DE740127C - Rohrfoermiges Polgehaeuse fuer magnetelektrische Maschinen - Google Patents

Rohrfoermiges Polgehaeuse fuer magnetelektrische Maschinen

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Publication number
DE740127C
DE740127C DEZ24296D DEZ0024296D DE740127C DE 740127 C DE740127 C DE 740127C DE Z24296 D DEZ24296 D DE Z24296D DE Z0024296 D DEZ0024296 D DE Z0024296D DE 740127 C DE740127 C DE 740127C
Authority
DE
Germany
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pole
pole pieces
housing
permanent magnets
tubular
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Expired
Application number
DEZ24296D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich W Hellmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ziehl Abegg SE
Original Assignee
Ziehl Abegg SE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/26Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets
    • H02K21/28Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets
    • H02K21/30Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets having annular armature cores with salient poles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Rohrförmiges Polgehäuse für magnetelektrische Maschinen Es sind rohrförmwge Polgehäuse für magnetelektrische Maschinen bekannt, bei denen gebogene Dauerm.sgnete tun den Anker herumgreifen und durch Polstücke aus Weicheisen zu einem geschlossenen Magnetkreis vereinigt sind. Soweit hierbei Polstücke mit paxalllelen Seitenflächen zur Verwendung kommen, send diese durch Schrauben oder ,andere Mittel mit dem Polgehäuse fest verbunden. und halben dadurch das ganze Magnetsystem unverrückbar in seiner Lage zum Gehäuse -und Anker fest. Das hat den Nachteil, daß die Polstü&e in ihrer Lage zwischen den Dauermagneten und in ihrem Abstand vom Anker (Luftspalt) nachträglich keine Änderung erfahren können, so daß bei solchen Maschinen der Kraftfluß im Magnetkreis unveränderlich und lediglich von der magnetischen Stärke der Dauermagnete bestimmt ist. Diese läßt aber bekanntlich mit der Zeit nach und kann ;auch bei Dauermagneten ,gleicher Form und Größe verschieden sein, weil sie von der Legierung, Härtung und Magnetisierung des Stahles abhängig ist. Dias -hat unter anderem zur Folge, daß - bei genau gleichartig rausgeführten magnetelektrischen Maschinen die Drehzahl oder Spannung verschieden .ausfallen und nachträglich nur schwer oder gar nicht geändert werden kann, weil der Luftspalt zwischen Anker und Polschuhen ein für allemal festliegt und nur durch besondere Hilfsmittel, wie Auflegen von Blech auf die Polstücke, nachträgliches Ausdrehen der Polschuhe oder Abdrehen des Ankers, verkleinert oder vergrößert werden kann, was wiederum eine Auswechselbarkeit der Teile blei Massienanfertigung beeinträchtigen würde.
  • Diese Nachteile sind bei der magnetelektr sehen Maschine nach der Erfindung in ebenso einfacher wie wirkungsvoller Weise dadurch vermieden, däß dme Polstücke mixt parallelen Seitenflächen und die, sich an diese Seitenflächenanschmiegenden Dauermagnete durch seitlich wirkende Preßmittel in ihrer Lage zueinander und zum Gehäuse fest- ehakem werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß nicht nur die Polstücke und Dauermagnete einfach und billig hergestellt werden können, weil in der Hauptsache nur die aneinander# liiegenden Flächen zu bearbeiten sind, sondern daß auch nach Lösung der Preßmitteleine Verschiebung der Polstücke zwischen den Flächen -der D.auerm,agnete in radialer und axialer Richtung zum Anker ermöglicht wird, um den Luftspalt zwischen Polschuhen und Anker und damit die Induktion zu ändern. Die seitlichen Preßmittel können, von dem rohrförmigen Polgehäuse ausgehend, entw ieder auf die Dauermagnete und Über diese lauf die Polstücke -wirken oder aber umgekehrt :an den Polstücken #einsetzen und diese gegen die Dauermagnete und .damit letztere ,an die Innenwandung des Rohrgehä.us,es pressen.
  • Die Anwendung seitlich wirkender Preßmittel gestattet -die Benutzung von Polstücken ohne Polschuhe, die bei elnigen der bisher bekannten Ausführungsarten erforderlich waren, um das Magnetsystem zusammenzuhalten und die durch ihre teilweise üb=erdeckung der Dauermagnete eine schädliche Streuung des Kraftlinienflusses verursachten. Es können aber auch: ohne weiteres Polstücke mit Polschuhen Verwendung finden, die dann zwecks Verringerung der Streuung so gestaltet werden, daß sie an ihren freien Enden von dem Körper lder Dauermagnete abstehen.
  • Ein weiterer Vorteil der seitlich wirkenden Preßmittel bzw. des durch diese ermöglichten einfachen Aufbaus des Magnetsystems liegt darin, da.ß das ganze Magnetsystem mit -wenigen Griffen auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt -werden kann, wenn es beim Nachlassen der Magnetkraft notwendig wird, dliie Dauermagnete aus dem Gehäuse herauszunehmen und nachzumagnetisieren. Das durch seitliche Pressung zusammengehaltene Magnetsystem ermöglicht aber auch infolge des hierbei auftretenden, verhältnismäßig geringen spezifischen Flächendruckes die Verwendung eines so dünnwandigen Rohrgehäuses aus Metall, Prellmaterial o. dgl., daß dieses nur einen g Bring en Widerstand für die Einleitung eines magnetischen Kraftflusses von außen her bietet Lind das Nachmagnetisieren ,der Dauermagnete somit auch in einfachster Weise ohne Herausmahme der Magnete durch die Gehäusewand hindurch erfolgen kann.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die beiden Abbildungen zeigen in dem rohrförmigen, möglichst dünnwandigen Gehäuse 2 je zwei Dauermagnete i mit ausgeprägten Endpolen N und S, die um den Anker herumgreifend angeordnet sind und zwischen ihren gleichnamigen parallelen Polflächen die Polstücke 3 einschließen. Statt des hier gezeigten zweipoligen Magnetsystems kann auch durch Vervielfachung der Magnetzahl ein mehrpoliges System zur Anwendung kommen. Die Polstücke 3 mit ihren Polschuhen 5 können sowohl in radialer als auch in axialer Richtung zum Anker eine Verschiebung erfahren, um den Luftspalt zwischen Polschuh und Anker und damit die Induktion im Anker zu ändern.. Die Festlegung der Polstücke 3 in ihrer Lage zwischen den Dauermagneten i und zum Rohrgehäuse 2 erfolgt bei der Ausführung nach Abb. i durch die seitliche Preßschraube 8, die auch durch Keil, Exzenter oder ein anderes Preßmittel ersetzt werden kann. Zur Sicherung einer bestimmten Lage dies Magnetsystems innerhalb des Rohrgehäuses 2 kann dann noch eine Sicherungsschraube q. vor-,e01 Sehen werden; sie ist aber nicht unbedingt erforderlich, da schon durch das seitflch wirkende Preßmittel Magnete, Polstücke und Gehäuse zu einem festen Ganzen zusammengeschlossen werden.
  • Abb.2 zeigt ein Polgehäuse, bei dem die seitlichen Preßmittel statt vom außen her, wie in Abb. i, in umgekehrter Druckrichtung wirken. Zu diesem Zweck sind hier die Polstücke 3 an dem leinen oder anderen Ende geschlitzt und können durch eine Keilschraube 6 mit Mutter oder durch eine leicht konische Kopfschraube 7 so weit gespreizt werden, daß sich ihre Seitenflächen gegen die Polflächen N bzw. S der Dauermagnete i pressen und diese fest an die Innenwandung des Rohrgehäuses 2 drücken, so daß auf diese Weise ein starr gefügtes Pohgehäuste :entsteht. Durch Lösen der Keilschraube 6 bzw. 7 lockern sich die Polstücke 3; sie können dann radial oder axial verschoben der gewünschten Ankerinduktion entsprechend eingestellt und wieder festgelegt werden.
  • Um bei Polstücken, die weit vorspringende Polschuhe tragen, ein Anliegen dieser Polschuhe an den Dauermagneten und damit einen magnetischen Schluß in diesen zu vermeiden und um eine schädliche Streuung der Kraftlinien zu verhindern, werden diese Polschuhe 5, wie aus der Zeichnung ersichtlich, so gestaltet, daß sie an ihren freien Enden von dem Magnetkörpier i möglichst weit abstehen, so daß hier der Übertritt von Kraftlinien erschwert ist und letztere den Weg über ,die Polflächen N bzw. S in die Polstücke 3 zu den Polschuhen 5 nehmen müssen, um dort ein möglichst gleichmäßiges magnetisches Feld zu erzeugen. Auf diese Weise können die Polstücke 3 bis an den Ansatz der Polschuhe 5 zwischen die Dauermagnete i eingeschoben und in dieser Lage durch die seitlichen Preßmittel festgehalten werden, ohne daß, ein schädlicher Streufluß über die Polschuhe entsteht.
  • Wie laus der Zeichnung ersichtlich, kann die Wandstärke des Rohrgehäuses 2 sehr schwach gehalten werden, da die Anwendung seitlicher Preßmittel für den Zusammenhalt des ganzen Polgehäuses reinen verhältnismäßig geringen spezirschen Flächendruck im Rohrgehäuse hervorruft, dem der rohrförmige Querschnitt schon bei geringer Wandstärke hinreichend widersteht. Eine derartig schwache Rohrwand bietet aber die Möglich eit, die Dauermagnete vom außen her nachzumagrnetisieren, ohne sie aus .dem Polgehäuse zu ;entfernen. Man legt einfach die Pole der Magnetisiervorrichtung außen, am Gehäuse an den Stellen an, wo die Polstücke 3 sitzen, und magnetisiert in der Üblichen Weise durch mehrfaches Ein- und Ausschalten des angelegten, mit Gleichstrom gespeisten Elektromagneten. Das ist .selbst bei Verwendung von Stahlrohr für das Polgehäuse möglich, da bei der hohen Festigkeit des Stahles die Wandstärke des Rohres ganz besonders schwach gehalten werden kann und ein so schwaches Stahlrohr nur einen geringgfü,gigep magnetischen Nebens,chluß für die im Querschnitt viel stärkeren Dauermagnete bildet, deren Magnetisierung also nur nnwesentliclh beeinflußt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrförmiges Polgehäuse für magnetelektrische Maschinen mit um den Anker herumgreifenden Dauermagneten, die durch verbindende Polstücke mit parallelen Flächen zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß- die Polstücke und durch seitlich wirkende Preßmittel in ihrer Lage zueinander und zum Gehäuse festgehalten werden.
  2. 2.- Rohrförmiges Polgehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstücke geschlitzt sind und gegen die Polflächen der Dauermagnete drücken.
  3. 3. Rohrförmiges Polgehäuse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Polstücke zwischen den parallelen Polflächen der Dauermagnete verschiebbar sind. q.
  4. Rohrförmiges Polgehäuse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Polschuhe der Polstücke ,an ihren freien Enden von dem Magnetkörper abstehen. '
  5. 5. Rohrförmiges Polgehäuse nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, .daß es möglichst geringen magnetischen Widerstand für die Einleitung seines m-agnetischen Kraftflusseis in. die Dauermagnete von außen her hat.
DEZ24296D 1937-12-25 1937-12-25 Rohrfoermiges Polgehaeuse fuer magnetelektrische Maschinen Expired DE740127C (de)

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