DE74804C - Gleisring für Wagenräder - Google Patents

Gleisring für Wagenräder

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Publication number
DE74804C
DE74804C DENDAT74804D DE74804DA DE74804C DE 74804 C DE74804 C DE 74804C DE NDAT74804 D DENDAT74804 D DE NDAT74804D DE 74804D A DE74804D A DE 74804DA DE 74804 C DE74804 C DE 74804C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
track ring
disc
wagon wheels
wheels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74804D
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English (en)
Original Assignee
S. VON KVASSAY, Königl. Ungarischer Ministerial-Rath, in Fiume
Publication of DE74804C publication Critical patent/DE74804C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B19/00Wheels not otherwise provided for or having characteristics specified in one of the subgroups of this group
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60YINDEXING SCHEME RELATING TO ASPECTS CROSS-CUTTING VEHICLE TECHNOLOGY
    • B60Y2200/00Type of vehicle
    • B60Y2200/10Road Vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung hat den Zweck, eine leichtere Fortbewegung der Strafsenfahrzeuge, wie eine solche nur auf Spurbahnen oder Schienengeleisen erreichbar ist, zu ermöglichen, ohne dafs das Fahrzeug an die Einhaltung einer bestimmten Richtung gebunden ist. Diese Vorrichtung besteht aus einer rollenden Schiene, welche den Radreifen derart umschliefst, dafs sie bei der Fortbewegung des Wagens die Drehung des Rades mitmacht und demselben vorauseilt, wodurch das Rad, ohne den Boden zu berühren, stets auf der Schiene geführt wird.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 ein mit diesen rollenden Schienen versehenes Räderpaar eines Strafsenfahrzeuges in der Endansicht dar, wobei die Räder sammt den Schienen im Schnitt gezeichnet sind. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht eines mit dieser Vorrichtung ausgestatteten Rades.
Wie ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus einer in der Mitte bei al kreisförmig ausgeschnittenen,' am äufseren Rand α? zurückgebogenen Scheibe α, welche am Umfang eine der Form und Breite des Radkranzes bl bezw. Radreifens b entsprechende Gestalt hat, so dafs . ein auf einer Seite offenes Gehäuse entsteht, in welches das Rad derart eingesetzt werden kann, dafs sein Radkranz in der ringförmigen Höhlung der Scheibe α bezw. auf der Innenfläche des Scheibenumfanges sich frei bewegen kann.
Der äufsere Theil der Radnabe c1 ist in entsprechender Entfernung von den Speichen &2 mit einer Ringnuth c versehen, in welche sich die innere Kante der ausgeschnittenen Scheibe a einlegt.
Auf diese Weise wird die Scheibe, und zwar einerseits durch den auf ihrem inneren Umfang aufliegenden Theil des Radkranzes b1 und Radreifens b, andererseits durch den in die Ringnuth c eingreifenden Theil mit dem Rad in beständiger Verbindung erhalten und kann sich mit dem Rad nach allen Richtungen ungehindert bewegen, da sie jede Aenderung der Richtung gleichzeitig mit dem Rad ausführen mufs. Durch diese Anordnung wird jede Reibung zwischen der Scheibe und dem Rad oder den Seitenflächen des Wagenkastens vermieden.
Zum Zwecke der leichteren Fortbewegung erhält die Scheibe an ihrer die Schiene bildenden Randbiegung a% vorteilhaft eine concave, der Radreifen b dagegen eine convexe Gestalt. • Um den inneren Theil der rollenden Schiene rein zu halten, wird der aufgebogene Rand der Scheibe vortheilhaft nach aufsen umgebogen (wie bei α8 in Fig. 1).
Diese rollende Schiene bietet zufolge des im Vergleich zum Radreifen gröfseren Durchmessers der Scheibe eine gröfsere Auflagefläche und verhindert dadurch bei sandiger Fahrbahn oder weichem Boden, ein Einsinken, so dafs thatsächlich eine leichtere Fortbewegung des Fahrzeuges ermöglicht ist.
Bei Anwendung solcher rollenden Schienen mufs der Wagen je nach der Zahl seiner Räder zwei oder vier Scheiben durch, den Druck der Räder vor sich hertreiben und verrichtet so gleichsam eine Mehrarbeit, jedoch nur bei Beginn der Bewegung, denn wa'hrend der Be-
wegung werden sich die Scheiben bei einer gewissen Geschwindigkeit vermöge ihres Trägheitsmomentes von selbst fortbewegen. Der Wagen erhält demnach auf solchen rollenden Schienen eine gröfsere Beweglichkeit und daher auch eine gröfsere Tragfähigkeit, während gleichzeitig die rüttelnde Bewegung dadurch bedeutend vermindert wird, dafs einerseits die dem Rad voraneilende Schiene die Unebenheiten der Fahrbahn grofsentheils ausgleicht, andererseits der Radkranz selbst sich beständig auf der glatten Innenfläche des aufgebogenen Scheibenrandes bewegt.
Selbstverständlich kann die Ringnuth c auch an dem nach innen gekehrten Nabenende angebracht sein, in welchem Falle das Rad derart in die Scheibe eingesetzt wird, dafs das Ende des umgebogenen Randes der Scheibe nach aufsen zu liegen kommt.
Zum Zwecke der Anbringung der Wagenbremse wird das Bremsgestänge so geformt, dafs der den Bremsbacken tragende Theil desselben durch die innere Oeffnuhg der Scheibe a eingeführt werden kann.
Für geneigte oder glatte Bahnen empfiehlt es sich, den äufseren Umfang der Scheiben mit einer rauhen Oberfläche zu versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Gleisring für Wagenräder, dadurch gekennzeichnet , dafs eine Seitenwand (a) des Gleisringes in eine Ringnuth (c) der Radnabe eingreift, zu dem Zweck, dem Gleisring eine sichere Führung an der Radnabe zu geben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT74804D Gleisring für Wagenräder Expired - Lifetime DE74804C (de)

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DE74804C true DE74804C (de)

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DENDAT74804D Expired - Lifetime DE74804C (de) Gleisring für Wagenräder

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DE (1) DE74804C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL9401516A (nl) * 1994-09-19 1996-05-01 Roger Alexander Van Bavel Wielsamenstel voor het over een oneffen ondergrond verrijden van een wielvoertuig.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL9401516A (nl) * 1994-09-19 1996-05-01 Roger Alexander Van Bavel Wielsamenstel voor het over een oneffen ondergrond verrijden van een wielvoertuig.

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