DE74115C - Einrichtung zur Beförderung der Verdampfung bei Dampfkesseln mit Feuerbüchse - Google Patents

Einrichtung zur Beförderung der Verdampfung bei Dampfkesseln mit Feuerbüchse

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DE74115C
DE74115C DENDAT74115D DE74115DA DE74115C DE 74115 C DE74115 C DE 74115C DE NDAT74115 D DENDAT74115 D DE NDAT74115D DE 74115D A DE74115D A DE 74115DA DE 74115 C DE74115 C DE 74115C
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DE
Germany
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water
boiler
steam
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firebox
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74115D
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English (en)
Original Assignee
J. Retzer in Wien XII., Wilhelmstr. 64
Publication of DE74115C publication Critical patent/DE74115C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B13/00Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
    • F22B13/06Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers
    • F22B13/10Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers with auxiliary water tubes inside the fire-box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die Neuerung sollen nicht nur die Uebelstände, welche sonst mit Reparaturen an der Feuerbüchse, an Wassersäcken, überhaupt an denjenigen Stellen eines Dampfkessels, an welchen sich Stehbolzen befinden, verbunden sind, beseitigt werden, sondern es wird auch die Dampfentwickelung gefördert, die Schlammabsonderung erleichtert und folglich auch die Leistungsfähigkeit und die Dauer des Dampfkessels erhöht.
Fig. i, 4 und 6 zeigen verschiedene Ausführungsformen des das Wesen der Neuerung bildenden Gegenstandes im Schnitt, Fig. 2 zeigt die Vorderansicht und Fig. 3 die Oberansicht der in Fig. 1 dargestellten Anordnung, während Fig. 5 die Vorrichtung zum Feststellen des Gegenstandes an dem Kessel veranschaulicht.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht der Gegenstand aus dem Stutzen A, welcher an Stelle der Stehbolzen die Kesselwand α mit der Feuerbüchse b verbindet, und aus dem mit dem Stutzen A verschraubten Wasser- oder Verdampfungssack B. Die Verbindung zwischen Stutzen und Wassersack wird entweder, wie in Fig. 6 gezeigt, direct hergestellt oder erfolgt mittelst eines kurzen Verbindungsstutzens (Fig. 4) oder mittelst eines Bogenknies (Fig. 1, 2 und 3).
Der Stutzen A wird von aufsen in das Innere des Kessels geführt; infolge dessen mufs die Kesselwand α mit einer entsprechend grofsen Oeffnung c versehen sein, um den Stutzen sammt dem Ansatz «, Fig. 4 und 6, bezw. der Verschraubungsmutter d, Fig. 1, durchzulassen. Der gegen die Kesselwand liegende Theil des Stutzens ist mit einer Verstärkung e und einem Kopf/ versehen, in welch letzteren ein Aufsengewinde g und ein Muttergewinde h eingeschnitten sind; ersteres ist rechts-, letzteres linksgängig. Das Aufsengewinde g dient zur Aufnahme der Befestigungsmutter i, welche den Stutzen A gegen die Kesselwand α festhält. Diese Mutter ist noch mit einem centralen Muttergewinde k versehen, welches, wenn die Mutter an Ort und Stelle ist, mit dem Gewinde h im Kopf des Stutzens übereinstimmt, d. h. ein ununterbrochenes Muttergewinde bildet. In dieses wird die Sicherungsschraube / gedreht; diese ist, wie erwähnt, linksgängig, damit sie sich z. B. bei Lokomotivkesseln während der Fahrt nach vorwärts nicht lockere.
Die Verstärkung e mufs, wenn der Stutzen an Ort und Stelle sich befindet, etwas in die in der Kesselwand befindliche Oeffnung c hineinragen , damit beim Herausziehen des Stutzens die Dichtungsnuth m nicht gegen die Innenkante der Oeffnung c stofsen kann. Stutzen A und Mutter i werden sorgfältig abgedichtet.
Das gegen die Feuerbüchse liegende Ende des Stutzens A ist mit einem Ansatz n, Fig. 4, versehen, in welchen ein Muttergewinde geschnitten ist. In dieses Muttergewinde wird entweder der Kopf des Wasser- oder Verdampfungssackes B direct (Fig. 6) oder ein gerader bezw. gebogener Stutzen u geschraubt, welcher die Verbindung zwischen dem Wassersack B und dem Stutzen A herstellt. Ist ein gröfserer Raum zwischen Kessel- und Feuerbüchsenwand vorhanden, so kann die Verbindung der Stutzen A mit den Wassersäcken B durch Verschraubungsmutter d geschehen, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.

Claims (1)

  1. Die Wasser- bezw. .Verdampfungssäcke B sind kugel- oder retortenförmig gestaltet und reichen in das Innere der Feuerbüchse hinein. Um die Abdichtung zu ermöglichen, ist der ■ Wassersack oder der Verbindungshals u mit einem flantschenförmigen Ansatz ρ versehen, mit welchem er an die Feuerbüchsenwand zu liegen kommt.
    Um den Eintritt des Kesselwassers in die Stutzen A und Wasser- bezw. Verdampfungssäcke B zu ermöglichen, sind erstere mit den Oeffnungen ο versehen. Das Wasser strömt durch die Stutzen "in die Säcke B, und da diese in die Feuerbüchse hineinreichen, somit der Stichflamme direct ausgesetzt sind, so wird das darin befindliche Wasser sehr rasch in Dampf verwandelt. In dem Mafse, als die Dampf bläschen aufsteigen und durch die oberen Löcher c ihren Weg nach dem Dampfraum finden, strömt Wasser ununterbrochen nach; man ist also in den Stand gesetzt, sehr schnell »Dampf auf« zu machen, und auch während des Betriebes bezw. während der Fahrt wird Dampfmangel niemals eintreten können, denn, wie oben gesagt, geht der Wasserwechsel in den Säcken sehr rasch vor sich.
    Ein weiterer Vortheil dieser Säcke ist der, dafs sich in denselben der Schlamm leicht absondert; um diesen beim Reinigen des Kessels entfernen zu können, ist jeder Sack mit einem Schraubenpfropfen r versehen.
    Die Montirung der eben beschriebenen Kesseleinrichtung erfolgt auf folgende Weise: Vorerst wird vom Innern der Feuerbüchse aus das mit Schraubengewinde versehene Ende des Sackes oder dessen Verbindungsstutzens u durch die zugehörige, in der Feuerbüchsenwand befindliche Oeffnung gesteckt und gehörig abgedichtet, sodann von aufsen der Stutzen A ohne Befestigungsmutter i und Sicherungsschraube I, jedoch bezw. mit der Verschraubungsmutter d, Fig. i, versehen, durch die Kesselwand gesteckt und mit dem Wassersack verschraubt. Nun wird die Kesselwand abgedichtet, und werden die Befestigungsmutter i und Sicherungsschraube/ eingedreht. .
    Um die Stutzen A mit den Köpfen der Wassersäcke verschrauben zu können, ist der Kopf eines jeden Stutzens mit mehreren Löchern versehen, in welche ein entsprechend geformter Schlüssel eingesetzt wird, der mittelst Hebels so lange gedreht wird, bis Stutzen und Sack fest mit einander verbunden sind (Fig. 5)- . .
    Wie aus dem Vorstehenden zu entnehmen ist, kann bei einem mit der beschriebenen Einrichtung versehenen Dampfkessel die Feuerbüchse ohne Schwierigkeit vom Kesselkörper getrennt werden, auch sonstige Reparaturen werden sich leicht vornehmen lassen; man braucht nur die betreffenden Wassersäcke zu entfernen. Zu diesem Zwecke wird an Stelle der Sicherungsschraube / eine mit einem starken Auge versehene Schraube gesteckt und mittelst eines durch das Auge geführten Hebels der Stutzen losgeschraubt, worauf der Sack nach Abnahme der Dichtung 'entfernt werden kann.
    Pat ε ν τ-An sp ruch:
    Einrichtung zur Beförderung der Verdampfung bei Dampfkesseln mit Feuerbüchse, dadurch gekennzeichnet, dafs im Inneren der Feuerbüchse Wassersäcke B angeordnet sind, welche mit die Stehbolzen ersetzenden, mit Oeffnungen ο versehenen Stutzen A so in Verbindung stehen, dafs das Kesselwasser in die Säcke -B eindringen, bezw. der in letzteren gebildete Dampf in den Kessel gelangen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT74115D Einrichtung zur Beförderung der Verdampfung bei Dampfkesseln mit Feuerbüchse Expired - Lifetime DE74115C (de)

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