DE800033C - Dreh- oder Fahrwerksantrieb fuer Krane o. dgl. - Google Patents

Dreh- oder Fahrwerksantrieb fuer Krane o. dgl.

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DE800033C
DE800033C DEG328A DEG0000328A DE800033C DE 800033 C DE800033 C DE 800033C DE G328 A DEG328 A DE G328A DE G0000328 A DEG0000328 A DE G0000328A DE 800033 C DE800033 C DE 800033C
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pressure
brake
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chassis drive
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DEG328A
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Carl Dipl-Ing Gensel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/84Slewing gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Dreh- oder Fahrwerksantrieb für Krane o. dgl. Die Erfindung betrifft den Antrieb eines Drehwerkes, insbesondere für Drehkrane, der ebenso als Antrieb eines Kranfahrwerkes verwendet werden kann, mit besonderem Vorteil da, wo große Masseen in kurzer Zeit beschleunigt werden sollen.
  • Bisher wurden Drehwerke von Drehkranen durch den Drehwerksmotor direkt angetrieben unter Zwischenschaltung einer sogenannten Rutschkupplung oder auch von Federn, die die Überlastung des Motors beim Anlauf verhindern sollten oder die Überlastung von TriebNverksteilen durch zu scharfes Bremsen.
  • Alle Rutschkupplungen haben den Fehler, daß ihre Funktion von dem Unterschied der Reibungswerte im relativen Ruhezustand der Reibflächen oder der Bewegung abhängig ist. Im Ruhezustand der Reibflächen ist die Reibungsziffer groß. Wird das dementsprechende Reibungsmoment aber überwunden, so daß die Kupplung rutscht, so sinkt sofort das übertragbare Reibungsmoment auf einen niedrigen Wert, so daß es zum Abbremsen oder auch zur weiteren Übertragung der vollen Motorleistung nicht mehr ausreicht. Auch die VerNvendung von Federn ist ein mangelhafter Behelf, weil das Cberschußmoment sich in diesen aufspeichert und wieder zurückgegeben wird, wodurch Schwingungen entstehen.
  • Der neue Antrieb ist in der Zeichnung dargestellt. Der Motor in kann ein Kurzschlußmotor mit höherer Drehzahl als üblich sein, da er ohne Belastung anläuft. Zunächst wird die Drehzahl durch Stirnradvorgelege herabgesetzt, wobei das Vorgelegerad v sich auf der Kupplungswelle w befindet. Die zu kuppelnde Welle u ist mit dieser durch eine hydraulische Lamellenkupplung h verbunden.
  • Im Kupplungsgehäuse g befindet sich das Lamellenpaket 1. Die Lamellen sind abwechselnd mit dein Gehäuse oder mit der Nabe auf der Welle w in bekannter Weise verzahnt. Den Abschluß bildet der mit der Nabe verbundene Kolben c, der im Leerlauf die Drehbewegung der Welle mitmacht. Das als Druckzylinder ausgebildete Gehäuse trägt außen die Bremsseheibe b, deren zahlreiche Rippen als Kühlrippen zur Abfuhr der im Innern und an der Bremsscheibe entstehenden Wärme ausgebildet sind.
  • Am Ende des Gehäuses äst eine kurze Welle u befestigt, durch deren Bohrung das Drucköl zugeführt wird. Das in das Kegelrad r eingreifende Kegelritzel i überträgt das der Kegelradübersetzung,entsprechend vergrößerte Kupplungsmoment auf die übliche senkrechte Welle und durch das unten befindlichpe Ritzel auf den Triebstockkranz des Kranes.
  • Bei zunächst leer laufendem Motor wird das bereits im Zylinder befindliche 01 vom Drucke Null allmählich auf seinen Höchstwert gebracht, und zwar mit Hilfe eines Regelschiebers. Hierbei steigt der Druck ganz nach Wahl des Kranführers auf die für die jeweilige Last und bei Drehkranen mit Einziehwerk auf die für die jeweilige Ausladung erforderliche Höhe. Das Drehwerk wird also ganz nach Wunsch stark oder schwach beschleunigt, und die Kupplung schleift, bis der Kran die der Motordrehzahl entsprechende, also die volle Drehgeschwindigkeit erreicht hat. Da der maximale Öldruck der Motorpumpe p vorher eingestellt ist, kann also das vorgeschriebene Kupplungsmoment nicht überschritten und der Motor nicht überlastet werden. Ein besonderer Vorteil ist es, daß ein Kurzschlußläufermotor verwendet werden kann, der in der Schaltung einfacher ist.
  • Es ist damit auch möglich geworden, trotz Kurzschlußmotor kleine Winkelstrecken mit der Last zurückzulegen, ohne die Schaltzahl des Motors zu erhöhen bzw. ohne dem Motor Stromspritzer zu geben. Diese werden sozusagen durch Druckspritzer der Ölkupplung ersetzt, und der Kran wird um so schneller beschleunigt, je kleiner die Last und Ausladung ist.
  • Sobald der Kran die gewünschte Geschwindigkeit hat, wird der Motor abgeschaltet und notfalls durch eine leichte Bremse n zum Stillstand gebracht. Zugleich wird aber der Öldruck von der Kupplung abgeschaltet, so daß den,Kran infolge der Massenträgheit in seiner Schwenkgeschwindigkeit kaum nachläßt. Sobald er stillgesetzt werden soll, wird die durch den Bremszylinder offengehaltene Öldruckbremse durch beliebiges Nachlassen des Öldruckes angelegt oder nach Wunsch mehr oder weniger fest angezogen. Die Bremse kann eine Doppelbackenbremse sein. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die beiden Bremshebel h in be@kannter Weise durch einen Druckölzylinder z verbunden, auf dessen Kolben von oben die Bremsfeder, von unten der Öldruck wirkt.
  • Neu ist die Anwendung einer solchen Bremse mit Regelschieber auf ein Krandreh- oder Fahrwerk, eine Drehscheibe oder Schiebebühne. Die Bremskraft kann über das vorher festgelegte Maß nicht vergrößert werden, so daß Überbeanspruchungen im Getriebe oder auch in der Stahlbaukonstruktion des Kranes unmöglich sind, die aber bei den bisher üblichen Fußhebelbremsen sehr oft auftreten.
  • Neu ist weiterhin die Anwendung dieser Bremse in Verbindung mit der Motordruckölpumpe insofern, als eine Pumpe mit einem Steuerschieber genügt, welche die Hauptbremse, die Kupplung und eine notfalls noch vorzusehende zusätzliche Motorbremse mit Drucköl versorgt. Die letztere ist nur dann erforderlich, wenn der beim Abschalten leer auslaufende Motor nach Ablauf der anschließenden Bremsperiode noch nicht zum Stillstand gekommen sein sollte, bevor er auf entgegengesetzten Lauf geschaltet werden muß.
  • Das Krandrehwerk (oder Fahrwerk) wird durch eine Einhebelsteuerung (Abb. 3) geschaltet, die es ermöglicht, alle zu schaltenden Teile durch einen Drehhebel@"fei,is mechanisch, teils elektrisch zu betätigen. Der ""flöbelgr "@@"ß,rr ein über die Drehachse hinaus verläigeter ZeWgibt die beabsichtigte Drehrichtung (bei eiri'et»,ahrwerk die Fahrtrichtung) an. Der Schaltvore`an.re der folgende: i. Mittelstellung des Zeigers glei'ch.@3llstellung. Alles ausgeschaltet. Der Kran steht.
  • 2. Schalter wird über die Schaltstellung der Motorpumpe und diejenige des Drehmotors wenig hinausgestellt und von da ab sehr langsam weitergedreht, bis der Kran die gewünschte Drehgeschwindigkeit erreicht hat. Die Wirkung ,ist folgende: Zuerst läuft die Pumpe an, und im folgenden Winkelabschnitt f wird der Regelschieber s der Hauptbremse (Abb. 2) geschlossen, so daß diese abhebt. Auch die Motorbremse n öffnet sich. Unmittelbar danach erfolgt Kontaktgebung einer Schutzspule des Wendeschützes e, welches den Kurzschlußmotor einschaltet. Die Kupplungswelle w läuft jetzt mit voller Drehzahl. Das langsame Weiterdrehen des Schalthebels bewirkt allmähliches Schließen des Regelschiebers q, wodurch der Druck in der Kupplung ansteigt, der bei offenem Regelschieber Null ist. Der Kran kommt jetzt auf volle Geschwindigkeit.
  • 3. In gleicher Weise wie der Schalthebel zuvor schnell über den Winkelabschnitt des Regelschiebers f hinweg geschaltet wurde, geschieht dies jetzt in umgekehrter Richtung über den Winkelabschnitt des Schiebers a hinweg und bis an den zuerst überschalteten heran. Dabei löst sich zunächst die Kupplung, der Kran dreht (oder fährt) weiter infolge Massenträgheit, der Motor wird abgeschaltet. Bei langsamer weiterer Rückwärtsdrehung legt sich die Bremse an, ebenso eine zusätzliche Motorbremse, und die Wirkung der Hauptbremse, richtet sich nach der durch den Schalthebel bewirktemStellung des Regelschiebers s, so daß zuletzt auf Nullstellung die volle Bremskraft wirkt.
  • Man kann auch durch geringes Zurückgehen mit dem Schalthebel vor der Nullstellung den Bremsdruck ermäßigen, damit der Kran nicht ruckartig stehenbleibt infolge Zunahme der Reibungsziffer.
  • q.. Es folgt der gleiche Schaltvorgang nach der anderen Seite für entgegengesetzte Kranbewegung. 5. Falls zu spät oder zu früh stillgesetzt wurde, kann der ganze Vorgang mit etwa 2 bis 3 Sekunden Dauer als Kurzschaltung wiederholt werden, um den Kran genau auf die gewünschte Stelle zu bringen. Dieser braucht also nicht auf volle Geschwindigkeit zu kommen.
  • Der Schaltplan für die Drucköl- und elektrischen Leitungen ist auf der Zeichnung in Abb. 2 dargestellt. Von der Motorpumpe führt die Druckleitung d über einen Verteiler y zum Regelschieber s- und von da zum Bremszylinder ü. Der Regelschieber ist durch ein mechanisches Gestänge mit (lern Steuerhebel verbunden, in dessen Nullstellung kein Drucköl in den Bremszylinder gelangen kann. Es fließt vielmehr drucklos durch den Schieber und die Rückleitung ü zum Ölbehälter zurück. Durch entsprechend geformte Steuerschlitze wird der Ölstrom der Abflußleitung zunächst wenig, dann immer mehr gesperrt und dadurch umgekehrt zuerst wenig, dann immer mehr Druck im Zylinder entstehen, so daß der Kolbendruck allmählich wächst, bis er die Bremsfeder (auf der Gegenseite des Kolbens) überwindet. Dies hat für das öffnen der Bremse keine Bedeutung, wohl aber für das Schließen derselben.
  • Vom Verteiler fuhrt eine schwächere Druckleitung zum Regelschieber q der Kupplung k, der in gleicher Weise den Druck im Zylinder ansteigen läßt. In seiner Ausgangsstellung läßt er das 01 drucklos zum ölbehälter durch die Leitung t zurückfließen. Dies hat eine Druckminderung in der Leitung d und im Regelschieber s zur Folge. Da die Pumpe aber einen höheren Druck liefert, als der Bremszylinder zur Überwindung der Feder benötigt, ist die Leitung x schwächer und besitzt eine abgestimmte Drosselscheibe o, die nur einen Druckabfall gleich der Differenz zwischen Pumpen- und größtem Druck des Bremskolbens zuläßt. Der restliche in der Leitung d, verbleibende Druck reicht also aus, um die Bremsfeder zu überwinden. Durch Betätigen des Schiebers q steigt nun auch der Druck im Kupplungszylinder, bis beide Zylinder den vollen Pumpendruck erhalten.
  • Analog kann die Nebenleitung x, zum kleinen Bremszylinder n der Mortorbremse mit Drucköl beliefert werden, wobei jedoch ein Regelschieber nicht erforderlich ist.
  • Die elektrische Schaltung wird durch denselben Einhebelschalter betätigt.
  • In der Nullstellung ist alles ausgeschaltet. In der Reihenfolge der Schalterdrehung erhält zuerst der Pumpenmotor Strom und der zu einer Phase parallel liegende Schiebermagnet sr. Darauf wird der Kontakt für den Steuerstrom des Wendeschützes e geschlossen, das den Kurzschlußmotor einschaltet. Beim Zurückdrehen des Hebels erfolgt die Abschaltung in umgekehrter Reihenfolge.
  • Für den Erfindungsgedanken ist es belanglos, ob der hier mit besonderem Vorteil verwendete Kurzschlußmotor durch einen Motor mit Schleifringläufer oder einen Gleichstronunotor ersetzt wird. Diese würden, obwohl man sie ebenfalls mit Schützen anlassen könnte, die Schaltung nur komplizierter gestalten. Die dargestellte hydraulische Kupplung kann in beliebiger Abwandlung verwendet werden, wesentlich ist, daß sie das Kupplungsmoornent durch veränderlichen Öldruck zu regeln gestattet. Die Zahl der Zahnradvorgelege, ihre Ühersetzungsverhältnisse, ihre Art, ob Stirnräder, Kegelräder oder Schneckengetriebe oder auf welcher Welle sich die Kupplung oder Hauptbremse befindet, sind für das neue, gesamte Antriebssystem ebenfalls ohne Bedeutung. Schließlich ist auch die Bauart beider Bremsen, ob Backen-, Band- oder Kegelbremse usw., kein ausgesprochenes Merkmal der Erfindung, auch nicht die Zahl der Bremsen.
  • Wird der Antrieb als Fahrwerk eines Laufkranes oder einer Schiebebühne ausgeführt, so kann zum I@eispiel die Kupplung und die Hauptbremse auf die durchgehende Verbindungswelle gesetzt werden, v.-obei eine besondere Zuführung des Drucköles zum Kupplungszylinder erforderlich wird. Man könnte beispielsweise auch zwei Kupplungen än den Enden dieser Welle anbringen, da die Zuführung des Drucköles und Rückführung des Lecköles mit schwachen Rohrleitungen keinen größeren.'ltifwand bedingt als eine elektrische Kabelleitung.
  • Eine Abart der Neuerung besteht darin, daß die Hauptbremse durch den Öldruck nicht gelüftet, sondern geschlossen wird.
  • In diesem Fall ist der Regelschieber s von der Nullstellung des Einhebelsc'halters aus nicht zuerst offen und wird beim Weiterdrehen geschlossen, sondern umgekehrt zuerst geschlossen und wird geöffnet. Der Öldruck hebt jetzt nicht den Federdruck auf, sondern erzeugt den Bremsdruck, wobei ein anderes Bremshebelgestänge erforderlich ist als das gezeichnete. Lediglich eine leichte Feder zur Überwindung der Gestängereibung und zum Zurückschielen des drucklosen Öles lüftet die Breiase.
  • Sobald der Regelschieber s die Rücklaufleitwig ü ganz öffnet, wird die Leitung zum Bremszylinder vollkommen geschlossen. Der Schieber unterscheidet sich also gegenüber der ersten Anordnung dadurch, daß er bei gleicher Winkeldrehung öffnet statt schließt und außerdem die Leitung zum Bremszylinder kurz vor Vollendung seiner Hubes abschließt. Bei der Abart er@AU der Schieber q keine Zuleitung x, sondern diese wtt#O ersetzt durch Leitung ü. Das Öl strömt jetzt etycklo@. vom Regelschiebers durch die Leitung rs üben,derf#,Regelschieber q zum Ölbehälter zurück. DieserrSchie``ber arbeitet in gleicher Reihenfolge wie in der e .-.Anordnung, d. h. bei weiterer Drehung des Itliebels wird er geschlossen und die Kupplung einl;er eckt.
  • Der Gesamtschaltvorgang unterscheidet s#1(5? utir durch die Hauptbremse, die zwar kurz vor i4sschalten auf Nullstellung ebenfalls die gröf,@e Bremskraft erzeugt, jedoch nicht durch Feder- sondern Öldruck.
  • Auch die Motorbremse arbeitet jetzt in unigekehrter Weise wie die Hauptbremse, falls sie überhaupt erforderlich ist. Kurz vor Erreichen der Nullstellung wird der Motor auf jeden Fall zum Stillstand gebracht.
  • Bei kleineren zu beschleunigenden Massen kann (1ie Feinregelung der Schieber oder Ventile fortfallen und der Öldruck plötzlich auf Kupplung und Bremse wirken, da das Größtmoment auch dabei nicht überschritten wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPBUCHE: i. Dreh- oder Fahrwerksantrieb für Krane und kranähnliche Maschinen mit Einhebelsteuerung, mit Antrieb durch Elektromotor, dadurch gekennzeichnet, daß gegen Überlastung des Motors eine hvdraulische Kupplung in die Übertragungsgetriebe eingeschaltet ist, welche erst eingerückt wird, wenn der Motor bereits läuft, deren Drehmoment durch einen von Hand oder ferngesteuerten Schieber geregelt und nicht über einen vorher festgelegten Wert erhöht werden kann, wobei das erforderliche Drucköl in einer durch Motor oder andersartig angetriebenen Pumpe mit einem vorher auf diesen Höchstwert eingestellten Überströmventil erzeugt wird und augenblicklich mit dem Höchstdruck zur Verfügung steht.
  2. 2. Dreh- oder Fahrwerksantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptbremse ebenfalls durch Drucköl betätigt wird, die entweder durch Federkraft stufenlos regelbar bis zu einem vorher eingestellten Höchstwert angezogen werden kann, wenn der Öldruck zur Lüftung der Bremse dient, oder durch Drucköl direkt angezogen wird, wobei der Üldruck durch einen Regelschieber oder ein Ventil im ersten Fall auf abnehmenden, im zweiten auf zunehmenden Druck stufenlos geregelt werden kann und wobei das Drucköl von derselben Pumpe mit Überströmventil geliefert wird wie für die hydraulische Kupplung.
  3. 3. Dreh- oder Fahrwerksantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Regelung des Öldruckes sowohl im Bremsals auch im Kupplungszylinder je ein Regelschieber verwendet wird, wobei derjenige für die Regelung des Bremsdruckes ohne Bremsfeder auch die Abschaltung des Bremszylinders von der Druckleitung bewirken kann. q..
  4. Dreh- oder Fahrwerksantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Steuerung der elektrischen und hydraulischen Schaltgeräte durch nur einen Steuerhebel erfolgt, welcher der Reihe nach die Pumpe einschaltet, die Hauptbremse öffnet, den Motor und zuletzt die Kupplung einschaltet und beim Zurückdrehen in umgekehrter Reihenfolge ausrückt bzw. die Bremse anzieht, wobei die Richtung des Hebels mit senkrechter Achse oder seines Zeigers oder beider Teile mit der Dreh-oder Fahrtrichtung gleichsinnig sein kann.
  5. Dreh- oder Fahrwerksantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Hauptdruckleitung von der Pumpe mit einem Verteiler versehen ist, von .dem die verschiede-, nen Druckleitungen durch entsprechend abgestufte Leitungsquerschnitte abgehen, die notfalls durch Drosselscheiben abgestimmt werden.
  6. 6. Dreh- oder Fahrwerksantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da$ auch für das rechtzeitige Stillsetzer des Antriebsmotors vor der Umschaltung eine besondere hydraulische Bremse angeordnet ist.
DEG328A 1949-11-05 1949-11-05 Dreh- oder Fahrwerksantrieb fuer Krane o. dgl. Expired DE800033C (de)

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DE (1) DE800033C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184053B (de) * 1958-04-14 1964-12-23 Demag Zug Gmbh Vorrichtung zum Verhueten des Pendelns der Last
DE2146935A1 (de) * 1970-09-24 1972-03-30 Haegglund & Soener Ab Verfahren und Vorrichtung fur Hebe krane
DE2361022A1 (de) * 1972-12-04 1974-06-12 Caterpillar Tractor Co Bremsanordnung fuer den schwenkantrieb eines baggers
EP1422187A1 (de) * 2002-09-20 2004-05-26 IMO Antriebseinheit GmbH Schwenkantrieb

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