DE749034C - Vorrichtung zum Befestigen eines Krampenringes auf der Gummiwulst des Fensterrahmens von Gasschutzmasken - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen eines Krampenringes auf der Gummiwulst des Fensterrahmens von GasschutzmaskenInfo
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- DE749034C DE749034C DED85198D DED0085198D DE749034C DE 749034 C DE749034 C DE 749034C DE D85198 D DED85198 D DE D85198D DE D0085198 D DED0085198 D DE D0085198D DE 749034 C DE749034 C DE 749034C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B18/00—Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
- A62B18/08—Component parts for gas-masks or gas-helmets, e.g. windows, straps, speech transmitters, signal-devices
- A62B18/082—Assembling eyepieces, lenses or vision-correction means in or on gas-masks
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Description
- Vorrichtung zum Befestigen eines Krampenringes auf der Gummiwulst des Fensterrahmens von Gasschutzmasken Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen eines Kramp.enringes auf der Gummiwulst des Fensterrahmens von Gasschutzmasslcen, die aus einer in einem Führungsteil verschiebbaren, mit einem zum. Zentrieren .der Befestigungsvorrichtung auf den Krampenring bestimmten Ringansatz versehernen Platte besteht.
- Die Befestigung des Krampenringes wird bisher mit Hilfe einer Zange vorgenommen. Hierbei wird der. Krampenring mit Hilfe der Zange an zwei gegenüberliegenden Stellen umfaßt. Beim Zusammendrücken der Zange werden die einander gegenüberliegenden Zacken des: Krampenringes nach innen gedrückt. Fortlaufend wird auf diese Art und Weise der gesamte Umfang des Krampenringes an den Fensterrahmen angedrückt. Es wird auch in der Weise verfahren, daß jeweils nur die Zacken des Krampenringes an einer Stelle durch Zusammendrücken des letzteren mit einer Zange zusammengedrückt werden. Diese bisher geübte Verfahrensweise hat den .Nachteil, daß das Andrücken der Zacken des Krampenringes ungleichmäßig erfolgt und daß demzufolge Verzerrungen des Krampenringes auftreten. Dadurch können, Undichtigkeiten an der Fassung der Augenscheiben entstehen. Außerdem ist die oben angegebene Verfahrensweise umständlich und zeitraubend.
- Es ist schon eine Vorrichtung zum Befestigen von Krampenringen vorgeschlagen worden, die namentlich für Werkstätten im Felde geeignet ist. Diese Vorrichtung besteht aus einer in einem mit Handgriff versehenen Führungsteil verschiebbaren, mit einem zum Zentrieren der Befestigungsvorrichtung auf dem Krampenring bestimmten Ringarnsatz versehenen Platte, .an der zwei um r8o° versetzt angeordnete Klauen gefenkig gelagett sind, die über an: diese angelenkte, im Winkel zueinander stehende Betätigungsarme in Gelenkverbindung mit dem Führungsteil stehen, so daß sich bei dem Niederdrücken des Führungsteiles die Betätigungsarme mit ihren an dem Führungsteil angelenkten Enden nach der Fensterrahrnenmitte zu bewegen und hierbei die von der Gummiwulst des Fensterrahmens in der Ruhelage abstehenden Zungen des Krampenringes uin die Gummiwulst herumlegen.
- Die Erfindung betrifft eine andere Vorrichtung zum Befestigen eines Krampenringes auf der Gummiwulst des Fensterrahmens von Gasschutzmasken, und zwar besteht erfindungsgemäß Neue darin, daß der Führungsteil nach Art einer Glocke aus-,#ebildet ist uni die Platte einen Ringwulst aufweist, der zur Lagerung für eine Anzahl einen Kreisring bildender Klauen dient, welche dien Wulst mit ihren hakenfärmig ausgebildeten Teilen drehbar übergreifen, so daß der z. B. mittels einer Presse niedergedrückte Führungsteil die freien Enden der Klauen nach der Fensterrahmenmitte zu bewegt, welche ihrerseits die von der Gummiwulst des Fensterrahmens abstehenden Zungen des ILrampenringes um den Gummiwulst herumlegen.
- Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich die Befestigung des Krampenringes schneller als bei der bisher üblichen Verfahrensweise durchführen. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der, daß die Befestigungsvorrichtung in bezug auf den Krampenring stets in der gleichen Lage angesetzt wird, so daß der den ILrampenring schließende Druck ebenfalls stets auf beiden gegenüberliegenden Seiten des Krampenringes in gleicher Richtung und in gleicher Stärke einwirkt. Ein besonderer Vorteil ist noch der, daß das zentrale Aufsetzen bzw. Aufpressen der Befestigungsvorrichtung auf den hranipenring und das seitliche Anpressen der Krampen in einem Arbeitsgang vorgenommen wird, so daß sämtliche Krampen gleichzeitig umgebogen werden. _ Vorteilhaft werden zwischen den Klauen Spreizfedern angeordnet, die .die Klauen aus ihrer Arbeitslage in die Ausgangsstellung zurückdrücken.
- In der Zeichnung ist -,eine Ausführungsforin der neuen Vorrichtung dargestellt. Abb. 1 und 3 zeigen in schaubildlicher Darstellung die Vorrichtung vor und nach dem _zufdrücken auf den Krampenring, Abli. 2 zeigt in schaubildlicher Darstellung (las Aufsetzen des Fensterrahmens mit einem auf den Gummiwulst gelegten Krampenring finit nach unten stehenden Zungen, Abb..I veranschaulicht einen waagerechten Schnitt durch die die Klauen bildenden Segniente un"l -5 stellt eine Ansicht im teilweisen Schnitt der die Klauen'bildend,'en Segmente dar. Der Führungsteil .I, der nach Art einer Glocke ausgebildet ist, weist einen zy'lin-(Irischen Schaft i auf, der in den Stempel 12 einer Prese eingespannt ist. Als Presse kann z. B. eine hydraulische Presse oder eine Pendelpresse verwendet werden. Diese Presse mu1.1 einen Druck von mindestens 6oo kg erzeugen können. In dem zylindrischen Schaft i ist ein Bolzen 15 geführt, an (!essen unterem Ende die Platte 3 angeordnet ist, die an ihrer unteren Seite so ausgebildet ist, daß sie (len Krampenring io teilweise uniscliließt (s. Abb. 3). Die Platte 3 weist an ihrem Umfang einen Ringwulst 8 auf, über die die Klauen 5 mit ihrem hakenförmigen Ende 7 greifen. In die Klauen 5 sind an ihrem unteren Ende tangentiale Sackbohrungen 6 eingelassen, die zur Aufnahme der Spreizfedern 14 dienen (s. Abb.:I und 5).
- Das Befestigen der Krampenringe wird folgendermaßen durchgeführt: Der finit dem Krampenring io zu versehende Fensterrahmen, dessen Gummiwulst i i einen Metallrand aufweisen kann, wird auf einen seiner Form angepaßten Untersatz 2 aufgesetzt (s. Abb. 2). Nach dein Einlegen der Augenscheibe 13 in den Gummiwulst i i wird der Krampenring io mit den Zungen nach unten auf den Gummiwulst ii gelegt. Beim -Niedergehen des Stempels 12 legt sich zunächst der Stetnpel3 des Zangenkopfes auf den Krampenritig io auf und drückt diesen fest auf den Gummiwulst i i. Beim weiteren 2#lieciergehen des Führungsteiles d., bei dem an der Stelle 9 ein Gleiten der Klauen 5 am Führungsteil d eintritt, drückt dieser die Klauen 5 einwärts, so daß sie mit ihrem hakenförmigen Teil ; eine Drehung um der. Wulst 8 ausführen und dabei die Zungen des Krainpenringes io nach innen umlegen, wie die Abb.3 erkennen Iäßt. Die in den tangentialen Sackbohrungen 6 eingesetzten Spreizfedern 1.4 (s. A-bb..I und 5) öffnen beim Zurückgehen des Werkzeuges in die Ausgangsstellung die Klauen 5.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Befestigen eine: Kranipenringes. auf der Gunnniwulst des Fensterrahmens von Gasschutzmasken, die aus einer in einem Führungsteil verschiebbar-en, finit einem zum Zentrieren der Befestigungsvorrichtung auf den Krampenring bestimmten Ringansatz versehenen Platte besteht, dadurch. gekennzeichnet, daß der Führungsteil(4) nach Art einer .Glocke ausgebildet ist und die Platte (3) einen Ringwulst (8) aufweist, der zur Lagerung für eine Anzahl einen Krisring bildender Klauen (5) dient, welche den Wulst (8) mit ihren hakenförmig ausgebildeten Teilen (7) drehbar übergreifen, so daß der z. B. mittels einer Presse niedergedrückte Führungsteil (q.) die freien Enden der Klauen (5) nach der Fensterrahmenmitte zu bewegt, welche ihrerseits die von der Gummiwulst (i i) des Fensterrahmens abstehenden Zungen des Krampenringes- (io) um dern Gummiwulst (i i) herumlegen. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB zwischen den Klauen (5) Spreizfedern. (i4) angeordnet sind, die die Klauen (5) aus ihrer Arbeitslage in die Ausgangsstellung zurückdrücken (s. Allib. 4. und 5). Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED85198D DE749034C (de) | 1941-06-07 | 1941-06-07 | Vorrichtung zum Befestigen eines Krampenringes auf der Gummiwulst des Fensterrahmens von Gasschutzmasken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED85198D DE749034C (de) | 1941-06-07 | 1941-06-07 | Vorrichtung zum Befestigen eines Krampenringes auf der Gummiwulst des Fensterrahmens von Gasschutzmasken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE749034C true DE749034C (de) | 1944-08-25 |
Family
ID=7064223
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED85198D Expired DE749034C (de) | 1941-06-07 | 1941-06-07 | Vorrichtung zum Befestigen eines Krampenringes auf der Gummiwulst des Fensterrahmens von Gasschutzmasken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE749034C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4922900A (en) * | 1988-05-19 | 1990-05-08 | Dragerwerk Aktiengesellschaft | Pumping arrangement for supplying a ventilating apparatus with breathing gas |
-
1941
- 1941-06-07 DE DED85198D patent/DE749034C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4922900A (en) * | 1988-05-19 | 1990-05-08 | Dragerwerk Aktiengesellschaft | Pumping arrangement for supplying a ventilating apparatus with breathing gas |
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