    Beispiele i. ioo Gewichtsteile eines modifizierten Phenolharzes werden in einer mit Wasser verdünnbaren emulgatorhaltigen Lösung, die aus 9,6 Gewichtsteilen 400%iger Olein-Kali-Seife, 3,6 Gewichtsteilen Alkohol, 82,8 Gewichtsteilen Testb enzin und 4 Gewichtsteilen Cyclohexanol besteht, unter Schütteln gelöst. ioo Gewichtsteile dieser blanken Harzlösung werden anschließend in ioo Gewichtsteile einer wäßrigen Wasserglaslö:ung von 27 bis 28J B6 mittels Schnellrührer c@int@nutgiert. Es entsteht eine Emulsion vom T. pus Wasser-in-01, die nach Zusatz von 30% Wasser in den Emulsionstypus Öl-in-Wasser umschlägt und beliebig mit Wasser verdünnt werden kann. Hierbei entstehen äußerst haltbare, milchigweiße Emulsionen, die neben einer guten Beständigkeit gegen Härtebildner des Wassers auch pigmentverträglich sind.
  • 2. 5o Gewichtsteile Cumaronharz werden in einer emulgatorhaltigen Xylollö sung, die aus 9,6 Gewichtsteilen qo0;`oiger Olein-Kali-Seife, 3,6 Gewichtsteilen Alkohol, 82,8 Gewichtsteilen Xylol und d. Gewichtsteilen Cyclohezanol besteht, unter Schütteln gelöst. ioo Gewichtsteile dieser Cumaronharz-Kylol-Lösung werden in ioo Gewichtsteile einer wäßrigen Wasserglaslösung von 27 bis 28 -' B6 mittels Schnellrührer eineinulgiert. Es entsteht eine Emulsion, die sich mit Wasser in jedem Verhältnis verdünnen läßt.
  • 3. 5o Gewichtsteile eines aus Kolophonium, Maleinsäure und Glycerin hergestellten Maleinathar7es werden in einer einulgatorhaltigen, mit Wasser verdünnbaren Benzollösung, die io Gewichtsteile eines Emulgators aus @thylenozyd und einem höheren Fettalkohol enthält, unter Schütteln gelöst. ioo Gewichtsteile dieser klaren Maleinatharz-Benzol-Lösung werden dann unter Rühren in ioo Geu ichtsteile einer wäßrigen Wasserglaslösung von 27 bis 28' B6 einemulgiert. Die erhaltene Emulsion läßt sich mit Wasser in jedem Verhältnis verdünnen.
  • 4.. Eine benzolische Lösung von ioo Gewichtsteilen eines Alkylphenolliarzes aus p-tert. Butylplienol und Formaldehyd wird entsprechend dem Beispiel 3 hergestellt und in ioo Gewichtsteile einer wäßrigen Wasserglaslösung von 27 bis 28' Be einemulgiert. Die erhaltene Emulsion läßt sich mit Wasser in jedem Verhältnis verdünnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung beständiger, Wasserglas und Kunstharz enthaltender Emulsionen, insbesondere für Anstrichzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß Kunstharze gemeinsam mit Emulgatoren in organischen, mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmitteln gelöst und die erhaltenen Lösungen in Wasserglaslösungen einemulgiert werden. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DEC57175D 1942-03-11 1942-03-11 Verfahren zur Herstellung bestaendiger, Wasserglas und Kunstharz enthaltender Emulsionen, insbesondere fuer Anstrichzwecke Expired DE749308C (de)

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