DE748645C - Eisenbetonschiff - Google Patents

Eisenbetonschiff

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DE748645C
DE748645C DET53387D DET0053387D DE748645C DE 748645 C DE748645 C DE 748645C DE T53387 D DET53387 D DE T53387D DE T0053387 D DET0053387 D DE T0053387D DE 748645 C DE748645 C DE 748645C
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Germany
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reinforced concrete
concrete
frames
reinforcement
metal skin
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DET53387D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B5/00Hulls characterised by their construction of non-metallic material
    • B63B5/14Hulls characterised by their construction of non-metallic material made predominantly of concrete, e.g. reinforced
    • B63B5/16Hulls characterised by their construction of non-metallic material made predominantly of concrete, e.g. reinforced monolithic

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Eisenbetonschi$ Eisenbetonschiffehaben eine gewisse Empfindlichkeit gegen örtliche Stöße, besonders bei Berührung mit spitzen Gegenständen, un i zwar ist die Empfindlichkeit bei gegossenem Beton nöch etwas größer als bei Verwendung von gespritztem oder gestampftem Beton. Die Stöße verursachen allerdings nicht wie bei anderen Baustoffen eine größere Öffnung, sondern nur Risse und Zerbröckelungen, bei denen die einzelnen Teile von der engmaschigen Bewehrung in ihrer Lage gehalten werden. Solche Bruchstellen können also durch einen neuen Betonverputz mit Bordmitteln sofort wieder gedichtet werden, wenn die Ladung dies zuläßt. Handelt es `sich aber um flüssige Ladung, beispielsweise bei einem Tankschiff, bei dem die einzelnen Räume unmittelbar mit der Ladung gefüllt werden, so ist die Empfindlichkeit gegen Stöße bedenklich, weil die Ladung durch die Risse in das Fahrwasser austreten kann, wobei sowohl der Ladungsverlust als auch die Verunreinigung des Fahrwassers erheblichen Schaden bedeuten.
  • Es sind Eisenbetonschiffe bekannt, bei denen der Beton unter Fortfall einer Außenschalung auf eine die Bewehrung tragende Blechhaut mit vertikal liegenden Anpressungen aufgebracht ist. Dabei handelt es sich jedoch um ein nach einer Schiffsform gebogenes Wellblech, das mit einem Eisennetz überzogen und mit Beton verkleidet ist, wobei das Eisennetz dazu dienen soll, mit seinen Maschen den Beton festzuhalten. Bei einer solchen Bauweise entstehen in den einzelnen Wellen des Wellbleches niemals Eisenbetonspanten, sondern einfache Betonkörper ohne Zugfestigkeit und damit ohne Biegefestigkeit. Auch dient bei dieser Bauart die vorhandene Wellblechhaut nicht als Halter der Bewehrung in dem Sinne, daß im Bereich der Ver- s ärkungsrippen bzw. ini Bereich der Schot-t, ten eine besondere Genauigkeit für die Lage der Bewehrtingseisen in der Betonmasse erreicht würde. Ferner ist vorgeschlagen worden, eine Betonwand- auf beiden Seiten finit Rippen zu versehen, die noch wesentlich enger liegen als das übliche Spantennetzwerk von Eisenschiffen.
  • Demgegenüber wird erfinditngsgeniäli eine solche Anordnung getroffen, daß die vertikal liegenden Anpressungen der die Bewehrung tragenden Blechhaut in verliältnisniiil:'g großen Allständen zur Bildung von Spanten angeordnet und der Form von Hochspanten bzw. Bodenwrangen entsprechend ausgebildet sind, wobei in ihnen Bewehrungshalter zur Bildung zu- und biegungsfester Eisenbetonspanten angeordnet sind. Von den Vorteilea der neuen Bauweise sind in erster Reihe Folgende hervorzuheben: Eine besondere Sch,ris.-rigkeit bei der Herstellung der bisher beka-n:iten Betonschiffe liegt bei den Spanten und Wrangen, die in @@nalogie zum Eisenschiffbau als ein möglichst dichtes Netz auf die eigentlichen Schiffswandungen aufgesetzt wurden. Dies bedeutet einen unverhältnismäßig grollen Aufwand am Schalungswerkstoft und einen noch mehr ins Gewicht fallenden Aufwand an Arbeit zur Herstellung der Schalung und damit einen Aufwand an Kauzeit und Kosten, der die sonst vorhandenen Vorteile der Betonverwendung in den meisten Fällen restlos zum Verschwinden bringt. Damit ist es auch erklärlich, daß sich die Verwendung von Eisenbetonschifen in der Praxis bisher noch nicht durchgesetzt hat. Es fehlt also immer noch eine wirklich den Bedürfnissen der Praxis entsprechende Bauweise. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung füllt diese Lücke erstmalig. Es wird dabei von der Erkenntnis ausgegangen, daß der Schiffskörper nur dann wirtschaftlich herstellbar ist, wenn er nur mit wenigen Versteifungsverbänden (Innenrippen oder Schotten) ausgestattet ist. Aber auch bei einem solchen Schiffskörper bedarf es noch besonderer -Talgnahmen, um die Herstellung einfach und schnell und bei Innehaltung der nötigen Genauigkeit durchführbar zu machen. Ein besonders einfaches Mittel hierfür ist die Verwendung einer Innenblechhaut, die an allen Teilen der Oberfläche des eigentlichen Betonkörpers (licht anliegt. Eine solche Haut stellt nicht mir wie bei den früher bekannten Ausführungen die nötige Dichtheit gegenüber Flüssigkeiten her, sondern bildet darüber hinaus die Form für die Herstellung des Betonkörpers. Eine zweite Form, also eine Außenschalung, ist dabei nicht erforderlich,. wenn der Beton durch Spritzen aufgetragen wird. Da die Blechhaut gleichzeitig mit der Bewehrung fest verbunden «-erden kann, ergibt sich insbesondere ini Bereich der Verstärkungsrippen l)zw. im Bereich der Schotten eine außerordentliche Genauigkeit für die Lage der Be-«-ehrungseisen in der Betonmasse. Die neue 33au@veise vereinigt also nur kurze Bauzeit finit großer Ersparnis an Schalungswerkstofien und Schalungsarbeit und finit grober Genauigkeit. Bei --Anwendung eines erfinduiigsgemäii :eisgebildeten Eisenbetonschifes ergeben sich 'besondere Vorteile zum Transport flüssiger Ladung, wenn die Blechhaut flüssigkeitsdicht ausgeführt und unmittelbar die Tankwandung bildet. Auf diese Weise kommt die beförderte Flüssigkeit überhaupt nicht niit dem Beton in Berührung, so daß auch Fliissigkeiten befördert werden können, bei denen eine Berührung mit dein Beton einen schädlichen Einfluh entweder .auf den Betonkörper oder auf das Ladegut haben könnte.
  • Ein schematisches Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung veranschaulicht. Abb. i zeigt den Grundrif des hinteren Teiles eines Schiffes, während Abb. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II durch die Steuerbordseite des hinteren Schiffsteiles wiedergibt.
  • Eine innere Metallhaut a ist den Formen des Eisenbetonschifshörpers vollständig angepaßt. Die Metallhaut liegt also zwischen den Spanten c an der Betonwand h an, während die einzelnen Spanten und Wrangen d vorn Schiffsinnern her mit der Metallhaut völlig umkleidet sind. An den Spanten weist die -Metallhaut a daher entsprechende Auspressungen auf. Die Versteifungen im Schittsraum sind in möglichst großer Entrei-iiting entsprechend der bekannten Hochsl>mitenbatiart angeordnet, wie dies Abb. i erkennen liilat. Der Vorteil dieser Bauart ist besonders in der Verwendung als Tankschiff zii sehen und bestellt -darin. daß der gesamte z-erfiiglrare Rauin als Laderaum ausnut-r_bar ist.
  • Allgemein ist zu sagen, dalg fiii- die Bewehrung der Betonaußenhaut h lediglich ein einziges Bewehrungsnetz an Stelle der sonst erforderlichen doppelten Lage von Bewelirungsnetzen genügt. Die Anwendung der Blechhaut ergibt also dann keine «-esentliclie Vermehrung des Gesamtgewichtes und ins]),-sondere des Eisengewichtes, da bei der Anbringung der Haut das Eisengewicht der zweiten Bewehrungslage in Fortfall kommt. Die Ersparnis an Eisen gehört bekanntlich zu den Hauptgründen der Verwendung von Eisenbetonschiffen. Die neue Bauform zeichnet sieh also 'infolge des Fortfalls einer Bewelirungslage sowohl durch eine Verminderung des Gesamtgewichtes als auch durch dip Eisenersparnis aus. Ferner ist noch zu 1)_-merken, daß die Festigkeit des Schitees selbstverständlich in der üblichen Weise durch den Einbau von Schotten, Decksbalken usw. zu sichern ist. Bei Tankschiffen können auch zwischen .den einzelnen Laderäumen in der üblichen Weise Unterkunftsräume oder Räume für die Schiffsausrüstung angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Eisenbetonschiff, bei dein der Beton unter Fortfall einer Außenschalung von außen auf eine die Bewehrung tragende Blechhaut aufgebracht ist, die vertikal liegende Anpr essungen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpressungen- zur Bildung von Spanten in verhältnismäßig großen Abständen angeordnet und der Form von Hoch-spanten bzw. Bodenwrangen entsprechend ausgebildet sind, wobei in ihnen Bewehrun.gshalter zur Bildung zug- und biegungsfester Eisenbetonspanten angeordnet sind. Eisenbetonschiff nach Anspruch J zum Transport flüssiger Ladung, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechhaut flüssigkeitsdicht ausgeführt ist und unmittelbar die Tankwand bildet. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgeg°nstandes vom Stand der Technik sind im Eiteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ... Nr. 308 4o6, 311.266, 313 429, 316 188, 329 694; österreichische Patentschrift Nr. 39 362; britische Patentschrift ..... - 123 802; USA.-Patentschriften .... Nr. 13316o4, 991 50%.
DET53387D 1940-02-10 1940-02-10 Eisenbetonschiff Expired DE748645C (de)

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