DE745258C - Reibantrieb fuer Motorfahrraeder - Google Patents

Reibantrieb fuer Motorfahrraeder

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Publication number
DE745258C
DE745258C DEA92042D DEA0092042D DE745258C DE 745258 C DE745258 C DE 745258C DE A92042 D DEA92042 D DE A92042D DE A0092042 D DEA0092042 D DE A0092042D DE 745258 C DE745258 C DE 745258C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
fabric strips
friction roller
rubber
wedge rings
Prior art date
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Expired
Application number
DEA92042D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Boxan
Hermann Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Auto Union AG
Original Assignee
Audi AG
Auto Union AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG, Auto Union AG filed Critical Audi AG
Priority to DEA92042D priority Critical patent/DE745258C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE745258C publication Critical patent/DE745258C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Reibantrieb für Motorfahrräder Die Erfindung bezieht sich auf einen Reib-#iadantrieb für Motorräder mit einem im Hinterrad eingebauten. Antriebsblock, wobei die Kraftübertragung vorm Motor .auf die mit dem Innenmantel der Speichentrommel des Hinterrades zusannmen@wirkenfde Reibrolle erfolgt, deren Keilringe aus mehreren gummiimprägnierten Gewebestreifen bestehen, die durch Gummizwischenlager voneinander getrennt .sind und ;an diesen Zwischenlagen, festhaften.
  • Neben der ursprünglich üblichen Verwen.-dung von Gummiringen als Reibbelag der Übertragungsrollen bei derartigen Anoridnungen ist man infolge der aufgetretenen Nachteile, die vor allem in der verhältnismäßig großen Dehnbarkeit solcher Ringe und in ihrer durch die ;entstehende Walkarbeit verursachten geringen Lebensdauer bestehen, schon früher @dazu übergegangen, Reibbeläge aus mehreren. durch Gummi o. :dgl. Zwischenlagen aneinander festgehaftete Gewebestreifen zu bilden. Auch =dies .ist aber noch keine einwandfreie Lösung, da die Reibrollen mit in gleichen Abständen voneinander angeordneten Gewebestreffen sowohl in bezug auf die Eingriffsverhältnisse als auch in bezug auf Kraftübertragung entweder an ihrer äußeren Kopfseite oder in ihrem Fußteil hinsichtlich Elastizität und Festigkeit den dort herrschenden Verhältnissen entsprechen, aber beiden Teilen der Reibrollen praktisch nur in -einer %durchschnittlichen Eignung angepaßt werden können.
  • Durch die Erfindung wird ,dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die Gewebestreifen derart über die gesamte Höhe der Keilringe verteilt sind, däß sich ihr gegenseitiger Abstand vom Kopfende der Keilringe bis zu deren Fußende hin vergrößert.
  • Diese Verteilung der Gemeb;streifen im Sinne der Erfindung bringt es mit sich, daß de äußere Kopfseite :der Reibringe, -die mit den Rillen der Speichentrommel zum Eingrifft gelangt, verhältnismäßig starr ist, da. die praktisch undehnbaren Gewebestreifen für diesen Teil dies Ringprofils in größerer Anzahl nahe aneinander gerückt sind und infolgedessen bestimmend für die innere Festigkeit des Kopfteiles sind. Dieser Teil hat daher die für einen günstigen Rei:bung4schluß der Ringflanken finit den Rillenseiten erforderlichen Eigenschaften und überdies große radiale Festigkeit, da die in der Unifangsrichtung der Keilringe nahezu undehnbaren Gewebestreifen ein Verziehen ,des Kopfteiles in dieser Richtung verhindern; dadurch werden die zwischen den Gewebestreifen eingebetteten Gummibahnen weitgehend spannungsfrei gehalten und vor Erwärmung durch schädliche `'allcarbeit bewahrt. Trotz dieser Starrheit des äußeren Reibringteiles,bleibt imm,r noch eine genügende seitliche Elastizität erhalten, so daß sich die Gewebestreifen nach beiden Seiten hin geringfügig cersciiieben können. Durch die im Fußteil des Ringprofils ü:berw@iegend elastische Guinniimasse gegenüber den dehnungsfreien Gewebestreifen, entgegen den im Kopfteil geschaffenen Verhältnissen, ist an dieser Stelle sowohl die radiale als auch die axiale Nachgiebig-2s der Keilringe entsprechend größer. Die Gummiringe können sich daher einerseits in beschränktem Maße uni die Reibrolleii:aclise verdrehen ,und sich andererseits auch geringfügig seitlich verschieben oder cerschwenken. Dadurch gelingt es, das Ar!beitsnioment von der Reibrolle stoßfrei auf die Speichentrommel zu übertragen, was bei den fortgesetzten Drehzahlschwankungen, die dein gegenständlichen Motorfahrräderantrieb anhaften, -besonders vorteilhaft ist. Gleichzeitig wird durch diese Nachgiebigkeit der Keilrinige den Erschütterungen Rechnung getragen, die die gegenseitige Lage der Reibrolle und der Speichentronunel ständig verändern.
  • Der Gegenstanid .vier Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Abb. i einen Längsschnitt durch die Reibrolle des Reibantriebes, Abb. a einen Schnitt in größerem Maßstab durch einen ILeilring der Reibrolle, Abb.3 eine andere Ausführungsform im gleichen Schnitt, Abb..4 die Draufsicht .auf einen der abgewickelten Gewerbestreifen gemäß Abb.3 und A.bb. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Abb. i mit spiralig verlaufendem Gewerbestreifen.
  • Auf der vom Motor angetriebenen Welle 2 ist eine Reibrolle 3 fliegend: befestigt, die finit der inneren Umfangsfläche der Speichentrommel d. im Eingriff steht. Der Reibbelag -der zylindrischen Reibrolle 3 wird -durch keilförmige Ringe 6 gebildet, die aus mehreren gummiimprä.gni.erten: und durch Gummibahnen festgehafteten Gewebestreifen bestehen. Jeder Ring 6 ist für sich auf Einsen Tragring 5 festhaftend aufgebracht. Die Tragringe 5 sind auf die zylindrische @l:idie der Reibrolle 3 .festsitzend aufgepreßt und dadurch gleichzeitig gegen axiale Verschiebung sowie gegen Drehung gesichert. Die Keilringe 6 des Reibbelages 5 greifen mit ihren Profilen in entsprechend ,geformte Umfangsrillen 8 der Speichentrommel d. ein.
  • Bei -dem Ausführungsbeispiel nach Abb. verlaufen die Bahnen der Gewebestreifen 7 konzentrisch ztir Achse der Reibrolle 3. Sie bestehen aus konzentrisch übereinander angeordneten und zur O_uermittelebene des Keilringes 6 symmetrisch liegenden geschlossenen Ringen mit Guin.mizwischenlagen i i, finit denen- sie _ festhaftend verbunden sind. Die einzelnen @ummizwischenlagn lialwii verschiedene Stärken s:"1 bis s" derart. @l@:@l.t die Gewebestreifen im Fußteil cles Reibringes den größten und die im Kopfteil den geringsten Abstand voneinander aufweisen. Entsprechend dem für .das Keilprofil gewiililten. Iwegelwinlcel a nimmt die Breite d:er @e«-el>estreifen und Gummibahnen nach außen hin ab, und zttar vom innerst:n Gewebestreifen 7 mit der größeren Breite tt und nach dein äußerten Gewebestreifen 7 mit der kleineren Breite o.
  • Wie in den Abb. 3. ..l und > näher ceransch.aulicht, bestehen hier .die Balineon der Gewebestreifen aus einem einzigen trapeziGrmig zugeschnittenen Brand 7', d,äs mit seinem breiteren Ende tc an die Gummischeibe des Tragringes 5 angesetzt und gemeinsam nnt einer ebenso zugeschnittenen, durch Vulkanisieren air-ehafteten Guinmieinla.ge i i' atif den Tragring 5 spiralig aufgetvickelt ist. Die Stärke der Gummieinlage ist nicht durchgehend gleich, sondern von der breiteren Seite tr gegen die schmälere o hin gleichni@il.@ig abnehmend. Hierbei hängt es von @kr Wahl der Breiterxmaße tr bz«-. o und der Länge I_ des Gewebebandes 7' bzw. der Guininieinl.age 11' ab, mit «-elehem Kegeht-Inkel x :ich der so gebildete Keilring 6 nach oben verjüngt. Wie in Abb.5 durch Pfeile angedeutet ist, erfolgt -die Aufwicklung in der Richtung A entgegen dem Drehsinn D der Reibrolle 3. Die am Keilring 6' angreifenden Unifangskräfte sind infolgedessen bestrebt, die Spirale zusammenzuziehen, so d@aß die Haftung z@cischen dein Gewebeband 7' und der Gummieinlage ii' durch diese Kräfte verhältnismäßig wenig beansprucht wird.
  • Die Wirkungsweise der Erfindung ist folgende: Der Reibungsschluß zwischen den Keilringen. 6, 6' und den Rillen 8 wird nicht durch -die Kantflächen der Gummibahnen i i, i i' allein aufrechterhalten, sondern gleichzeitig auch durch die Kantflächen der Gewebestreifen 7, 7'; dadurch wird ein wesentlicher Teil des Drehmomentes von den Gewebestreifen aufgenommen: und an die Speichen:trOmm.el4 abgegeben. Da die Gewebestreifen an sich in der Umfangsrichtung der Keilringe 6, 6' praktisch undehnbar sind, bilden sie in der Einrückstellung mit den von ihnen eingeschlossenen Gummibahnen i i, i i' in dieser Hinsicht über :den ganzen, mit der Rille 8 reibungsschlüssig verbundenen Teil des Keilringes eine verhältnismäßig starre Einheit; dadurch wdrd eine _ Verminderung der innerhalb der Gummibahnen. i i, i i' auftretenden Walkbewegungen erzielt, die durch. Drehzahlschwankungen infolge B--lastungsänderungen hervorgerufen «-erden und im Zusammenhang mit vermeidbarer Walkarbeit zu starkem Verschleiß ,des Belages führen würden.
  • Was die erwünschte geringe seitliche Bewegungs.freiheit der Keilringe 6, 6' betrifft, so wirken' diese durch die Erfindung in einer Weisse so, als ob der Reibbelag ausschließlich aus Gummi bestünde: denn in diesem Fall besteht kein Hindernis, daß sich die parallel zur Achse der Reibrolle 3 verlaufenden Gewebestreifen 7, 7' in Anpassung an das Rillenprofil seitlich -zueinander verschieben `und an die Rillenflaniken anlegen können. Dadurch erhält jeder Keilring 6, 6' für sich den jeweils besten Eingriff zur dazugehörigen Rille 8, so daß sich der Kraftfluß auf .alle vorhandenen Keilringe gleichmäßig verteilt.
  • Durch Zunahme der Stärken sg" der Gummibahnen i i, i i' von außen nach innen zu kann.:das Maß des Widerstandes der Keilringe gegen Verdrehung in ihrer Umfangsrichtung beliebig geändert werden; es kann ihnen dadurch für ihren Fußteil eine bestimmte Elastizität erteilt werden. :Die Keilringe wirken in diesem Fall stoßdämpfend, was sich für ein ruhiges Ein- und Ausrücken der Reibrolle 3 günstig auswirkt.
  • Eine weitere vorteilhafte Wirkung für den Reibantrieb- wird dann erzielt, wenn die zunehmende Stärke sp" des Gewebestreifens 7, 7' zur Stärke se, der Gummibahnen. i i. i i' in einem solchen Verhältnis steht, daß die Reibungskoeffizienten der trockenen und nassen Reibung einander ungefähr ergänzen. Während der Reibungswiderstand von Gummi bei zunehmender Nässe sinkt, w-.as ein Durchrutschen der Reibrolle bewirken kann., verhält sich der Reibungswiderstand von Geweben gerade umgekehrt, .so daß der für :den Reibbelag maßgebende Gesamtreibun:gskoeffizient auf einen mittleren Wert gebracht werden kann, der dem Gewünschten möglichst nahe kommt. Durch entsprechende Abstiinmung zwischen Gewebestreifen und Gummieinlagen kann also der Reibantrieb in weitem Maß den Witterungseinflüssen entzogen werd.en.. Durch die Verwendung eines spirali, aufgewickelten Bandes wird schließlich eine äußerst einfache und zeitsparende Fertigurig der Keilringe 6' ermöglicht, «was besonders für die Massenherstellung derselben von Bedz7utung ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCIIE i. Reibantrieb für Motorfahrräder mit einem im Hinterrad eingebauten. Antriebsblock. -,wobei die Kraftübertragung vom Motor auf ,die mit dem In.neninant--l der Speichentrommel des Hinterrades zusammenwirkende Reibrolle erfolgt, deren Keilringe aus mehreren gummiinnprägnierten Gewebestreifen. bestehen, die durch Gummizwischenlager voneinander getrennt sind und an diesen Zwischenlagen festhaften, gekennzeichnet durch eine derartige Verteilung . der Gew-c-bestreifen 7') über die gesamte Höhe (h) der Keilringe (6, 6'), d@aß sich ihr gegenseitiger Abstand (sgu) vom Kopfende der Keilringe (6, 6') bis zu deren Fußende hin vergrößert.
  2. 2. Reibantrieb nach Anspruch i, d:adurch gekennzeichnet, daß die Bahnren der Gewebestreifen (7, 7') parallel zur Achse der Reibrolle (3) verlaufen.
  3. 3. Reibantrieb nach Anspruch i und a, -dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnen der Gewebestreifen (7') aus einem einzigen entgegen dem Drehsinn der Reibrolle (3) spiralig aufgewickelten Band gebildet werden. . Reibantrieb, insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke (s.,) der Gewebebahnen (7, 7') zur Stärke (s",) der Gummibahnen (i i, i i') in einem derartigen Verhältnis steht, daß die Reibungskoeffizienten der trockenen und der nassen Reibung für den Reibbefeg der Reibrolle (3) sich ungefähr entsprechen. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 409 076, 596 492-; französische Patentschrift 743 646; britische 38949o; USA.- -. `' o62 568.
DEA92042D 1940-09-22 1940-09-22 Reibantrieb fuer Motorfahrraeder Expired DE745258C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE409076C (de) * 1923-11-23 1925-01-29 Kirchbach Sche Werke Kirchbach Aus mehreren Gewebelagen gebildete Scheibe als nachgiebiges Verbindungsglied bei beweglichen Wellenkupplungen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
GB389490A (en) * 1931-07-13 1933-03-15 Abraham Lincoln Freedlander Improvements in or relating to the process of manufacturing a belt
FR743646A (de) * 1933-04-03
DE596492C (de) * 1931-12-21 1934-05-02 Jean Etienne Charles Bongrand Belag fuer Bremsen, Kupplungen oder aehnliche Vorrichtungen
US2062568A (en) * 1934-07-09 1936-12-01 Dayton Rubber Mfg Co Cog belt

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