DE734940C - Anordnung einer als Antriebsmittel zur Verstellung von Flugzeugbauteilen vorgesehenen Druckfluessigkeitspumpe - Google Patents

Anordnung einer als Antriebsmittel zur Verstellung von Flugzeugbauteilen vorgesehenen Druckfluessigkeitspumpe

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DE734940C
DE734940C DEA81057D DEA0081057D DE734940C DE 734940 C DE734940 C DE 734940C DE A81057 D DEA81057 D DE A81057D DE A0081057 D DEA0081057 D DE A0081057D DE 734940 C DE734940 C DE 734940C
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Germany
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pump
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aircraft components
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DEA81057D
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Raymond Saulnier
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AEROPLANES MORANE SAULNIER
Const Aeronautiques SA
Original Assignee
AEROPLANES MORANE SAULNIER
Const Aeronautiques SA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
    • B64C25/18Operating mechanisms
    • B64C25/22Operating mechanisms fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Anordnung einer als Antriebsmittel zur Verstellung von Flugzeugbauteilen vorgesehenen Druckflüssigkeitspumpe. Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung von Druckflüssigkeitspumpen, welche als Antriebsmittel zur Verstellung von Flugzeugbauteilen, z. B. Fahrgestellen, Schwanzspornen, Steuerrudern, Klappen, Antennen, Kühlern, vorgesehen sind.
  • Dieser Antrieb erfordert im allgemeinen sehr hohe Drücke, die beispielsweise von der Größenordnung von zoo kg pro cm' sind, und wird gewöhnlich durch Pumpen- mit Tauchkolben von sehr kleinem Hub bewirkt. Unter diesen Bedingungen ist es unbedingt erforderlich, daß diese Pumpen mit Öl gespeist werden, :das keine Luft enthält, selbst nicht in Form feiner Bläschen. Die Luft, welche in die Zylinder hat hineingelangen können, muß also unbedingt selbsttätig entfernt werden.
  • F all -s die Speisung dieser Pumpen durch Rohre von kleinem Durchmesser erfolgt, kommt es häufig vor, daß die Pumpe sich infolge der Anwesenheit von Luft in den Rohren entleert oder die Förderung ganz unterbrochen wird. So kehrt beispielsweise, wenn ein Flugzeug auf dem Rücken fliegt, der Ölbehälter sich um, und die im oberen Teil des Behälters befindliche Luft dringt in die Pumpensaugrohre ein, so daß die Pumpen entleert werden.
  • Wollte man diesen Nachteil dadurch vermeiden, daß man im Flugzeug in an sich bekannter Weise Pumpen verwendet, die in dem Boden eines Flüssigkeitsbehälters versenkt angeordnet sind, so würde man einer weiteren Schwierigkeit begegnen, da in dem Falle, in dem das Flugzeug mit einer gewissen Neigung oder sogar auf dem Rücken fliegen müßte, die normalerweise im oberen Teil dieses Behälters befindliche Luft in den unteren Behälterteil oder auf die Seiten gelangen würde und dadurch in die Einströmöffnungen der Pumpe eindringen würde, wodurch ebenfalls eine Entleerung der Pumpe und ein Abreißen- der Förderung eintreten würde.
  • Die geschilderten Nachteile werden nun bei einer Anordnung einer als Antriebsmittel zur Verstellung von Flugzeugbauteilen, z. B. Fahrgestellen, Schwanzspornen, Steuerrudern, Klappen, Antennen, Kühlern, vorgesehenen Druckflüssigkeitspumpe, unmittelbar in. dem Flüssigkeitsbehälter der Druckflüssigkeitsanlage, welcher zum größten Teil mit Flüssigkeit und zii einem geringen Teil mit Luft gefüllt ist, gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Ansaugöffnungen der Pumpe in einem in allen Lagen des Flugzeuges unterhalb des Flüssigkeitsspiegels bleibenden Bereich des Flüssigkeitsbehälters liegen. Der Erfindungsgegenstand gewährleistet somit ein einwandfreies Arbeiten der Pumpe in allen Fluglagen, z. B. auch bei Kunstflügen. Die Grenze cles mittleren Bereiches des Flüssigkeitsbehälters, in dein die Ansaugöffnungen der Pumpe bei allen Fluglagen liegen, kann man sich durch eine L inhüllungskurve gebildet denken, die z. B. bei der Bewegung des Flugzeuges aus der 'Normallage in die Rückenlage und dariib2r hinaus wieder in die Normallage von dem im Behälter in Wandungsnähe ringsherum wandernden Flüssigkeitsspiegel erzeugt wird.
  • Die Pumpe kann auch in einem Hilfsbehälter untergebracht werden, der mit . einem Hauptbehälter durch ein Rohr von sehr großen Abmessungen in Verbindung steht. Das Pumpeninnere steht auch hierbei mit dem im Behälter befindlichen Öl durch Öffnungen in Verbindung, die unmittelbar in die Ölmasse münden. Auf diese Weise hat selbst die kleinste Luftmenge, welche sich im Innern des Zylinders befinden kann, das Bestreben, durch das Öl nach dem von der Luft eingenommenen Teil des Behälters aufzusteigen, und man vermeidet jegliche Gefahr einer Behinderung der Speisung der Pumpe und ihrer Arbeitsweise durch diese Luft.
  • Es ist außerdem ersichtlich, daß unabhängig von der Lage des Haupt- und Hilfsbehälters-das Öl immer die Einströmöffnungen der Pumpe bedeckt.
  • Praktisch sind natürlich verschiedene Ausffihrungsformen der Erfindung möglich. Zur Veranschaulichung sind auf der beiliegenden Zeichnung beispielshalber drei verschiedene :1,usführungsarten der Erfindung dargestellt. Wohlbeinerkt ist dabei die Erfindung keines-%vegs auf eine bestimmte Bauart der Pumpe, noch auf eine besondere Art ihres Antriebs oder auf eine bestimmte Form des Behälters und die genaue Lage der Pumpe in dem Ölbehälter, noch schließlich auf irgendeine Ausführungseinzelheit beschränkt.
  • Fig. i zeigt im Schnitt einen Ölbehälter und eine in deren Boden angeordnete Pumpe. Fig. a zeigt entsprechend eine andere Antriebsart der Pumpe.
  • Fig. 3 -zeigt entsprechend. eine Pumpe, die in einem Hilfsbehälter angeordnet ist, der durch ein weites Rohr mit (lern Hauptbehälter in Verbindung steht.
  • An Hand der Zeichnungen sieht man bei i einen mit Öl gefüllten Behälter, bei 2 eine in diesen Behälter eingesetzte Pumpe. Gemäß der Zeichnung enthält diese Pumpe mehrere Tauchkolben, die längs eines Kreisumfanges angeordnet sind und von einer Taumelscheibe .I gesteuert werden, die ihrerseits durch eine Welle 5 angetrieben wird. Das Innere, des Zylinders steht durch Öffnungen 6 mit dem Inneren des mit Öl gefüllten Behälters in Verbindung. j sind die in den Ölspeiseleitungen angeordneten Ventile, S als Ventilkörper vorgesehene Kugeln der Leitungen, durch welche das Öl unter Druck in die Leitung g getrieben wird, aus der es in das Verteilungssystem weitergeleitet wird.
  • Die Anordnung gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. i durch eine andere Anordnung der Pumpe, welche in diesem Falle senkrecht statt waagerecht angebracht ist, sowie durch die Art des Antriebes, der mittels einer Welle io erfolgt, die durch den Behälter hindurchführt und über ein Kegelradgetriebe i i von einer zweiten Welle 12 angetrieben wird.
  • Bei dem Beispiel gemäß Fig. 3 ist schließlich die Pumpe nicht im Boden des Ölbehälters i selbst, sondern in einem Hilfsbehälter 13 angeordnet, der durch ein Rohr 1d. von großem Querschnitt mit dem Hauptbehälter in Verbindung steht.
  • Bei allen dargestellten Beispielen tritt das 0I unmittelbar in das Innere des Zylinders der Pumpe, ohne durch eine Leitung von engem Querschnitt zu fließen, in der die Luft sich ansammeln könnte. Die Luftbläschen steigen also bei allen drei Ausführungsbeispielen frei durch die Ölmasse nach oben und können den Betrieb der Pumpe in keiner Weise stören.

Claims (1)

  1. PAT1lNTANSPRUCi1: Anordnung einer als Antriebsmittel zur Verstellung von Flugzeugbauteilen, z. B. Fahrgestellen, Schwanzspornen, Steuerrudern, Klappen, Antennen, Kühlern, vorgesehenen Druckflüssigkeitspumpe unmittelbar in dem Flüssigkeitsbehälter der Druckflüssigkeitsanlage, welcher zum größten Teil mit Flüssigkeit und zu einem geringen Teil mit Luft gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnungen (6) der Pumpe (a) in einem in allen Lagen des Flugzeuges unterhalb des Flüssigkeitsspiegels bleibenden Bereich des Flüssigkeitsbehälters liegen.
DEA81057D 1936-11-14 1936-11-14 Anordnung einer als Antriebsmittel zur Verstellung von Flugzeugbauteilen vorgesehenen Druckfluessigkeitspumpe Expired DE734940C (de)

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