DE708176C - Verankerung fuer Koks- und Kammeroefen - Google Patents

Verankerung fuer Koks- und Kammeroefen

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Publication number
DE708176C
DE708176C DEST57527D DEST057527D DE708176C DE 708176 C DE708176 C DE 708176C DE ST57527 D DEST57527 D DE ST57527D DE ST057527 D DEST057527 D DE ST057527D DE 708176 C DE708176 C DE 708176C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
anchoring
main girders
coke
supports
Prior art date
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Expired
Application number
DEST57527D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Petsch
Theo Schmeddeshagen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Still GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Still GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Carl Still GmbH and Co KG filed Critical Carl Still GmbH and Co KG
Priority to DEST57527D priority Critical patent/DE708176C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708176C publication Critical patent/DE708176C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens
    • C10B29/08Bracing or foundation of the ovens

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Verankerung für Koks- und Kammeröfen Bei einer bekannten Verankerung für Koks-und Kammeröfen mit Benutzung von waagerechten, ungefähr in Höhe der Ofensohle liegenden Hauptträgern zur zusätzlichen Abstützung der vor den Ofenköpfen angeordneten senkrechten Ankerständer werden diese Hauptträger gegenüber dem tiefer liegenden Erdboden unabhängig von dem Ofenbauwerk dumch Druckstreben abgestützt, um auf diese Weise die auf die Hauptträger wirkenden waagerechten Schubkräfte, die insbesondezs beim Ausdrücken des Kokses aus den Ofenkammern auftreten, unmittelbar in den Erdboden zu übertragen. Diese Art der Abstützung der Hauptträger ergibt Unzuträglichkeiten und Mängel indem Fall, daß durch Senkungen des Erdbodens unter der Last des ganzen Ofenbauwerks, die gerade in den für solche Ofenbauten in Betracht kommenden Bergbaugebieten recht häufig und nachhaltig sind, gegenseitige Verschiebungen zwischen den Fundamenten der Ofenbatterie und den im Erdboden angeordneten Stützblöcken für die Druckstreben auftreten. Es ist beim Bau von Koks- und Kammeröfen üblich, jeweils eine ganze Batterie oder Ofengruppe auf eine gemeinsame Fundamentplatte aus Eisenbeton zu setzen, um die Auswirkungen örtlich ungleicher Bodensenkungen auszugleichen und eine standfeste Gründung des ganzen Ofenbauwerks zu sichern. Nach der Erfindung werden zur Schaffung einer Verankerung der eingangs erklärten Gattung für Koks- und Kammeröfen die besagten waagerechten Hauptträger durch biegungssteife Stützen mit der für die Ofengruppe oder Ofenbatterie gemeinsamen aus Eisenbeton verbunden. Die einfachste und vorteilhafteste Ausgestaltung dieser erfindungsgemäßen Bauart besteht darin, daß die Hauptträger, die Stützen und die Fundamentplatte einen einheitlichen Betonkörper bilden. Hierbei. werden nach -einer vorteilhaften Ausführungsform die Stützen etwa als eine im wesentlichen senkrechte Wand in solcher Anordnung gegenüber den Hauptträgern vorgesehen, daß die Hauptträger zusammen mit den Stützen einen unter ersteren liegenden Raum begrenzen, der als Meistergang geeignet ist.
  • In den Zeichnungen ist die Abb. i eni senkrechter, in der Mitte einer Ofenkammer verlaufender Querschnitt durch eine Batterie liegender Koksöfen nebst den zugehörigen Hauptträgern und Stützen. Die Abb. 2 ist ein im vergrößerten Maßstab gehaltener Teilausschnitt der Abb. i zur Darstellung einer Einzelheit, und die Abb.3 ist ein Grundriß zur Abb. 2, zugleich ein waagerechter Schnitt durch die senkrechten Ankerständer. Die Abb.2 und 3 geben als Einzelheit die Verbindung zwischen einem Hauptträger und einem Paar von Ankerständern wieder.
  • In Abb. i sind rechts und links die aus kräftigen, jeweils paarig vorgesehenen U-Eisen bestehenden Ankerständer i zu erkennen, die vor den Ofenköpfen angeordnet und an ihren oberen und unteren Enden in üblicher Weise durch die Zuganker 2 und 3 miteinander verbunden sind. Der Ofenunterbau ist auf eine für die ganze Ofengruppe oder Ofenbatterie gemeinsame, in der Höhenrichtung verhältnismäßig starke Fundamentplatte .1 aufgesetzt, die in üblicher Weise aus Eisenbeton hergestellt ist. Zur Aufnahme der waagerechten, am stärksten in Höhe etwa der Ofensohle 6 auftretenden Schubkr.ifte, die sowohl aus Wärmedehnungen als auch aus dem Seitenschub des Druckkopfes 5 der Ausdrückmaschine herrühren, werden in bekannter Weisc besondere, ungefähr in Höhe der Ofensohle liegende Hauptträger 7 vorgesehen. Gemäß der Erfindung werden diese Haupttraber durch biegungssteife Stützen S mit der Fundamentplatte .l verbunden, die zu diesem Zweck in der Breitenrichtung der Ofenbatteric nach beiden Seiten hin entsprechend weit verlängert wird. Nach dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung werden sowohl die Hauptträger; als auch die Stützen S aus Eisenbeton leergestellt und bilden zusammen mit der Fundamentplatte 4. einen einheitlichen Betonkörper. Hierbei wird durch die Hauptträger ; als Decke und die Stützen S als Seitemu--and zu beiden Längsseiten der Ofenbatterie ein Raum 9 begrenzt, der den Fußboden io besitzt und als Meistergang für die Unterbringung und Bedienung namentlich der Heizgashauptleitungen der Ofen und ihres Zubehörs geeignet ist. Die Hauptträger 7 reichen hierbei ebenso wie die Fundamentplatte .1 über die ganze Länge der Ofengruppe oder Ofenbatterie, während die verbindenden Stützen 8 entweder ebenfalls eine durchgehende Wand bilden oder als Einzelstützen in Abständen angeordnet sein können. Die Verbindung zwischen den Ankerständern i und den Hauptträgern 7 zur übertragung der Seitenkräfte geschieht unter Zivisch,enschaltung von starken Druckfedern i i (vgl. Abb. 2 und 3). Diese Federn sind in Stützböcken 12 befestigt, die an den Ankerständern i festgenietet oder festgeschraubt sind und übertragen die Druckkräfte mittels der einstellbaren Schraubenspindeln 13 und der Druckplatten 14 auf die anliegenden Längsgurte der Hauptträger 7. Mit diesen Federn werden Ungleichmäßigkeiten der Wärmedehnungen und der Kräfteverteilung über die Längsrichtung der Hauptträger ausgeglichen; auch kann durch verschiedene Stärken und Spannungen dieser Federn auf den beiden Batterieseiten der aus der einseitigen Schubwirkung der Koksausdrückmaschine herrührenden Vergrößerung dieser Seitenkräfte auf der Koksseite gegenüber der Maschinenseite entsprechend Rechnung getragen werden.
  • Mit der beschriebenen Ofenverankerung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß die auf die Hauptträger ausgeübten Seitenkräfte unmittelbar in das Fundament der Ofenbatterie übertragen werden und daß die Stellung der Hauptträger, insbesondere ihre Höhenlage, im Verhältnis zu den Ofen und ihre Abstützung von irgendwelchen Bodenverschiehungen bzw. von Absenkungen des ganzen Ofenbauwerks unbeeinflußt bleiben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Verankerung für Koks- und Kammeröfen mit Benutzung von waagerechten, ungefähr in Höhe der Ofensohle liegenden Hauptträgern zur zusätzlichen Abstützung der vor den Ofenköpfen angeordneten senkrechten Ankerständer, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Hauptträger durch biegungssteife Stützen mit der für die Ofengruppe oder Ofenbatterie gemeinsamen Fundamentplatte aus Eisenbeton verbunden sind.
  2. 2. Verankerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptträger, die Stützen und die Fundamentplatte einen einheitlichen Betonkörper bilden.
  3. 3. Verankerung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptträger zusammen mit den Stützen einen als Meistergang geeigneten Raum begrenzen.
DEST57527D 1938-06-01 1938-06-01 Verankerung fuer Koks- und Kammeroefen Expired DE708176C (de)

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DEST57527D DE708176C (de) 1938-06-01 1938-06-01 Verankerung fuer Koks- und Kammeroefen

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DE708176C true DE708176C (de) 1941-07-14

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DE (1) DE708176C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051797B (de) * 1953-09-05 1959-03-05 Still Fa Carl Verankerung fuer waagerechte Verkokungskammeroefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051797B (de) * 1953-09-05 1959-03-05 Still Fa Carl Verankerung fuer waagerechte Verkokungskammeroefen

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