DE747888C - Einrichtung an Naehmaschinenmoebeln zur Unterstuetzung der Deckelplatte - Google Patents

Einrichtung an Naehmaschinenmoebeln zur Unterstuetzung der Deckelplatte

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DE747888C
DE747888C DEP83189D DEP0083189D DE747888C DE 747888 C DE747888 C DE 747888C DE P83189 D DEP83189 D DE P83189D DE P0083189 D DEP0083189 D DE P0083189D DE 747888 C DE747888 C DE 747888C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEP83189D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Huettemann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
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Publication of DE747888C publication Critical patent/DE747888C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B75/00Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines
    • D05B75/06Arrangements, e.g. hinges, for mounting sewing-machine casings to frames, stands, or tables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Einrichtung an 1Vähmaschinenmöbeln zur Unterstützung der Deckelplatte Bei den bekannten 1Tähmaschinenmöbeln, bei welchen die geöffnete Tür der herübergeklappten Deckelplatte als Auflage dient, ist in die obere Schmalseite der Tür ein Filzstreifen eingelassen, auf dem die Deckelplatte aufliegt. Da dieser Filzstreifen um ein gewisses Maß (etwa z bis 3 mm) über die Türoberkante vorstehen muß, damit die polierte Deckelplatte nicht mit dem Holz der Tür in Berührung kommt, so ergibt sich daraus, daß bei geschlossener Tür ein Spalt von dieser Breite vorhanden ist, der unschön wirkt und den Aufbau des Möbels stört.
  • Es ist auch eine Anordnung bekannt, bei welcher ein am Ende mit einer Filzauflage versehenes Auflagestück mit einer an der Türinnenseite längs verschiebbar angeordneten Stange verschwenkbar verbunden und zur Auflage der Deckelplatte nach oben schwenkbar ist. Die Tür wird hierbei in der Offenstellung nur dadurch gehalten, daß das hebelartige Auflagestück und die Stange, an der das Auflagestück schwenkbar angelenkt ist, sich in der Strecklage befinden, während außerdem zum Verschließen der Tür noch ein besonderes Schnapp- o. dgl. Schloß vorgesehen sein muß. Die Sicherung der Tür in der Offenstellung ist hierbei wenig betriebssicher, da infolge des geringen Gewichtes der auf dem Auflagestück liegenden Deckelplatte trotzdem leicht eine Drehung der Tür erfolgen kann. Außerdem kann die Stange und das an ihr angelenkte Auflagestück durch zufälliges Anstoßen leicht aus der Strecklage gebracht werden, wodurch die Deckelplatte ihre Unterstützung verliert und keinerlei Sicherung mehr gegen Drehung der Tür vorhanden ist.
  • Die Erfindung betrifft demgegenüber eine Einrichtung zur Unterstützung der über die geöffnete Tür geklappten Deckelplatte, «-elche die Nachteile der bekannten Anordnungen vurineidet und dazu den Vorteil bietet, daß sie die bisher gewöhnlich getrennt ausgeübten Funktionen, nämlich Türsicherung bei geöffneter und geschlossener Tür und Unter-Stützung der über die geöffnete Tür lierübergeklappten Deckelplatte, in einer Anordnung vereinigt. Gemäß der Erfindung ist das Auflagestück mit einem unter Federdruck stehenden: die Tür in der Schließstellung nach Art eines Schnappverschlusses sichernden Bolzen fest verbunden und zur Unterstützung der filier die geöffnete Tür geklappten Deckelplatte hebfiar und um den Bolzen als Achse quer zur Türoberkante vierschwenkbar, während ferner @(n dein Auflagestück oder an dein das letztere tragenden Bolzen ein Haltebügel angelenkt ist, der bei geöffneter Tür und herübergeklappter Deckelplatte in letztere einhängbar ist und dadurch die Tür in der Offenstellung sichert.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausfiihrungsl)eispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. 1 die neue Einrichtung bei geöffneter Möbeltür und mit lierübergeklappter Deckelplatte in Ansicht, Abb. 2 eine zu Abb. i rechtwinklige Ansicht von links gesehen, teilweise im Schnitt, Abb.3 die Einrichtung in derselben Anlicht wie Abb. i mit dem Auflagestück in der Ruhestellung, Abb. d. eine zu Abb. 3 rechtwinklige Ansieht von links gesehen bei geschlossener Tür. Das gezeichnete \ ä hinaschinenmöbel ist außer für die Erfindung nicht weiter interessierenden und deshalb nicht dargestellten Teilen und Einzelheiten mit der Tischplatte i (Abb. d.), der Deckelplatte 2, der Tür 3 und der Zwischenwand .I versehen. Am äußeren Ende der Tür 3 nahe an ihrem oberen Rande ist z. B. mit Holzschrauben ein Metallbeschlag 3 mit zwei zylindrischen Führungen 6, 7 für einen Bolzen 8 befestigt. Der Bolzen 8 steht unter dein Druck einer Feder 9, die einerseits gegen die obere zylindrische Führung 6 und andererseits gegen einen z. B. durch einen Ouerstift 1o gebildeten Ansatz am Bolzen 8 abgestützt ist. Ferner ist an dem Balzen 8 ein Führungsstift i i angebracht, der in einer Bajonettnut 12 des Bolzenführungsstückes 6 gleiten kann und die Bewegung des Bolzens 8 nach unten begrenzt (Abb. 3), während er in der oberen Bolzenstellung in der Quernut auf dem Führungsstück: 6 aufliegt.
  • v Am oberen Ende des Bolzens 8 ist z. B. mittels des \ ietkopfes 13 ein kulissenartigeß Auflagestück 1.1 befestigt, auf dem unter Zwischenschaltung eines in das Auflagestück eingeschobenen Filzstreifens 15 die Deckelplatte = in der Betriebsstellung ruht (Abb. i und Das eine Ende des Auflagestückes 14 ist bei i(, zu einem Scharnier ausgebildet, mit dein ein Bügel 1; drehbar verbunden ist, der im Betriebszustand der 1.Iaschine mit seinem anderen freien Ende IS in eine durch ein Plättchen 1o abgedeckte Ausnehinung 2o der 1)ecl:ell>latte 2 eingreift und so die Tür 3 :gegen ein unbeabsichtigtes Schließen sichert Bei geschlossener Tür 3 ruht das untere abgerundete Ende des Bolzens 8 in einer Raste, die z. B. durch ein auf der Zwischenwand 4. befestigtes und entsprechend gebogenes Blech 21 1-ebildet wird (Abb. 4).. Durch den Druck der Feder 9 wird ein selbsttätiges C>ffnen der Tür 3 verhindert.
  • Bei Inbetriebnahme der 'Maschine wird die Tür 3 durch leichten Zug nach vorn geöffnet, w(ybei <las untere Ende des Bolzens 8 von der 'taste 21 freikommt. Danach hebt man das -\uflagestück I4. entgegen der Spannung der Feder t1 aus (ler i11 Abb. 3 gezeichneten Ruhestellung, in der es unterhalb der Türoberkante liegt oder allenfalls finit dieser bündig abschließt, so weit an, bis der Führungsstift 11 den senkrechten Teil der Fiihrungsmit 12 verläßt, worauf (las über die Türoberkante angehobene Auflagestück 14 um 9o° nach links versch@i-enkt werden kann (Abb. i und 2). Nach (Mieser Schwenkung ritlit der Führungsstift i i auf dein waagerecht verlaufenden Teil der Führtingsnut 12. In der angehobenen Stellung des- Auflagestückes 1.1 kann zwischen dessen Unterseite und den oberen Rand der Tür 3 ein kleiner Zwischenraum vorhanden sein, uin eine Beschädigung der Tür zu vermeiden.
  • Nachdem nun die Deckelplatte 2 des \ähniaschinenmöbels lierübergeklappt ist und auf dein Filzstreifen 13 des Auflagestückes 1 4 aufliegt, wird der Haltebügel 17 um (las Scharnier 16 nach oben geschwenkt und mit seinem Hakenartigen Ende 18 in die Öffnung 2o des Plättchens 1g auf der Deckelplatte 2 eingehängt. Damit ist die Tür 3 gegen ein unheabsichtigtes Schließen gesichert.
  • Anstatt den Bolzen 8 samt Auflagestück 1q vierschwenkbar zu machen, kann auch das Auflagestück für sich drehbar mit dem Bolzen 8 verbunden sein oder lieb- und schwenkbar auf letzterem sitzen. In letzterem Falle braucht der Bolzen 8 nicht drehbar zu sein, und er bildet dann nur die federnde Türsicherung in der Schließstellung durch Eingriff seine: unteren Endes mit der Raste 21, während (las lose auf dein Bolzen sitzende Auflagestück 14 mit dem in der Bajonettnut 12 verschiebbaren und drehbaren Stift i i versehen ist. Ferner kann bei der gezeichneten Ausführung der Haltebügel 16 auch an dein Bolzen 8 anstatt am Auflagestück IS angelenkt sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Nähmaschinenmöbeln zur Unterstützung der über die geöffnete Tür geklappten Deckelplatte unter Anwendung .eines mit einem an der Tür längs verschiebbar angeordneten Stellglied schwenkbar verbundenen und die Tür in derOffenstellung haltenden Auflagestückes für die Deckelplatte, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflagestück (i4) mit einem unter Federdruck stehenden, die Tür in der Schließstellung nach Art eines Schnappverschlusses sichernden Bolzen (8) verbunden und zur Unterstützung der über die geöffnete Tür geklappten Deckelplatte (2) hebbar und um den Bolzen als Achse quer zur Türoberkante verschwenkbar ist, und daß ferner an dem Auflage= stück oder an dem das letztere tragenden Balzen ein Haltebügel (i7) angelenkt ist, der bei geöffneter Tür (3) und herübergeklappter Deckelplatte (:2) in letztere einhängbar ist und dadurch die Tür in .der Offenstellung sichert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflagestück (i4) bzw. der das letztere tragende Bolzen (8) mit Bajonettführung (11-12) in einem Türbeschlag (5-7) höhenverschiebbar und drehbar ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: lTSA.-Patentschrift . . . . . . . . . Nr. 739 765.
DEP83189D 1941-10-19 1941-10-19 Einrichtung an Naehmaschinenmoebeln zur Unterstuetzung der Deckelplatte Expired DE747888C (de)

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DE747888C true DE747888C (de) 1944-10-20

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ID=7394116

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DE (1) DE747888C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US739765A (en) * 1903-05-07 1903-09-22 Wheeler & Wilson Mfg Co Cabinet for sewing-machines.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US739765A (en) * 1903-05-07 1903-09-22 Wheeler & Wilson Mfg Co Cabinet for sewing-machines.

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