DE73703C - Dampfkessel mit Schlackenheizung - Google Patents

Dampfkessel mit Schlackenheizung

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DE73703C
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DE
Germany
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slag
boiler
steam boiler
pipes
heating
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DENDAT73703D
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English (en)
Original Assignee
J. HO WELL und E. A. ASHCROFT in Bröken Hill, Neu-Süd-Wales
Publication of DE73703C publication Critical patent/DE73703C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/04Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being hot slag, hot residues, or heated blocks, e.g. iron blocks

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
(Neu-Süd-Wales).
Dampfkessel mit Schlackenheizung.
Durch die vorliegende Erfindung soll die den Schlacken von Hochöfen oder dergleichen innewohnende Wärme zur Erzeugung von Dampf ausgenutzt werden.
Fig. ι zeigt die Hälfte.der Oberansicht eines Ofens,
Fig. 2 einen verticalen Längsschnitt nach a-b der Fig. 1,
Fig. 3 eine Endansicht und einen Querschnitt nach c-d der Fig. 1,
Fig. 4 einen Theil der unteren Ansicht;
Fig. 5 bis 9 sind Abänderungen.
Der Kessel A1 dessen Mantel und Böden aus dem üblichen Material hergestellt sind, ist oben und unten flach und nur an den Enden abgerundet. Die in den Kessel hineingebauten Rohre B1 welche zur Aufnahme der heifsen Schlacken bestimmt sind, haben eine konische Form, und zwar ist das weitere Ende am Kesselboden, um einerseits das Herausfallen der abgekühlten Schlacken und andererseits den Bau des Kessels selbst zu erleichtern. Das untere Ende jedes Rohres B wird durch eine Klappe C verschlossen, welche auf einer Achse D angeordnet ist. Die Achse D ist bei E gelagert und eine Verschiebung durch Stellringe F1 Fig. 4, verhindert. Zur Drehung der Welle D bedient man sich eines Hebels G, dessen Stellung durch in den Quadranten H1 eingesteckte Anschlagstifte H gesichert wird.
Es sind mehrere Rohre B hinter einander angeordnet, deren untere Oeffnungen mit Hülfe eines Hebels G gleichzeitig geöffnet oder geschlossen werden (Fig. 4). Oben auf dem Kessel sind eine Reihe von trogartigen Behältern S angeordnet, und zwar je ein Trog für jede Rohrreihe. Der Boden der Behälter S ist mit Löchern versehen, die sich genau oberhalb der Rohre B befinden. Auf dem Kessel sind dann noch die von Lagern K unterstützten U-Eisen J angeordnet, welche als Laufbahn für die Förderkarren dienen (Fig. 3). Genau oberhalb der Rohre B sind in den U-Eisen Aussparungen vorhanden, damit man nöthigenfalls mit einer Stange die abgekühlte Schlacke aus den Rohren B ausstofsen kann. Unterhalb des Kessels ist ebenfalls ein Geleise für Förderkarren, welche zur Aufnahme der abgekühlten Schlacke dienen, vorgesehen.
Der Kessel ist mit einem Dampfdom L und mit den üblichen Armaturen zu versehen. Auch ist für Wä'rmeschutzmittel zu sorgen. Zwischen den Kesselenden und der Einmauerung sind noch gröfsere freie Schachte M1 welche zur Aufnahme weiterer Schlacken dienen und deren untere Mündung mit Verschlufsklappen N versehen sind. Die Klappen N werden ebenso wie die Klappen C durch Hebel G bethätigt. Der Kessel ruht auf Trägern W1 Fig. 2 und 3, die auf den zugehörigen Fundamenten gelagert sind.
In Fig. 5 ist der Querschnitt eines Kessels von Kreis- oder quadratischer Form dargestellt. Die Verschlufsklappen C sind mit Scharnieren O und beweglichen Riegeln R versehen.
Fig. 6 zeigt einen cylindrischen Kessel, in welchem die Heizrohre .Β diagonal angeordnet sind. In diesem Falle sind zwei Plattformen Q
vorhanden, um die Heizrohre zu beschicken. Die Querschnitte der Feuerrohre B können auch die in den Fig. 7, 8 und 9 dargestellte Form haben.
Der Betrieb einer solchen Anlage ist wie folgt: Der Kessel wird zunächst bis zur richtigen Höhe mit Wasser gefüllt und die untere Mündung der Feuerrohre B durch die Klappen C verschlossen. Die beim Schmelz- oder Hochofen gewonnenen Schlacken werden nun in den Förderkarren dem Kessel zugeführt und in die Behälter 5 geschüttet, von wo aus sie in die Feuerrohre B fallen. Durch die Hitze der Schlacken wird das die Feuerrohre umgebende Wasser zum Verdampfen gebracht. Nachdem die Schlacken stark abgekühlt sind, werden dieselben durch die nunmehr freie untere Oeffnung in bereit gehaltene Förderkarren fallen gelassen und entfernt. Die Klappen werden dann wieder geschlossen und die Rohre aufs Neue mit heifser Schlacke beschickt.
Bei einem regelrechten Betriebe wird auch die Beschickung und Entleerung der Feuerrohre ganz regelmäfsig vor sich gehen, so dafs etwa die Schlacke in der ersten Reihe reichlich abgekühlt ist, sobald die äufserste Reihe beschickt ist.
Die den Feuerrohren entnommenen Schlacken haben aber noch eine gewisse Menge von Wärme gebunden, welche man aber auch noch nutzbringend verwerthen kann, indem man das Kesselspeisewasser darüber laufen läfst. Dazu kann man sogar die unteren Förderkarren benutzen und erreicht dann zweierlei. Erstens wird das Wasser erwärmt und zweitens scheiden sich dann auch Stoffe ab, die sich sonst im Kessel in Form von Kesselstein niederschlagen würden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dampfkessel mit Schlackenheizung, bei welchem geschmolzene oder heifse Schlacken in konische Heizrohre, welche ganz oder theilweise von Wasser umgeben sind, eingebracht und nach erfolgter Abkühlung und nach Oeffnung der an der unteren Mündung der Rohre befindlichen Klappen entfernt werden, worauf Beschickung der Heizrohre mit neuer Schlacke erfolgen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73703D Dampfkessel mit Schlackenheizung Expired - Lifetime DE73703C (de)

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