DE738064C - Daempfungseinrichtung fuer Membranen von elektroakustischen Apparaten - Google Patents

Daempfungseinrichtung fuer Membranen von elektroakustischen Apparaten

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DE738064C
DE738064C DES147067D DES0147067D DE738064C DE 738064 C DE738064 C DE 738064C DE S147067 D DES147067 D DE S147067D DE S0147067 D DES0147067 D DE S0147067D DE 738064 C DE738064 C DE 738064C
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DE
Germany
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damping
disk
membrane
damping device
membranes
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Expired
Application number
DES147067D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Panzerbieter
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Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/26Damping by means acting directly on free portion of diaphragm or cone

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

Die ETfindumg betrifft eine Dämpfungseinrichtung für Membranen von elektroakustischen Apparaten, bei welchen hinter der Membran zentral \jvt ihr eine Dämpfungsscheibe kleineren Durchmessers als die Membran angeordnet ist, nach Patent 722045.
Die Erfindung bezweckt eine' derartige Ausbildung der Dämpfungseinrichtung, daß, ungeachtet entgegenstehender magnetischer Bedingungen,' eine hohe Dämpfung erzielt werden kann und fabrikatorische Ungleichheiten ausgeglichen werden.
Bei dem Gegenstand des Hauptpatents ist die-hinter der Membran'befindliche, zentral zu ihr angeordnete pämpfungsscheibevon kleinerem Durchmesser derart bemessen, daß bei einem bestimmten, durch die maximale Amplitude der Membran gegebenen Abstand der Dämpfungsscheibe für den Resonanzfrequenz bereich der Membran eine laminare Luftströmungzustandekommt. DielaminareEigensehaft der Luftströmung, welche besonders günstige akustische Verhältnisse mit sich, bringt, ist aber stark abhängig von der Gleichmäßigkeit der Oberfläche der Dämpfungsscheilae; Da die < Dämpfungsscheibe die Polschuhe des Magnetsystems umgibt, ist es für die Planhaltung der der Membran zugewandten Flächen der Scheibe notwendig, daß die Dämpfungsscheibe und die Polflächen genau bündig sind. Dies bereitet aber fabrikatorische Schwierigkeiten. Um dem aus dem Wege zu gehen, wird gemäß der Erfindung zwischen der Membran und der Dämpfungsscheibe eine dünne Scheibe ■aus nichtmagnetischem nachgiebigem Material angeordnet. Dadurch wird der Luftspalt zwischen Membran und Dämpfungsscheibe verringert bzw. die Dämpfung stark heraufgesetzt, wobei Ungleichheiten zwischen Dämpfungsscheibenebene und Polschuhflächen nicht mehr nachteilig in Erscheinung treten. Die Zwischenscheibe ermöglicht die Herauf Setzung der Dämpfung ohne Annäherung der Mem-'bran an 'die Dämpfungsscheibe und damit an die Polschuhe, was sich in magnetischer Hinsieht wegen der zunehmenden Sättigung der Membran und - den wachsenden Anziehungskräften ungünstig auswirken würde.
Zweckmäßigerweise wird man die Zwischenscheibe lose zwischen Membran und Dämp-
fungsscheibe anordnen und ihr einen Durchmesser geben, der gleich oder nahezu gleich groß ist dem inneren Durchmesser des Gehäuses. Dadurch ragt sie zwar über den Rand der Dämpfungsscheibe hinaus, was aber den Luftausgleich dureh den Spalt nicht wesentlich behindert, da die Zwischenscheibe so dünn ist, daß sie praktisch keinen Widerstand für den ausgleichenden Luftstrom bildet. Eine wirksame Änderung des den laminaren Charakter der Luftströmung gewährleistenden Verhältnisses zwischen Dämpfungsscheibenabstand und -durchmesser tritt nicht ein.
Man kann auch die Zwischenscheibe zusamt5 men mit der Membran einspannen.
Zweckmäßigerweise erhält die Zwischenscheibe eine Dicke zwischen 0,005 und 0,04 mm.
Vorteilhaft wird die' Zwischenscheibe aus Polyvinilchloriden hergestellt, da dieses Material eine große Widerstandsfähigkeit gegen korrodierende Einflüsse besitzt und infolge seiner mechanischen Eigenschaften es gestattet, diese Zwischenscheibe außerordentlich dünn zu ag halten.
Im folgenden ist der Gegenstand der Erfindung beschrieben und dargestellt.
In einem Gehäuse 1 ist das Magnetsystem mit seinen Polen 2 untergebracht. Die Pole 2 dienen zur Befestigung der Spulen 3. Die Pole 2 besitzen Polschuhe 4, die in Aussparungen einer Dämpfungsscheibe 5 hineinragen. Die Dämpfungsscheibe 5 ist zentral zur Membran 6 angeordnet, besitzt einen kleineren Durchmesser als diese und ist bündig oder nahezu bündig mit den Polschuhflächen 4. Der von der Dämpfungsscheibe beherrseilte Dämpfungsraum hinter der Membran 6 ist gemäß dem Hauptpatent so bemessen, daß eine laminare Luftströmung zustande kommt. Zwischen der Scheibe 5 und der Membran 6 ist eine dünne Zwischenscheibe 7 angeordnet, die eine Dicke zwischen 0,005 und 0,04 mm aufweist, während der Abstand der Membran 6 von der Dämpfungsscheibe 5 eine Größenordnung von ungefähr 0,1 mm hat. Die dünne Zwischenscheibe 7 besteht vorzugsweise aus Polyvinilchloriden. Sie kann statt lose in den Dämpfungsraum eingefügt zu sein, auch mit der Membran 6- an dem Gehäuse 1 festgeklemmt werden. Durch sie wird der Dämpfungsraum zwischen der Dämpfungsscheibe 5 und der Membran 6 verringert bzw. in zwei Teile unterteilt, wodurch die Dämpfung erhöht wird, ohne daß die Membran den Polschuhen 4 genähert werden muß. Ungleichheiten zwischen den Polflächen 4 und der der Membran 6 zugekehrten Fläche der Scheibe 5 können sich nicht mehr nachteilig auswirken. Die Zwischenscheibe 7 ragt zwar bei ihrer losen An-Ordnung zwischen Scheibe 5 und Membran 6 über den Rand der Platte 5 hinaus, was aber für den ausgleichenden Luftstrom praktisch ohne Einfluß ist, da die Zwischenscheibe 7 so dünn ist, daß sie ohne weiteres von dem Luftstrom, ohne ihm einen großen Widerstand entgegenzusetzen, abgebogen wird, so daß keine wirksame Veränderung des den laminaren Charakter der Luftströmung gewährleistenden Verhältnisses zwischen dem Abstand der Dämpfungsscheibe 5 von der Membran 6 und dem Scheibendurchmesser entsteht.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι. Dämpfungseinrichtung für Membranen von elektroakustischen Apparaten nach Patent 722 045, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Membran (6) und der Dämpfungsscheibe (5) eine dünne Zwischenscheibe (7) aus nichtmagnetischem, nachgiebigem Material angeordnet ist.
  2. 2. Dätnpfungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenscheibe (7) lose zwischen der Membran (6) und der Dämpfungsscheibe (5) angeordnet ist und einen Durchmesser besitzt, der gleich oder nahezu gleich groß ist dem inneren Durchmesser des Gehäuses (1).
  3. 3. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenscheibe (7) zusammen mit der Membran (6) eingespannt ist.
  4. 4. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenscheibe (7) eine Dicke zwischen 0,005 und 0,004 mm aufweist.
  5. 5. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lOo Zwischenscheibe (7) aus Polyvinilchloriden besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES147067D 1941-09-25 1941-09-25 Daempfungseinrichtung fuer Membranen von elektroakustischen Apparaten Expired DE738064C (de)

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DE975174C (de) * 1953-11-26 1961-09-14 Krone Kg Vorrichtung zur Glaettung des Frequenzgangs des UEbertragungsmasses eines Mikrofons

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