DE746271C - Phosphatierverfahren - Google Patents

Phosphatierverfahren

Info

Publication number
DE746271C
DE746271C DEM149043D DEM0149043D DE746271C DE 746271 C DE746271 C DE 746271C DE M149043 D DEM149043 D DE M149043D DE M0149043 D DEM0149043 D DE M0149043D DE 746271 C DE746271 C DE 746271C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alloys
metals
phosphate
application
nickel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM149043D
Other languages
English (en)
Inventor
Graf Hans Dietrich Von Schw Dr
Dr Alice Schall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM149043D priority Critical patent/DE746271C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE746271C publication Critical patent/DE746271C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/36Phosphatising

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

  • Phosphatierverfahren Die Erfindung betrifft die elektrolytische Phosphatierung solcher -Metalle und Legierungen, die sich nicht wie Eisen, verschiedene Stahlsorten oder Zink und seine Legierungen durch einfaches Eintauchen in saure Schi@vermetallphoisphatibä@der pho@sphatieren lassen.
  • Die Anwendung von elektrischem Gleichstrom zum Phosphatieren von Stahl und Eisen, wobei die zu behandelnden Gegenstände als Kathode geschaltet werden, 'ist bereits bekannt. Der elektrische Strom diente hierbei jedoch nur zur Beschleunigung der auch ohne Strom durchführbaren Phosphatierung (vgl. Patent 24.8 856).
  • Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Phosphatierung von Eisen,.Eisenlegierungen, Zink, Kadmium, Messing, kupferhaltigen Legierungen, Nickel, Chrom, Zinn usw. dadurch vorzunehmen, daß die Gegenstände zur Elektrode eines die Richtung wechselnden Stromes gemacht werden. Als vorzugsweise geeignet wird hierfür eine Stromdichte von 2,5 bis 5,5 Amp/dm` genannt. Dieses `'erfahren hat sich jedoch nicht anwendbar erwiesen bei Metallen, wie Platin, Gold, Silber, Kupfer und Blei, sowie auch bei solchen, die eine Gleichrichterwirkung zeigen und den Stromdurchgang nur in einer Richtung gestatten (vgl. Patent 639 447).
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Phosphatierung auch aller der Metalle und Legierungen, die von den üblichen saueren Sch wermetallphosphatlbädern nicht angegriffen und,daher auch nicht phosphatiert werden. Sie ist also mit Erfolg auch auf solche :Metalle anwendbar, die nach dem vorangehend geschilderten Wechselstromverfahren nicht phosphatierbar sind: Es wurde nämlich gefunden, daß es möglich ist, Phdsphatschichten auch .auf Metalle, die mit den üblichen stromlos arbeitenden Phosphatv erfahren nicht phosphatiert werden können, also beispielsweise auf chrom- und iiickellialtige Stähle oder Chrom-Nickel-Legierungen, aufzubringen. Das erfindungsgeniiil"e Verfahren besteht darin. daß die zu phosphatierenden Gegenstände ,als Kathode geschaltet in einem Pliosphatl>aid mit Gleichstrom geringer Dichte behandelt werden. Als Anode können z. B. Eisen oder Zinkbleche verwendet «-erden, jedoch auch andere Materialien, wobei vorteilhaft solche verwendet werden, die wie Kohle oder unangreifbare Metalle keine Verunreinigung des Bades durch anodische Auf= lösung ergeben. Die Stromdichte richtete sich nach der Zusammensetzung des Bades sowie der gewünschten Dicke und Zusammensetzung der zu erzeugenden Schicht. So wurden beispielsweise in einem Bad mit etwa i9 g Zn/l, 23 ä '2O5/'11 =5 °' N03/1 bei 95° finit Stromdichten unter o, i Amp/dm°- nach 5 bis io Minuten Behandlungszeit unabhängig vom behandelten Metall sehr dünne Phosphatschichten erhalten: Stromdichten von oj bis 0,7 Amp/dm= lieferten dickere, helle und ziemlich weiche Schichten, die ebenfalls praktisch frei von eingelagertem metallischem Zink waren; Stromdichten über i Amp/dm= ergaben Schichten mit zunehmendem Zinkgehalt und entsprechend dunklerer bis schwarzer Farbe. Schichten der beschriebenen Art wurden beispielsweise erzeugt auf hoch legierten Stählen mit 15 bis 30°1o Chrom bzw. 1811, Chrom, 80/, Nickel, 2(11, Molybdä n, ferner auf einer Chrom-NI ieltel-Le,gienung mit 78 °% Nickel, 2o IV, Chrom, 2 °/o Mangan, außerdem auf unlegiertem Kupfer und Blei. Das Verfahren führt auch auf Aluminium zu Phosphatschichten. Eine röntgenographische Untersuchung der auf Aluminium 'nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Schichten ergab das Diagramm des Zinkphosphates.
  • Als Phosphatierun.gsbäder können alle bisher üblichen sauren Schwermetallphosphatlösungen mit und ohne Zusatz von Depolarisatoren, wie Nitrat, Nitrit, Chlorat usw., verwendet werden. Jedoch hat sich die Verwendung von "l_iril:phospliatli:idern und insbesondere von nitrathaltigen Zinkpliosphatbädern besonders günstig erwiesen. Da diese Bäder durch Ergänzung leicht wirksam erhalten «erden können und daher eine lange Lebensdauer besitzen, ist das Arbeiten mit ihnen außerdem besonders wirtschaftlich.
  • Zur besseren Haftung der Phosphatschicht auf dem Metall kann es u. U. zweckmäßig sein, die wie üblich gereinigte Oberfläche des :Metalls vor der Phosphatierung etwas aufzurauhen. Dies kann sowohl auf mechanischem als auch auf chemischem Wege durch Beizen geschehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Phosphatierung von Metallen und Legierungen, die mit den üblichen ohne Strom arbeitenden Verfahren mit sauren, schivermetallpliosl>liatlialtigen Bädern nicht phosphatiert «-erden, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalle oder Legierungen im Phosphatbad bei den jeweils üblichen Badtemperaturen von 55 bis 98° bei kathodischer Schaltung mit Gleichstrom behandelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung von Phosphatschichten, die frei von eingelagertem metallischem Schwermetall sein sollen, Stromdichten von o, i bis i Amp/dm= verwandt werden.
  3. 3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i und 2 auf Chrom- und nickelhaltige Stähle. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i und 2 auf Chrom-Nickel-Legierungen. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ..... N r. (39 4:f7.
DEM149043D 1940-11-07 1940-11-07 Phosphatierverfahren Expired DE746271C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM149043D DE746271C (de) 1940-11-07 1940-11-07 Phosphatierverfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM149043D DE746271C (de) 1940-11-07 1940-11-07 Phosphatierverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE746271C true DE746271C (de) 1944-06-17

Family

ID=7336612

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM149043D Expired DE746271C (de) 1940-11-07 1940-11-07 Phosphatierverfahren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE746271C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991019836A1 (en) * 1990-06-01 1991-12-26 Henkel Corporation Method for treating the surface of steel

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE639447C (de) * 1933-12-11 1936-12-05 James Harvey Gravell Verfahren zur Herstellung von phosphathaltigen UEberzuegen auf Metallen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE639447C (de) * 1933-12-11 1936-12-05 James Harvey Gravell Verfahren zur Herstellung von phosphathaltigen UEberzuegen auf Metallen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991019836A1 (en) * 1990-06-01 1991-12-26 Henkel Corporation Method for treating the surface of steel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE663979C (de) Herstellung galvanischer Niederschlaege auf Aluminium und Aluminiumlegierungen
EP0304108B1 (de) Verfahren zur Phosphatierung von Metallen
DE2917019C2 (de) Verfahren zur Metallisierung von Verbundmaterial und dazu geeignete Badzusammensetzung
DE1208149B (de) Verfahren zur Nachbehandlung eines Schutz-filmes auf mit Zinn ueberzogenem Stahl
DE1091397B (de) Verfahren zum galvanischen Abscheiden eines Zinkueberzuges auf Magnesium und seine Legierungen
DE746271C (de) Phosphatierverfahren
DE2416218C3 (de) Verfahren zur Herstellung galvanisch verzinnter Stahlbleche
DE2031358B2 (de) Verfahren zur Erzeugung von Schutzschichten auf Aluminium, Eisen und Zink mittels saurer, komplexe Fluoride enthaltender, Lösungen
DE882168C (de) Bad und Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Zinkueberzuegen
DE1909757B2 (de) Verfahren zur reinigung von anoden fuer elektrolytische prozesse, die aus einer unterlage eines filmbildenden metalls und einem ueberzug aus edelmetallen, edelmetalloiden oder edelmetalloxide enthaltenden mischoxiden bestehen
DE1281219B (de) Verfahren zur anodischen Herstellung eines UEberzuges auf Metallen
DE763283C (de) Bad zur Herstellung einer korrosionsfesten Schutzschicht auf Magnesium und seinen Legierungen
DE873478C (de) Verfahren zum Aufbringen von Hartchromschichten auf Leichtmetall
DE1170747B (de) Verfahren zur Vorbehandlung von Titan oder einer Titanlegierung vor dem Aufbringen galvanischer UEberzuege
DE1521080A1 (de) Verfahren zur Aufbringung von metallischen Oberflaechenschichten auf Werkstuecke aus Titan
DE1496899C3 (de) Verfahren zum Galvanisieren von Aluminium und Aluminiumlegierungen
DE1237871B (de) Tauch- oder Kontaktbeschichtung von Magnesium oder Magnesiumlegierungen
DE640089C (de) Verfahren zur Herstellung von Farb- und Schutzueberzuegen auf Gegenstaenden aus Zinkund Zinklegierungen
DE688485C (de)
DE743258C (de) Elektrolytisches Verfahren zur Erzeugung einer Kupferschicht auf der Oberflaeche von Werkstuecken aus Messing und messingaehnlichen Legierungen aus kupferfreien Loesungen
DE1496902C3 (de) Verfahren zum galvanischen Abscheiden einer Kupfer/Zinn-Legierung auf Aluminium
DE1621145B1 (de) Verfahren zur vorbehandlung von aluminium oder seinen legie rungen vor der galvanischen beschichtung
DE692124C (de) Verfahren zur elektrolytischen Oxydation von Eisen und Stahl
DE325668C (de) Verfahren zum UEberziehen von Erzeugnissen (Blech, Draht oder Band) aus Eisen und Stahl mit einem anderen Metall (z. B. Zink oder Zinn)
DE1932011C (de) Verfahren zur Vorbehandlung von Aluminium und seinen Legierungen für das galvanische Aufbringen ton metallischen Überzügen