DE7337828U - Anschlußklemme für Ortsnetzfreileitungsschalter - Google Patents

Anschlußklemme für Ortsnetzfreileitungsschalter

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R11/00Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member

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  • Cable Accessories (AREA)

Description

KARL PPIST EKER Elektrotechnische Spezialartikel 17. 10. 1973
7000 Stuttgart - Untertürkheim (1973/121/Anm.)
Augsburger Straße 375 Anschlußklennne für Ortsnetzfreileitungsschalter
in den Verteilungen der Niederspannungskabelnetze wird die bisher übliche Kabelschuhanschlußtechnik weitgehend zugunsten der sogenannten Direktanschlußtechnik verlassen. Diese macht nämlich die Lot-, Schweiß- oder Preßarb&iten und bei entsprechender Konstruktion auch alle Bohrarbeiten an der Schiene überflüssig. Die Montage wird somit ganz wesentlich erleichtert, beschleunigt und verbilligt. Eine spezielle Technik in dieser Richtung ist die sogenannte V-Anschlußtechnik, bei der das Ende der Anschlußschiene der Verteilung zu einem V-Profil verformt ist, in das der blanke Leiter eingelegt und mittels einer Schiene wie Leiter umfassenden Rahmenklemme verklemmt wird.
Diese in den Verteilungen des Niederspannungskabelnetzes praktizierte Technik läßt sich auch auf die Geräteanschlußtechnik ausdehnen, also z.B. niederspannungsseitig bei den Transformatoren der Mittelspannungsleitung, aber auch, wie im Folgenden geschildert, bei den Schaltgeräten der Ortsnetzfreileitung, wo bisher noch Kabelschuhe mit oder ohne Anschlußkonus gebräuchlich sind. Auch hier entfällt dann, daß die Leitungen mit dem üblichen Schraubkabelschuh versehen werden müssen; zudem erlaubt die neue Technik die Verarbeitung des gesamten, normal anfallenden Leitungsquerschnittsbereiches mit einer einzigen Klemmengröße und damit auch die Herstellung von Schaltern mit einheitlichen Anschlußbolzengewinden ohne Anschlußkonus.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen die Anwendung der neuerungsgemäßen Anschlußklemme und diese selbst, wobei
Fig. 1 einen Längsschnitt längs der Ebene I-I (vgl. Fig. 2) durch den Schalter und die eine Anschlußklemme (die zweite Anschlußklemme ist in der Seitenansicht dargestellt) ,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Schalter und Anschlußklemmen, Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Anschlußklemme und
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Anschlußklemme, jeweils in größerem Maßstab,
darstellt.
Als Beispiel ist ein sogenannter Netzschalter 1 einer Niederspannungsortsnetzfreileitung gezeigt, der im Leitungszug eingebaut ist, wobei das eine Leitertrum 2 in den Fig. 1 und 2 von rechts kommend in der Längsnut 4 um den Schalter geschlungen, mit einer Endbundklerome od. ä. an der Leitung wieder befestigt und nach oben auf den entsprechenden Anschlußbolzen 9 geführt und angeschlossen zu denken ist. Das zweite Leitertrum 3 muß man sich, von links kommend, durch den Durchbruch 5 tretend und in den Kanälen 6 wieder zur Leitung zurückgeführt, dort mittels einer Endbundklemme od. ä. befestigt und nach oben zum zweiten Anschlußbolzen 9 weitergeführt vorstellen. An die Stelle eines der Leitungstrums 2 bzw. 3 könnte, was die Umschlingung des Schalterisolators anbetrifft, auch ein Stahlbügel treten, womit der Schalter an der Traverse eines Dachständers etc. abgespannt würde.
Der Keramikisolator 7 des Ortsnetzechalters besitzt zwei Durchgangsbohrungen 8, in denen die Anschlußbolzen 9 eingesetzt und mittels Muttern 10 verdrehfest befestigt sind. Sie tragen am einen Ende gabelförmig ausgebildete Köpfe 11, in denen die Lagerung bzw. die Kontakte für das Schaltmesser 12 untergebracht sind; in die use 13 des letzteren läßt sich der Haken einer Schaltstange einführen, um den Schalter vom Erdboden, vom Dach, vom Mast etc. aus zu betätigen.
Die bisher gebräuchlichen Anschlußbolzen endeten in einem Gewinde mit anschließendem Konus, um mittels einer Mutter einen Kabelschuh mit Innenkonus anklemmen zu können. Meistens wurden, der schnellen
• I
ri.3,-
Lösbarkeit zuliebe, Schraubkabelschuhe verwendet, zwischen deren Backen das Leitertrum 2 bzw. 3 verklemmt wurde. Dabei empfahlen sich wegen des mehrdrähtigen Seilaufbaus der Leiter sogenannte Zahnkabelschuhe mit zahnartig ineinandergreifenden Ober- und Unterteilen, die relativ aufwendig und teuer waren und nur einen eng begrenzten Querschnittebereich anzuschließen erlaubten.
Bei der neuerungsgemäßen Anschlußklemme ist statt des Kabelschuhs auf die Gewindebolzen 9 jeweils ein als Ganzes mit 14 bezeichnetes Anschlußstück geschraubt, das zum leichteren Montieren aus einem Massivsechskant 15 hergestellt ist und eine zentrale Gewindebohrung 16 (vgl* Fig. 3) für den Gewindebolzen 9 aufweist. Das diesem Gewindeloch gegenüber liegende Ende des Sechskantes, dessen Eckmaß und Schlüsselweite übrigens auf die Mutter IO abgestimmt sind, ist zu einer Anschlußzunge 17 verformt, deren Profil aus Fig. 4 ersichtlich ist und näher beschrieben werden muß.
So ist eine ebene Druckfläche 18 vorhanden, der gegenüber ein Kanal 19 kreisbogenförmigen Profils eingeformt ist, wobei der Kreisbogenradlus in etwa dem halben Durchmesser des größten anzuschliessenden Leiters entspricht. Der ganze Kanal 19 ist mit einer Querriffe lung 20 versehen, um auch Aluminiumleiter gut und sicher anschllessen zu können. Die Breite der Anschlußzunge 17 ist etwas kleiner, an ihrem Ende aber breiter als die lichte Weite der Rahmenklemme 22; der einseitig über die Rahmenklemme 22 überstehende Lappen 21 verhütet bei der Montage das unbeabsichtigte Herausgleiten der Rahmenklemme aus der Anschlußzunge. Das Anschlußstück kann beispielsweise aus einer Kupferlegierung gefertigt und in bekannter tfeise verzinnt werden, um auch Leichtmetalleiter anschließen zu können? mit Blick auf die üblichen Aluminiumleiter der Ortsnetzfreileitung kann dies Anschlußstück aber auch gleich aus einer Leichtmetallegierung gefertigt sein.
Die Verklemmung der Leiter 2 bzw. 3 in der Anschlußklemme erfolgt durch die Rahmenklemme 22, die in ihrer Grundform an sich bekannt ist, die Anschlußzunge 17 sowie den Leiter 2 bzw. 3 umfaßt und
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mittels der Schrauben 23 beide miteinander verklemmt; dabei drükken die Schrai&en 23 auf den ebenen Rücken 18 der Anschlußzunge und letztere mit dem Kanal 19 auf den Leiter, der wiederum in einem Längskanal 24 (für kleinere Leiterdurchmesser) bzw. an den ebenen Flanken 25 (für größere Leiterdurchmesser) des Klemmenkörperjoches 26 abgestützt wird. Deshalb wird der Kanal 24 am besten auf den Durchmesser des schwächsten anzuschließenden Leiters abgestimmt, der Kanal Id aber, wie schon erwähnt, auf den Durchmesser des größten anzuschließenden Leiters. Falls erforderlich, kann der Kanal 24 längsgeriffelt sein, wie auch jede der Anlageflächen 25, nachdem der Körper der Rahmenklemme normalerweise aus einem gezogenen Profil hergestellt ist.
Der Hauptvorteil dieses neuen Schalteranschlusses ist der, daß zunächst alle praktisch infragekommenden LeiterquerscLnitte mit einer einzigen Anschlußklemme verarbeitet werden können 'and diese Klemme gleich mit dem Schalter mitgeliefert verden kann; bei der bisherigen Ausführung mußte wegen des noch unbekannten Leiterdurchmessers der zugehörige Zahnkabelschuh in der Regel gesondert bestellt werden. Zur überbrückung eines Querschnittsbereiches von beispielsweise 10 bis 120 mm waren bislang mindestens drei verschiedene Kabelschuhgrößen notwendig; wenn man dann noch die Kabelschuhausführungsformen mit oder ohne Anschlußkonus, für Kupfer-, Aluminium-Kupfer- oder Aluminiumleiter, mit einem oder zwei Klemmdeckeln, oft noch dazu in Abhängigkeit von der Nennstromstärke des Schalters, bedenkt, dann wird ersichtlich, welche herstellungs-, lieferungs- und lagertechnische Vorzüge die Vereinheitlichung des Γ Leiteranschlusses am Ortsnetzschalter nach sich zieht. In vielen v— Fällen kann der senkrecht zum Schalter erfolgende Leitereintritt von weiterem Vorteil sein.
73311181* im

Claims (5)

  1. • · ι
    Schutzansprüche
    1* Anschlußklemme für Ortsnetzfreileitungsschalter, mit den Isolierkörper durchdringenden, einseitig die Lagerung bzw. die Kontakte für das Schaltmeseer tragenden, in Qewindan auslaufenden Anschlußbolssen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Gewinden der Anschlußbolzen (9) Anschlußstücke (14) befestigt sind, die in einer Anschlußzunge (17) auslaufen, in deren Längskanal (19) kreisbogenförmigen Profils der anzuschließende Leiter (2, 3) eingelegt und mittels einer an sich bekannten Rahmenklemme (22) verklemmt wird.
  2. 2. Anschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (14) aus einest Sechskantmaterial (15) hergestellt ist, die Anschlußzunge (17) eine ebene Druckfläche (18) aufweist und die Krümmung des dieser gegenüberliegenden Kanals (19) an den Durchmesser des größten anzuschließenden Leiters (2, 3) angepaßt und quergeriffelt (20) ist,
  3. 3. Anschlußzunge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußzunge (17) an ihrem Ende -it einem breiteren, die lichte Weite der Rahmenklemme (22) übergreifenden Lappenansatz (21) versehen ist.
  4. 4. Anschlußklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenklemme (22) in ihrem den Druckschrauben (23) gegenüberliegenden Joch (26) einen Längskanal (24) enthält, dessen Krümmungsradius auf den Durchmesser des kleinsten anzuschließenden Leiters (2, 3) abgestimmt ist.
  5. 5. Anschlußklemme nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (24) und/oder die ebenen Flanken (25) des Joches (26) längsgeriffelt sind.
DE19737337828 1973-10-20 1973-10-20 Anschlußklemme für Ortsnetzfreileitungsschalter Expired DE7337828U (de)

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