DE686958C - Einziehbares Landungsgestell fuer Flugzeuge - Google Patents

Einziehbares Landungsgestell fuer Flugzeuge

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DE686958C
DE686958C DE1937S0129329 DES0129329D DE686958C DE 686958 C DE686958 C DE 686958C DE 1937S0129329 DE1937S0129329 DE 1937S0129329 DE S0129329 D DES0129329 D DE S0129329D DE 686958 C DE686958 C DE 686958C
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working cylinder
landing gear
aircraft
hydropneumatic
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DE1937S0129329
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
    • B64C25/18Operating mechanisms
    • B64C25/22Operating mechanisms fluid

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft die Anbringung einer Sicherheitsvorrichtung an einem einziehbaren Landungsgestell für Flugzeuge, bei dem bei jeder Aufwärtsbewegung der Fahr-5 organe eine ihre Rückführung in die Fahrstellung bewirkende Kraft vorübergehend aufgespeichert wird und bei dem gemäß Patent 634 311 eine hydraulische Aufzugsvorrichtung vorgesehen ist, deren Arbeitszylinder einerseits mit einer Antriebspumpe und einer Rückströmleitung; andererseits mit einem als Kraftspeicher dienenden hydropneumatischen Sammler verbunden ist, dessen Wirkung durch einen in der Verbindungsleitung liegenden hydraulischen Riegel beeinflußt wird. Aufgabe der nachstehend beschriebenen Sicherheitsvorrichtung ist es nun, das Herablassen des Landungsgestells auch dann zu gewährleisten, wenn die im hydropneumatisehen Sammler gespeicherte Energie zufällig nicht mehr zu diesem Zweck verfügbar ist, beispielsweise bei Auftreten' eines Bruches der Leitung, welche jenen Sammler mit dem Arbeitszylinder der Aufzugsvorrichtung verbindet. '
Die Einfügung der Sicherheitsvorrichtung in das im Hauptpatent beschriebene hydraulische System ist beispielsweise schematisch in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in der man die wesentlichen Teile des Systems gemäß dem Hauptpatent wiederfindet, und zwar eine von einem Behälter 2 gespeiste Pumpe i, eine hydraulische Aufzugsvorrichtung V für das nicht gezeichnete Landungsgestell, einen hydropneumatischen Energie- sammler 9, der mit dem Arbeitszylinder der Aufzugsvorrichtung V über einen hydraulischen Riegel 8 in Verbindung steht, wobei dieser Riegel 8 seinerseits durch eine Leitung 3« mit der Förderleitung 3 zwischen Pumpe und Arbeitszylinder verbunden ist, ein in jener Leitung 3 vorgesehenes Rückschlagventil 4, schließlich ein Rückströmventil 6, das in eine von der Leitung 3 abzweigende und zum Vorratsbehälter 2 führende Rückströmleitung 5 eingeschaltet ist.
Erfindungsgemäß ist nun eine vom hydropneumatischen Sammler 9 unabhängige Sicherheitsvorrichtung.in Form einer von der Förderleitung 3 der Pumpe abgehenden Zweigleitung 3^ vorgesehen, mittels welcher zwischen der Pumpe 1 und dem auf der Seite des Sammlers 9 liegenden Teil V1 des Arbeitszylinders durch Öffnen des Absperrhahns rx eine Hilfsverbindung hergestellt werden kann. Zwischen der Abzweigstelle α und dem Teil v2 des Arbeitszylinders ist ein zweiter Hahn r2 angeordnet.
Die in dieser Weise ergänzte hydraulische Aufzugseinrichtung arbeitet folgendermaßen:
Normalerweise ist der Hahn/1 geschlossen und der Hahn/2 geöffnet.
Um nun das Landungsgestell einzuziehen, setzt man bei geschlossenem Rückströmventil 6 die Pumpe 1 in Gang. Der zum Einziehen benötigte Druck, der, wie in der Hauptpatentschrift angegeben, in den. Leitungen 3 und 3a wirksam wird, ruft die Verschiebung des Kolbens des Arbeitszylinders V nach oben, · bei dem dargestellten Beispiel, hervor; dies hat zur Folge, daß der Druck im Energiesammler-9 erhöht wird; der hydraulische Riegel 8 gestattet dabei den Durchlaß der Flüssigkeit aus der Kammer v1 in den Sammler, wie in der Beschreibung des Hauptpatents dargelegt worden ist.
Zum normalen Herablassen des Landungsgestells braucht der Pilot nur das Ventil 6 zu öffnen, so daß die Wirkung des Sammlers und die Wirkung der Schwerkraft eine Senkung des Arbeitskolbens der Aufzugs vorrichtung hervorrufen.
Falls aber z. B. die Leitung y bricht oder aus irgendeinem anderen Grunde der hydropneumatische Sammler 9 außer Wirkung gesetzt ist, so öffnet der Pilot außer dem Ventil 6 noch den Hahn ή, schließt den Hahn/2 und setzt die Pumpe 1 in Gang. Dadurch wird unter Druck stehende Flüssigkeit in den Teil v1 des Arbeitszylinders unter Öffnung des Ventils c gefördert, so daß die Triebwirkung der Pumpe sich mit der Wirkung der Schwerkraft verbindet, um das Landungsgestell zu senken.
Natürlich kann diese Sicherheitsvorrichtung bei allen Systemen hydraulischer Betätigung vonLandungsgestellen Anwendung finden, bei denen gemäß dem Hauptpatent zum Herablassen die Wirkung ' eines hydropneumatischen Energiesammlers in Verbindung mit einem hydraulischen Riegel ausgenutzt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einziehbares Landungsgestell für Flugzeuge, bei dem bei jeder Aufwärtsbewegung der Fahrorgane eine ihre Rückführung in die Fahr stellung bewirkende Kraft vorübergehend aufgespeichert wird, mit einer hydraulischen Aufzügsvorrichtung, deren Arbeitszylinder einerseits mit einer Antriebspumpe und einer Rückströmleirung, andererseits mit einem als Kraftspeicher dienenden hydropneumatischen Sammler verbunden ist, dessen Wirkung durch einen in der Verbindungsleitung liegenden hydraulischen Riegel beeinflußt wird, nach Patent 634 311, gekennzeichnet durch eine vom hydropneumatischen Sammler (9) unabhängige Sicherheitsvorrichtung, die durch eine zwischen der Antriebspumpe (ι) und dem mit dem Sammler ■ verbundenen Teil (v1) des Arbeitszylinders (V) angeordnete, normalerweise von dem übrigen Teil des hydraulischen Systems abgeschaltete Hüfsverbindungsleitung (3*) gebildet ist,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937S0129329 1936-11-10 1937-10-31 Einziehbares Landungsgestell fuer Flugzeuge Expired DE686958C (de)

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