DE73699C - Verschlufs für Blechbüchsen - Google Patents

Verschlufs für Blechbüchsen

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DE73699C
DE73699C DENDAT73699D DE73699DA DE73699C DE 73699 C DE73699 C DE 73699C DE NDAT73699 D DENDAT73699 D DE NDAT73699D DE 73699D A DE73699D A DE 73699DA DE 73699 C DE73699 C DE 73699C
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DE
Germany
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tongue
strip
soldered
socket
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73699D
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English (en)
Original Assignee
C. WOUD und j. SCHAAP in Krommenie, Holland
Publication of DE73699C publication Critical patent/DE73699C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D17/00Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions
    • B65D17/42Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions with cutting, punching, or cutter accommodating means
    • B65D17/46Wires, strings or the like, e.g. rip cords
    • B65D17/462Tearing-strips or -wires
    • B65D17/464Tearing-strips or -wires with tongues or tags for engagement by slotted keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Verschlufs für Blechbüchsen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. December 1892 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf einen Bandverschlufs für Blechbüchsen, bei welchem nur eine Löthnaht (anstatt zwei) zum ,luftdichten Verschliefsen . der Büchse erforderlich ist, und welche sich behufs Entleerens der. Büchse sehr leicht lösen läfst.
Er bietet gröfsere Sicherheit gegen spätere Leckage der Büchsen, wie der bekannte Bandverschlufs, ist einfacher und billiger, mit weniger Löthmaterial herzustellen und eignet sich für runde, viereckige, ovale oder alle anderen Formen von Blechbüchsen.
Der neue Bandverschlufs ist in Fig. 1 bis 5. der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht das für die Herstellung der Büchse mit dem neuen Bandverschlufs ausgeschnittene Blech. Die Fig. 2, 3, 4 und 4a zeigen einen Verticalschnitt einer cylindrischen Büchse nebst Deckel in den verschiedenen Phasen der Construction des Verschlusses, während Fig. 5 im Verticalschnitt eine geschlossene Büchse darstellt.
Die Cylinderform der Büchse soll hier als die einfachste erläutert werden.
Das viereckige Blech 1, 2, 3, 4 (A) trägt an der einen Seitenkante zur Höhe der herzustellenden Büchse einen überstehenden Streifen 3, 5, 6, 7 (B), welcher zum -Verlöthen der verticalen Verbindungsnaht des Cylinders dient; der Theil des Bleches oberhalb der Linie 7 bis 8 dient zur Herstellung des Verschlusses, und ist an diesem Theil eine Zunge α angeordnet, deren Zweck nachher erläutert werden soll. Das Blech wird zuerst in der Linie 7 bis 8 umgebogen, derart, dafs der Theil 8, 7, 10 und 9 (C) flach auf A zu liegen kommt, während der Theil 1 bis 9, 10 und 4 (D) vertical auf C bezw. auf A steht. Fig. 2 veranschaulicht dies bei dem zum Cylinder aufgerollten Bleche.
Alsdann wird der Theil D umgebogen, derart, dafs er flach auf C zu liegen kommt, und darauf das Blech A zu einem Cylinder aufgerollt (Fig. 3).
Da der Streifen D höher ist als C, wird er bis über den Rand der Büchse ragen, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Der Deckel E ist in Fig. 4 a dargestellt und pafst genau zwischen die umgebogenen, flach auf einander liegenden Streifen C und D. Zum leichten Einsetzen des Deckels E wird der überstehende Rand von D nach aufsen zu umgebogen. Die Zunge α des Streifens -D ragt, wie in den Fig. 3 und 4 in punktirten Linien angedeutet, in seiner ganzen Länge über die verticale Verbindungsnaht d der Streifen hervor; die Streifen D und C kommen fest und flach auf einander zu liegen, so dafs die Biegungswelle -F ganz scharf ist. Der Boden der Büchse kann in üblicherweise eingesetzt werden.
Zum Verschliefsen der Büchse wird der Deckel aufgesetzt und zwischen D und C hineingeprefst, bis seine Oberkante gleich oder ein wenig tiefer als die Oberkante von D zu liegen kommt. Obwohl die Streifen D und C fest auf einander aufliegen, geben sie genügend nach, dafs der Rand des Deckels zwischen die- · selben eingeprefst werden kann.

Claims (1)

  1. Alsdann wird die Büchse verlöthet, und zwar zwischen der Oberkante von D und derjenigen des Deckels, sowie unter der Zunge α an der verticalen Verbindungsnaht d der Streifen C und D.
    Die Fig. 5 zeigt zur linken Seite im gröfseren Mafsstabe die bei b verlöthete Büchse. Die Löthung bei b dichtet die Büchse absolut sicher ab.
    Zum Lösen des Verschlusses wird auf der Zunge α ein Schlüssel aufgesetzt und durch Drehen desselben der Streifen D ringsum von der Büchse abgerissen.
    Da die Biegung bei F (Fig. 5) fast scharf ist, trennt sich der Streifen -D ganz leicht von C und der Löthung ab.
    Der Deckel kann dann ausgehoben werden. Die Fig. 5 zeigt auf der rechten Seite die Büchse, nachdem der Streifen D entfernt ist.
    PATENTfANSPRUCH:
    Ein Verschlufs für Blechbüchsen, gekennzeichnet durch den am oberen Theile der Büchse befindlichen, mit der Büchse aus. einem Stück bestehenden, S - förmig nach aufsen umgebogenen Rand C D mit an der verticalen Löthnaht desselben vorstehender Zunge a in Verbindung mit einem Deckel E mit glattem Rande, welch' letzterer in die ringförmige Rinne eingedrückt und mit der ä'ufseren freistehenden Kante des Randes verlöthet wird, derart, dafs zum Zweck des Oeffnens das aufsen liegende Band des Randes an der Zunge α erfafst und durch Aufwickeln von dem Rande abgerissen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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