AT128841B - Einrichtung zur Regelung von Lichtbogenöfen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung von Lichtbogenöfen.

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AT128841B
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/144Power supplies specially adapted for heating by electric discharge; Automatic control of power, e.g. by positioning of electrodes
    • H05B7/148Automatic control of power
    • H05B7/156Automatic control of power by hydraulic or pneumatic means for positioning of electrodes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Regelung von Lichtbogenöfen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Regelung von Lichtbogenöfen, bei denen für die Elektrodenbewegung hydraulische Druckzylinder Verwendung finden. 



   Die hydraulischen Stellzylinder für die Elektroden von Lichtbogenöfen wurden bisher durch elektrohydraulische   Stromrelais   in   Ablängigkeit vom Elektrodenstrom   gesteuert. Die Änderung der Lage des Magnetkernes des Regelorganes wurde dazu ausgenutzt, um Steuerschieber für das Druckwasser des Elektrodenstellzylinders zu betätigen. Zum Betrieb der Regeleinrichtung war Druckwasser oder eine andere Druckflüssigkeit von   5-10 Atm. Überdruck erforderlich,   das in einer besonderen Druckanlage erzeugt wurde. 



   Die elektrohydraulischen Relais und die einer beständigen Abnutzung unterworfenen Steuerschieber kommen nun durch die Erfindung in Fortfall. Ebenso sind besondere Aggregate für die Druckflüssigkeit nicht mehr nötig, so dass diese Regeleinrichtung gegenüber den bisher bekannten eine Vereinfachung erfährt, ohne dass die Regelgenauigkeit beeinträchtigt wird. 



   Gemäss der Erfindung erfolgt die Verstellung der Elektroden dadurch, dass die Druckkolben der Stellzylinder für die Elektroden unmittelbar durch Treibapparate gesteuert werden, deren Antriebsmotor in bekannter Weise in Abhängigkeit vom Elektrodenstrom selbsttätig reguliert wird. Die Regulierung des Antriebsmotors in Abhängigkeit vom Elektrodenstrom kann beispielsweise nach dem österr. 



  Patent Nr. 111543 erfolgen, indem der Motor durch eine Steuerdynamo in Leonardschaltung gespeist wird. 



   Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung, die verschiedene Ausführungsbeispiele in schematischer Darstellung wiedergibt, näher erläutert. 



   Der Druckkolben B des Stellzylinders A, der einfachwirkend ausgebildet ist, wird in der Weise gesteuert, dass er, unter Druck gesetzt, eine Aufwärtsbewegung der Elektrode E herbeiführt, während die Abwärtsbewegung durch das Eigengewicht der Elektrode erfolgt, wobei der Druck im Stellzylinder entsprechend vermindert wird. Wird der Motor C des Treibapparates P beispielsweise bei hohem Elektrodenstrom auf Heben gesteuert, so wird der Kolben des Treibapparates in Pfeilrichtung (Fig. 1) bewegt und der Druckkolben des Stellzylinders   A   nach abwärts gedrückt, so dass die Elektrode angehoben wird. Bei zu geringem Elektrodenstrom bewegt der Motor 0 den Kolben des Treibapparates über Ritzel und Zahnstange in entgegengesetzter Richtung.

   Dabei wird die Druckfliissigkeit durch das Eigengewicht der Elektrode in den Treibapparat   gedrückt,   der Druckkolben B bewegt sich nach aufwärts, so dass die Elektrode E gesenkt wird. 



   Nach Fig. 2 erfolgt die Verstellung der Elektroden über einen doppeltwirkenden Stellzylinder   AI,   
 EMI1.1 
 erfolgt hier mittels der   Druckflüssigkeit.   



   Infolge der beim   Schmelzprozess   eintretenden Zustandsänderungen des Einsatzgutes kann z. B. eine Verstellung der Elektroden mit verschiedenen Geschwindigkeiten zwecks Gleichhaltung des   gewünschten   Schmelzstromes notwendig werden. So wird man in der ersten Zeit der Schmelzung (beim Einschmelzen) mit grösseren Geschwindigkeiten arbeiten als während des anschliessenden Raffinationprozesses. Zwecks Erreichung verschiedener Hubgeschwindigkeiten der Elektrode je nach Fortgang des Schmelzprozesses kann durch Veränderung der Felderregung die Tourenzahl des Antriebsmotors ver- ändert werden.

   Es kann aber auch diesem Zweck die Einrichtung gemäss Fig. 3 dienen, nach der der Motor   03   abwechselnd auf   einen Treibapparat B   mit geringerem   Kolbendurchmesser   zur Erreichung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einer geringeren Elektrodengeschwindigkeit oder auf einen Treibapparat   B2   mit   grösserem Kolbendurch-   messer zwecks Erzielung einer höheren Geschwindigkeit einwirkt. Durch Lösen der Kupplungen   K1   bzw.   I, und   durch Absperren der entsprechenden Zuleitung zum Stellzylinder mittels Ventilen od. dgl. kann entweder der Treibapparat   B1   oder B2, gegebenenfalls auch zwangsläufig abgeschaltet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :-
1. Einrichtung zur Regelung von   Lichtbogenofen   mittels elektrohydraulischer Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkolben der Stellzylinder für die Elektroden unmittelbar durch Treibapparate gesteuert werden, deren Antriebsmotor in Abhängigkeit vom Elektrodenstrom selbsttätig reguliert wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkolben der Stellzylinder wechselseitig über mehrere, z. B. über zwei Treibapparate, mit verschiedenem Kolbendurchmesser von dem Antriebsmotor betrieben werden. EMI2.1
AT128841D 1930-07-26 1931-07-23 Einrichtung zur Regelung von Lichtbogenöfen. AT128841B (de)

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