DE73286C - Käsemaschine - Google Patents

Käsemaschine

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Publication number
DE73286C
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DE
Germany
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cheese
funnel
wires
cheese curd
curd
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73286D
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English (en)
Original Assignee
P. TRAISER II. in Grofs-Gerau b. Darmstadt
Publication of DE73286C publication Critical patent/DE73286C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/11Separating whey from curds; Washing the curds

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Käsemaschine.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine verbesserte Construction der durch Patent Nr. 69905 bekannten Käsemaschine. Bei Versuchen mit der letzteren haben sich nämlich verschiedene Mifsstände herausgestellt, deren Beseitigung durch die vorliegende Ausführung bezweckt wird. Der erste der vorhandenen Mifsstände bestand darin, dafs der in den Trichter H gegebene Käsequark von den Walzen D D1 nicht genügend erfafst und durchknetet bezw. den Schnecken k zugeführt wurde. Um diesen Mifsstand zu vermeiden, ist jetzt in dem Trichter H noch eine Knetvorrichtung in Gestalt einer Schnecke Hx (an deren Stelle jedoch auch schraubenförmig gestellte Mischflügel treten können) angeordnet. Dieselbe mischt den Quark und führt ihn auf alle Fälle sicher den Walzen D D1 zu.
Ferner hat sich die Abschneide- oder Käsetheilvorrichtung als zu unsicher und ungenügend wirkend gezeigt. Sie ist deshalb unter Weglassung der jetzt überflüssig gewordenen Ringe M durch eine andere, zweckmäfsigere ersetzt worden. Dieselbe besteht aus zwei rechteckigen Rahmen N1, deren je eine Seite durch einen feinen Draht O gebildet wird, der, wenn nöthig, noch durch eine oder einige Stützen O1 gestützt werden kann. Beide Rahmen sind in Schlitzen der Führungsschienen N gelagert und werden durch Kniehebel P P1 mittelst Stangen Q gegen oder von einander bewegt. vBei ihrer Bewegung gegen einander schneiden die Drähte O den Käse ab und dieser fällt alsdann in bekannter Weise in den aufgehenden Formuntertheil S1. Damit die Drähte O (an deren Stelle natürlich auch Messer oder dergleichen treten können) bei ihrer Auseinanderbewegung nichts von dem allmälig aus dem Mundstück L vorquellenden Käsequark mitreifsen, ist die Einrichtung getroffen, dafs die ganze Schneidvorrichtung kurz vor dem Zusammengehen der Drähte O bis dicht unter den Rand des Mundstückes L gehoben, nach dem Abschneiden des Käses jedoch wieder gesenkt wird. Dies geschieht einfach dadurch, dafs die Rahmen iV1 mit den die Drähte O tragenden Schienen N durch eine auf der Welle U gelagerte Curvenscheibe .Z2, welche auf den Hebel M einwirkt, während des Abschneidens gehoben werden.
Endlich hat sich herausgestellt, dafs die in der früheren Maschine verwendeten Schnecken k den Käsequark nach dem Umfange hin besser transportirten als in der Mitte. Infolge dessen entstand immer in der Mitte der ausgepreisten Käsemasse eine Höhlung, so dafs die Käse alle in der Mitte ein Loch oder doch eine starke Vertiefung zeigten. Diesem Uebelstande ist dadurch abgeholfen, dafs erstens die Schnecken k korkzieherartig, d. h. ohne durchgehende Achse ausgeführt werden, und dafs zweitens zwischen den Prefscylindern C und
den Mundstücken L je ein trichterförmiger Einsatz C3 angeordnet ist, der nur eine Oeffnung in der Mitte besitzt, durch die der ganze Käsequark sich durchdrängen mufs, ehe er sich in den Mundstücken L sammeln kann. Die Drehung der Schnecken k erfolgt hier intermittirend durch ein Gesperre G1 G, und der Vorschub desselben ist durch die Anordnung der in Schlitzen verstellbaren Gelenke der Hebel G3 und ' G* in weiten Grenzen verstellbar; gegebenenfalls können auch, um die Grenzen der Verstellbarkeit noch weiter zu ziehen, noch ein oder mehrere Gesperre verschiedener Gröfse angeordnet werden.
Um ein Anhaften auch kleiner' Theilchen Käse an den Formtheilen zu verhindern, wird vortheilhaft eine Befeuchtungsvorrichtung -R R1 für dieselben bezw. für die dieselben überspannenden Tücher vorgesehen, welche nach jedem Formen die Formtheile besprengt. Diese Befeuchtungsvorrichtung kann ganz beliebig, z. B. aus einer Pumpe beliebigen Systems oder auch, wie vorliegend, aus einem einfachen Behälter R bestehen, aus dem das Wasser durch eine mit Rückschlagventil versehene Leitung in einen Gummiball läuft und aus diesem dann durch Zusammendrücken desselben durch passend angebrachte Hebel durch ein oder mehrere Ausflufsrohre auf die Formtheile geleitet wird. . ■ ■

Claims (4)

Patent-Anspruch: Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 69905 geschützten Käsemaschine, bei welcher:
1. Schnecken oder Knetflügel (H1) in dem Fülltrichter (H) angebracht sind, zum Zwecke besserer Zuführung des Käsequarkes zu den Walzen (DD1);
2. eine trichterförmige, mit nur einer centralen Oeffnung versehene Wand (C3J zwischen den Prefscylindern (C) und deren Mundstücken (L) eingesetzt ist, zur Erzielung einer besseren Consistenz der austretenden Käsemasse;
3. die Schneide- oder !"heilvorrichtung unter Wegfall der Ringe (M) ersetzt ist durch eine andere derartige Vorrichtung, bestehend aus zwei über zwei Rahmen (N1) gespannten Drähten (O), welche mit den Rahmen in den Führungsschienen (N), in denen sie gelagert sind, durch Kniehebel (P P1) gegen einander bewegt werden, wobei sie gleichzeitig während des Abschneidens der Käse etwas höher gehalten, bei ihrem Rückgange jedoch wieder gesenkt werden;
4. eine Befeuchtungsvorrichtung (R R1) für die Formtheile bezw. dieselben überdeckenden Tücher angeordnet ist, zu dem Zwecke, ein Anhaften von Käsequark zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73286D Käsemaschine Expired - Lifetime DE73286C (de)

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