DE7347C - Präzisions - Ventil - Steuerung für Dampfmaschinen - Google Patents

Präzisions - Ventil - Steuerung für Dampfmaschinen

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DE7347C
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DE
Germany
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lever
valve control
steam engines
precision valve
axis
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DENDAT7347D
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W. HANSEN, in Firma: BRIEGLEB, HANSEN & CO. in Gotha
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/02Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01L31/02Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves
    • F01L31/04Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves with positively-driven trip levers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

1879.
W. HANSEN, in Firma BRIEGLEB, HANSEN & CO. in Präcisions-Ventilsteuerung für Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1879 ab.
Der Mechanismus besteht aus einem storchschnabelähnlich angeordneten Hebelwerk.
Die Hebel α α, bb, die Verbindungsstange c und der eine Schenkel des Hebels d d, Fig. 1, bilden zusammen ein Parallelogramm, genau oder annähernd. Sie sind mit einander durch Bolzen, welche als Drehaxen dienen, verbunden. Der Hebel α α, welcher dem Hebel d d als Stützpunkt dient, hat seinen eigenen Stützpunkt in dem durch den Regulator rechtwinklig zu seiner Längenaxe verschiebbaren Bolzen r. Der Hebel bb umfafst an seinem Ende eine auf der Steuerwelle S festsitzende excentrische Scheibe oder Kurbel und wird folglich in eine schwingende Bewegung versetzt, welcher die anderen Theile des Parallelogramms folgen müssen.
Fig. 2 zeigt die Hauptlagen der Storchschnabeltheile. Man bemerkt u. A., dafs das aufserhalb des Parallelogramms liegende Ende des Hebels dd eine zweiaxige geschlossene Curve beschreibt. Da aber dieses Hebelende, wie Fig. i, 3 und 4 zeigen, in einen in der Ventilstange angebrachten Schlitz greift, so wird es beim Aufgang das Ventil heben. Ist die Breite der oberen Begrenzung dieses Schlitzes gleich der kleinen Axe der Curve αβγό und fällt, bei waagerechter Stellung des Hebels d d, die grofse Axe mit der Ventilstangenaxe zusammen, so wird das .Hebelende das Ventil um die grofse Halbaxe heben, dann mit demselben niedergehen, und die Maschine wird, wenn keine Voreilung vorhanden, mit ganzer Füllung arbeiten.
Hat aber der Regulator durch beschleunigten Gang der Maschine den Stützpunkt r des Hebels α α in eine andere Stellung gebracht, z. B. soweit verschoben, dafs das Ende des Hebels dd (also der Punkt β der Curve) bei waagerechter Stellung in der Ventilstangenaxe liegt, so wird dieses Hebelende das Ventil ebenfalls um die
grofse Halbaxe
heben, aber nicht wieder
zurückgeleiten, sondern, im höchsten Punkt der Curve angekommen, fallen lassen, und die Maschine Avird mit halber Füllung arbeiten. Unmittelbar nach dem Fall hat der Mech^ismus die durch Fig. 1 dargestellte Lage angend3i«nen.
Geht der Regulatormuff durch weitere^ Beschleunigung der Maschine noch weiter i^Jädie Höhe, so wird der Abfall der Ventilstange auf dem Curvenstück jS γ erfolgen, und die Maschine wird mit einem zwischen ο und 0,5 liegenden Füllungsgrad arbeiten.
Nimmt aber der Regulatormuff durch einen verzögerten Gang der Maschine eine tiefere Stellung ein und hat derselbe hierdurch den Stützpunkt r des Hebels α α soweit verschoben, dafs das Ende des Hebels dd bei waagerechter Stellung links von der Ventilstangenaxe letztere anfafst, so wird der Abfall bezw. Ventilschlufs stattfinden, wenn das Hebelende auf dem Curvenstück zwischen y und ό angekommen ist, und die Maschine wird mit einem zwischen 0,5 und 1 liegenden Füllungsgrade arbeiten.
Jeder Höhenlage des Regulatormuffes entspricht demnach eine gewisse Lage der Curve αβγό zur Axe der' Ventilstange, und jeder dieser Lagen entspricht ein. gewisser Füllungsgrad zwischen ο und 1. Durch Begrenzung des Regulatorausschlages oder andere Mittel kann man den Minimal- und Maximalfüllungsgrad beliebig feststellen.
Die Art und Weise, wie der Regulatormuff mit dem Stützpunkt r des Hebels α α behufs dessen Verschiebung verbunden ist, erklärt die Zeichnung durch die Fig. 1, 5 und 6. Das Regulatorgestänge wirkt drehend auf die Welle//; auf dieser sitzen die mit Schlitzen und Stellschrauben versehenen Hebel m m. Die Schlitze umfassen die Enden des Bolzens r derart, dafs durch Drehung der Welle // eine Verschiebung des Bolzens r nebst Hebel α α in einer zur Schwingungsmittellinie rechtwinkligen Richtung erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die specielle Anordnung des Steuerungsmechanismus und die Art der Einwirkung des Regulators auf denselben, wie beschrieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7347D Präzisions - Ventil - Steuerung für Dampfmaschinen Active DE7347C (de)

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