DE730825C - Zahnraederwechselgetriebe mit elektromagnetischen Kupplungen - Google Patents
Zahnraederwechselgetriebe mit elektromagnetischen KupplungenInfo
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- DE730825C DE730825C DEB190153D DEB0190153D DE730825C DE 730825 C DE730825 C DE 730825C DE B190153 D DEB190153 D DE B190153D DE B0190153 D DEB0190153 D DE B0190153D DE 730825 C DE730825 C DE 730825C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/02—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)
Description
- Zahnräderwechselgetriebe mit elektromagnetischen Kupplungen Zahnräderwechselgetriebe mit elektromagnetischen Kupplungen sind bekannt. . Sie konnten sich aber trotz ihrer an sich einfachen Schalteinrichtungen deshalb nicht in brößerem Umfange in die Praxiseinfuhren, da das Einrücken der Gänge verhältnismäßig hart erfolgt, so daß sich leicht Beschädigungen der Kupplungsteile ergaben. Es wurde daher schon vorgeschlagen, den Anpreßdruck der-Reibflächen derartiger elektromagnetischer Kupplungen durch regelbare Vorschaltwiderstände zu verändern. Diese bekannten Einrichtungen berücksichtigen jedoch nicht die Tatsache, daß an sich wie bei allen im Ölbad laufenden Reibungskupplungen der Kupplungsvorgang sehr stark von der Zähflüssigkeit des Öles abhängig ist. Bei kaltem, also dickflüssigem Öl greifen. die Kupplungen weich, bei warmem, also dünnflüssigem öl dagegen hart. Um diese Umstände zu berücksichtigen und ein weiches Einrücken der Kupplungen zu erreichen, steuert der in den Stromkreis für die elektromagnetischen Kupplungen :eingeschaltete Widerstand in Abhängigkeit von der Öltemperatur im Getriebegehäuse die Stromzufuhr, derart, daß im warmen Zustand des Öles der Widerstand voll eingeschaltet, die Stromzufuhr nach den Kupplungen also -verringert ist und damit das Einrücken weich) vor sich geht, im kalten Zustand des Öles dagegen der Widerstand ausgeschaltet ist, da bei kaltem Öl an sich ein weiches Einrücken gesichert ist. Der in Abhängigkeit von der Öltemperatur gesteuerte Widerstand ist am Boden des Getriebegehäuses befestigt, so daß seine Teile vom Öl umspült werden. Es besteht aus der Widerstandsspirale und einem über sie hinweggleitenden Bimetallstab mit Schiebekontakt, der je nach Öltemperatur eine andere Form annimmt und damit einen bestimmten Teil der Spirale in den Stromkreis einschaltet.
- Bimetallstäbe und Thermostaten für Regeleinrichtungen sind im Kraftfahrzeugbau an sich bereits bekannt. Diese Regeleinrichtungen hatten aber bisher nur die Aufgabe, die Kühleinrichtungen für den Motor selbsttätig zu steuern. Sie unterscheiden sich somit schon in der Aufgabenstellung von der Erfindung.
- Da das hl im Getriebegehäuse schne11 warm wird und dann keinen regelnden Einfluß mehr auf den Widerstand ausüben kann, kann zusätzlich zu dem Widerstand im Getriebegehäuse ein an sich bekannter, in Abhängigkeit vom Gaspedal regelbarer Widerstand an irgendeiner Stelle des Motors oder Fahrgestells angebracht sein, der entweder für sich allein wirksam wird oder die Wirkung des Widerstandes im Getriebe ergänzt.
- Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Zweiganggetriebe mit elektromagnetischer Gangkupplung dargestellt, bei dein beide Lösungen vereinigt Anwendung gefunden haben.
- In dem Getriebegehäuse i sind in bekannter Weise die Zahnradpaare a, 3 und q., _5 in der Weise gelagert, daß das Zahnrad a mit der treibenden Welle 6, die Zahnräder 3 und 5 mit der Nebenwelle 7 in fester Verbindung stehen, während das Zahnrad 4. auf der getriebenen Welle 8 lose geführt ist. Zwischen den beiden Zahnrädern z, 4. sind auf der getriebenen Welle 8 Magnetwechselkupplungen g, i o vorgesehen, von denen die eine, 9, eine unmittelbare Verbindung zwischen der treibenden und der getriebenen Welle 6, 8 unter Ausschaltung des übersetzten Ganges herstellt, während die andere, i o, das Zahnrad ¢ mit der getriebenen Welle 8 kuppelt, so daß der Kraftfluß unter Ausschaltung des direkten Ganges über die Zahnräder z. 3, 5, 4 von der treibenden Welle 6 auf die getriebene Welle 8 geleitet wird.
- Der zum Erregen der Magnetkupplungen 9, Io :erforderliche Strom wird durch Schleifkontakte i i, Ia übertragen, die erforderlichenfalls über zwei Regeleinrichtungen mit dem Schalter 13 und der Batterie i q. in Verbindung stehen. Die erste besteht aus einem Widerstand 15, dessen Schiebekontakt 16 mit dem Gaspedal 17 und damit der Vergaserdrossel 18 derart in Verbindung steht, daß bei geschlossener Vergaserdrossel 18 der Widerstand 15 voll eingeschaltet ist, d. h. bei geringem zu übertragendem Motordrehmoment erhalten die Magnetkupplungen g bzw. i o weniger Strom und arbeiten daher weich. Je weiter die Vergaserdrossel i S -aber geöffnet wird, um so mehr verringert sich der Widerstand 15, so daß ein schnelleres Eingreifen der Magnet-
einem in der Nähe des Bodens des Getriebegehäuses liegenden Widerstand I9, über den eine Bimetallfeder 2o mit Schiebekontakt gleitet, die unter dem Einfluß der Temperatur des im Getriebegehäuse i befindlichen Öles steht. Ist das Öl warm, so nimmt die Metallfeder die auf der Zeichnung angedeutete Stellung ein, d. hi. der. Widerstand 19 ist voll eingeschaltet, und die upplung arbeitet w eich. Bei kaltem Öl biegt sich die Bimetallfeder nach der unteren Seite, so daß der Schiebekontakt den Widerstand nahezu kurzschließt und damit den Kupplungen die volle Stromspannung -zugeführt wird. - Die dargestellte Anordnung ist nicht auf die gezeichnete Ausführungsform beschränkt, sondern läßt sich ganz allgemein auf Kupplungen und ferner auch auf Getriebe mit mehr als zwei Gängen anwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetische Kupplungen für Zahnräderwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen, in deren Stromkreis ein regelbarer Widerstand zur Änderung des Anpreßdruckes der Kupplungsreibflächen eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (i g ) in Abhängigkeit von der Öltemperatur im Getriebegehäuse (i) die Stromzufuhr nach den elektromagnetischen Kupplungen (9, i o j selbständig derart steuert, daß bei warmem Öl der Widerstand (i g ) ein-, bei kaltem (il dagegen abgeschaltet ist. a. Elektromagnetische Kupplungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum Widerstand (ig) ein in an sich bekannter Weise in Abhängigkeit vom Gaspedal regelbarer Widerstand (,i5,# angeordnet ist. 3. Elektromagnetische Kupplungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß der Widerstand (i g , am Boden des ölsumpfes des Getriebegehäuses (i') angebracht ist und über seine Windungen der Schiebekontakt einer Bimetallfeder (2o) gleitet, wobei die Enden beider Teile (i g, 2o i über -zwei auf der Außenseite des Getriebeg:ehäuses (i i angebrachte Kontakte mit dem Stromkreis für die elektromagnetischen Kupplungen (9, ioa in Verbindung stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB190153D DE730825C (de) | 1940-03-15 | 1940-03-15 | Zahnraederwechselgetriebe mit elektromagnetischen Kupplungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB190153D DE730825C (de) | 1940-03-15 | 1940-03-15 | Zahnraederwechselgetriebe mit elektromagnetischen Kupplungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE730825C true DE730825C (de) | 1943-01-28 |
Family
ID=7011051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB190153D Expired DE730825C (de) | 1940-03-15 | 1940-03-15 | Zahnraederwechselgetriebe mit elektromagnetischen Kupplungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE730825C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4329889A (en) * | 1978-05-25 | 1982-05-18 | Takeo Hachiya | Power transmission mechanism for hybrid type fly-wheel device |
-
1940
- 1940-03-15 DE DEB190153D patent/DE730825C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4329889A (en) * | 1978-05-25 | 1982-05-18 | Takeo Hachiya | Power transmission mechanism for hybrid type fly-wheel device |
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