DE739331C - Anstellvorrichtung fuer die Elektroden von Elektrooefen - Google Patents

Anstellvorrichtung fuer die Elektroden von Elektrooefen

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DE739331C
DE739331C DED75525D DED0075525D DE739331C DE 739331 C DE739331 C DE 739331C DE D75525 D DED75525 D DE D75525D DE D0075525 D DED0075525 D DE D0075525D DE 739331 C DE739331 C DE 739331C
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DE
Germany
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adjusting device
electrodes
pressure
electric ovens
positioning device
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Expired
Application number
DED75525D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Emil Gerlach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEMAG ELEKTROSTAHL GmbH
Original Assignee
DEMAG ELEKTROSTAHL GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/109Feeding arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Anstellvorrichtung für die Elektroden von Elektroöfen Die verhältnismäßig schweren Elektroden und die Gewichte der Tragorgane derselben werden bisher durch ein Gegengewicht ausgeglichen, um so den Antrieb für die Anstellung leicht zu halten, womit auch die Durchführung,det Anstellvorgänge erleichtert wird.
  • Die Betrifbsverhältnisse des Elektroofens bringen es mit sich, daß je nach Veränderung der Größe des arbeitenden Lichtbogens Stromstöße in das Netz gelangen, deren Vermeidung angestrebt werden muß. Die bisher zum Gewichtsausgleich verwendeten Gegengewichte können nicht als vollkommen angesprochen werden, weil die bei den automatisch herbeigeführten Anstellungen mit zu beschleunigenden großen Massen immerhin gewisse Verzögerungen beim Ansprechen der Reguliereinrichtun,g mit sich bringen, so daß also die eben erwähnten Stromstöße nicht in der notwendigen kurzen Zeit abgefangen werden.
  • Um hier Abhilfe zu schaffen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, an Stelle des Gcgengewichtsausgleiches den an sich in der Technik bekannten hydraulischen oder pneumatischen Gewichtsausgleich in der Weise vorzusehen, daßdas Gewicht -der'bei der Anstellunu hydraulisch oder mechanisch 2u be- wegenden Massen durch einen oder mehrere hydraulische oder pneumatische Druckzylinder ausgeglichen ist, die unter einem praktisch gleichbleibenden Druck stehen. Der DruckderWasser- oderLuftsäule wird durch eine selbsttätig geregelte Pumpe gehalten. Der Anstellantrieb kann nun hydraulisch oder auch mechanisch durchgeführt werden, ohne daß die bei den üblichen Gegengewichten auftretenden Verzögerungen bei der Bewegung der Elektroden und ihrer Tragorgane sich bemerkbar machen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Mit i ist eine Elektrode, mit 2 die Tragklemme derselben bezeichnet. Diese ist an dem OuerstÜck 3 befestigt, an dem bei 4 Ader hydraulische Antriebskolben 5 angreift, der durch die Reglerorgane im Reglerpult 6 gesteuert wird. Das Druckmittel, das Wasser oder auch Luft sein kann, wird dem Druckbehälter 7 entnommen, in den hinein die Pumpe 8 arbeitet und die für die Steuerungsvorgänge erforderliche Wassermenge und auch den Druck des Betriebsmittels hält. Außer dem Plunger 5 greift bei 9 an dein Querstück 3 ein Plunger io an, dessen Zylin-.jer ii durch die Leitung 12 mit dein Diuckbehälter 7 in Verbindung steht. Dieser Plunger io wirkt im Zusammenspiel mit der Druckwasser- oder Druckluftsäule in der Leitung 12 als Gegengewicht, insofern, als die Größe der Beaufschlaguil,- des Plungers io den entgegenwirkenden Ge,%?#,ichtskräften angepaßt ist.
  • Die Wirkungsweise der Gesamteinrichtung ist an Hand der Erläuterungen und der Zeichnung ohne weiteres verständlich. Der besondere Vorteil besteht, wie schon oben angedeutet, darin, daß durch Wegfall der schweren Gegengewichte die Steuerung ganz feinfühlig wird, wodurch die unvermeidlichen Stromstöße in Ausmaßen gehalten werden, deren Einwirkungen auf das INTetz keine Störungen zur Folge haben. An Stelle des einen Plungers für den Gewichtsausgleich können natürlich auch mehrere vorgesehen werden. Außerdem kann an Stelle des hvrIraulischen Antriebes ein mechanischer Zahristangen-oder Spindelantrieb treten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.Anstellvorrichtung für die Elektroden von Elektroöfen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der bei der Anstellung z# hydraulisch oder mechanisch zu bewegenden Massen durch einen oder mehrere hydraulische oder pneurnatische Druckzylinder ausgeglichen ist, ;die unter einem praktisch -gleichbleibenden Druck stehen.
  2. 2. Anstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der praktiscli gleichbleibende Druck einem selbstt-' i.' gespeisten Druckbehälterentnommen wird. 3. Anstellvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei hydraulischer Anstellvorrichtung ein gemeinsamer Druckbehälter für die Anstellvorrichtung und den Gewichtsausgleichzylinder dient.
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