AT93215B - Elektrostatisches Telephon. - Google Patents

Elektrostatisches Telephon.

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AT93215B
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Austria
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membrane
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electrostatic
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Hans Vogt
Joseph Massolle
Joseph Dr Engl
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Hans Vogt
Joseph Massolle
Joseph Dr Engl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrostatisches Telephon. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 im Beispiel die Kompression eines Gases zur Erzeugung einer mechanischen Gegenkraft benutzt wurde. kann auch die Expansion des Gases angewandt werden. Der Belag p muss zu diesem Zwecke vor der Membran sitzen und für die Schallwellen an verschiedenen Stellen durchlässig sein. 



   Auch kann der Belag p ebenfalls als Membran ausgebildet sein, es wird dann die Kompression des Gases im Raume zwischen den beiden Membranen benutzt ; bei der Schallaufnahme muss dann dafür Sorge getragen werden, dass die Schallwellen gleichphasig sowohl p wie   1n   treffen. 



     Unregelmässigkeiten   im Material können bei den Ausführungsformen aber noch bewirken, dass die Membran in ihrer vorgespannten Gebrauchslage nicht an allen Stellen plan ist. Besonders bei grösseren   Schalflächen   dürfte dieser Umstand sehr leicht eintreten. In Fig. 3 ist dies veranschaulicht. An der Einbuehtungsstelle a wirken die elektrischen Kräfte infolge des geringen Abstandes m-p stärker als beispielsweise an c. Bei gewöhnlichen kreisrunden Membranen würde diese Stelle meist in der Mitte liegen. Als Folge dieser Abstandunterschiede würde sich die Membran bei   a bis p heranbiegen,   an der Stelle c ausbuchten.

   Zur Beseitigung   dieses Ubelstandes kann man   bei kleineren Membranen die vorgespannte Gebrauchslage so wählen, dass die Membran wenigstens plan oder leicht nach aussen konvex ist, da in diesem Fall die Anziehungskräfte an der labilen Stelle m gegen die Mitte zu gleich gross bzw. kleiner sind als an andern Stellen. Oder man wird bei grösseren Schallflächen ein Traggitter g (siehe Fig. 4 und 5) mit vorteilhaft sechseckigen Löchern zwischen m und p anbringen, auf das sich dann die   Schallfläehe m   auflegen kann. Auf letztgenannte Weise lassen sich beliebig grosse tönende Flächen, wie sie beispielsweise für die akustische Kinematographie von Bedeutung sind, herstellen. 



   Es wurde schon angeführt, dass entlastete Membranen beispielsweise von der   Ausführungsform   nach Fig. 1 auch als Schallaufnahmemittel Verwendung finden können. Zu diesem Zwecke wird eine derartige Einrichtung, deren kapazitiver Widerstand unter dem Einfluss der Schallwellen sich ändert, über eine Gleichstrom- oder Hochfrequenzquelle mit einem entsprechend hohen und annähernd konstanten Belastungswiderstand in Reihe geschaltet. Der Gitterkreis einer   Vakuumröhre würde   beispielsweise 
 EMI2.1 
 entsprechen und der infolgedessen   schwankenden Gitterspannung der hiedurch   gesteuerte Anodenstrom. 



  Die für den Betrieb dieser Anordnung erforderliche Stromquelle würde gleichzeitig auch das für die vorgespannte bzw. entlastete Gebrauchslage der Membran erforderliche elektrische Feld liefern. 



   In Fig. 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei welchem die Bewegung der Membran durch elektromagnetische Kräfte bewirkt wird. p1, p2, p3 sind die Pole eines beliebig gross ausgebildeten Telephonmagneten. Die Pole sind an   ihrer   der Membran m zugekehrten Seite durch ein unmagnetisches Material miteinander verbunden, um den erforderlichen Kompressionsraum zu schaffen. 



   Eine Ausführungsform, bei welcher die entlastete Gebrauchslage durch zwei in   entgegengesetztem   
 EMI2.2 
 dargestellt. Die Membran m und die Belege    & j   und b2 haben gleiches Potential, so dass letztere auf die Membran m abstossend einwirken. 



   Die durch die Spannungsquelle   t'und   die Belegungen Cl und C2 erzeugten Abstossungskräfte werden durch die in der Spule s induzierten Wechselspannungen gesteuert, so dass die Membran   m   zu Schwingungen angeregt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrostatisches Telephon, dadurch gekennzeichnet, dass eine   praktisch trägheitslose   Membran verwendet wird. die sich   ausschliesslich   unter dem Einflusse der sie in Schwingung versetzenden   Kräfte   bewegt, wobei die Membran durch zwei in entgegengesetztem Sinne auf sie wirkende,   gleichgrosse   Kräfte in ihrer Gebrauchslage entlastet ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlastung in der Gebrauchslage bewirkt wird, durch zwei in entgegengesetztem Sinne auf die Membran wirkende Kräfte. von denen die eine pneumatischer, die andere elektrostatischer Art ist.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (p) des EMI2.3 matische Kraft in der Gebrauchslage dey Membran der auf letztere wirkenden elektrostatischen Kraft das Gleichgewicht hält.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3 als Schallaufnahmemittel, dadurch gekennzeichnet dass das Telephon unter Benutzung einer Gleichstrom- oder Hochfrequenzspannung mit einem Belastungswiderstand (z. B. dem Gitterkreis einer Vakuumröhre) in Reihe geschaltet ist.
    5. Ausführungsform nach Anspruch l oder den Unteral1spliichen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung eines bestimmten Abstandes zwischen der Membran und der sie anziehenden Fläche ein EMI2.4
AT93215D 1921-04-11 1921-04-11 Elektrostatisches Telephon. AT93215B (de)

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