DE73261C - Federuhrtriebwerk - Google Patents

Federuhrtriebwerk

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DE73261C
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DE
Germany
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axis
gear
wheel
engages
pointer
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73261D
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English (en)
Original Assignee
A. M. LANE, Home Avenue in Meriden, Connecticut, V. St. A
Publication of DE73261C publication Critical patent/DE73261C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/10Driving mechanisms with mainspring
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B13/00Gearwork

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Uhren, die mit einem innen verzahnten Rade und einem in dasselbe eingreifenden Planetenrade versehen sind. Zweck der Erfindung ist, die allgemeine Leistungsfähigkeit der Uhr zu erhöhen,, deren Construction wesentlich zu vereinfachen und dadurch die Herstellungskosten herabzusetzen, wobei noch der Vortheil hinzukommt, dafs das neue Getriebe auch bei Uhren mit Schlagwerk anwendbar ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Neuerung dargestellt.
A ist die hintere und B die vordere Lagerplatte für das Uhrwerk und Schlagwerk, welche im allgemeinen von gebräuchlicher Construction sind.
8 ist die Zeigerachse, auf welcher ein Getriebe 9 sitzt, das mit ihr durch die Reibungskuppelung (Muffe) 10 verbunden ist. Die Zeigerachse ist überhaupt der gewöhnlicher Uhren vollkommen nachgebildet. Zu beiden Seiten von 8 ist die hintere Platte A mit je einer grofsen runden Oeffnung versehen, welche je den hohlen Zapfen 11 aufnimmt, der den Kopf der Achse c der beiden Federhäuser bildet. An der Achse c ist das innere Ende der Triebfeder 12 mittelst eines Stiftes oder Hakens, Fig. 5, in gewöhnlicher Weise befestigt. Die Achse c wird an ihrem hinteren Ende von der Nabe 40 des im Steg 14 gelagerten Federhauses getragen. Das äufsere Ende der Feder ist bei 16 am Federgehäuse 15, Fig. 5, befestigt. Die Achse c aber geht durch die Grundplatte des Federgehäuses 1 5 hindurch und ist in letzterem drehbar, während das Gehäuse wiederum um die Achse kreisen kann.
Die Achse c trägt nahe dem hohlen Zapfen 11 einen kurbelartigen Arm 17, dessen Gestalt in Fig. 3 punktirt angedeutet ist, und welcher zur Lagerung des Planetenrades 18 dient. Ein unbeweglicher, innen verzahnter Ring ig ist concentrisch mit der Achse c und excentrisch zu dem in seine Verzahnung eingreifenden Planetenrad 18 angeordnet.
Die Achse c ist bei 11 derart centrisch "ausgebohrt, dafs sie für das eine Ende der Achse 21 das Lager bildet; ferner besitzt 11 eine Bohrung, welche den auf der Achse 21 sitzenden Trieb 22 aufnimmt. Dieser Trieb greift in das Planetenrad 18 ein, von welchem er seine Bewegung empfängt. Seitlich am Hohlzapfen 11 befindet sich ein Schlitz, in welchen in der aus Fig. 3 und 5 ersichtlichen Weise das Planetenrad 18 hineingreift, um mit 22 in Eingriff zu kommen.
Das vordere Ende der Achse 21 ruht im Steg 41, der sich auf dem Hauptsteg 42 des Aufziehrades (s. Fig. 4, 5 und 6) befindet. Das Zahnrad 24 sitzt mit 22 auf derselben Achse 21 und greift in den Trieb 9 auf der Zeigerachse ein.
Zwischen dem Steg 42 und der Vorderplatte B ist das Aufziehrad 44 auf der Aufziehspindel 43 angeordnet. Das mit dem üblichen Vierkant zum Aufstecken eines Schlüssels versehene Ende der Aufziehachse ragt über die Vorderplatte hinaus. Auf der Aufziehspindel befindet sich das Sperrrad 23 mit Sperrklinke 25. Eine Achse 45 ruht mit einem Ende in der Vorderplatte -B und am
hinteren Ende im Steg 14 des Federgehäuses (Fig. 6). Auf dieser Welle sitzen zwei Getriebe, deren eines, 46, mit dem Aufziehrade 44 in Eingriff steht, während das andere, 47, in ein mit dem Federhause 15 fest verbundenes Rad 48 eingreift. Wenn man die Aufziehachse dreht, so wird durch die Räder 44, 46, 47 und 48 das Federhaus gedreht und die Triebfeder von ihrem äufseren Ende aus angespannt. Durch die beschriebene Anordnung wird also die Zeigerachse 8 betrieben, auf der ein Rad 26 sitzt, von welchem der Rest des Zeigerwerkes oder Gehwerkes seinen Antrieb empfängt.
Es ist jetzt das Schlagwerk zu erläutern. Auf der im Sinne der Fig. 1, 2 und 5 linken Seite des Uhrwerkes greift das Zahnrad 24 in ein Getriebe am hinteren Ende der Achse 52. Diese Achse trägt aufserdem die Daumenscheibe 27, Fig. 2, zur Bethätigung des Hammers. Der Sperrmechanismus für das Schlagwerk kann, von gewöhnlicher Construction sein; das auf der Zeichnung angenommene Schlagwerk arbeitet mit Schnecke und Zahnrechen.
Zu bemerken ist, dafs sämmtliche Räder des Schlagwerkes, aufser dem innen verzahnten Ringe 19 und dem Planetenrade 18, zwischen den Platten A und B eingeschlossen sind. Es befinden sich hier also das erste Rad 24, das Getriebe am hinteren Ende der Achse 52, sowie die übrigen Achsen der Räder, welche die Achse des Windflügels antreiben und folglich den Windflügel selbst, somit die wichtigsten Theile des Schlagwerkes.
Die Scheibe 48, die den oder die Schlagstifte 49, Fig. 8, trägt (es sind behufs Angabe der halben Stunden zwei solche Stifte vorhanden), sitzt auf der Zeigerachse 8 vor der vorderen Platte B, dies ist jedoch nicht wesentliche
Die Stege 14, in welche die Zapfen der Federgehäuse eingesetzt sind, können hinten an der hinteren Platte mittelst Schrauben befestigt und leicht abgenommen werden. Auf diese Weise können beide Hauptfedern behufs Reparaturen und Reinigung entfernt werden, ohne dafs die das Werk einschliefsenden Platten von der Stelle gerückt zu werden brauchen.
Zu bemerken ist noch, dafs ein auf der Achse 51 sitzender Zeiger 50 die halben Secunden angiebt. Die Hemmung des Gehwerkes ist als bekannt nicht besonders erwähnt worden.
Das innen verzahnte Rad 19 und das Planetenrad 18 für sich betrachtet, sind an Gestalt und Anordnung den bis jetzt gebräuchlichen ähnlich,- jedoch war die Zeigerachse mit dem innen verzahnten Rade concentrisch und deshalb mit einem lose sitzenden Getriebe und Sperrrade versehen. Die vorliegende Erfindung macht das Sperrrad auf der Zeigerachse entbehrlich, und die Achse selbst wird excentrisch zu dem innen verzahnten Rade befestigt, während das Getriebe und Rad vom Planetenfad getrieben werden und zusammen auf der Achse festsitzen.
Ein innen verzahntes Rad und ein Planetenrad können nach vorliegender Erfindung sowohl für das Uhrwerk als für das Schlagwerk verwendet werden. Dies gestattet, das Werk einer Schlaguhr in einem verhältnifsmäfsig sehr kleinen Räume unterzubringen. Ferner ermöglicht "es die beschriebene Einrichtung, eine acht Tage laufende Uhr mit denselben Triebfedern herzustellen, welche bisher für nur 30 Stunden gehende Uhren verwendet wurden. Freilich, kann die Neuerung nach Wunsch auch bei 30 Stunden gehenden Uhren, sowie auch bei Pendel- und Schiffsuhren Anwendung finden. Obgleich das Planetenrad und das innen gezahnte Rad sich hinten an der Uhr befinden, ist die Aufziehspindel vorn angeordnet, und sind der innen verzahnte Ring und das Planetenrad sowohl beim Schlagwerke, als beim Zeigerwerk derart angeordnet, dafs die Spannung der Uhrfeder ihre Wirkung während des Aufziehens der Uhr nicht einstellt. . . ·
Beim Aufziehen dreht sich nämlich zugleich mit der Aufziehspindel das darauf befindliche' Aufziehrad 44 und das Sperrrad 23, während die Klinke 25 genannte Spindel am Rückdreheri, hindert. Die Feder wird demgemäfs aufgezogen, indem das Federhaus sich um die Achse c der Triebfeder herumdreht, so dafs eine' Rückdrehung des Planetenrades ausgeschlossen ist. Die Triebfeder wirkt beständig in der Weise, dafs sie : die Achse c, sowie das Planetenrad 18 in Umdrehung versetzt und dadurch auch das- Getriebe 22 mitdreht, während das Federgehäuse unbeweglich stehen bleibt. ... . . ', .,/.·;

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: :
    Ein Uhrtriebwerk, bei welchem die Kraftübertragung mittelst eines innen gezahnten und seitlich von der Zeigerachse fest gelagerten Ringes (19) erfolgt, in dessen Zähne ein Planetenrad (18) greift, welches andererseits in das concentrisch zum Federstift gelagerte erste Triebrad (22) des Uhrwerkes eingreift und auf einem mit dem Federstift fest verbundenen Arm (17) gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73261D Federuhrtriebwerk Expired - Lifetime DE73261C (de)

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