DE733289C - Gleiskettenfahrzeug - Google Patents

Gleiskettenfahrzeug

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DE733289C
DE733289C DEM139162D DEM0139162D DE733289C DE 733289 C DE733289 C DE 733289C DE M139162 D DEM139162 D DE M139162D DE M0139162 D DEM0139162 D DE M0139162D DE 733289 C DE733289 C DE 733289C
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DE
Germany
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chassis
caterpillar
pointer
preselection
crawler
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Expired
Application number
DEM139162D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Herbert Knaust
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Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Original Assignee
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
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Publication date
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Priority to DEM156370D priority patent/DE760732C/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/20Endless-track steering having pivoted bogie carrying track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Gleiskettenfahrzeug Bei der Steuerung von,Gleiskettenfahrzeugen auf mechanischem Wege werden die einzelnen Fahrwerke mittels Lenker 'in die gewünschte Lage geschwenkt. Der Antrieb der aus einer schweren Eisenkonstruktion bestehenden Lenker erfolgt vom Fahrgestell aus, so daß die großen Momente, welche beim Schwenken entstehen, von der Eisenkonstruktion des Fahrgestells aufgenommen werden .müssen.
  • Es ist daher vorgeschlagen worden, die um eine lotrechte Achse schwingbar am Fahrgestell angeordneten Gleisket°tenfahrwerke eines Fahrzeuges nur durch Schalten der Antriebsmotoren zu steuern, wobei .die nebeneinanderliegenden Gleisketten eines Gleiskettenfahrwerkes mitver.schiedenerGeschwindigkeit angetrieben werden. -Bei einer derartigen Lenkung der Fahrwerke können unterschiedliche Fahrwiderstände der einzelnen Gleisketten erhebliche Ungenauigkeiten in der Einstellung der Gleiskettenfahrwerke verursachen, so daß eine zuverlässigeÜberwachung und Schaltung der Lenkeinstellung erforderlich ist.
  • Ferner sind bei Gleiskettenfahrzeugen mit drei Gleiskettenfahrwerken Kontrolleinrichtungen für die Überwachung der Kurvenlenkung vorgeschlagen worden, wobei es sich aber nur um die Anzeige der Kurvenfahrt in einem begrenzten Schwenkbereich der beiden hintereinanderliegenden Gleiskettenfahrwerke handelt.
  • Ferner ist die Anwendung von Vorwähleinrichtungen bei Fahrzeugen schlechthin bekannt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleiskettenfahrzeug mit mindestens zwei Gleiskettenfahrwerken, die für Kurvenfahrt und auch für Schrägfahrt lenkbar sind.
  • Nach dem Erfindungsgedanken ist für die Lenkeinstellung der sämtlichen Gleiskettenfahrwerke eine Schalteinrichtung vorgesehen, die für jedes Fahrwerk z. B. nach Art eine Amperemeters arbeitende, die jeweilige Stellung des angeschlossenen Fahrwerkes zum Fahrgestell angebende Anzeigevorrichtung und eine die gewünschte Einstellung des Fahrwerkes anzeigende Vorwähleinrichtung enthält, die mit einem Widerstandsschaltgerät zusammenarbeitet, über das Schutzkreise beim Schwenken des Fahrwerkes derart geschaltet werden, daß die Motordrehzahlen entsprechend der gewünschten Einstellung geregelt und die Antriebsmotoren nach erfolgter Lenkeinstellung wieder auf die gleiche-Drehzahl gebracht werden.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die jeweilige Stellung sämtlicher -Gleiskettenfahrzeuge im Führerstand angezeigt wird und für die gewünschte Lenkeinstellung der Gleiskettenfahrwerbe für Schräg- oder Kurv enfa'hrt der Gerätführer nur die Vorwähleinrichtungen dementsprechend einzustellen hat, worauf sich die Gleislettenfahrwerke selbsttätig und gleichzeitig in die vorgewählte Lage einstellen-und in dieser verbleiben.
  • Ferner sind nach der Erfindung die je zu einem Gleiskettenfahrwerk gehörende Anzeige-und Vorwähleinrichtung derart zusammengebaut und der Anzeiger der Anzeigevorrichtung gleichzeitig mit Einrichtungen zum Schalten der Vorwähleinrichtung versehen, daß bei unterschiedlicher Lage der Zeiger beider Instrumente die Antriebsmotoren auf eine entsprechend unterschiedliche Drehzahl geschaltet und das Gleiskettenfahrwerk .derart gedreht wird, daß der Zeiger der Anzeigevorrichtung sich in Richtung des Zeigers der Vorwähleinrichtung einstellt.
  • Hierdurch wird die Übersichtlichkeit der Schalteinrichtung wesentlich vereinfacht und vor allen Dingen erreicht, daß bei einer durch ungleiche Bodenwiderstände o. dgl. verursachten Abweichung eines Gleiskettenfahrwerkes aus seiner eingestellten Fahrtrichtung auch der Zeiger der Anzeigevorrichtung etitsprechend mitgedrelit wird, wodurch mittels der Vorwähleinrichtung die Antriebsmotoren des betreffendenGleiskettenfahrwerkes wieder auf eine derart unterschiedliche Drehzahl geschaltet werden, daß das Gleiskettenfahrwerk in die durch den Vorwähler bestimmte Lage von selbst zurückgedreht wird.
  • Die zusammengebauten Anzeige- und @@orwiihleinrichtungen sind ferner vorteilhaft sinngemäß der Lage der einzelnen Gle@skettenfahrzeuge angeordnet und mit einer derart ausgebildeten gemeinsain-,n Beclienungseinrichtung versehen, daß die Vorwähleinrichtungen entweder gleichzeitig und in gleicher Richtung für die Schrägfahrt oder in einer entsprechenden Einzelzusammenstellung entgegengesetzt für die Kurvenfahrt jeweils von einer Bedienungsstelle .aus eingestellt werden können. Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel im wesentlichen schematisch veranschaulicht. Es zeigen: Abb. i eine Draufsicht eines zu einen Fahrwerk gehörenden Raupenpaare:.
  • AM. a eine Seitenansicht einer Zugeisetiversteifttng, Abb. 3 ein finit drei Fahrwerken nach der Erfindung ausgerüstetes Fahrzeug.
  • Abb. 4 die Lagerung eines Gleiskettenfahrwerkes am Fahrgestell mit der Einrichtung zum Steuern der Anzeigevorrichtung der Fahrwerkseinstellung, Abb. 3 eine Draufsicht _ der Schalteinricbtung für die Lenkeinstellung der Gleiskettenfahrwerke in der Anordnung für ein Fahrzeug mit drei Gle?skettenfahrwerken, Abb. 6 einen O_uerschnitt der Schalteinrichtung nach der Linie B-C der Abb. @ und Abb. 7 ein Einzelinstrument der Schalteinrichtung in Draufsicht.
  • Die Raupen i, 2 sind auf einer gemeinsamen Achse 3 in lotrechter Ebene schwingbar gelagert. Die Achse 3 ist beispielsweise um einen Kugelzapfen d. am Fahrgestell allseitig schwingbar befestigt. Der Antrieb der Raupen erfolgt je durch einen besonderen Antriebstnotor 3, 6, die derart steuerbar sind. daß die beiden Raupen eines Fahrwerkes in gleicher oder entgegengesetzter Richtung mit gleicher oder verschiedener Geschwindigkeit bewegt werden können.
  • Sobald sich die Raupen eines Fahrwerkes finit verschiedener Geschwindigkeit bewegen, stellt sich das Fahrwerk um den Kugelzapfen .l in eine entsprechende Schräglage zum Fahrgestell ein, so daß man in der Lage ist, das Fahrwerk nach der einen oder der anderen Seite um 360° zu schwenken. Soll die Schwenkbewegung nur bis zu einer bestimmten Schräglage ausgeführt «erden, so wird nach Erreichen dieser Lage die Ge- 1 schwindigkeit der Raupen wieder gleichgeschaltet, so daß dann, wie in Abb. 3 beisp=elsweise dargestellt, in einem Winkel zur ursprünglichenFahrtrichtttng geradeaus weitergefahren werden kann.
  • Die Gleisketten i, 2 jedes Falir-,verks sind z. B. ihrer Hauptachse 3 durch beiderseits g--lenk'- befestigte Zugeisen ; . 8 abgesteift, die nur in waagerechter Richtung abl# %virlten und die waagerecht wirken- i dcti Momente beim Schwenken der Fahrwerke aufnehmen und von cfer Achse 3 fernkalten. Atis diesem Grunde sind die Zugeisen 7,8 von der Innenseite jeder Gleiskette 1, 2 nach dem Lagerzapfen der gegenüberliegenden Gleiskette geführt und .dort an einem auf dem betreffenden-,Lagerzapfen drehbar gelagerten Ring 9 zweckmäßig . kugelgelenkartig befestigt. Die Zugeisen @8: sind beispielsweise mit einem gewissen Spielraum durch die Zugeisen 7 geführt, so daß die Raupen 1, 2 in entsprechenden Grenzen in senkrechter Ebene frei schwingen können.
  • Zur Überwachung und Lenkeinstellung der Fahrwerke ist im Führerstand eine beispielsweise in einemGehäuseio angeor:dneteSch.alteinrichtung vorgesehen, bei der die Schalt-und Anzeigeeinrichtung für jedes Fahrwerk zweckmäßig jeweils zu einem gemeinsamen Instrument vereinigt sind. Jedes Instrument besteht aus einer 'Anzeigevorr:chtung i i, die auf einem-Zapfen 12 (Abb. 6) feststehend angeordnet ist und deren Zeiger 13 die ' jeweils tatsächliche Stellung derGleiskettenfahrwerke anzeigt, und aus einer um den Zapfen 12 drehbar gelagerten Schalt- oder Vorwähleinrichtung 14, deren axial angeordnete Zapfen i5, weiterhin m'.t Vorwählzeiger 15 .bezeichnet, die Stellung anzeigen, in welche sich die Fahrwerke einstellen sollen.
  • Die Einstellung der Anzeigevorrichtung i i bzw. des Fahrtrichtungszeigers 13 der Anzeigevorrichtung erfolgt von den Fahrwerken aus. Dort ist, wie aus Abb. 4 ersichtlich, am oberen Ende des Kugelzapfens eine Buchse 16 drehbar gelagert, .die beim Schwenken der Fahrwerke mittels eines Hebels, 17 entsprechend gedreht wird. Die Buchse 16 trägt zweckmäßig im Innern einer Schutzverkleidung 18 einen Kontaktring i9, der mit einem fest angeordneten Schleifkontakt 2o versehen ist. Auf diesem Schleifkontakt gleitet ein beispielsweise amFährgestell befestigterSchleifkontakt 2i.' Der Schleifkontakt 21 ist mittels einer Leitung 22 mit der Anzeigevorrichtung i i verbunden, während der Schleifkontakt 2o auf- einem feststehenden Kontaktring 23 gleitet, dessen Kontaktplatten an beispielsweise kreisförmig angeordnete Widerstände 24 angeschlossen sind. Die Schaltung ist hierbei derärt, daß beim Verstellen der Buchse 16 und damit des Schleifkontaktes 2o auf dem Schleifring 23 der durch die Anzeigevorrichtung i i gehende. Stromfluß :derart vergrößert oder verringert wird, daß der Zeiger 13 immer die tatsächliche Stellung des angeschlossenen Fahrwerkes anzeigt. Die Schalteinrichtung nach Abb. 5 besitzt somit für jedes Fahrzeug ein besonderes Anzeige- bzw. Schaltinstrument, deren Anordnung mit der Lage der Fahrwerke am Gerät sinngemäß übereinstimmt. Zur besseren Veranschaulichung dieser gleichbleibendenAnordnung ist über und unter der eigentlichen Abb. 5 die Anordnung der zur Schalteinrichtung gehörenden Fahrwerke dargestellt.
  • Die Vorwähleinrichtungen 14 sind mit je einem Zahnkranz 25 o. dgl. versehen, über die e_ne endlose Kette 26 geführt ist, die mittels Isettenräder 27 in gewünschter Weise gespannt wird. Wird eins der Kettenräder 27 beispielsweise mittels einer Handkurbel 28 gedreht, so werden sämtliche Vorwähleinrichtungen 14 entsprechend gleichmäßig und in gleichem Drehsinne verstellt. Die Kettenräder 27 sind in jeweils zwischen zwei Instrumenten verlaufenden und von einem gemeinsamen Mittelpunkt ausgehenden Schlitzführungen 29 verstellbar geführt und mit Ab- standhaltern 3o versehen, die an einem Handhebel 31 gelenkig befestigt s?nd. Der Handhebel 31 ist um eine. Achse 32 schwenkbar befestigt und in einer Führung 33 in einer Ebene schwenkbar und in geringen Abständen feststellbar geführt. In seiner senkrecFiten Ruhestellung steht der Handhebel 31 genau im mittleren Schnittpunkt der Schlitzführungen 29. Wird nun der Handhebel aus. seiner Ruhestellung nach der einen oder anderen Seite bewegt, so werden die Kettenräder 27 in ihren Schlitzführungen 29 entsprechend verschoben. Hierdurch wird erreicht, daß nur die beiden in Abb. 5 in gleicher Höhe liegenden oberen Vorwähleinr?chtungen 14 gedreht werden, und zwar entsprechend der Verstellung, des Handhebels im Rechts- oder Linksdrehsinn,während die dritte, in Abb. 5 untenliegende Vorwähleinrichtung 14 infolge der gleichmäßigen Verschiebung der unteren Kettenräder 27 in ihrer Ausgangslage gehalten wird.
  • Wie aus Abb. 7 ersichtlich, trägt die Vorwähleinrichtung 14 in ihrem Gehäuse zwei konzentrisch angeordnete Kontaktringe34,35, von denen der äußere, 34, mit dem Motor 5 und der innere, 35, mit dem Motor 6 des angeschlossenen Gleiskettenfahrwerkes unter Zwischenschaltung entsprechender Vorschaltw iderstände o. dgl. über an dem Zeiger 13 der Anzeigevorrichtung angeordnete Schleifkontakte 36, 37 in Verbindung stehen.
  • Durch die Breitenabstufungen der Kontaktringe 34, 35 ist die jeweilige Umlaufgeschwindigkeit der angeschlossenen Motoren 5, 6 versinnbildlicht. Gemäß der Stellung des Zeigers 13 in Abb. 7 läuft also der an den Kontaktring 35 angeschlossene Motor 6 so, daß .das Gleiskettenfahrwerk sich in der eingezeichneten Pfeilrichtung um den Kugelzapfen 4 dreht. Der Zeiger 13 wird nun dabei entsprechend mitgedreht, wodurch über die Schleifkontakte 36, 37 die Umlaufgeschwindigkeit der Motoren 5, 6 entsprechend -dem Bild der Kontaktringe 34, 35 allmählich angeglichen wird. Sobald sich der Zeiger 13 in gleicher Lage mit dem Vorwählzeiger z _# der Vorwähleinrichtung befindet, laufen die angeschlossenen Motoren 5, 6 mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, wie die gleich breiten, schwarz ausgezeichneten und als Richtungskontakte 38, 39 bezeichneten Teile der Kontaktringe 3d., 35 versinnbildlichen. Hat also das Fahrwerk diese Stellung erreicht, so ist die Drehung beendet, und die Gleisketten laufen in gerader Richtung weiter.
  • Wird beispielsweise .durch ungleiche Bodenwiderstände das Fahrwerk aus der gewünschten Fahrtrichtung abgelenkt, so wird dadurch auch der Zeiger 13 entsprechend verstellt. Das hat zur Folge, daß die Schleifkontakte 36, 37 mit den unterschiedlichen Abstufungen der Schleifringe 3d., 35 in Berührung kommen, wodurch wieder eine derart ungleichmäßige Umlaufgeschwindigkeit eingeschaltet wird, daß das Fahrwerk in die gewünschte Lage zurückgeschwenkt wird. Das Abstufen kann natürlich in noch feinerem Maße erfolgen, als in :der schematischen Zeichnung angegeben ist.
  • Für die Lenkeinstellung von der Geradeausfahrt zur Kurvenfahrt wird also der Handhebel 31 nach der einen oder anderen Richtung bewegt, wodurch die mit den beiden hintereinanderliegenden Gleiskettenfahrwerken in Verbindung stehenden Vorwähleinrichtungen 14 in einem jeweils entgegengesetzten Drehsinne um die gleiche Winkellage nach der einen oder anderen Seite gedreht werden. Die Anordnung ist dabei zweckmäßig derart, daß die jeweilige Bewegungsrichtung des Handhebels 3r übereinstimmt mit der gewünschten Kurvenrichtung. Nach erfolgter Einstellung der betreffenden Vorw-ä hier 14 stellen sich die angeschlossenen Gleiskettenfahrwerke in der bereits beschriebenen Weise selbsttätig in die Lage der Vorwählzeiger 15 und. sobald sich die Fahrtrichtungsanzeiger 13 und die Vorwählzeiger 15 in gleicher Lage befinden, ist der Einstellvorgang beendet.
  • Durch geeignete Anordnung und Formgebung der Schlitzführungen 29 und durch Festsperren jeweils eines oder mehrerer Vorw-ähler 1d. z. B. mittels einer in Abb. 5 angedeuteten Sperreinrichtung :Io läßt es sich erreichen, auch zwei nebeneinanderliegende Gleiskettenfahrwerke für Kurvenfahrt so zu steuern, daß das Gleiskettenfahrzeug um einen zu bestimmenden Mittelpunkt schw=enkt, etwa so, wie in der Raupenanordnung unter Abb. 5 dargestellt ist.
  • Der Schalthebel 31 steht zweckmäßig noch mit einem nicht näher dargestellten, an sich bekannten Zusatzgerät derart in Verbindung, . daß bei der Einstellung des Hebels für die Kurvenfahrt des Gerätes d:e Umlaufgeschwindigkeit der Antriebsmotoren der auf verschiedenen Krümmungsbogen laufenden Gleiskettenfahrwerke derart abgestuft wird, daß die Gleiskettenfahrwerke mit gleicher Winkelgeschwindigkeit laufen.
  • ZurAusführung einer Schrägfahrt muß der Handhebel 31 in seiner senkrechten Nullstellung stehen. Es ist daher zweckmäßig, noch eine nicht dargestellte Sperreinrichtung vorzusehen. die eine Betätigung der Handkurbel 28 nur dann gestattet, wenn sich der Hebel 31 in seiner Mittelstellung befindet. Man kann mittels der Handkurbel 28 die Vorwähler 1q. nach beiden Richtungen beliebig drehen und damit sämtliche Fahrwerke gleichmäßig nach der einen oder anderen Richtung vollständig um ihre Achse schwenken. Man kann ferner auch nach erfolgter Einstellung der Fahrwerke in eine bestimmte Schräglage diese riurch Weiterdrehen der Vorwähler rd. während der Fahrt beliebig nach der einen oder anderen Seite ändern.
  • Sollte während des Einstehens der Fahrwerke auf eine gewünschte Lage ein Raupenpaar z. B. infolge großer äußerer Widerstände unzulässig viel von der Richtung der anderen abweichen, dann schaltet in bekannter Weise ein Begrenzungsschalter sämtliche Raupenfahrwerke aus. Ein Umgehungsschalter gestattet dann, das abgewichene Raupenpaar allein in die zulässige Lage zurückzubringen. ' Im übrigen kann zweckmäßig noch eine ebenfalls nicht dargestellte Sperrvorrichtung vorgesehen werden, welche die Fahrwerke in der jeweils eingestellten Lage gegen Verdrehungskräfte oder ungleiche Bodenwi:derstände o. dgl. sichert und gleichzeitig sämtliche Schalteinrichtungen festlegt, so daß erst nach Ausschalten der Sperrvorrichtung eine :Änderung der Fahrwerkseinstellüng vorgenommen werden kann. Die Sperreinrichtung wird beispielsweise jeweils selbsttätig eingeschaltet, sobald die Schleifkontakte 36, 37 der Zeiger 13 über den Richtungskontaktpl.atten 38, 39 der' Kontaktringe 34., 35 stehen. Die Ausschaltung der Sperrvorrichtung müßte von Hand erfolgen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Gleiskettenfahrzeug mit mindestens zwei Gleiskettenfahrwerken, die je um eine lotrechte Achse frei schwingbar am Fahrgestell befestigt sind und zwei je durch einen Motor angetriebene Gleisketten aufweisen, deren Lenkung durch Drehzahlregelung der Motoren erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß' für die Lenkeinstellung der sämtlichen Gleiskettenfahrwerke eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, die für jedes Fahrwerk (1, 2) eine z. B. nach Art eines Amperemeters arbeitende, die jeweilige Stellung des angeschlossenen Fahrwerkes zum Fahrgestell angebende Anzeigevorrichtung (i i, 13) und eine die gewünschte Einstellung des Fahrwerkes anzeigende Vorwähleinrichtung (14, 15) - enthält, die mit einem Widerstan.dsschaltger ät zusammenarbeitet, über das Schützkreise beim Schwenken des Fahrwerkes derart geschaltet werden, daß die Motordrehzahlen entsprechend der gewünschten Einstellung geregelt und die Antriebsmotoren nach erfolgter Lenkeinstellung wieder auf gleiche Drehzahl gebracht werden.
  2. 2. Gleiskettenfahrzeug nachAnsprueh i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrwerk (1, 2) ein Widerstandsschaltgerät (16, 18 bis 24) aufweist, das mittels eines Hebels (17) bei seitlichem Schwenken des Fahrwerkes betätigt wird und mehr oder weniger Widerstand in den Stromkreis derAnz-eigevorrichtung einschaltet, so daß der Zeiger (13) der entsprechend geeichten Anzeigevorrichtung (i i) die jeweilige Lage des Gleiskettenfahrwerkes anzeigt.
  3. 3. Gleiskettenfahrwerk nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwähleinrichtung für jedes Fahrwerk aus zwei in einem drehbaren Gehäuse (14) mit Vorwählanzeiger (15) angeordneten Kontaktringen (34, 35) besteht, die je einem Antriebsmotor (5, 6) eines Gleiskettenfahr -,verkes zugeordnet sind und entsprechend der Einstellung des drehbaren Gehäuses (14) mittels der angeschlossenen Schützkreise dieDrehzahlen der Motoren (5, 6) zueinander abstufen, so daß sich die Gleisketten .des Fahrwerkes in. die Richtung des Vorwählzeigers (15) einstellen.
  4. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (13) der Anzeigevorrichtung (1i) und der Zeiger (15) der Vorwähleinrichtung (14) auf einer gemeinsamen Drehachse sitzen.
  5. 5. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen. i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Fahrtrichtung angebende Zeiger (13) Schleifkontakte (36, 37) für die Schaltung der Kontaktringe (34, 35) aufweist, deren Widerstandskreise derart abge-. stuft sind, daß bei unterschiedlicher Lage der Zeiger (13, 15) die Antriebsmotoren (5, 6) auf eine entsprechend unterschied.-liehe Drehzahl geschaltet und das Fahrwerk (i, 2) derart gedreht wird, daß der Fahrtrichtungsanzeiger (13) sich in Richtung des V orw ählzeigers (15) einstellt.
  6. 6. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktringe (34, 35) der Vorwähleinrichtung in Richtung des Vorwählzeigers (15) je eine Kontaktplatte (38a 39) aufweisen, durch die bei gleicher Zeigerlage die Motoren (5, 6) auf gleiche Drehzahl geschaltet werden.
  7. 7. Gleiskettenfahrzeuge nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige- und Vorwähleinrichtungen der einzelnen Fahrwerke entsprechend der Lage der Fahrwerke am Fahrgestell in einem Gehäuse (io) angeordnet sind. B. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwähleinrichtungen durch eine gemeinschaftliche endlose, mittels einer Handkurbel (28) verstellbare Kette (26) miteinander verbunden sind, so .daß sie von einer Stelle gleichzeitig und in @gleicher Richtung gedreht werden können. g. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette (26) über Spannrollen (27) geführt ist, die durch einen Handhebel (31) in Schlitzführungen (29) verschiebbar sind, so daß beim Verstellen des Handhebels nur die Vorwähler für die hintereinanderliegenden Gleiskettenfahrwerke (1, 2) in einem jeweils entgegengesetzten Drehsinne um die gleiche Winkellage verstellt werden. io. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet. daß die gemeinsame Tiber .die Kettenrollen (27) geführte Kette (26 ) nach Festsperren eines oder mehrerer Vorwähler (14) durch eine Sperrvorrichtung (40) beim Verstellen des Handhebels (31) die noch freien Vorwähler (14) so einstellt, daß die Gleiskettenfahriverke das Fahrzeug um einen gemeinsamen Mittelpunkt schwenken. ii. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß .der Handhebel (31) mit einer Sperrvorrichtung versehen ist, die nur in der Mittelstellung des Handhebels ein Verstellen der gemeinsamen Kette (26) mittels der an der einen Kettenrolle (27) sitzenden Kurbel (28) gestattet.
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WO2019219556A1 (de) * 2018-05-18 2019-11-21 Thyssenkrupp Industrial Solutions Ag Verfahren zur erzeugung einer verfahrbewegung einer mobilen anlage für den offenen tagebau

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