DE736280C - Vorrichtung zum periodischen Schalten des Revolvers einer Straehngarnmercerisiermaschine - Google Patents

Vorrichtung zum periodischen Schalten des Revolvers einer Straehngarnmercerisiermaschine

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Publication number
DE736280C
DE736280C DEK160765D DEK0160765D DE736280C DE 736280 C DE736280 C DE 736280C DE K160765 D DEK160765 D DE K160765D DE K0160765 D DEK0160765 D DE K0160765D DE 736280 C DE736280 C DE 736280C
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DE
Germany
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revolver
periodic switching
stretch yarn
machine
yarn mercerising
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Expired
Application number
DEK160765D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hoelters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joh Kleinewefers Soehne KG
Original Assignee
Joh Kleinewefers Soehne KG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/04Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments
    • D06B7/06Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments of hanks of yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zürn periodischen Schalten des Revolvers einer Strähngarnmercerisiermaschine Zur Rationalisierung der Mercerisation wurden Maschinen entwickelt, auf denen der gesamte Arbeitsprozeß zur Durchführung gelangt und wobei auf einem um eine vertikale Achse drehbaren. als Revolver ausgebildeten Maschinenteil Spannrollenpaare angeordnet sind, auf welche die Garnsträhne aufgesteckt «-erden. Während also die verschiedenen Zuleitungen für Laugen, Spülwasser usw. und die Quetschwalzen stationär im Umkreis über bzw. an den entsprechenden Sammel- und Tauchbecken angeordnet sind, werden die zu behandelnden Garnsträhne auf den Spannrollen durch den Revolver periodisch von einer Bearbeitungsstelle zur anderen weitergedreht.
  • Bisher erfolgte die Schaltung dieser Drehbewegung mechanisch, und es wurden Schaltelemente in Malteserkreuzform und als Kurvenscheiben entwickelt,. wobei ein Schalthebel oder Triebzapfen, in die Schlitze des Malteserkreuzes greifend, dieses um einen bestimmten Drehweg weiterdrückt und, zwischen den Eingriffen eine entsprechende Kurvenscheibe in weitere Ausnehmungen des Malteserkreuzes greifend, dieses arretiert. Diese Vorrichtung hat jedoch den großen Nachteil, daß bei gleichbleibender Drehzahl des Antriebes eine Veränderung des Zeitverhältnisses zwischen Drehweg und Stillstand des zu schaltenden Drehteiles nicht möglich ist. Um daher größere Freiheit in der Revolverbewegung zu haben, schlug man vor, zwischen Malteserkreuz und dem anzutreibenden Revolver eine ein- und ausrückbare Kupplung zu schalten, die durch eine besondere Steuerwelle und ferner durch einen besonderen Antrieb betätigt werden muß. Da aber die Arbeitsstellung des Revolvers nach jeder Weiterdrehung genau eingehalten werden muß, damit die Garnspannwalzen mit den Quetschwalzen einwandfrei -zusammenarbeiten können, jedoch bei gelöster Kupplung die Revolverstellung nicht zwangsläufig erfolgt, ist es unbedingt erforderlich, eine besondere automatisch -wirkende Arr etiervorrichtung für den Revolver vorzusehen. Diese umständliche und daher die Gesamtanlage der Maschinen verteuernde Schalteinrichtung, nicht zuletzt aber der sich durch die großen Verstellkräfte am Malteserkreuz, an den Triebzapfen und an anderen Schaltelementen sehr bald einstellende Verschleiß, der sehr oft empfindliche Störungen zur Folge hat, sind eindeutige Nachteile dieser Konstruktion. Auch ist es bekannt, Schaltapparate mit ruckweiser Schaltung, z. B. Klinkgesperre, durch Druckmittel mit einem dem Schaltkolben entgegengesetzt wirkenden, im Querschnitt kleineren Rückstellkolben anzutreiben, wobei dieser Rückstellkolben dauernd unter Druck steht. Die tangentiale Bewegung der Kolben bzit-. Kolbenstange zum Sperrad und der sich daraus ergebende Anpreßdruck der auf dieser Kolbenstange angebrachten Klinke ergeben eine dauernde einseitige Belastung und daher Abnutzung der Zylinder, so daß Undichtigkeiten unvermeidbar sind. Ein weiterer Nachteil dieser Schaltvorrichtung ist ferner darin zu erblicken, daß durch die seitliche, in tangentialer Richtung zum Schaltweg getroffene Anordnung der Klinke nur ein eng begrenzter Vorschubweg möglich ist.
  • Diesem Bekannten gegenüber wird gemäß der Erfindung die periodische Schaltung des Revolvers einer Strähnarnmercerisiermaschine über ein Klink- oder' Klemmgesperre vorgesehen, wobei die radial zum Zahnrad und um die Sperradachse drehbar angeordnete Klinke oder Klemtne mittels eines mit seinem Zylinder an einem ortsfesten Drehpunkt schwenkbar gelagerten hydraulischen Druckkolbens betätigt wird und diese Anordnung auch bei größerem Vorschub und daher größerem Drehweg einen zuverlässigen Eingriff der Gesperre gewährleistet. Ein wesentlicher Vorteil dieses Erfindungsgegenstandes gegenüber den weiter oben beschriebenen Revolverschaltungen beruht auf der gedrängten Bauweise. Um den Drehweg beliebig groß einzurichten, kann, wie schon oben erwähnt, statt einer Klinke und dem Klinkrad auch ein Reib- oder Klemmgesperre Verwendung finden.
  • Ein Ausführungsbeispiel dieser Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend beschrieben.
  • Mit dem um die Achse rr periodisch drehbaren Teil ist das Zahnrad b verbunden. U m die gleiche Achse drehbar befindet sich .ein Hebel e, in welchen ein unter Federdruck stehender Schieber d, der als Klinke wirkt, geführt ist. Der hydraulische Preßkolben e in dem Prel')zylinder f, der schwenkbar um einen Stützpunkt a gelagert ist, drückt gegen ein auf dem Schwenkhebel befindliches Lager. wobei die Rückzugsfederk überwunden werden muß, und drückt den Hebel selbst bis zu dem verstellbar eingerichteten Anschlag h. Sobald der Druck im Preßzylinder unterbrochen wird, zieht die gespannte Feder den Hebel zurück, -,vcbei der Schieber. den Druck seiner Feder überwindend und über den Rücken des Sperrzahnes gleitend, in die nächste Zahnlücke einspringt, um beim nächsten Kolbenhub das Sperrad und damit den periodisch zu drehenden Maschinenteil. weiterzudrehen,

Claims (1)

  1. fAT1;1TANSPIeUCI3: Vorrichtung zum periodischen Schalten des Revolvers einer Strähngarnmercerisie.rmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem freien Hebelende eines auf der Drehachse des zu schaltenden Revolvers gelagerten Klink- oder Klemmgesperres ein entsprechende Vorschubbewegung ausübender, mit seinem Zylinder an einem ortsfesten Drehpunkt schwenkbar gelagerter hydraulischer Druckkolben fest verbunden ist.
DEK160765D 1941-04-08 1941-04-08 Vorrichtung zum periodischen Schalten des Revolvers einer Straehngarnmercerisiermaschine Expired DE736280C (de)

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DE (1) DE736280C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3754481A (en) * 1970-09-03 1973-08-28 Tiltman Langley Ltd Turnstile or like mechanisms

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