DE734009C - Bombenabwurfvorrichtung fuer Flugzeuge - Google Patents

Bombenabwurfvorrichtung fuer Flugzeuge

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Publication number
DE734009C
DE734009C DER106005D DER0106005D DE734009C DE 734009 C DE734009 C DE 734009C DE R106005 D DER106005 D DE R106005D DE R0106005 D DER0106005 D DE R0106005D DE 734009 C DE734009 C DE 734009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bomb
head
arm
bearing
lever
Prior art date
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Expired
Application number
DER106005D
Other languages
English (en)
Inventor
W Kurt Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RITSCHER GmbH
Original Assignee
RITSCHER GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE734009C publication Critical patent/DE734009C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/02Dropping, ejecting, or releasing articles
    • B64D1/04Dropping, ejecting, or releasing articles the articles being explosive, e.g. bombs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Pombenabwurfvorrichtung für Flugzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Bombenabwurfvorrichtung für Flugzeuge. Sie besitzt ein den Bombenkopf haltendes und beim Auslösen der Bombe nach Aufhebung einer Sperre durch Federwirkung verschwenkbares Lager und einen in den Abreißring der mechanischen Bombenschärfvorrichtung eingreifen= den gekrümmten Arm.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine' durch das Auslösen der Auslösevorrichtung auf Verschwenken. freigegebene Welle vorgesehen ist, auf welcher der Arm und ein z. B. aus einer Kurvenbahn gebildetes, die Sperrung des Schwenklagers aufhebendes Steuerglied sitzt. Diese zusammeiigefaf')te Anordnung ermöglicht die Unterbringung der Sperr- und Schwenkvorrichtung in dem Kopflager für die Bombenhaltevorrichtung in gekapselter Form. Hierdurch wird erreicht, daß die Vorrichtung zum Schärfen der Bombe erst im Moment des Ausschwenk ens des Haltekopfes in die Ose eingreift, so daß erst mit der Ausklappbewegung des Kopfes die Schärfung der Bombe eintritt. Hierdurch ist gegenüber den bekannten Ausführungen, bei denen die Abwurfvorrichtung und die Schä rfvorrichtung getrennt voneinander arb-citen, eine unabhängig voneinander auftretende Bewegung der :einen oder anderen Vorrichtung vermieden. Abgesehen davon :ergibt sich eine Erleichterung beim Einlegen der Bombe, da hierbei nicht zwei voneinander getrennte Vorrichtungen überprüft werden müssen. Hierzu kommt noch, daß die Ausklappbewegung des Kopfes als zusätzliche Kraft für die Schärfung der Bombe auftritt und so eine sichere Schärfung gewährleistet wird. Die gekapselte Bauart schützt die Teile vor Stoß und Vereisung.
  • Es ist zwar an sich bekannt, für nicht verschwenkbäre Auslösevorrichtungen schon eine gekapselte Bauart zu verwenden. Es
    ist jedoch noch nicht vorgeschlagen worden,
    die Abrella-vorrlchiung selbst mit l11 den
    Schwenkkopf zti verlegen und diese gesamte
    Anordnung gekapselt auszubilden.
    Abb. i zeigt einen Schnitt nach 1-I d-r
    Abb. 2. Abb. 2 zeigt eine Ansicht des Kopk s
    nach Abnahme des Deckels in Richtung des
    Pfeiles II der Abb. 3. Es ist liier die Schärf-
    vorrichtung für die Bombe zu sehen, wäh-
    rend Abb. ; einen Längsschnitt nach d-r
    Linie III-11@1 der Abb.2 zeigt, aus dem die
    Freigabebewegung des Kopfes zu erkennen ist.
    Die jeweils zum Erkennen der Arbeitsweise
    nicht notwendigen -gelle Sind fortgelassen
    worden.
    In Abb. i bedeutet i das im Schnitt darge-
    stellte Gehäuse. Das Gehäuse kann an seiner
    Oberseite durch einen Deckel 2 verschlossen
    werden, der an seinen Auflageflächen entsprc-
    chend ab--edichtet ist. Bei 3 ist ein :Magnet
    vorgesehen, der nach seincin Einschalten den
    Hebel 4. um den Drohpunkt a« in der Rich-
    tung des Pfeiles 5 ausschwenkt. Durch dieses
    Ausschwenken «wird ein «-oitcrer bei ; drehbar
    gelagerter Hebel 6 freigegeben. Die Dreh-
    punkte der Hebel .l und 6 sind auf :einer in
    das Gehäuse eingeschraubten Brücke ge-
    lagert. Durch die Schwenkung des Hebels 6
    gleitet ein auf Schwenken belasteter Sperrhebel 8 über die an dem Hebel 6 befindliche Rolle g und bewegt sich in Richtung des Pfeiles i o. Der Sperrhebel. S ist bei- i i drehbar gelagert und steht unter der Kraft einer Feder, die die Drehung des Hebels 8 in der Richtung des Pfeiles 1o bewirkt. Die Feder ist nicht dargestellt.
  • In Abb.2 ist gleichfalls der Sperrllebel8 mit seiner Lagerung i i zuerkennen. Gleichzeitig mit dem Sperrhebel S dreht sich die mit diesem Sperrhebel fest verbundene federbelastete Welle 12. Die «'.eile 12 ist in einer in dem Gehäuse untergebrachten Brücke i 3 bei i 1a gelagert, auf der anderen Seite befindet sich gleichfalls innerhalb des Gehäuses die Lagerung 1:f. für die Welle 12. Die Welle 12 ist möglichst geschützt durch die Gehäusewand 15 des Gehäuses i hindurchgeführt und trägt dort einen Arm 16, ähnlich dein Hebel. 8. der bei der Auslösebewegung des Sperrhebels 8 sich gleichfalls in Richtung des Pfeiles 1; bewegt. Der Arm 16 greift hierbei in einen Ring 18 ein. Bei Abriß dieses Ringes durch Ausfallen der Bombe aus der Haltevorrichtung wird die Bombe geschärft. An der Welle 12 befindet sich außerdem ein Arm 19 mit eitlem Kurvenstücl> 2o. Dieses Kurveristü ck 2o greift bei seiner Bewegung um die Achse i2 an einer Roll-° 21 (Abb. 3) an und bewegt die Rolle in der bei 22 angedeutc-ten Pfeilrichtung. Die Rolle sitzt an dem uhien Ende des Hebels 23, der bei 24. gelagert ist und mit einer Rolle 25 in die Nase 26 einer Sperrscheibe 27 eingreift. Wird die Rolle 25 aus der Nase 26 ausgehoben. so wird unter der Ein tvirkung der Feder 28 der ganze hopf in die bei 29 gestrichelt gczeichnete° Lage herumgedreht. Die Sperrscheibe 2; ist mit einem Hebel 3o fest verbunden, der den hopf an dem Flugzeug selbst festhält. Bei -; i ist der Bombenkörper angedeutet, der bei 32 in dem Kopf einliegt. Aus dem I>ombciikörpür heraus führt ein ZuI;-mitte133, au deal sich .der bereits erwähnte Ring i S befindet. In diesen Ring greift beim Schärfen in der gezeiclinetcn Weise der Arm 16 ein. Beim Zurückklappen des Kopfes in die gestrichelte Stellung wird dieser Ring ausgerissen, die Bombe geschärft und zum Ausfallen freigegeben.
  • Sowohl die elektrische Auslös.evorrichtung als auch die Vorrichtung zum Schärfen sowie die Einrichtung zum Ausschwenken des Kopfes sind in dem Kopf selbst untergebracht. Der Kopf wird hierbei, wie aus Abb.3 ersichtlich ist, durch den Deckel2 vollkommen abgeschlossen. Eine Vereisung sowie eine Beschädigung durch Schlag oder Stoß sind daher mit Sicherheit vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bombenabwurfvorrichtung für Flugzeuge mit einem den Bombenkopf haltenden, beim Auslösen der Bombe nach Aufheben einer Sperre durch Federwirkung verschwenkbaren Lager und einem in den Abreißring der mechanischen Bombenschärfvorrichtung eingreifenden gekrümmten Arm, dadurch gekennzeichnet. daß eine durch das Auslösen der Auslösevorrichtung (¢, 6. 8j auf Verschwenken freigegebene Welle u2 1 vorgesehen ist, auf «reicher der Arm (16l und ein z. B. aus einer Kurvenbahn gebildetes. die Sperrung (26des Schwenklagers aufhebendes Steuerglied (2o) sitzen. z. Bombenabwurfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr- und Schwenkvorrichtungen in dem Kopflager gekapselt untergebracht sind.
DER106005D 1939-09-07 1939-09-07 Bombenabwurfvorrichtung fuer Flugzeuge Expired DE734009C (de)

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DER106005D DE734009C (de) 1939-09-07 1939-09-07 Bombenabwurfvorrichtung fuer Flugzeuge

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DER106005D DE734009C (de) 1939-09-07 1939-09-07 Bombenabwurfvorrichtung fuer Flugzeuge

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DE734009C true DE734009C (de) 1943-04-07

Family

ID=7421281

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DE (1) DE734009C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122381B (de) * 1959-10-08 1962-01-18 Vickers Armstrongs Aircraft Vorrichtung zum Ausloesen von Traglasten, insbesondere von Bomben u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122381B (de) * 1959-10-08 1962-01-18 Vickers Armstrongs Aircraft Vorrichtung zum Ausloesen von Traglasten, insbesondere von Bomben u. dgl.

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