DE740601C - Abstuetzung zwischen Maschine und Kessel bei Kesseldampfmaschinen - Google Patents
Abstuetzung zwischen Maschine und Kessel bei KesseldampfmaschinenInfo
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- DE740601C DE740601C DEE55232D DEE0055232D DE740601C DE 740601 C DE740601 C DE 740601C DE E55232 D DEE55232 D DE E55232D DE E0055232 D DEE0055232 D DE E0055232D DE 740601 C DE740601 C DE 740601C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0417—To-be-deleted with administrative transfer to parent group for locomobiles driven by small motors
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Abstützung zwischen Maschine und Kessel bei Kesseldampfmaschinen Es ist bereits vorgeschlagen worden, Abstützungen von Lokomobilmaschinen, bei welchen das eine Ende der Dampfmaschine unmittelbar auf dem Fundament abgestützt ist, mit schrägen Gleitflächen zu versehen. Hierbei wurde stets nur die Längs- und Höhendehnung des Kessels berücksichtigt, die zufolge der Erhitzung des Kessels auftrat; Wärmedehnungen der Dampfmaschine aber wurden vernachlässigt. Hierdurch traten im Betriebszustand der Kesseldampfmaschine ganz beträchtliche Beanspruchungen der Geradführungen und des Kurbelkastens, insbesondere auch der Verbindungen zwischen der Dampfmaschine und dem Tragwerk, auf, die nur durch einen .übermäßigen Baukostenaufwand in erträglichen, Grenzen gehalten werden konnten. Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden: Ihr liegt die Erkenntnis zugrunde, daß während des Betriebes der Kesseldampfmaschinen sowohl der Kessel als auch die Dampfmaschine Längs- und Querdehnungen unterworfen ist und daß die gegenseitigen Abstützungen zwischen Kessel und Maschine daher auch der Wärmedehnung der Maschine und nicht nur der Wärmedehnung des Kessels hinsichtlich' ihrer Konstruktion Rechnung tragen müssen. Erfindungsgemäß wird zwischen den Abstützschuhen des Kessels und der Maschine ein deren Längsverschiebungen nicht mitmachendes ortsfestes Zwischenstück angeordnet, das an der Ober-und Unterseite mit Gleitflächen für die Abstützschuhe versehen ist, von welchen Gleitflächen zumindest die untere schräg abläuft. Das Zwischenstück wird zweckmäßig über eine Strebe o. dgl. mit dem einen Kesselende oder Maschinenende bzw. mit dem Fundament der Dampfkesselmaschine verbunden. Um die Wärmedehnungen des Kessels und der Maschine während des Betriebes vollkommen auszugleichen, wirkt das Zwischenstück mit den Abstützorganen des Kessels und der Maschine über Gleitflächen zusammen, welche bestimmte, den Wärmedehnungen (entsprechende Neigungswinkel aufweisen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform erläutert. Abb. i zeigt ein Diagramm der Wärmedehnungsbewegungen von Kessel und Maschine; Abb.2 zeigt einen Aufriß einer Dampfkesselmaschine mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Abstützung.
- In dem Diagramm der Abb. i zeigt die Strecke i-2' die Längsdehnung des Dampfkessels an; die Strecke 2'-2 gibt die Größe der Querdehnung wieder, so daß die Strecke i-2 die Richtung der resultierenden Kesseldehnung, d. h. die Bewegungsrichtung eines mit der Kesseloberfläche verbundenen Konstruktionsteiles, angibt. Bildet man nun einen an der Kesseloberfläche angeordneten Abstützschuh für die oberhalb des Kessels angeordnete Dampfmaschine so aus, daß der Abstützschuh eine in der Richtung der resultierenden Kesseldehnung liegende obere Schrägfläche aufweist und stützt sich die Dampfmaschine auf diesem Abstützschuh ab, so wird sich die Erwärmung des Kessels auf die Abstützung der Dampfmaschine nicht nachteilig auswirken, solange die Dampfmaschine keiner eigenen Wärmedehnung unterworfen ist, denn es kann zwischen den Abstützorganen des Kessels und der Dampfmaschine eine der Kesseldehnung hinsichtlich Größe und Richtung genau entsprechende Gleitbewegung zutschen den Abstützschuhen -vollführt werden.
- Beim Betrieb der Kesseldampfmaschinen erwärmt sich erfahrungsgemäß auch die Dampfmaschine beträchtlich und führt demnach auch eine Wärmedehnung aus. In Abb. i gibt die Strecke i-3' die Längsdehnung, die Strecke 3'-3 die Querdehnung der Dampfmaschine wieder, so daß durch die Strecke i-3 die resultierende Wärmedehnung der Dampfinaschine angegeben wird. Stützt sich also das Abstützorgan der Dampfmaschine gemäß den bisher bekannten Vorschlägen unmittelbar gegen das mit einer Schrägfläche parallel zu der Linie i-2 ausgebildete Abstützorgan des Kessels ab, so wird während des Anfahrens der Maschine der Abstützschuh der Maschine gegenüber dem anzustrebenden spannungslosen Zustand um die Strecke Ö=3'-3" gehoben und dementsprechend der Maschinenrahmen bzw. das Tragwerk auf Biegung beansprucht.
- Wird gemäß der Erfindung ein ortsfestes Zwiscbenstück C zwischen die Abstützschuhe B des Kessels I( und die Abstützschuhe A der Maschine M eingeschaltet (vgl. Abb. 2), das durch eine Strebe S mit dem Tragwerk des Kessels verbunden und dadurch an der Ausführung einer Längsbewegung gehindert ist, so können die erwähnten schädlichen Beanspruchungen teilweise oder ganz beseitigt werden, je nachdem man die Gleitflächen zwischen dem Zwischenstück C und den Abstützschuhen A und B ausbildet.
- Ein völliger Ausgleich der Wärmedehnungen soll erreicht werden, daß das Zwischenstück zwischen den Abstützschuhen des- Kessels und der Maschine mit dem Abstützschuh der Maschine über eine Schrägfläche zusammenwirkt, die in der Richtung der resultierenden Wärmedehnung der Maschine verläuft, mit dem Abstützschuh des Kessels aber über eine Schrägfläche zusammenwirkt, die in der Richtung der resultierenden Wärmedehnung des Kessels geneigt ist. In diesem Fall kann nämlich sowohl der Kessel als auch die Maschine unabhängig voneinander gegenüber dem festliegenden Zwischenstück eine der eigenen Wärmedehnung entsprechende Gleitbewegung ausüben, ohne dadurch eine Höhenverlagerung des Zwischenstückes C hervorzurufen. Die Dampfmaschine M bleibt daher auch bei Erhitzung in spannungslosem Zustand, und ihre Längsachse x-x ist keiner Verlagerung unterworfen. Nachteilige zusätzliche Beanspruchungen von Konstruktionsteilen der Kesseldampfmaschine sind daher in wirkungsvoller Weise ausgeschaltet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Abstützung zwischen Maschine und Kessel bei Kesseldampfmaschinen, bei der die Maschine und der Kessel gegeneinander eine Gleitbewegung sowohl in der Länge als auch der Höhenrichtung ausführen können, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Abstützschuhen des Kessels und der Maschine ein deren Längsverschiebung nicht mitmachendes ortsfestes Zwischenstück angebracht ist, das an der Ober- und Unterseite mit Gleitflächen für die Abstützschuhe versehen ist, von welchen Gleitflächen mindestens die untere schräg verläuft.
- 2. Abstützung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den Abstützschuhen des Kessels und der 11Taschine angeordnete Zwischenstück über eine Strebe o. dgl. mit dem 'einen Kesselende oder Maschinenende bzw. mit dem Fundament verbunden ist.
- 3. Abstützung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den Abstützschühen des Kessels und der Maschine angeordnete Zwischenstück mit dem Abstützschuh der Maschine über eine Schrägfläche zusammenwirkt, die in der Richtung der resultierenden Wärmedehnung der Maschine verläuft, mit dem Abstützschuh des Kessels aber über eine Schrägfläche zusammenwirkt, die in der Richtung der resultierenden Wärmedehnung des Kessels geneigt ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr. 337 846.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE55232D DE740601C (de) | 1941-08-30 | 1941-08-30 | Abstuetzung zwischen Maschine und Kessel bei Kesseldampfmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE55232D DE740601C (de) | 1941-08-30 | 1941-08-30 | Abstuetzung zwischen Maschine und Kessel bei Kesseldampfmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE740601C true DE740601C (de) | 1943-10-25 |
Family
ID=7082034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE55232D Expired DE740601C (de) | 1941-08-30 | 1941-08-30 | Abstuetzung zwischen Maschine und Kessel bei Kesseldampfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE740601C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE337846C (de) * | 1918-02-05 | 1921-06-09 | Wolf Akt Ges R | Lokomobilanordnung |
-
1941
- 1941-08-30 DE DEE55232D patent/DE740601C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE337846C (de) * | 1918-02-05 | 1921-06-09 | Wolf Akt Ges R | Lokomobilanordnung |
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