DE746436C - Photographische oder kinematographische Kamera mit gekuppeltem photoelektrischem Belichtungsmesser - Google Patents

Photographische oder kinematographische Kamera mit gekuppeltem photoelektrischem Belichtungsmesser

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DE746436C
DE746436C DEZ24678D DEZ0024678D DE746436C DE 746436 C DE746436 C DE 746436C DE Z24678 D DEZ24678 D DE Z24678D DE Z0024678 D DEZ0024678 D DE Z0024678D DE 746436 C DE746436 C DE 746436C
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DE
Germany
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camera
setting
locking device
gear
multiplier
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Expired
Application number
DEZ24678D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinz Kueppenbender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
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Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ24678D priority Critical patent/DE746436C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/04Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische oder kinematographische Kamera mit gekuppeltem photoelektrischem Belichtungsmesser Es ist bekannt, bei photographischen oder kinematographischen Kameras mit gekuppeltem photoelektrischem Belichtungsmesser die Einregelung der Kameraeins.tellorgane nach der sog. halbautomatischen Einstellmethode vorzunehmen, indem ein oder mehrere Einstellorgane auf einen bestimmten gewollten Wert und ;das letzte idie Belichtungsbedingungen bestimmende Einstellorgan auf Grund einer Ablesung am Instrument des photoelektrischen Belichtungsmessers einsgestellt werden.
  • Verwendet man bei dieser halbautomatischen Einstellmethode das Meßprinzip der Einstellung auf einen Meßzeigerausschlag bestimmter, von Null verschiedener Größe, d. h. auf einen bestimmten endlichen Photostromwert, so ergibt sich aus dieser gewählten konstanten Stromstärke und den kennzeichnenden Daten des Belichtungsmessers (Photozelle, Meßinstrument, Bildwinkelbegrenzu:ng usw.) ein eindeutiger, unterer Grenzwert für-dieBelichtungsmessung. Selbstverständlich wären Messungen auch 'bei geringerer Stromstärke noch mäglich. Jedoch soll aus Gründen einer für Normalfälle er-, forderlichen, sicheren bzw. genauen Ables:ung des Meßinstrumentes eine gewisse Stromstärke und damit ein bestimmter Zeigerausschlag tunlichst nicht unterschritten werden.
  • Bei nichtgekuppelten Belichtungsmessern mit Einstellungauf konstante Stromstärke ist es üblich, die Einrichtung so zu gestalten, daß bei zu schwacher Beleuchtung, d. h. für geringere Meßinstrunentausschläge, sog. Multiplik atorm@arken vorgesehen werden, die angeben, um ein Wievielfaches man die Betichtung verlängern muß, um ordnungsgemäß belichtete Aufnahmen zu erzielen. D:e Messang unter Verwendung von 2vfultiplikataren ist aber nur dann richtig, wenn sie bei einem eindeut,g festgelegten und bei Handinstrumenten ini allgemeinen durch -den Endanschlag gegebenem Widerstandswert vorge-. nommen wird.
  • Es ist ferner ein gekuppelter Delichtung messer dieser Art bekannt, bei dem ebenfalls' eine Multiplikatorskala benutzt wird. Diese Einrichtung hat aber den Mangel, daß die Werte der Einstellung von Blende und Bel:clittnigszeit an der Kamera, die die Ausfür die Anwendung der Multiplikatoren rlarstAten und cl:e durch einen eindeutig festgelegten Widerstandswert bestimmt sind, nach außen hin nicht erkennbar sinci, so daß die @IÖglichl;eit falscher Messungen besteht. Selbst wenn Einrichtungen vorbanden s:ii,d, am Ende des Bereiches der halbautomatischen Einstellung trotz weiterer 'Verstellung der Kameraorgane den bereits erwähnten eindeutig festgelegten Widerstandswert beizubehalten, können sich in der Handhabung insofern Fehler ergeben, als bei weiterer Verstellung der mit dem Widerstand gekuppelten Kameraeinstellorgane sich der Zeigerausschlag des Meßinstrumentes nicht mehr ändert. Damit ist die Möglichkeit vorhanden, für die Messung nicht mehr gültige Werte von Blende und Verschlußzeit mit dein sich einstellenden Multiplikator zu verviel fachen.
  • Schließlich sah noch eine weitere bekannte Anordnung vor, bei einer ILaniera, die hei normalen Liclitverliä.ltnissen am Aufnahmegegenstand mit vollautomatischer Einstellung des letzten einzur; gelnden helichtungsfal;tars arbeitet, bei unzure?cliendein Licht a111 Objekt die vollautomatische Einstellung gänzlich unwirksam werden zti lassen und den Belichtungsmesser dann als übl:rlies abzulesendes und :d:anach ein.ztlstellendes Hand:nstruznent zu verwenden. Dabei war der Übergang von dein einen Arbeitsbereich auf den anderen äußerlich dadurch kenntlich Betnacht. daß der lleßinstrtlnientzeiger über zwei entsprechend gefärbte Teilbereiche hinsp:elte, von denen der eine der Vollautomatik, der andere der HaiHeinstellu.ng zugeordnet waren. Diese als Siunal.einrielltuiiig wirkende Anordnung ', konnte aber übersehen werden, so. daß immer noch Felile?nstelluiigen und, Fehlbelichtungen möglich waren.
  • D:; vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine photographische oder kineinatograp i:sclie Kamera in:t gcl;tippeltein photoelektrischein Belichtungsin esser, in dessen Stromkreis ein mit den Bel.:ehtung seinstellorganen lvi- K:iinem in Verbindung stehender Regelwiderstand eingeschaltet ist und dessen Meßbereich in einem bei normaler Beleuchtung zu benutzenden Teil für halbautomatische Einstellung dieser Organe bei konstantem Meßstrom und in einen bei schwacher Beleuc'htung zu benutzenden Teil für Handeinsteljung der Organe bei sich änderndem Meß-@~@f,C>m unter Verwendung von Multiplikator-# rken unterteilt ist. Der Hauptgedanke der i ierung ist abgestellt auf eine auf das Ein-Wellgetrielie der Kamera einwirkende Sperrvorrichtung, die eine Weiterbewegung der Einstellorgane beim Übergang auf den Meßbereich für Handeinstellung erst nach ihrer Beseitigung möglich macht. Um darüber Maiaus dem Katnerabenutzer noch sinnfälliger diese Übergangsstelle zum Bewußtsein zu bringen, kann man zusätzlich eine an sich bekannte vorsehen, die das Ende der ha:lbautomnatischen Einstellung anzeigt. Auf diese Weise werden die vorstehend geschilderten Mängel vermieden, indem die für die Anwendung der Multiplikatoren allein gültigen Werte von Blende und Verschlußzeit durch einen 'harten Anschlag und eventuell durch eine Signaleinrichtung eindeutig erkennbar werden. Bei der vorteilhafteren Verwendung eines harten Anschlages macht sich dessen Lösung oder eine Entkupplung der Kameraeinstellorgane vom Belichtungsmesser erforderlich, uni die durch die Multiplikatorwerte gegebene weitere Verstellung der Kanieracinstellorgane vornehmen zu können. Wenn man dafür sorgt. daß trotz dieser Verstellung der dann erreichte Widerstandswert von dieser Stellung an praktisch konstant bleibt, wird dann auch der Zeiger ungeachtet der durch dien :@Iultipl:kator hestimmten geänderten Kameraeinstellung auf ,dein gle:clie@n M u-lt:pl:k.atorwert stehenbl°'_-ben. In Fortentwicklung des Haupterfindul>,gsgedanhens ist daran gedacht, eine Einrichtung; vorzusehen, durch die gleichzeitig in:t deni Auslösen der Sperrvorrichtung die Multiplikatormarken sichtbar gemacht werden. Dadurch wird der Übergang von dem einen Teil des Meßbereiches auf den anderen noch sinnfäll"-er für den Benutzer. Ferner liegt es im Sinne der Erfindung. bei einer Bauform, bei der der :m Stromkreis liegende Widerstand über ein Differentialgetriebe durch mehrere Belichtungseinstellorgane zu beeinflussen ist, die Sperreinrichtung aus einem an dem Planetenradträger dieses Getriebes angeordneten und mit einer Sperrklinke zusammenarbeitenden Anschlag zu bilden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beisp"eisweiise erläutert.
  • Abb. i stellt einen Längsschnitt nach Linie 1-I cler Abb. 2 durch den in Betracht komineaden Teil einer Kamera mit einem Differen. tial.getriebe zwischen den Kameraeinstellorganen und,dem Regelwiderstand dar,- während Abb. 2 .einen Grwndriß dazu längs Linie II-II der Abb. i bringt.
  • Abb. 3 und. 4 zeigen .schaubildLich .die Verbindung der Blenden- und Verschlußzeiteinstel.lorgane ander Kamera über das Differentialgetriebe mit dem Regelwiderstand.
  • Alb. 5 gibt in einer Draufsicht :die Anordnung der Sperrmittel am Regelwiderstand wieder, wobei verschiedene Stellungen des init ,dem Widerätan:d zusammen arbeitenden Sclileifkontalctes angedeutet sind.
  • Gemäß Abb. i und 2 ,sitzt .auf der oberen Schmalseite einer Kamera i eine Blendeneinste:llsc'hei!be 3 neben eiuem Verschlußla,ufzugslcnopf 2, zu dem gleichachsig ,darunter eine Verschlußzeiteinstellscheibe 4 angeordnet ist. De eingestellte Belichtungszeit ist an einer am Knopf 2 angebrachten Keimmarke in Verbindung mit einer an .der Schei!be4 angre:ordneten Skala ablesbar. Die Scb@eibe 4 betätigt .ein Zahnrad 13, das über ein Zwischenrad 14 mit einem Zahnrad 16 zusammen arbeitet. Dieses Zahnrad 16 steht .mit einem Planetenrad 17 in Eingriff, das. mit einem zweiten Planetenrad 18 kämmt und mit :diesem auf e!nem gemeinsamen, um eine Achse 27 c1rehb:aren Plianetenradträger i9 ,gelagert .ist. Auf dieser Achse 27 ist ferner ein Zahnrad:26 unverdrehbar befestigt, welches mit dem Planetenrad 18 in Eingriff steht. Der Planetenradträger 19 ist .auf ,der Nabe des Zahnrades 26 drehbar gelagert und greift in Klauen einer Kappe 22 ein, welche einen an einer Flachfeder 23 befestigten Kontakt 24 trägt, der auf ei,nemortsfesten Widerstan@d25 gleitet.
  • Wie :aus Abb.3 ersichtlich ,ist, steht das mit der Blendeneinstellscheibe 3 gekuppelte Zahnrad 26 mit :einem Zahnrad 30 in Verbin-,dung und verstellt über ein Kegelradgetrebe 31, 32 und Zahnräder 33, 34 ein gleichachsig zur Objektivachse angeordnetes Zahnrad 35, welches die Bilendenverstellung bewirkt.
  • Der Planetenradträger i9 weist am Umfang zwei Anschläge 71 und 72 auf (s. Ab'b. 2 und 5). Ein Sperrhebel 66, der auf einem Zapfen 67 drehbar gelagert -ist, wird ,durch eine Feder 68 mit seiner Nase 69 gegen ,den Plan!etenradträger i9 gedrückt. Die Auslösung ,di:eser Sperrvorrichtung erfolgt mittels einesDruckknopfes 70, der sich an derAußenseite des Kam:eragchäwses befindet.
  • Im Stromkreis ist eingeschaltet eine (nicht dargestellte) a.n beliehi,ger Stelle des Kameragehäuses angeordnete Photozelle, ein (ebenfalls nicht gezeigtes) Meßinstrument,dessen Zeiger gegenüber einer Skala .mit einer normalen Einstellmarke und mit danebenliegenden Vultiplikatormarken spielt, sowie der erwähnte Regelwiderstand 25, der parallel zum Meßgerät geschaltet ist.
  • .- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende Der Anschlag 7 1 entspricht der Endstellung des Widerstandkontaktes für das Arbeiten nach dem halbautomatischen Einstellprinzip und stellt die unterste Meßgrenze für diesen Bereich ,dar (vgl. Abb. 5). Erreicht 7n @dieser Stellung der Zeigerausschlag die normalerweise zu benutzende Einstellmarke nicht mehr, so gilt für die Einstellung der Kamera .der dem Zeiger dann jeweils gegenüberstehende Multiplikatorwert. Durch Betätigung des Sperrhebels 66 wird in einem solchen Fall die Sperre beim Anschlag 71 gelöst und ent-,veder mit dem Zeite;instellknopf 4 d.ie Verschlußz.eit oder mittels des Blend:ene:instellknopfes 3 die Blende der Multiplikatorablesung entsprechend geändert. An der oberen Grenze des erwähnten Meßbereiches, also bei großen Helligkeiten, begrenzt der Anschlag 72 eine weitere Verstellung des Gleitkontaktes.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographische oder kinematogr.ap!hische Kamera mit gekuppeltem photoelektrischem Belichtungsmesser, in -dessen Stromkreis ein mit den Be@lichtungseinstellorganender Kamera in Verbindung stehender Regelwilderstand eingeschaltet .ist -und dessen Meßbereich in einen bei normaler Beleuchtung zu benutzenden Teil für halbautomatische Einstellung dieser Organe bei konstantem Meßstrom ,und in einen bei schwacher Beleuchtung zu benutzenden Teil für Handeinstellung der Organe beisich änderndem Meßstrom unter Verwendung von Mu:ltiplikatormarkenunterteilt ist, gekennzeichnet durch eine auf das Einstellgetriebe der Kamera einwirkende Sperrvorrichtung, die eine Weiterbewegung :der Einstellorgane beim Übergang auf den Meßbereich für Handeinstellung erst nach ihrer Beseitigung möglich macht.
  2. 2. Kamera nach Anspruch i, gekennzeichnetdurch die zusätzliche Vorsehung einer an, sich bekannten Signaleinrichtung, ,die das Ende des. Bereiches der halbautomatischen Einstellung anzeigt.
  3. 3. Kamera nach Anspruch i, gekennzeichnet durch :eine Einrichtung, :durch die gleichzeitig mit ,dem Ausläsen der Sperrvorrichtung die Multiplikatormarken sichtbar gemacht werden.
  4. 4. Kamera nach -den Ansprüchen i oder 3, bei welcher -der im Photozellenkreis liegende Widerstand über ein Differentialgetriebe durch die Bel!ichtungseinstellorgane bceinflußbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung aus einem an dem Plunetenradträamer (i9) des Differentialgetriebes (16, 17, 18, 26) angeordneten und mit einer Sperrklinke (66) zusammenwirkenden Anschlag (71) besteht. Zur Abgrenzung des Anmel.dungsgegen-,standes vom Stand der Technik sind @im Er- teilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: t ösierriichbrtl a f @dem*e@xe Patentschrifte4r .... Nr. 151 444, dtscha m jirxfos
    französische - 793 85o, 819335, 823784; USA.-Patentschrift ....... Nr. 2 051 o61.
DEZ24678D 1938-07-15 1938-07-15 Photographische oder kinematographische Kamera mit gekuppeltem photoelektrischem Belichtungsmesser Expired DE746436C (de)

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