DE68913C - Phonograph mit drehbarer Aufhängung des Diaphragmarahmens am Instrumentengestell - Google Patents

Phonograph mit drehbarer Aufhängung des Diaphragmarahmens am Instrumentengestell

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DE68913C
DE68913C DENDAT68913D DE68913DA DE68913C DE 68913 C DE68913 C DE 68913C DE NDAT68913 D DENDAT68913 D DE NDAT68913D DE 68913D A DE68913D A DE 68913DA DE 68913 C DE68913 C DE 68913C
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DE
Germany
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instrument
cylinder surface
phonograph
diaphragm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68913D
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English (en)
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edison united phonograph company in New-York
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/02Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Schreib- und Sprechinstrumente in Phonographen, in denen dieselben parallel zur Phonogrammcylinderfläche bewegt werden, so zu lagern, dafs die in der letzteren kaum ganz zu vermeidenden Unregelmäfsigkeiten (Excentricitäten) ohne Einflufs auf die Arbeitsverrichtung bleiben.
Bei starrer Lagerung der Instrumente stören darunter weggleitende Erhabenheiten der Phonogrammcylinderfläche die Gleichmä'fsigkeit des Druckes, mit welchem die Spitze des Instrumentes sich auf jene zu stützen hat, und ergeben sich daraus Unregelmäfsigkeiten in der Aufzeichnung und beim Absprechen, indem das Schreibinstrument zu tief in die Phonogrammcylinderfläche eindringt.
Um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird das Instrument (aus Schreib- bezw. Sprechspitze, Diaphragma und dem letzteres stützenden Rahmen zusammengesetzt) an einer Seite mit seinem Gestell drehbar so verbunden, dafs es nach aufwärts nachgeben kann, und zugleich durch den Zug einer seinem Gewicht entgegen wirkenden Feder so ausbalancirt, dafs es sich nur mit schwachem Druck gegen die Phonogrammcylinderfläche stützt. Gleitet nunmehr eine Erhabenheit der letzteren unter der Spitze durch, so werden, dem Druck der Erhabenheit entsprechend, Spitze, Diaphragma und Rahmen als ein Ganzes zusammen zurückgehoben und findet also keine Aenderung der Beziehung zwischen Spitze und Phonogrammcylinderfläche statt.
Die Einrichtung ist in den Fig. 1, 2 und 3, 4 in zwei Ausführungsformen veranschaulicht, die sich nur dadurch unterscheiden, dafs der Rahmendrehpunkt im ersten Falle hinter den Phonogrammcylinder, im letzteren vor denselben gelegt ist.
In allen Figuren zeigt 1 die Welle mit dem Phonogrammcylinder 2 an, 3 die Phonogrammcylinderfläche, 4 die Führungsstange für den Arm 5 des Instrumentengestelles 5% welches sich vermittelst einer Stellschraube auf die vordere Gleitstange 6 stützt, und 7 die Schreibspitze, welche mit dem Diaphragma 9 in dessen Mitte gelenkig verbunden und mit einer Verlängerung an dem das Diaphragma tragenden Ring ι ο in 8 drehbar gelagert ist. Der Ring ι ο sitzt mit Spiel in dem ringförmigen Gestell 5a und ist gemäfs Fig. 1 und 2 vermittelst des hegenden Armes 11 eines Winkelhebels am Gestell 5a in 13 drehbar gelagert. Zwischen dem aufrechten Hebelarm 14 und einem an der vorderen Gestellseite aufrecht befestigten Stift 1 5 ist eine Feder 17 eingespannt, und zwar mit solcher Spannung, dafs das Instrument nahezu ausbalancirt ist und die Spitze 7 mit nur schwachem Druck auf der Phonogrammcylinderfläche aufsitzt. Kommt nun die Phonogrammcylinderfläche mit einer Erhabenheit unter die Spitze 7, so giebt unter dem Druck der ersteren das Instrument, indem es sich um 13 dreht, entsprechend nach, wie in Fig. 5 veranschaulicht, und bleibt so die ursprüngliche Beziehung zwischen beiden Theilen gewahrt. Mit dem Abnehmen der Erhabenheit sinkt das Instrument unter der Wirkung seines Gewichtes entsprechend nach. Um
z. Auflage, ausgegeben am 8. Juni igoi.l
die Eindringtiefe der Spitze 7 verstellbar zu machen, ist der Hebelarm 11 über den Drehpunkt verlängert und auf dieser Verlängerung ein Gewicht 12 verstellbar. :
In der Abänderung Fig. 3 und 4 ist, unter Weglassung des Gewichtes 12, der Diaphragmaring 10 vor der Phonogrammcylinderfläche drehbar mit einem Ansatz 16 des Gestelles 5a durch den liegenden Arm eines Winkelhebels 15 verbunden dargestellt, zwischen dessen aufrechten Arm und dem am Gestellansatz 16 befestigten aufrechten Arm 18 die Feder 17 eingespannt ist. Der Vorgang ist derselbe wie oben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Phonograph mit parallel zur Phonogrammcylinderfläche bewegten Schreib- und Sprechinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, dafs der Diaphragmaring 10 gelenkartig im Instrumentengestell 5 aufgehängt ist und das Gewicht des Instrumentes durch den Zug einer Feder ^ausgeglichen wird, so dafs das Instrument behufs Wahrung des normalen Druckes zwischen seiner Spitze und der Phonogrammcylinderfläche infolge des Vorhandenseins von Unregelmäfsigkeiten auf der Cylinderfläche entsprechend zurückgedrängt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68913D Phonograph mit drehbarer Aufhängung des Diaphragmarahmens am Instrumentengestell Expired - Lifetime DE68913C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743250C (de) * 1937-05-15 1943-12-21 Schallband Syndikat Akt Ges Einrichtung an Schallaufzeichnungsgeraeten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743250C (de) * 1937-05-15 1943-12-21 Schallband Syndikat Akt Ges Einrichtung an Schallaufzeichnungsgeraeten

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