DE738832C - Form zum Herstellen von Kunststoffpressteilen - Google Patents

Form zum Herstellen von Kunststoffpressteilen

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DE738832C
DE738832C DED82078D DED0082078D DE738832C DE 738832 C DE738832 C DE 738832C DE D82078 D DED82078 D DE D82078D DE D0082078 D DED0082078 D DE D0082078D DE 738832 C DE738832 C DE 738832C
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DE
Germany
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mold
production
pressed parts
die
plastic pressed
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Expired
Application number
DED82078D
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English (en)
Inventor
Willi Schoenherr
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DYNAMIT AG
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DYNAMIT AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Form zum Herstellen von Kunststoffpreßteilen Die Erfindung bezieht sich auf eine Form zum Herstellen von Kunststöffpreßteilen mit zylindrischen oder ovalzylindrischen Querschnitten, deren Oberflächen mit einer Narbung, -Aufraühung oder mit Durchbrüchen beliebiger Art versehen sind, wobei eine Matrize als Hilfsform leingesetzt ist.
  • Es ist bekannt, derartige Preßstücke in geteilen Formen, sog. Backenformen, deren Herstellung sehr kostspielig und deren Verwendung in der Fabrikatien zu vielen Störungen Anlaß gibt, zu erzeugen. Diese Störungen sind u. a. dadurch bedingt, daß die gleichmäßige Behleizung der aus vielen Teilen bestehenden Form schwierig durchführbar ist, ferner daß die einzelnen Formteile meist ganz aus der Hauptform herausgenommen werden müssen und daher leicht Beschädigungen ausgesetzt sind. Außerdem lassen sich mehrteilig Formen schlecht reinigen, so daß Stoffreste zwischen den einzelnen Backen nicht zu vermeiden sind. Dadurch passen aber die Formteile nicht mehr genau zusammen und werden im darauffolgenden P reßgang verformt. Dieser Umstand vergrößert aber die Gratnarben an den Teilfugen. Bei großen P reßteilen fallen diese Schwierigkeiten noch mehr ins Gewicht, da die einzelnen Teile nicht von Hand bedient werden können. In solchen Fällen sind die noch kostspieligeren Klappformen erforderlich, bei welchen die Backen nach dem Ausheben aus der Form nach unten geklappt werden müssen, um den Preßling freizugeben.
  • Es ist ferner ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Pressen zylinderförmiger Gegenstände, z. B. aus Phenolkondensationsprodukten, bekanntgeworden, deren Oberfläche schraubenartig geformt ist. Hierbei findet eine Hilfsform Anwendung, die entsprechende Schraubenform hat. Mit Rücksicht auf die schraubenförmige Oberfläche dieser Form können die PreMinge aber nach der Fertig stellung nur durch Herausschrauben der Form entnommen werden. Dieses Herausschrauben stößt aber bei manchen Kunststoffen, die fest in der Form kleben, auf Schwierigkeiten.
  • Ferner ist für dieses Entformen Bedingung, daß die Preßlinge vollkommen rund sind.
  • Querschnittsformen, die von der zylindrischen runden Form abweichlen, können daher nach dem genannten Verfahren nicht hergestellt werden. Insbesondere ist es hierbei unmöglich, auf der Außenseite eine Narbung, Aufrauhung oder gar Durchbrüche beliebiger Art vorzusehen.
  • Die Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Einsatzform aus einem geschlitzten federnden Mantel aus Stahl oder anderem federnden harten Werkstoff besteht, der nach dem Entformen sich unter Auffedern vom Preßteil löst. Der Vorteil dieser neuen Preßform liegt nicht nur in einer wesentlichen Senkung der Werkzeugkosten, da an Stelle von Formen mit eingesetzten Backen eine weit einfachere Form Verwendung finden kann, sondern auch in einer Senkung der Herstellungskosten durch die zeitliche Verkürzung des Preßvorganges. Das Erzeugnis selbst hat nämlich nur eine einzige Naht, so daß auch die Nacharbeiten vermindert werden. Schließlich werden Störungen und andere eingangs erwähnte Schwierigkeiten bei der neuen Preßform gänzlich vermieden.
  • In der Zeichnung ist das Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. I einen lotrechten Längsschnitt durch eine Preßform, Abb. 2 eine Ansicht auf die Einsatzmatrize von oben gesehen.
  • Die Vorrichtung besteht aus der Preeform a mit dem Preßlstempelb und dem Auswerfer e. in den Hohlraum der Preßform ist der aus Stahlblech bestehende geschlitzte Zylinder c eingesetzt, der nach außen federt und gleichsam als Matrizeneinsatz an der Innenseite die vorgesehene Narbungd hat. Beim Einführen in die Form drückt sich das Zylinderblech infolge der Federkraft an die Matrizenwandung an. Es kann nunmehr in der üblichen Weise Preßstoff eingefüllt und verpreßt werden, indem der Preßstempel b in die Matrize a einfährt. Nach dem Auffahren der Presse wird der Preßling zusammen mit dem Stahlzylinder c durch den Auswerfer e ausgehoben. Der Stahlzylinder, der die gegewünschte Narbung hat, kann dann mit Hilfe einer Vorrichtung von dem Prel31ing abgesprengt werden. Damit der Stahimantei durch Auffedern vom Preßteil ohne Schwierigkeiten cntfenlt werden kann, sind die Narbungen, Aufrauhungen oder Durchbrüche des zu pressenden Gegenstandes entsprechend ausgebildet, indem sie z. B. einen nach außen verjüngten Querschnitt haben.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Form zum Herstellen von Kunststoff preßteilen mit zylindrischen oder ovalzylindrischen Querschnitten, deren Oberflächen mit einer Narbung, Aufrauhung oder mit Durchbrüchen beliebiger Art versehen sind, bei der eine Matrize als Hilfsform eingesetzt ist, dadurch gekennzeiclmet, daß die Einsatzmatrize (c) aus einem geschlitzten federnden Mantel aus Stahl oder anderem federnden harten Werkstoff besteht.
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