DE743250C - Einrichtung an Schallaufzeichnungsgeraeten - Google Patents
Einrichtung an SchallaufzeichnungsgeraetenInfo
- Publication number
- DE743250C DE743250C DET48625D DET0048625D DE743250C DE 743250 C DE743250 C DE 743250C DE T48625 D DET48625 D DE T48625D DE T0048625 D DET0048625 D DE T0048625D DE 743250 C DE743250 C DE 743250C
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q16/00—Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
- B23Q16/001—Stops, cams, or holders therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)
Description
- Einrichtung an Schallaufzeichnungsgeräten Die Erfindung. bezieht sich auf eine Einrichtung an Schallaufzeichnungsgeräten, insbesondere für bandförmige Schallkurventräger, zur Einstellung der Schnittiefe des Schneidstichels.
- Bisher wurden die Schreiber zur Aufnahme von Nadelton in der Hauptsache entweder mittels Gegengewichtes oder Federung entlastet, und zwar auf einen solchen Wert, daß der Schneidstichel die erforderliche Schnitttiefe erhielt. Je sorgfältiger und schärfer der Schneidstichel ausgearbeitet war, um so schwieriger wurde die Einstellung und Entlastung der Schalldose, da bei einem sehr scharfen Schneidstichel nur wenige Gramm Auflagedruck genügten, um eine ausreichende Schnittiefe zu erzeugen. Schallaufzeichnungsgeräte tnit derartig entlasteten Schneiddosen sind aber außerordentlich empfindlich gegen geringste Erschütterungen, da die Dose leicht ins Schwingen gerät und als Folgeerscheinung entweder ein zu tiefer Schnitt oder ein Herausheben des Schneidstichels aus dein. Schallkurventräger stattfindet. Außerdem gräbt sich bei längerer Aufnahmedauer der Schneidstichel allmählich immer tiefer in den Schallkurventräger ein, so daß es vorkommen kann, daß dünne, bandförmige Schallkurventräget vollständig durchschnitten werden.
- Man hat bereits vorgeschlagen, die Eindringtiefe des Schneidstichels in den Schallkurventräger durch einen verstellbaren Anschlag zu begrenzen, wobei für die Einstel- Jung des Anschlages entweder ein Fein- oder ein Grobeinstellorgan vorgesehen war. Die bekannten derartigen Einrichtungen genügten jedoch den praktischen Erfordernissen nicht. Mit einer Grobeinstellvorrichtung konnte die notwendige feine Einregulierung der Eindringtiefe des Schneidstichels, die beispielsweise mit einer Genauigkeit von hundertstel Millimeter erfolgen muß, nicht vorgenommen werden. Eine hierfür ausreichende Feineinstellvorrichtung war jedoch für den praktischen Gebrauch viel zu zeitraubend.
- Erfindungsgemäß sind fest am Gerät und an der schwenkbaren Schneiddose gegeneinander gerichtete und durch das Dosengewicht gegenseitig zum Anliegen gebrachte verstellbare Anschläge vorgesehen, von denen der eine durch ein Grobeinstellorgan und der andere durch ein Feineinstellorgan zu betätigen ist. Erst bei einer derartigen Zueinanderanordnung der beiden Einstellvorrichtungen ist eine gegenseitige Störung ihrer Wirkungsweise ausgeschlossen.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen den Anschlägen eine quer zum Schneiddosenarm verlaufende Stange vorgesehen ist, deren eines Ende mit dem Schallaufzeichnungsgerät verbunden ist und auf deren anderes Ende das am Gerät angebrachte Feineinstellorgan einwirkt, während das am Schalldosenarm angebrachte Grobeinstellorgan zwischen den beiden Endpunkten auf die Stange einwirkt. Das hat den Vorteil, daß die Feineinstellvorrichtung nicht direkt, sondern mit einem Hebelarm auf den Schneiddosenarm einwirkt, wodurch ein Untersetzungsverhältnis geschaffen wird, welches eine noch größere Genauigkeit zu erzieien gestattet. Vorteilhaft wird die zwischen den beiden Anschlägen verlaufende Stange als Federstab ausgebildet und in das Schallaufzeichnungsgerät eingespannt.
- Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß sowohl eine Grobeinstellvorrichtung als auch eine Feineinstellvorrichtung gemeinsam vorgesehen ist, wobei durch die Grobeinstellvorrichtung schnell die ungefähre Tiefeneinstellung des Schneidstichels bewirkt werden kann, so daß die darauffolgende Feineinstellung nacht mehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Durch die -Verbindung beider Einstellvorrichtungen am Schallaufzeichnungsgerät wird demnach erst eine praktisch brauchbare Einrichtung zur Begrenzung der Schnittiefe des Schneidstichels geschaffen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise rein schematisch veranschaulicht. Fig. i zeigt die Erfindung in Seitenansicht und Fig. ;2 in senkrechtem Schnitt gemäß der Linie II-II der Fig. i. Die Schneiddose a ist auf der am Tongerät sitzenden Achse b drehbar und, falls erforderlich, axial verschiebbar gelagert. Der bandförmige Tonträger wird unter der Schneidnadel c über die feste Gleitbahn d geführt. An dem die Dose tragenden Arme sitzt eine Stange f, die mit ihrem freien Ende über die Achse b hinausragt, so daß die Achse b sich als Drehpunkt für den doppelarmigen Hebel e, f darstellt. Auf dem freien Ende der Stange f sitzt drehbar ein Exzenter g, das mittels des Knopfes k verstellbar ist. Das Exzenter g stößt mit seiner Oberkante gegen eine Querstange i, die am Tongerät einseitig zwischen zwei Backen k befestigt ist. Auf das freie Ende der Querstange i wirkt eine Mikrometerschraube L ein.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende: Zunächst wird die Schneidnadel c durch Drehung des zur Grobeinstellung dienenden Exzenters g, das auch durch eine andere geeignete Einrichtung ersetzt werden kann, bis zur Berührung mit dem Tonträger gebracht. Darauf erfolgt die Feineinstellung mittels der Mikrometerschraube i, die durch eine Skala geeicht sein kann. Die Eichung der Mikrometerschraube kann in einfacher Weise auf dem tellerartigen Drehknopf m vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Schallaufzeichnungsgeräten, insbesondere für bandförmige Schallträger zur Begrenzung der Schnitttiefe des Schneidstichels mittels eines verstellbaren Anschlages, dadurch gekennzeichnet, daß fest am Gerät und an der schwenkbaren Schneiddose gegeneinander gerichtete und durch das Dosengewicht gegenseitig zum Anliegen gebrachte verstellbare Anschläge (Z, g) vorgesehen sind, von denen der eine durch ein Grobeinstellorgan (g) und der andere durch ein Feineinstellorgan (m) zu betätigen ist. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Anschlägen eine quer zum Schneiddosenarm verlaufende Stange (i) vorgesehen ist, deren eines Ende mit dem Gerät verbunden ist und auf deren anderes Ende das am Gerät angebrachte Feineinstellorgan (l) einwirkt, während das am Schalldosenarm (e) angebrachte Grobeinstellorgan (g) zwischen den beiden Endpunkten auf die Stange (i) einwirkt. 3. Einrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (i) als Federstab ausgebildet und in das Gerät eingespannt ist. 4. Einrichtung nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schneiddose tragende Tonarm (e) als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist und das Grobeinstellorgan (g) an dem freien Ende dieses Hebels angeordnet ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr. 68 913; schweizerische - ...... - 168 r89; französische - ...... - 743 953; USA.- - ...... - 707204-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET48625D DE743250C (de) | 1937-05-15 | 1937-05-15 | Einrichtung an Schallaufzeichnungsgeraeten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET48625D DE743250C (de) | 1937-05-15 | 1937-05-15 | Einrichtung an Schallaufzeichnungsgeraeten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE743250C true DE743250C (de) | 1943-12-21 |
Family
ID=7562903
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET48625D Expired DE743250C (de) | 1937-05-15 | 1937-05-15 | Einrichtung an Schallaufzeichnungsgeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE743250C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE68913C (de) * | edison united phonograph company in New-York | Phonograph mit drehbarer Aufhängung des Diaphragmarahmens am Instrumentengestell | ||
| US707204A (en) * | 1901-03-25 | 1902-08-19 | Hubert V Butterworth | Recorder for phonographs, &c. |
| FR743953A (de) * | 1933-04-08 | |||
| CH168189A (fr) * | 1931-06-01 | 1934-03-31 | Etude Our L Exploit Des Brevet | Procédé d'enregistrement des sons et d'établissement de copies de cet enregistrement. |
-
1937
- 1937-05-15 DE DET48625D patent/DE743250C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE68913C (de) * | edison united phonograph company in New-York | Phonograph mit drehbarer Aufhängung des Diaphragmarahmens am Instrumentengestell | ||
| FR743953A (de) * | 1933-04-08 | |||
| US707204A (en) * | 1901-03-25 | 1902-08-19 | Hubert V Butterworth | Recorder for phonographs, &c. |
| CH168189A (fr) * | 1931-06-01 | 1934-03-31 | Etude Our L Exploit Des Brevet | Procédé d'enregistrement des sons et d'établissement de copies de cet enregistrement. |
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