DE732807C - Verfahren zum Herstellen von Abziehbildern fuer keramische Zwecke - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Abziehbildern fuer keramische ZweckeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Verfahren zum Herstellen von Abziehbildern für keramische Zwecke Abziehbilder für keramische Zwecke wurden bisher allgemein im Steindruckverfahren hergestellt. Diese Abziehbilder besitzen den Nachteil, daß die Abzüge infolge ihrer dünnen Auflage außerordentlich farbschwach werden. Zur Behebung dieses Mangels mußte man die einzelnen Farben-7-,veimal oder öfter übereinanderdrucken -, um eine ausreich,dnde Verstärkung der Farbtiefe zu erzielen. Hierdurch wird das Verfahren umst,ändlich und teuer. Hinzu kommt, daß es auch bei Anwendung dieser Hilfsmaßnahmen schwierig ist, für Glasabziehbilder z.B. ein wirklich gut gedecktes Weiß z# erzielen. Man hat auch bereits vorgeschlagen, mittels Stahlstichs im Umdruckverfahren auf Seidenpapier einfarbige, reliefartige Drucke herzustellen. Dies Verfahren ist jedoch mit dem Nachteil verbunden, daß die übertragung des Abziehbildes auf die Unterlage möglichst unmittelbar nach dem Druck geschehen muß, um ein Eintrocknen der Farbe zu vermeiden.
- Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß ,'Abziehbilder für keramische Zwecke mit Hilfe von an sich bekannten Schablonen für Reliefdruck., so,-. Siebdruckschablonen, hergestellt werden,während nach den bekannten Verfahren zum Verzieren mit Hilfe von Abziehbildern nur Flachdrucke hergestellt werden können. Diese Schablonen liefern farbkräftige, reliefartige Abziehbilder. Das bisher übliche mehrfache Cbereinanderdrucken wird überflüssigg, wodurch sich eine erhebliche Vereinfachung ergibt. Erfindun-s-emäß kann man sowohl einfarbige wie auch mehrfarbige reliefartige ,!£b-II b ZD zielibilder auf Haut-, Kollodium, Filmpapier u. dgl. erhalten. Das Papier mit der Farbauflage kann im Gegensatz zu den mittels Stahlstichs erzeugten Gebilden beliebig lange liegenbleiben.
- Zum Herstellen von für die Erzeugung von# Abziehbildern geeigneten Schablonen verwen-. det man vorteilhaft solche, die. eine licli,-empfindliche Gelatineschicht, eine im Eiltwickler unlösliche Schicht, z.B. Kolloditiffl, und ein Seiden-ewebe aufweisen. Die 144-stellung der Schablonen erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß die lichtempfindliche Gelatineschicht, die sich auf einer Unterla g c z. B. aus Glas befinden kann-, mit der Kollodiumschicht überzogen und belichtet wird. Hierauf bringt man auf die Kollodiumschicht eine I weitere Auflage, z. B. aus Papier, auf. Alsdann wird nach Entfernen der ersten Unterlag,' e, z. B. der Glasplatte, entwickelt. Nunmehr bringt man auf die entwickelte Gelat> tineschicht eine oröse Unterlage, z. B. ein p k3 Seidengewebe, worauf nach dem Trocknen zunächst das Pa ier abgezogen und sodann p II die Kollodiumschicht mit Hilfe eines Lösungsmittels vollständi- we., elöst wird. Bei einer auf diese Weise hergestellten Schablone erhält das Abziehbild scharfe Ränder. Die Übertragun- des Bildes auf die lichtempfind-I - c liche Gelatineschicht der Schablone kann auch durch Aufdrucken, Stempeln, Zeichnen o. dgl. unter Zuhilfenahme lichtundurchlässiger Massen erfolgen.
- Gute Ergebnisse zeigen auch Schablonen, bei denen die Gelatineschicht unmittelbar mit dem für die Farbe durchlässigen Werkstoff, z. B. Seidengewebe, verbunden wird. Man verfährt zum Herstellen dieser Schablonen vorteilhaft derart -, daß die Gelatineschicht zunächst auf eine geeignete Gießunterlage aufgebracht e ZI zi wird, worauf man das Seidengewebe o. dgl. mit der Gelatinemasse so in Berührun-bringt, daß es sich gleichmäßi- mit der Gelatineschicht verbindet. Nach dem Trocknen der Gelatineschicht hebt man diese von der Gießunterlaze ab. Sodann erfolgt die Belichtung der Gelatine von ihrer freien Seite und danach die Entwicklung in der bekannten Weise. Diese Schablonen ergeben auch scharfrandige und glatte Abziehbilder.
- In manchen Fällen kann man auch Schablonen benutzen, bei denen die Schablonenzeichnun- aus der Trägerschicht ausgeschnitten wird. Hierbei kann die Trägerschicht -, z. B. eine Schellack- oder eine Gelatineschicht, von bestimmter Dicke sein, die auf ein gespanntes Gewebe -, z. B. Seidengaze, aufgebracht und mit diesem vereinigt ist. Vor-Z, zugsweise wird der aus einer Gelatineschicht o. dgl. bestehende Träger der Schablone durch Auflagen oder Einlagen von Stoffen. wie durchsichtigem Seidenpapier, Cellulosehydratjihn. o. dgl., zusätzlich belegt und dadurch ver-.stärkt. Dadurch lassen sich Abziehbilder herstellen, die eine gewisse Dicke der Farbscbicht zeigen. Die Herstellun- einer solchen verstärkten Schablone kann in der Weise erfolgen. daß auf eine biegsame, z. B. ans Pergan-#yripapier bestehende Unterlage eine dünne Klebschicht. z. B. eine Kautschuklösung, aufgebracht wird, hierauf eine z. B. ans Papier bestehende Verstärkungsauflage für die Schablone gebracht und auf diese die die Schablone bildende Schicht, z. B. Gelatineschicht, ,#egüben wird. Sodann erfolgt das Ausschneiden der. Zeichnung. Darauf bringt man ein Seidengewebe o. dgl. auf das schablonenbildende Material auf und trennt dieses zusaminen mit der Verstärkungsauflage von der bie-samen Unterla-e ab.
- b ZD Die Herstellung des Abziehbildes mittels der Schablone geschieht in der Weise, daß auf ein Haut-, Kollodium, Filmpapier o. dgl. das Bild mit IliW der Schablone in an sich bekannter Weise unter Benutzung einer Lösungsschicht aufgetragen wird. Beim Gebrauch wird das Abziehbild von der Unterlage gelöst und auf den zu verzierenden Get' st Z, ,en and gebracht. Nach dem Trocknen hat sich der Film glattgezogen. Beim anschließenden Brennen verschwindet der Film, und man erhält schöne, reliefartige tiefe Farben mit scharfen Bildrändern.
- Es ist bereits bekannt, keramische Gegenstünde mit Hilfe von Siebdruckschablonen unmittelbar mit Mustern zu versehen. Die zum Siebdruck verwendeten Schablonen sind aber üblicherweise auf Holzrahmen aufgespannt und können infolgedessen nicht ohne weiteres zum Verzieren z.B. von kugelförmigen oder unregelmäßig gewölbten Flächen vürwendet werden. Demgegenüber sind die erfindungsgemäß anzuwendenden Abziehbilder Z, gerade für das Verzieren gewölbter, insbeson-.:1 Z, dere unregelmäßig gewölbter Flächen besonders geeignet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Abziehbildern für keramische Zwecke, dadurch gekennzeichnet daß die Abziehbilder mit Hilfe von Siebdruckschablonen hergestellt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED81888D DE732807C (de) | 1940-01-11 | 1940-01-12 | Verfahren zum Herstellen von Abziehbildern fuer keramische Zwecke |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0081888 | 1940-01-11 | ||
| DED81888D DE732807C (de) | 1940-01-11 | 1940-01-12 | Verfahren zum Herstellen von Abziehbildern fuer keramische Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE732807C true DE732807C (de) | 1943-03-12 |
Family
ID=25972803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED81888D Expired DE732807C (de) | 1940-01-11 | 1940-01-12 | Verfahren zum Herstellen von Abziehbildern fuer keramische Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE732807C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0089371A4 (de) * | 1981-09-25 | 1984-03-01 | Dennison Mfg Co | Schablonendruck für hitzeübertragbare etiketten. |
| DE7719330U1 (de) | 1977-06-21 | 1986-01-30 | Messerschmitt, Elmar, Dr., 8000 München | Übertragungsbild |
| DE3733205A1 (de) * | 1987-10-01 | 1989-04-13 | Guenther Stahl | Markierungsfolie |
-
1940
- 1940-01-12 DE DED81888D patent/DE732807C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7719330U1 (de) | 1977-06-21 | 1986-01-30 | Messerschmitt, Elmar, Dr., 8000 München | Übertragungsbild |
| EP0089371A4 (de) * | 1981-09-25 | 1984-03-01 | Dennison Mfg Co | Schablonendruck für hitzeübertragbare etiketten. |
| DE3733205A1 (de) * | 1987-10-01 | 1989-04-13 | Guenther Stahl | Markierungsfolie |
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