DE748196C - Kettenwirkmaschine mit Riegeln zwischen den Legeschienen und deren Mustervorrichtung - Google Patents

Kettenwirkmaschine mit Riegeln zwischen den Legeschienen und deren Mustervorrichtung

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Publication number
DE748196C
DE748196C DESCH118335D DESC118335D DE748196C DE 748196 C DE748196 C DE 748196C DE SCH118335 D DESCH118335 D DE SCH118335D DE SC118335 D DESC118335 D DE SC118335D DE 748196 C DE748196 C DE 748196C
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DE
Germany
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bolt
knitting machine
warp knitting
pattern device
guide rails
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Expired
Application number
DESCH118335D
Other languages
English (en)
Inventor
Curt Barthel
Paul Schoenfeld
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Individual
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Individual
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/24Thread guide bar assemblies
    • D04B27/26Shogging devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Kettenwirkmaschine mit Riegeln zwischen den Legeschienen und deren Mustervorrichtung Bei Kettenwirkmaschinen, bei denen zwischen die Legeschienen und die denselben die Längseinstellungen gebende Mustervorrichtung (Spiegelräder-, Musterkettengetriebe od. dgl.) sogenannte Riegel geschaltet sind, werden die Legeschienen mittels Federn an die Riegel gezogen und damit gleichzeitig die letzteren gegen die Mustervorrichtung gedrückt. In dem gleichen Maße wie man die Drehzahl einer solchen Kettenwirkmaschine steigert, ist nun auch die Kraft dieser Federn zu erhöhen, müssen die letzteren doch dafür Sorge tragen, daß die Legeschienen unter jeden Umständen und immer mit ihrem Riegel im Eingriff bleiben, was bei schnell laufenden Maschinen erklärlicherweise einen größeren Kraftauflvand für die Federn voraussetzt, als bei Maschinen mit niedriger Drehzahl. Dies stellt einen großen Nachteil dar, wenn man berücksichtigt, daß die Legeschienen j a nicht nur Längs- sondern auch Querbewegungen ausführen. Das an dem Riegel anliegende Ende der Legeschienen muß nämlich auf diese Weise beim Verschwenken der letzteren durch die Nadeln an der Anschlagfläche des Riegelteiles entlanggleiten, wobei sich die dabei auftretende Reibung nach der Kraft der Feder richtet. Bei schnell laufenden Maschinen sind diese Federn nun so kräftig, daß das an dem Riegelteil anliegende Ende der Legeschienen beim Verschwenken derselben infolge der so großen Reibung einfach daran gehindert wird, mit der Legeschiene gleichzulaufen. Es verhält sich dann vielmehr so, daß dieses Ende der Legeschienen den letzteren eine Kleinigkeit nacheilt, was sich in der Durchbiegung der Legeschienen äußert. Die Folge davon wieder ist ein Verrücken der Lochnadeln. gegenüber den Wirknadeln, was namentlich bei feinteiligen Maschinen leicht zum Zerschneiden der Fäden führt.
  • Diesen Nachteil bei solchen mit Riegeln ausgestatteten Kettenwirkmaschinen zu beseitigen, ist der Zweck der Erfindung.
  • Das gesteckte Ziel wird bei der vorliegenden Kettenwirkmaschine dadurch erreicht, daß der Lagerteil für die Riegel an den Querbewegungen der Legeschienen teilnimmt.
  • Auf diese Weise folgen die Riegel beim Verschwenken der Legeschienen den letzteren, so daß der an der Berührungsstelle von Riegel und Legeschiene bisher beim Verschwenken der Legeschiene unvermeidliche Reibungswiderstand einfach wegfällt. Wegfallen müssen damit zwangläufig aber auch die Durchbiegungen der Legeschiene und die sich dadurch wieder ergebenden Folgen, so daß durch den Erfindungsgegenstand ein seit langem erkannter Übelstand restlos beseitigt wird. Der Umstand, daß die Riegel nunmehr den z. B. Antriebshebeln der Mustervorrichtung gegenüber beim Verschwenken der Legeschienen seitlich bewegt werden, schmälert den Erfolg in keinerlei Hinsicht, denn die Riegel einerseits und die z. B. Antriebshebel andererseits sind ja so stark bzw. können ohne weiteres so stark gehalten werden, daß seitliche Durchbiegungen einfach nicht in Betracht kommen. Zu berücksichtigen ist dabei noch, daß ja die Riegel im wesentlichen in dem Riegelkasten stecken und dadurch an sich schon gegen jegliche Durchbiegung gesichert sind.
  • Ein vorbekannter Vorschlag geht dahin, die Riegel zwischen den Legeschienen und der Mustervorrichtung zu entfernen und die Mustervorrichtung unmittelbar auf die Legeschienen wirken zu lassen. Dadurch wird der mit der Erfindung angestrebte Zweck an sich zwar auch erreicht. Nachteilig sind diese Maschinen aber insofern, als dann die Mustervorrichtung die Schwenkbewegungen der Legemaschine mit ausführen muß, eine Lösung, die einfach undenkbar ist, wenn die Spiegelräder oder Kettenscheiben wie für gewöhnlich einen verhältnismäßigen Umfang und damit auch ein großes Gewicht besitzen.
  • Ein weiterer bekannter Vorschlag geht dahin, die Riegel zwischen den Legeschienen und der Mustervorrichtung durch lenkerartige Stangen zu ersetzen, die sich beim Verschwenken der Legeschiene schräg zu denselben richten. Es bedarf keines besonderen Hinweises, daß damit dem hier interessierenden Übelstand der gebräuchlichen Kettenwirkmaschinen mit Riegelkasten nicht in befriedigender Weise abzuhelfen ist, denn durch das Schrägstellen dieser Stangen beim Verschwenken der Legeschiene werden ja im Grunde genommen die gleichen Längenunterschiede herbeigeführt, wie sie bei Kettenwirkmaschinen mit feststehendem Riegelkasten durch das Durchbiegen der Legeschienen zustande kommen, weil der Abstand von den Legeschienen zur Mustervorrichtung bei schräggestellten Lenkern auch kleiner ist, als die Lenker lang sind. Insbesondere bei feinteiligen Maschinen müssen angesichts dessen die gleichen Nachteile in Erscheinung treten. wie bei den vorbekannten :Maschinen mit Riegeln.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands dargestellt.
  • Die Längseinstellungwird der Legeschiene i von der üblichen Mustervorrichtung aus vermittelt, die aus einem Spiegelrad-, Musterkettengetriebe od. dgl. besteht. Von dem letzteren ist der Einfachheit halber nur das obere Stück des Winkelhebels 2 gezeichnet, auf den das betreffende Spiegelrad od. dgl. einwirkt. Zwischen diesen Winkelhebel 2 und die Legeschiene ist nun der sogenannte Riegel 3 geschaltet, der längs verschiebbar in dem sogenannten Riegelkasten 4 ruht. Gemäß der Erfindung nimmt nun dieser Riegelkasten 4 an den Querbewegungen der Legeschiene i teil. Geht man davon aus, daß der Legeschiene i die Querbewegungen über die Gehängewelle 5 vermittelt werden, so läßt sich die Einrichtung zu diesem Zweck so treffen, daß man den Riegelkasten 4, wie in der Zeichnung auch dargestellt, einfach gleich an dieser Gehängewelle befestigt. Natürlich muß die Legeschiene i mit dem Riegel 3 in stetem Eingriff gehalten werden, was, wie üblich, durch eine Feder geschehen kann, die das betreffende Ende der Legeschiene i gegen den Riegel 3 zieht und damit den letzteren wieder gegen den Winkelhebel 2. Dem Darstellungsbeispiel zufolge ist hiervon abgesehen worden, wofür die Legeschiene i in zwangläufiger Verbindung mit dem Riegel 3 steht. Das innere Ende des Riegels 3 ist hierzu mit einer Pfanne 6 versehen, in die der Teil 7 der Legeschiene eingreift. Eine Stellschraube 8 dient zur Beseitigung schädlichen Spieles. Der Riegel 3 muß aber nun trotzdem noch mittels Federkraft gegen den Winkelhebel 2 gedrückt werden, was durch die Feder 9 geschieht, die auf dem äußeren Ende des Riegels 3 steckt, und zwar zwischen dem Riegelkasten 4 und der Riegelplatte io. Beim Verschwenken der Legeschiene i durch die Wirknadeln führt die Legeschiene i ihrem Riegel 3 gegenüber keinerlei Querbewegungen aus, dafür aber der Riegel 3 der Mustervorrichtung bzw. dem Winkelhebel 2 gegenüber. An dieser Berührungsstelle zwischen der Riegelplatte io und der Anschlagschraube des Winkelhebels 2 können aber diese Querbewegungen in keiner Weise zu den Nachteilen führen, die zu beseitigen Zweck der Erfindung ist.
  • Wenn in der Zeichnung lediglich von einer Legeschiene und demzufolge auch nur einem Riegel 3, sowie einem einzigen Mustergetriebewinkelhebel ausgegangen ist, so kommt die Erfindung natürlich auch für Maschinen in Betracht, die mehr als eine Legeschiene mit den dazugehörigen Längseinstellteilen aufweist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kettenwirkmaschine, bei der zwischen der die Legeschienen längs einstellenden Mustervorrichtung und den ersteren selbst je Legeschiene ein aus einem einzigen Teil bestehenden Riegel geschaltet ist, wobei diese Riegel mit ihrem inneren Ende unmittelbar auf das freie Ende ihrer Legeschienen einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerteil für die Riegel an den Querbewegungen der Legeschienen teilnimmt.
  2. 2. Kettenwirkmaschine nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerteil für die Riegel an der Legeschienengehängewelle befestigt ist.
  3. 3. Kettenwirkmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Riegel mit ihrer Legeschiene eine zwan.gläufige ist und dafür die Riegel unter Vermittlung einer Feder gegen die Übertragungsglieder der Mustervorrichtung gedrückt werden.
  4. 4. Keftenwirkmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einer Druckfeder besteht, die auf dem der Mustervorrichtung zugekehrtem Ende der Riegel zwischen dem Riegellagerteil und der Riegelplatte steckt. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:. Deutsche Patentschrift Nr. 214 500; USA.-Patentschrift Nr. i 855 033; Willkomm, Gustav, »Technologie der Wirkerei«, Il. Teil, 2. Aufl., Leipzig, S. 170 und Tafel 2o (Abb. 388 bis 39i).
DESCH118335D 1939-05-05 1939-05-06 Kettenwirkmaschine mit Riegeln zwischen den Legeschienen und deren Mustervorrichtung Expired DE748196C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE214500C (de) *
US1855033A (en) * 1930-05-19 1932-04-19 Spiers William Ltd Knitting machine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE214500C (de) *
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