DE744725C - Wechselhuelle - Google Patents

Wechselhuelle

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Publication number
DE744725C
DE744725C DEW109579D DEW0109579D DE744725C DE 744725 C DE744725 C DE 744725C DE W109579 D DEW109579 D DE W109579D DE W0109579 D DEW0109579 D DE W0109579D DE 744725 C DE744725 C DE 744725C
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DE
Germany
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parcels
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Expired
Application number
DEW109579D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Wild
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE744725C publication Critical patent/DE744725C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D27/00Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents
    • B65D27/06Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents with provisions for repeated re-use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • 1(K echselhüHe Die Erfindung betrifft eine Wechselhülle für Briefe, Päckchen u. dgl., die dauernd zwischen zwei miteinander in laufender Verbindung stehenden Absendern verwendbar ist. Die Wechselhülle weist einen aus zwei Klappen bestehenden Verschluß auf, wobei die Größe der Klappen so gering bemessen ist, daß sie beim Verschließen nur die an dem an die Klappen anstoßenden Umschlagrand befindliche Bezeichnung Absender verdecken. Die unterhalb des geschlossenen Klappenrandes befindliche Anschrift bleibt hierbei frei, und bei der auf der anderen Umschlagseite befindlichen zweiten Anschrift erscheint an dem . oberen Umschlagrand die angebrachte Kennzeichnung Absender.
  • An Stelle der am Umschlagrand fest ange-@v inkelten Klappen kann auch eine über die Umschlagöffnung herüberschiebbare und nach 'dem Aufsetzen durch Klebstreifen, Klebmarken o. dgl. anheftbare Kappe verwendet werden, die auf der einen Seite das Wort Absenden o. dgl. trägt und auf der anderen Seite das Wort Empfänger o. dgl. Diese Kappe wird je nach Bedarf beim Verschließen des Briefes bzw. Päckchens nach der einen oder anderen Seite gewendet aufgesetzt, während die unterhalb der aufgesetzten Kappe frei bleibenden Hüllenteile auf je einer der beiden Hüllenseiten je eine Anschrift der beiden Partner tragen.
  • Für Pälzete oder Päckchen kann die Wechselhülle auch so ausgeführt sein, daß die vorstehend erwähnte Kappe mit einem Fenster und mit einer in dieses Fenster eingepaßten und umkehrbaren Einlage versehen ist, die auf jeder Seite je eine Anschrift der beiden Partner trägt, so daß jeweils die nach oben liegende Anschrift im Kappenfenster erscheint. Das Fenster kann sich bei Päckchen und Paketen natürlich auch an der Oberseite des Paketes befinden.
  • Die beiliegenden Zeichnungen sollen den Erfindungsgegenstand deutlich machen: In der Abb. i ist eine Briefhülle für Feldpostbriefe wiedergegeben. Der untere Teil B der Briefhülle besitzt einfache Tütenform, dessen Oberteil zwei gleichgeformte Klappen .=1 und C mit gleicher Beschriftung bilden. An dem oberen Rand der Briefhülle B befindet sich beiderseitig das Wort Absender, wobei noch ein auf die darunterstehende Anschrift hinweisender Pfeil angebracht sein kann. Der Briefumschlag hat auf der anderen, der Bildseite abgekehrten Seite genau dasselbe Aussehen. Der jeweilige Absender schiebt nun, nachdem er seinen Brief in die Hülle eingelegt hat, die an der Seite befindliche, bereits genannte Klappe, beispielsweise .d, <n das Innere des 'Umschlages und legt alsdann die andere Klappe. beispielsweise C bzw. auch beide Klappen, so über das Wort Absender der Briefhülle B, daß dieses verdeckt wird und nunmehr nur das Wort Feldpost und An: auf der Klappe C, wenn es sich um einen solchenBrief handelt, zu lesen ist, während auf der anderen Seite nun offen das Wort Absender erscheint. Die Klappe wird dann an den beiden mit Halbkreis versehenen Stellen mit beispielsweise runden Verschlußinarken zugeklebt, und auf eine dieser Verscblußmarken wird der Dienststempel .des Absenders, falls es sich um einen Truppenteil usw. handelt, und auf die andere Verschlüßmarke beispielsweise der Poststempelaufgedruckt. Der Empfänger schneidet lediglich die beiden Verschlußmarken an den Kahtstellen durch, entnimmt den Brief und kann dann in der vorstehend beschriebenen Weise unter Umwendung der Oberklappen den Umschlag zur Rücksendung an den Absender benutzen.
  • An Stelle der beiden Klappen kann auch, wie in Abb. 2 skizziert, eine über die tütenförmige Hülle B überzuschiebende Kappe verwendet werden, die ebenfalls zweckmäßig an zwei Stellen oder auch nur an- einer Stelle mit einer Verschlußmarke bz-%v. einem Klebestreifen verschlossen wird. Auf der Kappe steht auf der einen Seite das Wort Absender und auf der anderen Seite (Abb. :2ä) das Wort An. Zur Anleitung kann auf der Kappe noch ein kurzer Hinweis vermerkt werden, beispielsweise »Zum Öffnen Verschlußmarken durchschneiden« o. dgl.
  • An Stelle der überschiebbaren Kappe kann auch ein dachförmig gefalzter Klebstreifen verwendet «-erden, auf dessen einer Seite das Wort Absender und auf der anderen Seite das Wort An steht. In diesem Fall wird der Klebstreifen über den Öffnungsschlitz der Briefhülle übergebracht und festgeklebt und vom Empfänger aufgeschnitten und durch einen neuen Klebstreifen, der schon in den Brief eingelegt sein kann, bei Zurücksendung ersetzt. so daß die Worte Absender und An über die entsprechenden Anschriften gebracht werden.
  • In der Abb.3 ist eine Pakethülle, beispielsweise aus Karton, wiedergegeben. Die Pakethülle besteht aus dem Oberteil ,l und dem Unterteil B. Der Oberteil .4 besitzt an zwei Seiten, gegenüberliegende oder aneinanderstoP.3end,e, je ein Fenster F. Über .dem einen Fenster befindet sich die Aufschrift Absender und über dein anderen Fenster die Aufschrift An. Auf dem Unterteil B der Pakethülle ist auf der einen Seite die Anschrift des einen Korrespondenzteilnehmers angegeben und auf der anderen Seite die Anschrift des ,anderen. Je nachdem wie nun die obere Hülle A auf die untere Hülle B aufgesetzt wird, erscheint einmal die Anschrift des einen Partners als Absender bzw. als Empfänger.
  • Eine ähnliche Hülle läßt sich natürlich auch für Briefe anfertigen. Für die Befestigung des Ober- und Unterteiles können auch hier Klebemarken oder aber auch Bindfäden o. dgl. verwendet werden. Bei Verwendung von Briefmarken auf den Hüllen wird zweckmäßig die Briefmarke auf die eine der Verschlußmarken geklebt, so daß auch der Poststeinnel auf dieser Stelle rufgebracht wird und jedesmal durch eine neue Verschlußmarke bei Wiederverwendung überklebt wird. so daß ein Verstempeln Lind dadurch Unbrauchbarwerden der Hülle nicht stattfindet.
  • Bei der Verwendung von Verschlüssen mit Fenstern: wie das bei den Fensterbriefunnschlägen schon bekannt ist. kann man auch so verfahren, daß zwei Seitenteile des zu verschließenden Unterteiles der Pakethülle in an sich bekannter Weise über die Kastenhöhe hinaus so weit verlängert sind, daß diese verlängerten Teile umgeknickt und als obere Abdeckung der Pakethülle verwendet «-erden können. Dann wird die Anschrift des einen Partners auf die eine Deckelseite geschrieben und die des anderen auf die andere Deckelseite. je nachdem, welche der beiden Klappen nach oben gelegt wird, erscheint die eine oder andere Anschrift unter dein Fenster. ','atiirlich kann man auch in den Paketkasten entsprechende Vorlagen hineinlegen, die dann sogar auswechselbar sind, so daß in diesem Fall die Pakethülle für die Versendung an beliebige Empfänger verwendet werden kann.
  • Schließlich kann man auch einfach auf die Oberseite des Paketes ein Papier- oder kartonartiges Blatt legen, das auf der einen Seite die eine und auf der anderen Seite die andere Anschrift trägt. -Natürlich «-ären auch solche Blätter beliebig auswechselbar. so daß dann die Hülle eine ganz allgemeine Verwendung finden kann. Dasselbe gilt natürlich auch für Fensterbriefe, in welche man vor dem einzulegenden Brief ein derartiges Blatt mit der jeweils gewünschten Anschrift einschieben kann.
  • Schließlich kann man auch die vorstehend beschriebene Pakethülle so herstellen, daß auf die eine verlängerte Seite die Anschrift des einen und auf die andere die Anschrift des anderen Partners kommt. Je nachdem, welche Anschrift nun zuletzt heruntergeklappt wird, erscheint diese auf der Außenseite als die gültige, und es ist nicht erforderlich, das Paket noch mit einem Fensterdeckel abzuschließen, sondern man kann, sofern die Klappe aus genügend festem Material besteht, nun das Paket einfach mit Bindfaden in üblicher Weise verschnüren.
  • \Tatürlich können die Pakethüllen auch genau so angefertigt werden wie die Briefhüllen gemäß Abb, a, indem der Deckelteil den Unterteil nicht ganz, beispielsweise nur bis zur Hälfte, überdeckt und dann. die Anschrift auf dem Unterteil angebracht wird, während auf dem Oberteil sich das Wort -Absender bzw. An befindet, was durch richtiges Drehen des Oberteiles beim -\'erschluß dann über die entsprechende Anschrift gebracht wird. Namentlich bei länglichen, röhrenförmigen oder Packhüllen in Form eines länglichen, rechtwinkligen Parallelepipeds dürfte diese Hüllenform praktisch verwendbar sein.
  • Es sind schon Wechselhüllen bekanntgeworden, welche mehrfach benutzbar sind, jedoch ist bei denselben nicht gleichzeitig die Anschrift des Absenders und die des Empfängers vorhanden, was insbesondere bei Feldpostbriefen von ganz besonderer M'ichtigkeit ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Wechselhülle zur Verwendung im Pendelverkehr zwischen zwei Partnern, gekennzeichnet durch zwei als V erschluß dienende Klappen, deren Größe so gering bemessen ist, daß sie beim Verschließen durch Umschlagen der Klappen nach der einen Umschlagseite nur die an dem die Klappe anstoßendenUmschlagrand befindliche Bezeichnung Absender verdecken, während die unterhalb des geschlossenen Klappenrandes befindliche Anschrift frei bleibt und die auf der anderen Umschlagseite befindliche zweite Anschrift mit dem am oberen Umschlagrand angebrachten Kennzeichen Absender erscheint.
  2. 2. Wechselhülle, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der am Umschlag fest angewinkelten Klappen eine wendbare: über die Umschlagöffnung herüberschiebbare und nach dem Aufsetzen durch Klebmarken anheftbare Kappe verwendet wird, die auf der einen Seite das Wort Absender o. dgl. und auf der anderen Seite das Wort Empfänger o. dgl. trägt und je nach Bedarf beim Verschließen nach der einen oder anderen Seite gewendet aufgesetzt wird, während die unterhalb der aufgesetzten Kappe frei bleibenden Hüllenteile auf je einer der beiden Hüllenseiten je eine Anschrift der beiden Partner tragen.
  3. 3. Wechselhülle nach Anspruch 2, insbesondere auch für Pakete oder Päckchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe mit Fenster und mit einer eingepaßten umkehrbaren, auf jeder Seite je eine im Kappenfenster erscheinende Anschrift der beiden Partner tragenden Einlage versehen ist. q.. Wechselhülle nach Anspruch 3 für Päckchen und Pakete mit Fenster in der Deckeloberseite, unter welches die umkehrbare, mit den Anschriften versehene eingepaßte Einlage gebracht wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ..... \Tr. 315 911, österreichische Patentschrift- - 39 81a; USA.-Patentschriften ...... - r o4.o Zoo, 1 166 77z, 1 629 788.
DEW109579D 1941-09-07 1941-09-07 Wechselhuelle Expired DE744725C (de)

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ID=7617033

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE315911C (de) *
AT39812B (de) * 1908-06-06 1909-11-25 Innozenz Chromec Einrichtung zur lösbaren Befestigung von Adreßtafeln an Behältern.
US1040200A (en) * 1910-03-14 1912-10-01 John M Hoffner Return-envelop.
US1166772A (en) * 1914-10-10 1916-01-04 Alexander M Lockhart Envelop.
US1629788A (en) * 1923-03-01 1927-05-24 Hargroves Linwood Wendell Envelope

Patent Citations (5)

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