DE736246C - Dauernd laufender Aufzug - Google Patents

Dauernd laufender Aufzug

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Publication number
DE736246C
DE736246C DEST61077D DEST061077D DE736246C DE 736246 C DE736246 C DE 736246C DE ST61077 D DEST61077 D DE ST61077D DE ST061077 D DEST061077 D DE ST061077D DE 736246 C DE736246 C DE 736246C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
drive
elevator
chain drive
cabins
Prior art date
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Expired
Application number
DEST61077D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Maier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STAHL R FA
Original Assignee
STAHL R FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STAHL R FA filed Critical STAHL R FA
Priority to DEST61077D priority Critical patent/DE736246C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736246C publication Critical patent/DE736246C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

  • vDauernd laufender Aufzug Es ist ein insbesondere für Personen bestimmter, dauernd laufender Aufzug vorgeschlagen worden, bei dem im Schacht nebeneinander mindestens zwei nur in senkrechter Richtung bewegte Kabinen angeordnet sind, deren Antrieb beispielsweise durch eine @endlose und in einer Richtung angetriebene Kette erfolgt. Mindestens eine der Kabinen war da-`bei durch einen Mitnehmer mit der endlosen Kette verbunden. Bildete von den beiden gegenläufigen Kabinen die eine das Gegengewicht der anderen, so waren die beiden Kabinen hinsichtlich der Fangvorrichtung verschieden auszubilden. Andererseits war für die Antriebskette, insbesondere in Form einer Stützkette, Platz im Aufzugschacht neben der Kabinenbahn notwendig..
  • Um einen Aufzug der oben beschriebenen Art zu vereinfachen, um gleiche Kabinen verwenden zu können und um den Schacht von Antriebsteilen frei zu halten, außerdem noch um an Bauhöhe des gesamten Aufzuges zu sparen, wird erfindungsgemäß ein neuer einfacher Antrieb vorgeschlagen, bei dem das Neue darin besteht, daß der dauernd in einer Richtung angetriebene endlose Kettentrieb über einen Mitnehmer, einen Lenker o. dgl., einen zweiten endlosen Kettentrieb, eine Zahnstange o. dgl. in eine hin und her gehende Bewegungversetztwird, die mittels einer übersetzung auf die Kabinenkette übertragen wird. Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daßein Umlenkkettenrad der Kabinenkette mit einem Kettenrad des zweiten Kettentriebes o. dgl. fest verbunden ist, wobei die jeweils erforderliche Übersetzung durch die Durchmesser der miteinander verbundenen Kettenräder gegeben und wählbar sein kann.
  • Der neue Antrieb läßt sich beispielsweise bei waagerechter Anordnung der beiden Kettentriebe mit geringer Bauhöhe oberhalb des Aufzugschachtes anordnen, wobei sich nur die Tragkette für die beiden Kabinen in den Aufzugschacht erstreckt. Während bisher die Länge des endlosen Kettentriebs der Hubhöhe der Kabinen entsprechen mußte, kann nunmehr ein erheblich kürzerer Kettentrieb angeordnet werden, weil sich die größere Hubhöhe durch die in den Antrieb eingeschaltete übersetzung ergibt. Es ist auch nicht mehr notwendig, den Antrieb für jeden in Betracht kommenden Aufzug mit verschiedener Hubhöhe besonders zti berechnen und zu bauen, vielmehr kann der neue Antrieb auf Lager hergestellt werden. wobei im Verwendungsfall nur die das l`bersetzungsverhältnis be- i stimmenden Teile geändert «-erden müssen.
  • Der neue Antrieb ist auch für dauernd laufende Aufzüge mit nur einer Kabine bestimmt, in welchem Fall das Gegengewicht am anderen Eide der Kabinentragkette angeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erhndtingsged:inlkens in schematischer `'eise dargestellt.
  • Fig. i -neigt den Antrieb von der Seite gesehen; Fig. 2 zeigt einen entsprechenden Grundril:,-Im gezeichneten Beispiel sind die beiden Kabinen i an einer gemeinsamen Kette a aufgehängt, die oberhalb des Schachtes 3 über zwei L"mlenkkettenriider 4., 5 geführt ist. Hängen die Kabinen aii zwei Ketten, dann sind neben den Kettenrädern .l, 5 weitere Kettenräder angeordnet. Die Achsen 6, ; der Kettenräder 4., 5 sind vorzugsweise in einem Gestell oder einer Eisenkonstruktion S gelagert. a Parallel zti den Kettenrädern .1, 5 ist ein Kettentrieb angeordnet, der aus der Kette 9 und den beiden' Kettenrädern i o, I1 besteht. Im gezeichneten Beispiel ist das Kettenrad io mit dem Kettenrad ;1 fest verbunden, oder beide Kettenräder q., i o sind auf der gemeinsamen Achse 6 befestigt.
  • Parallel zum endlosen Kettentrieb c-i i ist der Antriebskettentrieb angeordnet, der ausder endlosen Kette 12 und den Kettenrädern 15, 1,1 besteht. Die beiden Ketten 9, 12 sind durch einen DZitnehmer, einen Lenker 15 o. dgl. gelenkig miteinander verbunden. Die endlose Antriebskette 12 weist eine kleinere Länge als die Kette g auf, so daß der Lenker 15 mit seinem Punkt a nur an einem geraden Trumm der Kette g angreift, wenn sich der Verbindungspunkt b des Lenkers 15 von einer Totpunktlage auf dem Kettenrad 13 bis zum anderen Totpunkt auf dem Kettenrad 1,1 bcwegt. Die Achse 16 des Kettenrades 1.1 ist in irgendeiner geeigneten Weise dauernd angetrieben. Beispielsweise kann auf der Achse 16 ein Kettenrad i; befestigt sein, welches vom Antriebsmotor 18 aus dauernd über eine Kette i9 angetrieben wird. Die Achse 16 könnte auch die Schneckenradachse des Schneckengetriebes der Aufzugmaschine sein. Die Achse 16 ist zusammen mit den noch nicht erwähnten Achsen der weiteren Kettenräder in dem Gestell 8 gelagert.
  • Durch die dauernd in einer Richtung laufende Antriebskette 12 wird die Kette 9 durch den Lenker 15 in hin und her gehende Bewegungen versetzt, die, durch das Kettenrad io ins große übersetzt, über das Kettenrad 4. auf die ' Kabinentragkette 2 übertragen wird. Herrscht beispielsweise zwischen den Kettenrädern io und .1 das fibersetzungsverhältnis von 1 :.1, dann entspricht die Hubhöhe der Kabinen i der vierfachen Länge des Kettentriebes 1z-1.1 zwischen den Totpunkten gemessen. Durch die Wahl der L'bersetzung kann bei gleichbleibender Länge des Kettentriebes 1z-1.1 jede gewünschte Hubhöhe erhalten werden. Auch kann die verschiedene Hubhöhe durch die verschiedene Länge des Kettentriebes 1z-1.1 bestimmt sein. Bei der gezeichneten waagerechten Anordnung der endlosen Kette 9, 12 baut sich der aesainte Antrieb sehr niedrig. Selbstverständlich 1J41-nen die Ketten 9, 12 auch schräg oder senkrecht im Raum verlaufen, so daß den Verhältnissen der Baustelle weitgebendst mit der Antriebsunterbringung Rechnung getrau( n werden kann.
  • Wenn bisher stets von Ketten die Rede war. so soll das nicht ausschließen, da(.) an die Stelle der Ketten auch Seile treten k@@@uien. Hängen die Kabinen i an Seilen, dann wird an Stelle des Kettenrades ,1 die bekannte Treibscheibe verwendet.
  • Der beschriebene Antrieb kann selbst Abänderungen@erfahren und auch auf Aufzüge anderer Art angewendet werden. Bei einem gewöhnlichen Aufzug könnte sich die Kabine am einen Ende und das Gegengewicht Ani anderen Ende der Tragkette z befinden.
  • Die beschriebene Anordnung des endloscii hetientr iebs 12-14 zum Antrieb hat den Vc )iteil, daß die Kabinen zwischen den Stockwerken eine gleichmäßige Geschwindigkeit aufweisen, und daß in den Stockwerken selbst die gewünschte Geschwindigkeitsverminderung eintritt, wenn der Punkt 1) des Lenkers 15 sich in der Nähe und in den Totpunktlagen der Kettenräder i 3, 11 bewegt.
  • Der Kettentrieb cg-i i kann auch durch chic Zahnstange ersetzt sein, die mit dein Lenker 15 gelenkig verbunden ist. An die Stelle des Kettenrades i o würde dann ein in die Zahnstange eingreifendes Ritzel treten.
  • Kann aus irgendwelchen Gründen auf die gleichmäßige Geschwindigkeit der Kabinen zwischen den Stockwerken verzichtet werden, dann könnten die Kettentriebe 9-1 1 und 1z-15 auch durch eine Zahnstange mit Ritzel und durch ein Kurbelglied ersetzt «-erden. Das Zahnritzel würde an die Stelle des Kettenrades io treten und dauernd in eine in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagerte Zahnstange eingreifen. Das Ende der Zahnstange wäre mit einer auf der Antriebsachse i 6 sitzenden Kurbel gelenkig verbunden.
  • Es sei noch erwähnt, daß sämtliche Schalter. die bisher auch zum Zweck der Ge- schwindigkeitsänderung in den Schacht eingebaut waren, jetzt von irgendeinem geeigneten Teil des neuen Antriebs betätigt werden können, was eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung der Anlage bedeutet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dauernd laufender Aufzug, insbesondere für Personen, mit einer oder zwei im Schacht nür in senkrechter Richtung bewegten Kabinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein dauernd in einer Richtung angetriebener endloser Kettentrieb (12-14) über einen Lenker (15) einen zweiten endlosen Kettentrieb (9-11), eine Zahnstange o. dgl. in eine hin und her gehende BAwegung versetzt, die mittels einer Übersetzung auf die Kabinentragkette (2) übertragen wird.
  2. 2. Aufzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umlenkkettenrad (¢) der Kabinentragi;ette (2') mit einem Kettenrad (to) des zweiten Kettentriebs (9-1I) oder einem in eine Zahnstange eingreifenden Zahnrad fest verbunden ist, so daß die Übersetzung durch die Durchmesser dieser verbundenen Räder (¢, 10) gegeben und wählbar ist.
  3. 3. Aufzug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß' die beiden Kettentriebe (9-11 und 12-1.1e parallel zueinander und in waagerechter Richtung oberhalb des Schachtes (3 ! liegen. q..
  4. Aufzug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen aller zum Antrieb gehörenden Räder in einem gemeinsamen Tragkörper (8) gelagert sind.
  5. 5. Aufzug nach Anspruch i. dadurch e l, -eniizeichiiet, daß die Hubbölie durch die Länge des Kettentriebs (12-14t wähl= bar ist.
DEST61077D 1941-09-12 1941-09-12 Dauernd laufender Aufzug Expired DE736246C (de)

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