DE2139253A1 - Deckplatte zum Abdecken des Aussen umfanges einer Drahtrolle - Google Patents

Deckplatte zum Abdecken des Aussen umfanges einer Drahtrolle

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DE2139253A1 DE19712139253 DE2139253A DE2139253A1 DE 2139253 A1 DE2139253 A1 DE 2139253A1 DE 19712139253 DE19712139253 DE 19712139253 DE 2139253 A DE2139253 A DE 2139253A DE 2139253 A1 DE2139253 A1 DE 2139253A1
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Tora Fujita Mitsuo Suzuki Yoshiaki Yokohama Mizuguchi (Japan) P
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Description

PA TBN TA /V ΙΑ/λ L TE
. JZidart' ^Jtuffer-jSorner 2139253 . J/Xand-J/Ceinri
PATENTANWALT DIPL-ING. R. M O LLER-BORN ER PATENTANWALT DIPL-ING. HANS-H WEY
IBERLI N-DAH LE M 33- PODBIE LS KIALLE E 68 8 MÜNCHEN 22 - WIDEN MAYERSTRASSE 49
TEL. 0311 . 76290/ · TELEGR. PROPlNDUS . TELEX 0184057 TEL. 0811 . 225585 . TELEGR. PROfINDUS . TELEX 0524244
Berlin, den 2. August 1971
THE FURUKAWA ELEKTRIC COMPANY LIMITED und TOKO Kt)GYO KABUSHIKI KAISHA
Deckplatte zum Abdecken des Aussenumfanges einer
Drahtrolle
Die Erfindung bezieht sich auf eine Deckplatte zum Abdecken des Aussenumfanges einer Drahtrolle, ein Verfahren zum Herstellen dieser Deckplatte und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Herstellungsverfahrens.
Es ist schon eine Deckplatte aus Metall vorgeschlagen worden, die aus einer länglichen Metallplatte besteht und an ihrer inneren Oberfläche eine Vielzahl von verstärkenden Rippen besitzt, die gleichmäßig über die Metallplatte verlaufen und in Längsrichtung der Metallplatte in einem gewissen Abstand voneinander liegen. Wird mit einer derartigen Deckplatte der Aussenumfang einer Drahtrolle bedeckt, so müssen die zwei gegenüberliegenden längsverlaufenden Enden der Deckplatte, die an Verstärkungsringe der Flansche der Drahtrolle angrenzen, flach ausgeführt sein, wobei die Rippen dann nur im mittleren Teil der Deckplatte ausgebildet sind. Die Tiefe der einzelnen Rippen wird dadurch geringer als festigkeitsmäßig erforderlich und es ist daher nicht möglich, eine dünne Metallplatte zum Herstellen einer Deckplatte zu benutzen, die ein geringes Gewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aufweist.
Die herkömmlichen Deckplatten haben außerdem den Nachteil, daß
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beim Zusammenpressen der Endteile der einzelnen Rippen die Wände der Rippen unsymmetrisch deformiert werden, wodurch Spannungen verursacht werden, die zu einer Verkürzung der Lebensdauer der Deckplatte führen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Deckplatte zum Abdecken des Aussenumfanges einer Drahtrolle anzugeben, wobei die Deckplatte eine geringe Dicke und eine Vielzahl von tiefen Rinnen besitzt, deren Endteile zu übereinanderliegenden Falzen mit glatter Oberfläche zusammengepreßt sind, ohne daß dabei k mechanische Spannungen erzeugt werden. Diese neue Deckplatte ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß zum Befestigen am Außenumfang einer Drahtrolle eine Metallklammer vorgesehen ist, die aus einem Metallstreifen besteht, der an seinem einen Ende einen zweifach gebogenen Haken, an seinem anderen Ende einen winklig gebogenen Haken und dazwischen einen winkligen Vorsprung aufweist, wobei wenigstens einer der Seitenteile des winkligen Vorsprunges mit dem Metallstreifen einen spitzen Winkel einschließt.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Herstellung einer Deckplatte zum Abdecken des Aussenumfanges einer Drahtrolle durch Deformation der beiden Wandteile jeder tiefen Rinne an ihren \ Enden in zwei symmetrische nach innen gebogene Teile und durch Zusammendrücken dieser Teile zu einem flachen Falz mit glatter Oberfläche.
Weiterhin ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Presse zum Herstellen der Deckplatte zum Abdecken des Aussenumfanges einer Drahtrolle vorzuschlagen, die einfach im Aufbau ist und eine leichte Arbeitsweise ermöglicht.
K " : *·- Im folgenden soll der Begriff Drahtrolle aus Holz oder Metall
mit umfassen, die zum Aufwickeln und Versenden von Drähten,
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Seilen, Kabeln, Kunststoffröhren, Schläuchen, Bändern usw.
verwendet werden. Die Metallplatte ist aus verzinktem oder nicht verzinktem Stahl, Aluminium, rostfreiem Stahl usw. gefertigt
und hat eine Dicke von 0,4 - 3»2 mm, vorzugsweise 0,6 - 2,3 mm.
In Weiterausbildung der Erfindung ist ferner ein Presstiseh vorgesehen, dessen Oberfläche gegen die äußere Oberfläche der
länglichen Metallplatte drückt, die nicht mit der Vielzahl der
länglichen Rinnen versehen ist. Außerdem ist dabei ein Paar von
seitlichen Führungsteilen vorgesehen, die elastisch gegen die
Metallplatte drücken und die seitlichen Wände jeder Rinne an
einer von der Mitte der Wände aus nach außen gerichteten Bewegung hindern, so daß beim Drücken auf den Boden der Rinne zwei symmetrische nach innen gerichtete, gebogene Teile entstehen. Weiterhin ist dabei ein Preßstempel vorgesehen, der zwischen den beiden Führungsteilen angeordnet ist und dazu dient, den Boden der
Rinne herunterzudrücken, um so eine flache von den übereinanderliegenden Teilen der Rinne gebildete Oberfläche zu erhalten.
Weiterhin kann der Preßtisch an der dem Preßstempel gegenüberliegenden Seite eine Vertiefung haben, deren Breite etwas größer ist als die Rinne, wobei die Vertiefung sich parallel zur Längsrichtung der Rinne erstreckt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. i eine perspektivische Ansicht der inneren Oberfläche einer länglichen Metallplatte, die mit einer Vielzahl von Rinnen versehen ist,
Fig. 2 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Presse zum
Herstellen einer Deckplatte, teilweise im Schnitt,
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Flg. 3 eine Seitenansicht der in Fig. 2 dargestellten Presse, ebenfalls teilweise im Schnitt,
Fig. k und Fig. 5 Längsschnitte durch einen Teil der in den Fig. 2 und Fig. 3 dargestellten Presse bei zwei verschiedenen Arbeitsstellungen während des Verformens einer Rinne,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der inneren Oberfläche der in Fig. 1 dargestellten Metallplatte, die mit einer Vielzahl von Rinnen versehen ist, die an ihren gegenüberliegenden Enden derart zusammengedrückt sind, daß sie eine flache aus den übereinanderliegenden Teilen der Rinne gebildete Oberfläche ergeben,
Fig. 7 eine vergrösserte perspektivische Ansicht eines heruntergedrückten seitlichen Endes einer Rinne,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 6 gezeigten Metallplatte bei Benutzung als Deckplatte zum Abdecken des Aussenumfanges einer Drahtrolle,
Fig. 9 bis Fig. 11 Längsschnitte der Presse bei verschiedenen Arbeitsstellungen während des Deformierens einer Rinne unter Benutzung eines veränderten Presstisches,
Fig. 12 eine vergrösserte perspektivische Ansicht eines heruntergedrückten seitlichen Endes der Rinne,
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht einer Deckplatte zum Abdecken des äusseren Umfarsges einer Drahtrolle, wobei die Deckplatte mittels Metallklammern an der Drahtrolle befestigt ist,
Fig. Ik einen Schnitt längs der Linie XIV - XIV nach Fig. 13,
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht der in der Fig. Ik gezeigten Metallklammerverbindung,
Fig. l6 einen Schnitt entsprechend Fig. lh, wobei die Metallklammer nicht eingerastet ist,
Fig. 17 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispieles der Metallklammer,
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles der Metallklammer,
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Fig. 19 und Fig. 20 Schnittdarstellungen der Metallklammerverbindung zum Sichern der Deckplatte an der Drahtrolle bei Benutzung der in der Fig. 18 gezeigten Metallklammer in zwei verschiedenen Stellungen, und
Fig. 21 eine perspektivische Darstellung einer anderen Ausführungsform der Metallklammer.
In Fig. 1 ist eine längliche Metallplatte 1 dargestellt, die an ihrer Innenfläche eine Vielzahl von verstärkenden tiefen Rinnen aufweist, die sich gleichmässig über die Metallplatte 1 erstrecken und in Längsrichtung der Metallplatte 1 in einem gewissen Abstand voneinander liegen.
Die in Fig. 2 und 3 dargestellte Presse besitzt einen Presstisch auf dessen Oberfläche die Metallplatte 1 mit ihrer äusseren Oberfläche, die nicht mit den verstärkenden Rinnen 2 versehen ist, aufliegt, ein Paar von Führungsteilen 4,4 , die soweit auseinanderliegen, daß sie die Rinne 2 aufnehmen können und elastisch gegen die Metallplatte 1 drücken, um die Seitenwände 2a, 2a jeder Rinne 2 daran zu hindern, sich von der Mitte der Rinne aus gesehen nach aussen zu bewegen, einen Pressstempel 51 der zwischen den Führungsteilen 4, k angeordnet ist und der dazu bestimmt ist, den Boden 2 b der Rinne 2 an den seitlichen Enden la, la der Metallplatte 1 herunterzudrücken.
Der Preßstempel 5 kann aus einem Stüok zusammen mit einem Kolbenteil 6 gefertigt sein, das mit einem geeigneten nicht dargestellten hydraulischen Antrieb in Verbindung steht. Die Führungsteile 4, h werden von Druckfedern 7, 7 gegen die Metallplatte gedrückt und stehen normalerweise in Eingriff mit den Seitenwänden 2a, 2a der Rinne 2.
Die Wirkungsweise der in Fig.2 und 3 gezeigten Presse ist folgende:
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Die Metallplatte 1 wird derart auf den Presstisch 3 gelegt, daß die Böden der Rinnen nach oben zeigen. Dann wird der Kolbenteil b herunterbewegt, so daß die die Führungsteile 4,4 mit den Seitenwänden 2a,2a der Rinne 2 in Eingriff kommen. Bei weiterem Abwärtsbewegen des Kolbenteiles 6 werden die Druckfedern 7 zusammengedrückt und der Presstempel 5 drückt den Boden 2b der Rinne 2 herunter.
Die gegenüberliegenden Seitenwände 2a,2a werden dadurch in ihrer Mitte einer äusseren Kraft ausgesetzt, die bewirkt, daß W sich zwei symmetrische, nach innen gebogene Teile 2c,2c und 2d,2d ausbilden, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Ein weiteres Abwärtsbewegen des Presstempels 5 bewirkt, daß die Teile 2c,2c, der Seitenwände 2a,2a, die an die offene Seite der Rinne 2 angrenzen, auf die Metallplatte 1 zu liegen kommen, und daß die Böden 2b und die Teile 2d,2d der Seitenwände 2a,2a, die an den Boden 2b angrenzen, parallel übereinander zu liegen kommen, um so eine flache Oberfläche zu bilden, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist.
Wenn die Metallplatte 1 intermittierend zwischen die Führungsteile 4,4 und den Presstisch gelegt wird in Übereinstimmung mit dem Abstand zwischen den Rinnen 2,2 den hin und hergehenden Kolbenteil 6, das heißt, wenn die Führungsteile 4,4 und der Presstempel 5 auf und abwärts bewegt werden, dann werden die Rinnen nacheinander niedergedrückt um die gl ation Oberflächen an den gegenüberliegenden Enden la,la der Metallplatte 1 zu bilden, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist.
Wie schon erwähnt, weist jede der Rinnen 2 an ihren beiden Enden zwei symmetrisch nach innen gebogene Teile 2c,2c und 2d,2d auf, so daß keinerlei mechanische Spannungen in der Metallplatte 1 erzeugt werden.
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Die so mit den Rinnen 2 und mit der flachen laminierten nach innen liegenden Oberfläche 2b, 2c, 2d versehene Metallplatte wie in Fig. 7 gezeigt, wird um Verstärkungsringe B herum auf Flansche der Drahtrolle A gelegt, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es daher, tiefere verstärkende Rinnen 2 auszubilden, und es kann daher eine dünnere Metallplatte benutzt werden, die ein geringeres Gewicht und eine hohe mechanische Festigkeit hat.
Wie aus vorstehendem ersichtlich, ist jede Rinne 2 so dimensioniert, daß sie eine ausreichende Tiefe aufweist, um zu zwei symmetrischen, nach innen gebogenen Teilen 2c,2c und 2d,2d deformiert zu werden, wenn sie in der Mitte der gegenüberliegenden Seitenwäiide 2a92a einer geeigneten äusseren Kraft ausgesetzt werden, die dadurch erzeugt wird, daß der Boden 2b der Rinne 2 niedergedrückt wird.
Die in Fig. 1 gezeigte Rinne 2 hat im Schnitt eine rechteckige Form, kann aber auch im Schnitt die Form eines umgedrehten V, eines Trapezes oder eine ähnliche Querschnittsform aufweisen.
In Fig. 9 ist eine andere Ausführungsform des Presstisches 3 dargestellt, der eine dem Presstempel 5 gegenüberliegend angeordnete Vertiefung 8 aufweist, deren Breite geringfügig weiter ist als die Breite der Rinne 2, wobei sich die Vertiefung 8 parallel zur Längsrichtung der Rinne 2 erstreckt. Das Niederdrücken des Presstempels 5 bewirkt zunächst, daß das offene Ende 2c der Rinne 2 in die Vertiefung 8 hineingedrückt wird, und darauf, daß die Seitenwände 2a,2a zwei symmetrische nach innen gebogene Teile ausbilden, wie es in Fig. 10 gezeigt ist. Das weitere Abwärtsbewegen des Presstempels 5 bewirkt, daß diese nach innen gebogenen Teile niedergedrückt werden und so die Vertiefung 8 ausfüllen, wie es in Fig, Il gezeigt ist,
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so daß der Boden 2b der Rinne 2 in eine Ebene mit der inneren Oberfläche der Metallplatte 1 zu liegen kommt. Der so gestaltete Presstisch 3 bringt den Vorteil mit sich, daß die Metallplatte mit ihrer ebenen inneren Oberfläche, wie in Fig. 12 dargestellt, dicht um die Verstärkungsringe B der Flansche der Drahtrolle A herumgelegt werden kann, ohne daß sich irgendwelche Zwischenräume zwischen der Metallplatte i und den Verstärkungsringen B ergeben, und daß die flachen durch Falzung entstandenen Oberflächenteile von der äusseren Oberfläche der Metallplatte i hervorstehen to und damit die Reibung erhöhen, so daß die Drahtrollen z.B. beim Verladen auf einen Transportwagen über eine Ladebrücke auf dieser nicht rutschen.
Wie schon erwähnt wird erfindungsgemäß eine längliche Metallplatte benutzt, die an ihrer inneren Oberfläche eine Vielzahl von verstärkenden Rinnen aufweist, die sich gleichmässig über die ganze Breite der Metallplatte erstrecken und in Längsrichtung der Metallplatte in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet sind, so daß die Deckplatte durch einfaches Niederdrücken der Endteile der Rinnen hergestellt werden kann, die zuvor derart verformt worden sind, daß sie zwei symmetrische nach innen gebogene Teile aufweisen. Die vorliegende Erfindung bringt ψ daher den Vorteil mit sich, daß die Metallplatte an ihrer Innenseite Rinnen mit grosser Tiefe aufweisen kann, die an ihren Enden glatte Oberflächen bilden, die durch einfaches Niederdrücken entstanden sind, und daß die Presse, die einen Presstisch, zwei Führungsteile und einen zwi scheiben Führungsteilen angeordneten Presstempel hat, einfach im Aufbau und wirkungsvoll in der Arbeitsweise ist und daß ferner bei etwaiger Benutzung eines Presstisches mit einer Vertiefung eine Metallplatte hergestellt werden kann, deren innere Oberfläche an den Seiten eben ist, so daß sie mit dieser ebenen inneren Oberfläche eng um den äusseren Umfang der Drahtrolle herumgelegt werden kann.
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Die Deckplatte kann erfindungsgemäß am äusseren Umfang der Drahtrolle A mit Hilfe einer Metallklammer befestigt werden, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist. Die Metallklammer besteht aus einem Metallstreifen 9, der an seinem einen Ende einen zweifach gebogenen Haken 10, an seinem anderen Ende einen winklig gebogenen Haken 11 und dazwischen einen winkligen Vorsprung 12 mit zwei Seitenteilen 13,13 aufweist. Einer der beiden Seitenteile 13,13 schließt mit dem Metallstreifen 9 einen spitzen Winkel «£ ein, wie es in Fig. 15 dargestellt ist.
Zwischen den oberen Enden der beiden Seitenteile 13»13 kann ein verbindendes Zwischenstück 14 liegen, und beide Seitenteile 13»13 können einen spitzen Winkel "C mit dem Metallstreifen 9 einschliessen, wie es in Fig. 17 dargestellt ist. Die zuvor erwähnte Metallklammer kann dazu benutzt werden, die Deckplatte C sicher mit dem Verstärkungsring B des Flansches der Drahtrolle A zu verbinden:
Zunächst wird dazu der zweifach gebogene Haken 10 mit dem vorderen Ende des Verstärkungsringes B in Eingriff gebracht, wie dies in Fig. l6 gezeigt ist; danach wird auf den Haken 10 in axialer Richtung gedrückt, so daß der winklig gebogene Haken 11 mit einem in der Deckplatte C ausgebildeten Loch D in Eingriff kommt. Hiernach wird der winklige Vorsprung 12 niedergedrückt, wie dies in Fig. ik dargestellt ist, wodurch die Haken 10 und 11 verschoben werden, daß sie den Ring B umfassen, wodurch die Deckplatte C durch die Haken 10 und 11 sicher mit dem Verstärkungsring B verbunden wird. Die Deckplatte C kann daher durch einfaches Niederdrücken der Metallklammer in vorteilhafter Weise mit dem äußeren Umfang der Drahtrolle A verbunden werden.
Bei der in Fig. 17 gezeigten Metallklammer werden die beiden Seitenteile 13,13 heruntergedrückt, um die Deckplatte C sicher
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mit dem Verstärkungsring B der Drahtrolle A zu verbinden.
In Fig. 18 ist eine andere Ausführungsform einer Metallklammer dargestellt, die zusätzlich eine Lasche 15 enthält, die aus einem der beiden Seitenteile 13,13 herausgestanzt ist. Diese Metallklammer kann zum sicheren Verbinden der Deckplatte C an dem Verstärkungsring B des Flansches der Drahtrolle A auf folgende Weise benutzt werden:
Zunächst wird der zweifach gebogene Haken 10 mit dem vorderen Ende des Verstärkungsringes B in Eingriff gebracht, wie dies P in Fig. 19 gezeigt ist. Danach wird auf den Haken 10 in axialer Richtung gedruckt, so daß der winklig gebogene Haken 11 mit dem in der Deckplatte C ausgebildeten Loch D in Eingriff kommt. Wird sodann der winklige Vorsprung 12 heruntergedrückt, schert die Lasche 15 aus, wie in Fig. 20 gezeigt und dient als elastisches Teil, das gegen den Metallstreifen 9 drückt und so den zweifach gebogenen Haken 10 oder den winklig gebogenen Haken 11 daran hindert, sich zu lösen. Dadurch wird eine besonders gute Sicherung der Deckplatte C an dem äußeren Umfang der Drahtrolle A erreicht.
In Fig. 21 ist noch eine weitere Ausführungsform der Metallklammer dargestellt, die zwei Laschen 15,15 aufweist, die jeweils aus den beiden Seitenteilen 13,13, die durch das Zwischenstück verbunden sind, herausgestanzt sind. Bei dieser Metallklammer dienen beide Laschen als elastische Teile. Diese erfindungsgemässe Metallklammer ist einfach herzustellen und schafft eine sichere Verbindung der Deckplatte C mit dem äusseren Umfang der Drahtrolle durch einfaches Niederdrücken der Metallklammer.
Weitere Ausführungsbeispiele, die Veränderungen hinsichtlich der konstruktiven Ausbildung der Anordnung oder der Wirkungsweise enthalten, sind denkbar, ohne daß dadurch der Geist der Erfindung verlassen wird.
Patentansprüche: -11-
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Λ- ^Aus einer länglichen Hetallplatte bestehende Deckplatte zum Abdecken des Aussenumfanges einer Drahtrolle mit einer Vielzahl von verstärkenden Kippen auf ihrer inneren Oberfläche, die sich gleichmässig qvier über die iietallplatte erstrecken und in einem gewissen Abstand voneinander längs der Iietallplatte angeordnet sind, wobei die Hippen an ihren Enden derart verfortat sind, daß sich eine glatte Oberfläche ergibt, die an einen verstärkenden Hing eines Flansches der Drahtrolle angrenzt, wenn der Aussenurafang der Drahtrolle axt der Deckplatte abgedeckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die verstärkenden Rippen als Rinnen ( 2) ausgebildet sind, die je so dimensioniert sind, daß sie eine ausreichende Tiefe aufweist, uui in zwei symmetrische nach innen gebogene Teile (2c, 2d) verformt zu werden, wenn die Rinne in der Mitte der gegenüberliegenden Seitenwände einer äussereii Kraft ausgesetzt ist, die durch Niederdrücken des Hinnenbodens (2b) erzeugt wird und wobei die nach innen gebogenen Teile an den gegenüberliegenden Enden (la) jeder Rinne weiter zu einem Falz mit glatter Oberfläche g e drückt s ind.
    2, Deckplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der durch den Falz entstandenen Oberfläche, der zum Boden (2b) der Rinne (2) gehört, an der inneren
    -12-
    OHO»**-.
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    - 42s-
    Oberfläche der Metallplatte (l) liegt, wenn die Deckplatte um Verstärkungsringe (u) der Flansche der Drahtrolle (ä) herumgelegt ist.
    3» Deckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiehnt, daß der Teil der durch den Falz entstandenen Oberfläche* der zum Boden (2Ij) der Rinne (2) gehört, in einer Ebene mit der inneren Oberfläche der Metallplatte (i) fc liegt, wenn die Deckplatte um die Verstärkungsringe (il)
    der Flansche der Drahtrolle (A) herumgelegt ist.
    k, Deckplatte nach einem der Ansprüche i Ms 3» dadurch gekennzeichnet, daß zum Befestigen am Aussenumfang einer Drahtrolle eine Metallklammer vorgesehen ist, die aus einem Metallstreifen (9) besteht, der an seinem einen Ende einen zweifach gebogenen Haken (lO), an seinem anderen Ende einen winklig gebogenen Haken (IJ.) und dazwischen einen winkligen Vorsprung (12) aufweist, wobei wenigstens einer der Seitenteile (13,13) des winkligen Vorsprunges mit dem Metallstreifen einen spitzen Winkel («*) einschliesst.
    5. Deckplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Seitenteile (13,13) des Vorsprungs (i2) mit einer aus dem Seitenteil herausgestanzten Lasche (15)versehen ist,
    6. Verfahren zum Herstellen einer Deckplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß zunächst einer Vielzahl von verstärkenden Rinnen (2) gebildet wird, die sich gleichmässig über die innere Oberfläche einer länglichen Metallplatte (l) erstrecken
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    und in einem gewissen Abstand voneinander längs der Metallplatte angeordnet sind, wobei jede der Rinnen derart dimensioniert ist, daß sie eine ausreichende Tiefe aufweist, um in zwei nach innen gebogene Teile (2c,2d) verfornit zu werden, wenn die Rinne in der Kitte ihrer gegenüberliegenden Seitenwände (2a, 2a) einer geeigneten äusseren Kraft ausgesetzt ist, die durch Niederdrücken des Bodens (2b) der Rinne erzeugt wird, und nach Bildung der Rinnen der Uoden jeder Rinne heruntergedrückt wird, wodurch die äussere Kraft in der Mitte jeder der Seitenwände wirksam wird, um zwei symmetrische nach innen gebogene Teile zu erzeugen,die im folgenden zu einem Falz mit glatter Oberfläche weiter zusammengedrückt werden.
    7. Presse zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Presstisch (3)ι auf dessen Oberfläche die äussere Oberfläche der länglichen Metallplatte (l) aufliegt, die nicht mit einer Vielzahl von verstärkenden Rinnen (2) versehen ist, durch zwei !''Uhrungsteile (4,^i), die elastisch gegen die Metallplatte drücken, um die Seitenwände (2a,2a) jeder Rinne daran zu hindern, daß diese sich von der kitte der Rinne aus gesehen nach ausseii bewegen, wobei durch Niederdrücken des üodens (2b) der Rinne zwei symmetrische nach innen gebogene Teile (2c, 2d) entstehen, und durch einen Pressstempel (ü), der zwischen den beiden i'Uihrungsteilen angeordnet ist und dein Niederdrücken des Lodens der Rinne dient, um eine glatte durch einen ipalz entstandene Oberfläche zu erhalten.
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    -IA-
    Presse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, (Ir. Γ der Pres ε tisch (j) an der den Presss teupel (-j) gegenüberliegenden Stelle, eine Vertiefung ( >) «eoitzt, deren breite etwas grosser ist als die breite der iLinne (2) und die sich paralü zur
    der Rinne erstreckt,,
    BAD ORIGINAL 109886/1392
DE19712139253 1970-08-01 1971-08-02 Deckplatte zum Abdecken des Aussen umfanges einer Drahtrolle Ceased DE2139253A1 (de)

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JP8404870U JPS5018123Y1 (de) 1970-08-25 1970-08-25

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