DE734751C - Zuendstromunterbrechereinrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Zuendstromunterbrechereinrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE734751C
DE734751C DEW107728D DEW0107728D DE734751C DE 734751 C DE734751 C DE 734751C DE W107728 D DEW107728 D DE W107728D DE W0107728 D DEW0107728 D DE W0107728D DE 734751 C DE734751 C DE 734751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
internal combustion
combustion engines
lever
circuit breaker
Prior art date
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Expired
Application number
DEW107728D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Wengenroth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM WENGENROTH
Original Assignee
WILHELM WENGENROTH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM WENGENROTH filed Critical WILHELM WENGENROTH
Priority to DEW107728D priority Critical patent/DE734751C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE734751C publication Critical patent/DE734751C/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Zündstromunterbrechereinrichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung hat eine Zündstromunterbrechereinrichtung für Brennkraftmaschinen mit zwei auf einer gemeinsamen Grundplatte befestigten Unterbrechern zum Gegenstand, von denen jeweils einer als Reserve dient und während des Betriebes beliebig ein- und ausgeschaltet werden kann.
  • Zündstromunterbrechereinrichtungen der vorgenannten Art sind bereits bekannt. So ist es schon vorgeschlagen worden, zwei Unterbrecher vorzusehen und diese an Pendelliebeln anzuordnen, welche durch ein Hebelwerk so auf ihren Zapfen gedreht werden können, daß abwechselnd ein Unterbrecher keine Berührung mit dem Antriebsnocken hat. Hier besteht vor allen Dingen der Nachteil, daß das Hebelwerk kein einwandfreies Abheben der Kontakte gewährleistet, da eine Einstellung oder Begrenzung der Ausschwenkung des Schwenkhebels zur Einstellung des Funkenspieles nicht möglich ist und auch eine solche Einstellung nicht über die Kontakthalter vor-.genommen werden kann. Nach einem anderen Vorschlag, bei dem gleichfalls ein Arbeiten der elektrisch unwirksamen.Kontakte vermieden wird, sind die Kontakthebel doppelarmig ausgebildet und werden Ab-lenkklötzchen entgegen der Wirkung von Federn: geen,= die.y freien Hebelenden gedrückt, um die Kontakte aus der Betriebsstellung zu bringen. Dieser Vorschlag bedingt Unterbrecherhebel besonderer Ausführung, damit die Ablenkklötzchen als Keile ausgebildet gegen die Hebelenden bewegt- werden können oder eine drehbare durchbrochene Hülse'die Ablenkklötzchen gegen die Hebelenden drückt.
  • ach der Erfindung ist die die Kontaktliebcl tragende Grundplatte auf der einen Seite mittels einer Schraube schwenkbar gelagert, während an der gegenüberliegenden Seite ein Gestänge angreift, das von Hand durch Hebel oder eine Magnetspule betätigt werden kann. Hierdurch ist eine einfache Unterbrechereinrichtung geschaffen worden, welche unter Verwendung der Grundplatte für jeden bereits im Handel befindlichen Unterbrecher benutzt werden kann und nachträglich in jedesVerteilergehäuse ohne großen Arbeitsaufwand eingebaut werden kann. Die Betätigung der L'nterbrechereinrichtung ist einfach und sicher.
  • Die Größe der Ausschwenkung der Grundplatte ist nach der Erfindung durch Doppelmuttern, die auf einer an der Grundplatte befestigten Gewindespindel verstellbar ange-#oa-dnet =sind,---unc@, -&i@ am Gehäuse ange-._ #.a_ @_ -
    1:r;icliteAnscliliige festgelegt. Auf dieseWeise
    kann das Funkenspiel bedarfsweise einge-
    tellt «-erden.
    Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus-
    führungsbeispiel der Erfindung.
    Abb. i gibt eine Zündstromunterbrecherein-
    richtung im Querschnitt wieder;
    Abb. 2 läßt einen Längsschnitt erkennen.
    Die Zündstroniunterbrechereinrichtung be-
    :tcIit aus dem Geh*iuseunterteil i mit den an-
    geschraubten Kondensatoren 3, 3a, «-elche ge-
    genüber dem Gehäuseteil i isoliert sind, und
    dem Gcst:iilge 2 zum Einstellen der Früh- und
    Spätzündung. In der -litte des Gehäuseteils i
    sitzt die Antriebswelle mit dein Nocken 5 zur
    Betätigung der Unterbrecherhebel6 und (1 a.
    Die (rundplatte d. ist in - dein Gehäuseteil I
    tuigeordnet. Auf ihr sind mittels der Federn C)
    die Unterbreclierhebel 6 und 6a sowie die
    nachst(-llbaren Kontakte; befestigt. Auf der
    einen Seite ist die Grundplatte 4. mittels
    der Schraube i o schit-enkbar gelagert. Die
    Schraube i i bildet eine Führung zti der
    scliwenl;l)arenLagerung. Ail der gegenüber-
    liegenden Seite des Schwen1cpunktes greift ein
    Gestänge 1.1 an, welches von Hand durch den
    Ilcl)c11; oder auch durch eine Magnetspule
    21 betätigt werden kann.
    Die Größe der Aussch%vetilcung der Grund-
    platte d ,ist durch die Doppelmuttern 13 fest-
    gelegt, welche auf der an der Grundplatte be-
    festigten Gewindespindel 12 verstellbar ange-
    ordnet sind. Den Doppelmuttern entsprechen
    am Gehäuse i vorgesehene Anschläge.
    Die C-nterbrecherhebel < und 0, sind auf
    der Grundplatte .4 so gelagert, daß sich die
    Abrißnocken gegenüber der -Titte des An-
    triebsnockens 5 genau gegenüberliegen, d. 1i.
    (laß beide Hebel 6 und 6a sich zur gleichen
    Geit öffnen oder schließen, so daß bei der Uni-
    stellung des Reservehebels dieser die weitere
    Zündfolge sofort übernimmt.
    Die Einstellung des Funkenspiels X wird
    in bekannter Weise so vorgenommen, daß
    nach dem Erreichen der höchsten Stellung des
    Hebels <d durch Drehen des Antriebsnockens
    mittels der exzentrischen Verstellschraube 8
    eine Verschiebung des Kontaktes 7 v orgenom=
    inen wird, bis das gewünschte Spiel X einge-
    stellt ist. Das eingestellte Spiel wird durch
    Anziehen der Schraube 16 gesichert. Gleich-
    zeitig wird die Doppelmutter 13 auf der
    Spindel 12 bis zur Anschlagstelle gebracht
    und gesichert. Auch das Bedienungsgestänge
    -d. und der Hebel 15 lassen sich gegen Selbst-
    verstellung sichern. Die Einstellung des
    i'nterbreclierliebels 6 wird in der gleichen
    Weise vorgenommen.
    Der AusschlagWinkel der Grundplatte .t ist
    :o beruessen, da14 der entstehende Spielraum
    zwischen den Antriebsnocken 5 und dein
    jeweiligen Unterbrecherliebel so groß ist, daß
    citie Betätigung des Reservehebels in der
    1Zuliestellung nicht eintreten kann. Infolge-
    dcssC°n findet ein selbsttätiges Kurzschließei:
    des in der Ruhestellung befindlichen C'nter-
    brecherhebels durch die Feder 9 statt. Zur
    Gew:ihrleistung einer Übertragung des Zünd-
    :trGines auf den arbeitenden Unterbrecher
    sind beide Hebel 6 und 611 über eine Strom-
    schiene 17 verbunden. Außerdem ist für jeden
    L'ntcrbrecher ein Kondensator 3 und 3" vor-
    gesLhen, dessen Kabel 2o finit der Strom-
    scliiene verbunden, aber gegen den (seliiiue-
    teil i isoliert ist. Die Masseverbindung der
    Kondensatoren 3 und 3` ist durch -I,ederii icg
    in @'erl>indung mit der Grundplatte d bewirkt.
    tVird die Grundplatte .l umgestellt, so ist auch
    #;lciclizcitig die Verbindung mit dein Konden-
    sator 3 unterbrochen, während die Verbin-
    (lung mit dein Kondensator 3" hergestellt ist.
    Wird während des Betriebes mittels der
    Kontrolleinrichtung festgestellt, daß die
    UnturbrechL#rkontakte schalhaft geworden
    sind und nicht mehr einwandfrei arbeiten
    oder daß der Kondensator durchgebrannt ist,
    dann wird der Hebel 15, der am Armaturen-
    brett oder in der Nähe des l#ührersitzes an-
    gebracht ist, entsichert und auf die Reserve-
    stellung umgelegt bzW. die Magnetspule ein-
    Ifeschaltet. welche die Unischaltung über-
    nimmt.

Claims (1)

  1. PATENT A\SFIZÜCHE:
    t . Zündstroinunterbrecherein richturig f ür Brennkraftmaschinen finit zwei auf einer gemeinsamen Grundplatte befestigten L"nterbrecherii, von denen jeweils einer als Reserve dient und Während des Betriebes beliebig ein- und ausgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (.l) auf der einen Seite mittels einer Schraube (Io) schwenkbar gelagert ist, während an der gegenüberliegenden Seite ein Gestänge (i.t) angreift, das von Hand durch Hebel (15) oder durch eine Magnetspule (2i)- betätigt werden kann. Unterbrechereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Ausschwenkung der Grundplatte (4) durch Doppelmuttern (13), die auf einer an der Grundplatte (.4) befestigten Gewindespindel (1z) verstellbar angeordnet sind, und durch am Gehäuse (i angebrachte Anschläge festgelegt ist.
DEW107728D 1940-08-21 1940-08-21 Zuendstromunterbrechereinrichtung fuer Brennkraftmaschinen Expired DE734751C (de)

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DEW107728D DE734751C (de) 1940-08-21 1940-08-21 Zuendstromunterbrechereinrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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DE734751C true DE734751C (de) 1943-04-22

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