DE733923C - Verfahren zur Verbindung eines Schleifkoerpers mit einer Tragplatte - Google Patents

Verfahren zur Verbindung eines Schleifkoerpers mit einer Tragplatte

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DE733923C
DE733923C DED74923D DED0074923D DE733923C DE 733923 C DE733923 C DE 733923C DE D74923 D DED74923 D DE D74923D DE D0074923 D DED0074923 D DE D0074923D DE 733923 C DE733923 C DE 733923C
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DE
Germany
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rubber
support plate
layer
water glass
grinding tool
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Expired
Application number
DED74923D
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English (en)
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Merton Burgess Lane
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DEUTSCHE NORTON GmbH
Original Assignee
DEUTSCHE NORTON GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J107/00Adhesives based on natural rubber
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/18Oxygen-containing compounds, e.g. metal carbonyls
    • C08K3/20Oxides; Hydroxides
    • C08K3/22Oxides; Hydroxides of metals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbindung eines Schleifkörpers mit einer Tragplatte Es ist bekamit -, einen keramisch gebLindenen Schleifkorper an eine metalleneTragplatte mit Hilfe: einer vull,-anisierbarcnKautschukniasse anzuldeben, die sowohl an den beiden Teilen haftet als auch zwischen ihnen bestehende Wärmedehnungsunterschiede aus-",leicht. jedoch hat es sich gezei" daß gt, - der Kautschulz: keine genügend sichere Verbindung mit dem Schleifkörper eingeht, um die Benutzung einer so gewonnenen Schleifscheibe bei hoher Umlaufgeschwindigkeit -und in solchen Fällen zu gestatten-, in denen erhebliche Reibungswärme entsteht, die zur Erweichung des Kautschuk-s führen kann.
  • Andererseits ist bereits vorgeschlagen worden, die Klebkraft von Kautschuk durch einen Zusatz von Wasserglas, dessen Klebfähigkeit bekannt ist, zu verbessern.
  • Gemäß vorliegender Erfindung erfolgt das Ankleben des Schleifkörpers an die Tragplatte mittels einer aus Kautschtik und Wasserglas bestehenden Zwischenschicht in der Weise, daß die mit !einer einen hohen Gehalt, vorzugsweise 4o bis 70#'o-, an Zinkoxyd aufweisenden vulkanisierbaren Kautschukschicht überzogene Tragplatte mit dem mit einer noch klebrigen Wasserglasschicht verschenen Schleifkörper schichtseitig zusammengebracht und unter Druck vulkanisiert wird. Es geschieht dies unter Ausnutzung 23 der Erkenntnis, daß es vorteilhafter ist -, das Wasserglas vorher nicht mit dem Kautschukzu vermengen, sondern getrennte Teilschichten beider in der Weise zu venvenden, daß der Kautschuk nur an der Metallplatte, das Wasserglas nur am Schleifkörper anliegt. Dabei ergibt sich zwischen dein Wasserglas und dem keramisch gebundenen Schleifkörper infolge der chemischen Verwandtschaft zwischen dem Wasser,-las und dem durch, ein komplexes Silicat gebildeten Bindemittel eine besonders feste Verbindung, während die Kautschukschicht durch den Vulkanisatichnsvorgang genügend fest an die Metallt> l# scheibe gebt g -inden wird. Es entsteht ferner zwischen dem Kautschul,- und dem Wasserglas eine 3,1ischzone beider, so daß auch eine einwandfreie Verbindung zwischen den beiden Schichten zustande 1,-,ommt. Wichtig für die- Fes,#i,-keit der Verbindung ist es fc-riler# daß die Izlebrig-Ilüssi-c Wasserorlasinasse verhältnismäßig leicht in die Poren des Schleifkörpers eindringt, in denen sie sich, beim Erhärten fest verankert. Ein Gemisch von Wasserglas und Kautschuk würde gut in die Poren eindringen und andererseits keine so feste Verbaldung, mit der 2,le,#allplatte eingehen wie die was-4erglasfreie Kautschulzinasse.
  • Darüber hinaus wird hierbei der bekannte, Einfluß von Zilikoxvd auf die Festikeh und Zähigkeit des Kautschuks in der Weise nutzbar gemacht, daß zu diesem ein hoher Zusatz vor, Zinkoxyd gegeben wird. Es hat sich erfindungsgemäß gezeigt, daß durcli den hohen Zinkoxydgehalt des Kautschtiks auch die ilaftfes-,jo71zeit zwischen diesem und dem Wassergläs günstig beeinflußt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erliiidung an einem Ausführungsbeispiel.
  • Fig i ist eii2 Schnitt durch eine ganze Schleifscheibe, Fig. 2 ein vergrößerter'Teil-In den Fi-uren hezcichnet in die metal-C lene Tragplatte, s den keramisch gebundenen 22 Sclileifk-örper ' dessen Schl#eifkörner k durch Dindemittelstc,- ge b verbunden sind-, g die Kau'eschukschicht und it die Wasserglasschicht. die gemäß der Darstellung in Fig. 2 zum Teil in die durch die Körner und Bindemittels#ege freigela sscr.en oberflächlichen P*Y,e-nräurne des Schleifkörpers eingedrungen ist.
  • Bei der Herstellung der Verbindung wird praktisch zweckmäßig wie folgt vorgegangen: 2,12!.n versieht die mit der Metallplatte zu verbindende Seitenfläche des Schleifkörpers mit einer Schicht einer Wasserglaslösung von solchem Zähigkeitsgrad, daß sie die oberflächlichen Poren anfüllt ', ohne in die iefer liegenden Zonen -, dii-# Schleifarbeit leisten sollen, einzudringen.
  • Sodann wird die Metallplatte auf der Tragseite, zweckmäßig nach gehöriger Reinigung .ind Aufrauhung mittels eines Sandstrahlge-)läses, mit einer vorzugsweise 2 bis 3rnm 3iarken Schicht einer weichen, plastischen, julkanisierbaren Kautschtik-mischung. belegt-, lie außer dem für die Vulkanisation. not-Schwefel eine hohe Men-e von vorzugsweise 40 bis 700,'o -, und gebenenfalls andere Zusät/e üblicher -krt tithält.
  • Schließlich bringt man, solange die Waserglasschicht auf dein Schleifkörper noch, ist, die beiden- Körper scbichtschig zusamme,n und vulkanisiert unter Druck. Dabei wird das Wasserglas noch tiefer in die Oberflächenporen des Schleifkörpers hineingedrückt, während gleichzeitig in der Berührungszone der beiden Klebschichten in gewissein Maße eine gegenseitige Durchdringung der beiden Klebinittel stattfindet, so daß sich hier eine Mischzone aus beiden bildet. Unter der Vulkanisationswärme gelit zugleich das Vulkanisieren der Kalatschukmasse und das Abbinden des Wasserglases vor sich, so daß die Schleifscheibe nach dem Vulkanisieren gebrauchsfertig ist.
  • Es sind ausgezeichnete Ergebnisse mit Kantschukmassen folgender Zusammenqetzung erzielt worden:
    1 11
    Kautschuk .. 29 4o Gewicbtsteile
    Zinkoxyd ... 63
    Magnesia ... 3 3
    Schwefel ...
    J 0
    Vaselinöl ... 2 2
    Insgesamt: ioo ioo Grwichtsteile
    Infolge des niedrigen Schwefelgehaltes er-C hält man in beiden Fällen eine wcichelastiscbe Kautschtikschicht, die nicht unter dem Einfluß hoher Schleiftemperaturen erweicht. Für Scbleifarbeiten, die bei niedriger Temperatur vor sich gehen, kann man einen verhältnismäßig harten Kautschuk verwenden, der also Schwefel in entsprechend großer Merige, z. B. 380,lo, auf Kautschtik bezogen, enthält. Dic Kautschtikmischung ., kann auch andere übliche Zusätze-, z. B. Ruß, Ton oder Schlümmkreide, aufweisen.
  • Bei Zugproben mit erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen hat sich ergeben, daß c g die Trennung bei,eitiem Zug von etwa 3okg je cm-' erfolgte. Bei Verwendung von Kautschuk allein als Klebmasse liegt die Trennkraft viel niedriger.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbindung eines Schleifkörpers mit einer Tragplatte durch eine aus Kautschuk und Wasserglas bestehende Zwischenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer einen hohen Gehalt. vorzugsweise 4o bis 70(#o, an Zinkoxyd aufweisenden vulk-anisierbaren Kautschtikschicht überzogene Tragplatte mit dem mit einer noch klebrigen Wasserglasschicht versehenen Schl#eifkörper schichtseitig zusammengebracht und unter Druck vulkanisiert wird.
DED74923D 1936-03-21 1937-03-21 Verfahren zur Verbindung eines Schleifkoerpers mit einer Tragplatte Expired DE733923C (de)

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