DE747488C - Verfahren zur Herstellung von Faeden oder Filmen aus Loesungen von Cellulose - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Faeden oder Filmen aus Loesungen von Cellulose

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DE747488C
DE747488C DEA94307D DEA0094307D DE747488C DE 747488 C DE747488 C DE 747488C DE A94307 D DEA94307 D DE A94307D DE A0094307 D DEA0094307 D DE A0094307D DE 747488 C DE747488 C DE 747488C
Authority
DE
Germany
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cellulose
films
uni
threads
solutions
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Expired
Application number
DEA94307D
Other languages
English (en)
Inventor
Arie Van Halewijn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Akzo NV
Original Assignee
Algemene Kunstzijde Unie NV
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F2/00Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
    • D01F2/02Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from solutions of cellulose in acids, bases or salts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Fäden oder Filmen aus Lösungen von Cellulose Nach dem Verfahren des Hauptpatents 739538 wird tzur Herstellung von Fäden oder Filmen abgebauter Zellstoff, gegebenenfalls in Form von Linters, mit einer verldünnten alkalischen Natriumzinkat- oder -stan.natlösung vermischt, das erhaltene Gemisch erheblich unter o°, zweckmäßig bis gegen -io° abgekühlt und auf dieser Temperatur bis zum Verschwinden der Cellulosefasern gehalten. Hierauf wird die Lösung wieder schnell auf Raumtemperatur erwärmt und anschließend geformt.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß bei dieser Herstellung von Celluloselösungen Mißstände auftreten, wenn man die Celluloselösungen zu lange der Einwirkung tiefer Temperaturen überläßt. Es setzt dann eine Gelatinierung der Lösung ein, wadurch die weitere Verarbeitung unmöglich gemacht, zumindest aber außerordentlich erschwert wird. Je tiefer die Temperatur ist, desto schneller tritt die Gelatinierung ein. Temperatur und Zeit stehen also in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zueinander. Versuche haben ergeben, daß z. B. bei einer Temperatur von -8° eine Zeit von etwa io Minuten nicht überschritten werden ,darf, während bei einer Temperatur von -.° etwa 45 Minuten lang die Lösung praktisch unverändert bleibt. Weitere sehr unangenehme Schwierigkeiten treten auf, wenn man ohne besondere Vorkehrungen eine größere Menge von Cellulose in verdünnten 1Tatriumzinkat- oder -stannatlösungen bei tiefen Temperaturen zu lösen versucht. Eine größere Menge Cellulose läßt sich im Lösungsmittel äußerst schwer gleichmäßig abkühlen, wodurch gewisse Teile der Cellulose schnell gelöst werden, während andere Teile
    noch nicht auf die erforderliche Temperatur
    abgekühlt sind und daher nicht schnell genug
    in Lösung- gebracht werden kölmen. Bis die
    gesamte Masse gleichmäßig durchgekühlt ist,
    müssen in diesen Fällen die bereits gelöaei
    Teile zu lange auf der tiefen Temperatur
    gehalten «-erden, so dar) sie gelatinieren und
    dadurch die gesamte Menge, die :ich erst
    nach und nach bist, praktisch tlilt-erweli,ll):ir
    machen.
    Alle die 'enaaiaen Nacht.-ile Beseitigt glas
    Verfahren nach der Erfindung, nach weichem
    die Cellulose fortlaufend gelöst wird. hierbei
    wird die erforderliche, unterhalb o- lijgcmh
    Temperatur der his zum Verschwinden der
    Celltilosefasern benötigten "Zeit in der Weise
    angepaßt daß die Lösezeit tun so l#ürzk#r ge-
    w ählt a wird, je tiefer die angewandte Ihnipe-
    ratur ist (z. 11 11:i -ß' höchstens io) Mi-
    nuten und bei -.1- höchstens .13 Minuten).
    Außerdem wird das Lösen in möglichst
    geringer Schichtdicke vorgenommen.
    Zur Durchführung des Verfahrens hat sich
    eine Vorrichtung gemäß be'iliegen'der Zeich-
    nttllg als zwe&maßig erwiesen. Wesentlleh
    ist, daß Glas mit einem hühlinantel i um-
    gebene Rohr .2 keinen großen Durchmesser
    hat, damit auf diese Weise eine schnelle
    Durchkühlung der blasse erfolgt. Die Füllung
    des Rohres a das zweckmäßig senkrecht stellt,
    mit der Mischung von CeNWose und Natrium-
    zinkat- oder -stannatlösung geschieht durch
    den EinfülltricIlter .1 ., der mit einer Art Pro-
    peller zum Einführen der :lasse in das Rohr
    ausgestattet ist. Im Rohr ..'. selbst ist eine
    lZÜllrvorriclltu119 3 eingebaut, die ein gutes
    Durchmischen und damit auch eine gleich-
    mäßige Durchhühlung der Masse bewirkt. Die
    in der Natriumzinkat- oder -stannatlösung
    gelöste Celiulose gelangt durch die Biihrvor-
    richtling 3 nach dem unteren Teil des Rollres 2
    und wird von dort durch das Ableitungsrohr 3
    einer Pumpe 6 zugeführt. Diese pumpt die
    Lösung in ein Sainin"l-ef<iß, in d(:-in die
    Celluloselöstuig schnell auf Raumtemperatur
    gebracht wird. Von dort wird die Lösung
    den Verarbeitungsmaschinen zugeleitet.
    Zur Gewinnung größerer Mengen Cellu-
    Ioselö seng unter möglielmt 'leichml Bedin-
    gungen wird eine Anzahl der oben bezeich-
    neten Vorrieb tun,gen zu einem Aggregat zu
    sannnengetalßt, indem nlan nie dicht neben-
    einander an-,ordneten Röhren niit einen
    meinsanien Kühlmantel umgibt. Die _\lilei-
    tungnö Kren «-erden dami ;genwinsam an eine
    F. irderljumpe angeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Fäden oder Filmen aus Lösttil_zeil von Cellulose in verdünnten alkalischen ,\atriunlzi@lkat- oder Natrittmstaitn@ttlöstiiigeii nach Patclit 739 338, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösen der CellUIOSe unter Verwendung eines als Rührvorrichtung ausgebildeten Förderorgans fortlaufend : rfol@rt. wobei :die dazu erforderliche unterhalb o' lic- gencie 7.'eiliperatur der bis zum Versch«-ili- den der Cel:nlosefasurn in der Weise angepaßt ist, da ß die Lösezeit uni so kürzer gewählt wird, je tiefer die angewandteTemperatur ist, und daß außer- dem das Lösen in möglichst geringer, vol-_ zugsn-,ise von «-eiligzr als 131i1111 Schicht- dicke vorgenommen wird. worauf die 1-i")- sungen in an sich bekannter Weise w@iter- verarbeitet werden. Vorrichtung zur _\ttsfiihrting (los Verfahrens nachAnspruchi, gclkeniizeicii- net durch ein mit einem Isühlinantel (i) ve rsehenes. zwecl;iniil#ig s,nlci-cclit stehen- (los 1Zohr (2), in dein sich eine gleichzeitig als Förderorgan ausgel>il<Iet@ Rühr@-orric@l- UM,- (3) befindet, das an s#-hteln 1-illtttll- ende mit einem F-"_nfü?Itr:chter (1) und an seinem Austragende mit einuni _lhlei- tungsrohr (;) ausgestattet ist, aus wel- chem die Lösung- mittels einer Pumpe (ci) zu einen Sammelgefäß und von dort zur Verarbeiten gsmaschineweiterg,leitetwird. 3. @'orridltung nach @ns(iruch 2, da- durch dalß eine lldlrzahl von Rohren mit einem gemeinsamen I@ül@l- lnantel umkleidet ist.
    Zur Abgrenzung de @n@nel<lung;g@@,<<11- standes vom Stand der Technik sind im IM teilwigsverftiren keine in Hu- tracht gezogen «-orden.
DEA94307D 1941-10-19 1941-10-19 Verfahren zur Herstellung von Faeden oder Filmen aus Loesungen von Cellulose Expired DE747488C (de)

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