DE738975C - Koksofentuer - Google Patents

Koksofentuer

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Publication number
DE738975C
DE738975C DEF82289D DEF0082289D DE738975C DE 738975 C DE738975 C DE 738975C DE F82289 D DEF82289 D DE F82289D DE F0082289 D DEF0082289 D DE F0082289D DE 738975 C DE738975 C DE 738975C
Authority
DE
Germany
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webs
coke oven
oven door
independent
seal
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Expired
Application number
DEF82289D
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Eugene Henri Forsans
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Individual
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Publication of DE738975C publication Critical patent/DE738975C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/16Sealing; Means for sealing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Koksofentür Die Erfindung betrifft eine Koksofentür mit mehreren stegartig ausgebildeten, gegen eine glatte Auflagefläche ausdrückbaren Metalldirh.tungen mit scharfen, ,abgerundeten oder flachen Graten.
  • Bei den bekannten Koksofentüren ist der Steg mit seinen untereinander starr verbundenen Graten aus einem -Stück hergestellt. In der Praxis hat sich nun dabei der Mangel herausgestellt, daß derartige, aus einem einzigen Stück bestehende Mehrfachstege sich nicht gleichzeitig gegen die glatte Auflagefläche legen können, und zwar wegen der zwangsläufig in dem Steg auftretenden Verziehungen und Formveränderungen. Diese können insgesamt ihre Entstehungsursache in den Einwirkungen der Hitze sowie in der Eigenarbeit der Metallteilchen haben. Infolge dieses Verhaltens des Steges bei den bisher bekannten Koksofentüren ergeben sich, undichte Stellen, durch die die Gase @entweichen.
  • Die Erfindung bezweckt, Abhilfe für diesen Übelstand zu schaffen. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Dichtungsstege je für sich aus Einzelteilen bestehen, die durch starre oder federnde Mittel so gegen die glatte Auflagefläche andrückbar sind, daß ihre Anlage in ihrer Gesamtheit gegen die ,glatte Auflagefläche gewährleistet ist.
  • Der Erfindungsgegenstand wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelneu beschrieben. Abb. i ist eine Ansicht im Längsschnitt nach der Linie A der Abb. z und zeigt einen Teil der Dichtung mit zwei unabhängigen Stegen. Dieselbe Ansicht kann ebenfalls ein Längsschnitt der Dichtung mit vier unabhängigen Stegen nach Abb.3 sein.
  • Abb. z zeigt im vergrößerten Maßstabe einen Querschnitt derselben Dichtung nach der Linie B-B der Abb. i.
  • Abb.3 zeigt den Querschnitt einer Dichtung mit vier unabhängigen Stegen.
  • Abb.4 zeigt im Querschnitt eine Dichtung mit drei unabhängigen Stegen, wobei der Raum zwischen den Stegen mit einem Asbestwulst o. dgl. ausgefüllt ist und der Wulst sich gegen die Anlegefläche der Dichtung legt.
  • In den Abb. i und z besteht die Anlegefläche der Dichtung aus einer ebenen Fläche i, dem sog. Rahmen, welcher vorn an der Feueröffnung des Ofens in geeigneter Weise befestigt ist. Die Dichtung wird dadurch gewährleistet, daß sich die Grate z der beiden unabhängigen Steige 3, deren jeder durch ein stetig durchlaufendes Blatt gebildet wird, gegen die Rahmenfläche i legen. Diese Stege, die in einigem Abstand voneinander angeordnet und von Asb:estlagen 6 o. dgl. in ;geeigneter Weise in gegenseitigem Abstand gehalten werden, liegen in einer geeigneten Nut 4, die um den ganzen Umfang des Türflügels 5 ,gegenüber der Rahmenfläche i herumläuft. Nach dieser Anordnung sind die beiden Stege 3 voneinander gänzlich unabhängig und können sich für sich verschieben; dabei gleiten sie zwischen den Lagen 6 und kommen mit der Rahmenseite i in Berührung. Um die Stege 3 in der Längsrichtung noch elastischer zu machen, können diese über einen Teil ihrer Dimension entweder der Höhe oder der Länge nach vorzugsweise zwischen den Lagen 6 gespalten sein. Die beiden Stege 3 stoßen gegen ein stetig durchlaufendes oder aus in der Längsrichtung nebeneinandergesetzten Teilen bestehendes Federblatt 7. Gegen dessen Mitte stößt eine Leiste 8 von geeignetem Profil, die durch Stellschrauben g in ihrer Lage gehalten und eingestellt wird; die Schrauben 9 sind auf dem Türflügel angeordnet und über die ganze Länge der Nut verteilt.
  • Der von auf dieseln Gebiet bekannten Feststellmitteln gegen den Türflügel s ausgeübte Drucks wird auf diese Weise von den Stellschrauben 9 tmd der Leiste 8 auf die Feder 7 übertragen, welche dadurch, daß sie sich gleichsam als Brücke über die Leiste 8 hinzieht, diesen Druclz zwischen den unabhängigen Stegen. 3. verteilt, um deren Grate z gegen die Rahmenfläche i anzudrücken, wodurch die Verschlußdichtung gewährleistet wird. Ebenso regelt man noch gleichzeitig durch geeignete Betätigung der Schrauben 9 und mittels der Leiste 8 sowie der Feder/-Stellung und Druck der unabhängigen Stege 3 C zen die Rahmenfläche i.
  • In der Abb.3 finden sich dieselben Organe wieder wie in den Abb. i und 2 und; erfüllen ihre Aufgabe in derselben Weise. Indes sind vier unabhängige Stege vorhanden, deren Profil nach außen hin eine Rippe aufweist, iun die Lagen 6 in der Nut 4 zu, halten. Ferner weist die Leiste 8 ebenfalls ein geeignetes Profil mit zwei Schneiden auf, deren jede der Achse zwischen den Steg paaren entspricht, so daß der auf den Türflügel 5 ausgeübte Druck äußerst gleichmäßig zwischen den vier Stegen verteilt ist.
  • In der Abb. ¢ finden sich ebenfalls dieselben Organe wie in den Abb. i, z und 3 wieder und erfüllen auch im wesentlichen wie vorher ihre Aufgabe. Indes weist diese Dichtung drei unabhängige Stege auf, von denen einerseits der den bereits beschriebenen Stegen ähnliche Steg io in der Achse der Nut zwischen den beiden Stegen 3 angeordnet ist und den Druck der Leiste 8 und der Schrauben 9 unmittelbar erhält, während sich die Seitenstege 3 mittels der Feder 7 abstützen, und andererseits sind die Lagen i i, durch welche die Stege in der Nut 4 getrennt gehalten werden, nach oben zu gegen die Rahmenfläche i verlängert, so da ß sie den freien Raum zwischen den Stegen ausfüllen. Vorzugsweise ist der Mittelsteg i o ein bißchen kürzer als die beiden Seitenstege 3, damit letztere sich mittels des Druckes, der von den Seitenteilen der Feder 7, deren Mittellinie unmittelbar durch die Organe g und 9 angedrückt wird, ausgeübt wird, gegen die Rahmenfläche i zu liegen kommen. Nebenbei könnte noch ein weiteres elastisches Mittel (welches'auch noch mit der Feder 7 selbst zusammengesetzt werden könnte) zwischen Leiste 8 und Kopf des Steges io eingeschaltet werden, so daß sich letzterer ebenfalls wie die Stege 3 mittels eines elastischen Organs gegen die Rahmenfläche i abstützt. Das elastische Zusatzorgan könnte z. B. aus einer endlosen Spiralfeder bestehen, welche in einer geeigneten Längsnut der Leiste 8 angeordnet ist und bei welcher das der Leiste 8 gegenüberliegende Ende des Durchmessers sich gegen den Rücken der Feder 7 in der Achse des Steges io abstützen könnte.
  • Auf diese Weise wird während des dichten Verschlusses der Tür durch geeignetes. Aufsetzen der Stege3 und io auf die Anlegefläche i durch die gleichzeitige Berührung seitens der Enden der Zwischenlagen i i eine Bildung jeglichen festen Rückstandes oder Ablagerung auf der Fläche i und zwischen den Stegen vermieden.
  • Diese Anordnung mit drei unabhängigen Stegen, in welcher die Lagen I I mit deT Fläche i in Berührung kommen, kann auch in der Art durchgeführt werden, wie in Abb. z und 3 dargestellt ist, d. h. mit kürzeren Lagen 6, die in einem bestimmten Abstande von der Fläche i aufhören und zwischen den Stegen infolgedessen größere Entspannungsräume als nach: Abb. 4 bilden.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Koksofentür mit mehreren stegartig ausgebildeten, .gegen eine glatte Auflagefläche andrückbaren Metalldichtungen mit scharfen, abgerundeten oder flachen Graten, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsstege (z) je für sich aus. Einzelteilen bestehen, die durch starre oder federnde Mittel so gegen die ,glatte Auflagefläche (I) ausdrückbar sind, daß ihre Anlage in ihrer Gesamtheit gegen die Fläche (I) gewährleistet ist.
DEF82289D 1936-01-13 1937-01-10 Koksofentuer Expired DE738975C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR738975X 1936-01-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE738975C true DE738975C (de) 1943-09-07

Family

ID=9132532

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF82289D Expired DE738975C (de) 1936-01-13 1937-01-10 Koksofentuer

Country Status (1)

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DE (1) DE738975C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906687C (de) * 1950-04-18 1954-03-18 Still Fa Carl Koksofentuer mit metallischer Selbstdichtung
DE1149330B (de) * 1957-08-27 1963-05-30 Gelsenkirchener Bergwerks Ag Verfahren und Vorrichtung zur Selbstreinigung von Koksofentueren
US4016045A (en) * 1976-02-18 1977-04-05 Koppers Company, Inc. Coke oven door sealing system
US4032409A (en) * 1974-06-14 1977-06-28 Firma Carl Still Sealing device for a coke oven door
DE2736097A1 (de) * 1976-08-23 1978-03-02 Nippon Oil Seal Ind Co Ltd Dichtungsvorrichtung fuer tueren eines koksofens
EP0100040A3 (en) * 1982-07-24 1985-04-24 Carl Still Gmbh & Co. Kg Coke oven door with a layered sealing strip

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