DE730673C - Anordnung zur Amplitudenmodulation fuer Fernsehzwecke - Google Patents

Anordnung zur Amplitudenmodulation fuer Fernsehzwecke

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DE730673C
DE730673C DET51097D DET0051097D DE730673C DE 730673 C DE730673 C DE 730673C DE T51097 D DET51097 D DE T51097D DE T0051097 D DET0051097 D DE T0051097D DE 730673 C DE730673 C DE 730673C
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DE
Germany
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arrangement
modulation
amplitude modulation
alternating
carrier
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Expired
Application number
DET51097D
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English (en)
Inventor
Rudolf Urtel
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/38Transmitter circuitry for the transmission of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/40Modulation circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

  • Anordnung zur Amplitudenmodulation für Fernsehzwecke Es ist eine Anordnung zur Amplitudenmodulation bekannt, bei welcher der Diff-erenzivert zweier Trägerwechsel.ströme gleicher Frequenz gebildet und einer dieser beidan Teilströme durch Beeinflussung des. Verstärkungsgrades eines gesteuerten Entladungsgefäßes von einer Modulationsspannung um den mittleren Wert herum verändert wird. Für derartige Modulationsschaltungen, die man auch als Röhrenbrückenschaltungen bezeichnen kann, wird an anderer Stelle vorgeschlagen, eine Regelanordnung zu benutzen, welche dazu dient, die bei Verstärkerröhren stets. auftretenden Schwankungen in der Kathodenemission unschädlich zu machen. Diese stören bei Röhrenbrückenschaltungen der bekanntest Art nämlich deshalb in verhältnismäßig starkem Maße, weil wegen der Differenzbildung der Ausgangsstrom der Brücke verhältnismäßig klein ist und dadurch die Schwankungen im Emissionsstrom stärker in Erscheinung treten, wenn sie auch vielleicht gegenüber denn gesamten Anodenstrom einer einzigen Röhre unter Umständen vernachlässigt werden können. Die .erwähnte Regelanordnun,- arbeitet im wesentlichen derart, daß die verstärkte Ausgangsspannung der Brücke gleichgerichtet wird, die Mo,dulationsspannun gen ausgefiltert werden und die Gleichspan- , nung .einer die Verstärkung der Teilwechselströme beeinflussenden Elektrode -eines oder beider Entladungsgefäße zugeführt wird. Man ,erreicht dadurch, daß die mittlere Ausgangsspannung der Brücke, d. h. der Trägermittelwert der Ausgangsspannung; von den langsamen Schwankungen, welche von der veränderlichen Kathodenemission herrühren, bfreit wird und lediglich noch die im Takte der ,gewünschten Modulationsfrequenz vor sich gehenden Schwankungen ausführt.
  • Gemäß der Erfindung soll nun .für den Fall, daß eine geregelte Röhrenbrücke der ob@enerwähnten Art zur Amplitudenmodulation mit Fernsehbildsignalen verwendet werden soll, die sog. Gleichstromkomponente, d. h. die der mittleren Bildhelligkeit jeweils entsprechende Spannung als Modulationsspannung entfernt werden, bevor die Modulationsspannung der Röhrenbrücke zugeführt wird.
  • Eine derartige Anordnung ist insofern, vorteilhaft, als dann in der Röhrenbrücke die Regelvorrichtung keine überflüssigen Arbeitsgänge auszuführen braucht. Dies läßt sich leicht einsehen, wenn man beachtet, daß die hinter der Röhrenbrücke befindliche Gleich- ; richteranordnung ja auf jede Veränderung des Trägermittelwertes in der Ausgangsspannung anspricht, uriabhängig davon, ob eine derartige Veränderung von einer Schwankung der Gleichstromkomponente im Bildinhalt oder von einer Veränderung der Emissionseigenschaften der Röhrenkathoden herrührt. Wollte man die Gleichstromkomponente zusammen mit den übrigen das Bildsignal darstellenden Wechselspannungen den Modulationseingangsklemm:en zuführen, so würde die Regelanordnung die Gleichstromkomponente einfacgtäuskompensieren, so daß der modulierte `TYäger denselben Verlauf aufweisen würde, als wenn man an den Modulationseinga:ngsklemmen nur die sog. We.chselstromkomponenten des Bildinhalts zuführen würde. Es stellt infolgedessen tatsächlich einen Vorteil dar, wenn man, wie es gemäß der Erfindung vorgeschlagen wird, die Gleichstromkomponente des Bildsignals schon vor den Modulationsein.-gangsklemmen z. B. durch Anwendung einer Transformatorkopplung oder einer Widerstandskondensatorkopplung unterdrückt.
  • Sofern män sich nicht damit begnügt, die Gleichstromkomponente auf der Empfangsseite, beispielsweise in Abhängigkeit von dem Abstand der sch#,t-arzen Bildstellen entsprech:enden Signalwerten von der Nullachse der aus Bildsignalen und Synchronisierimpulsen bestehenden Wechselspannung, wieder einzuführen, müssen dann an einer anderen Stelle der Senderschaltung Maßnahmen getroffen werden, um die genaue Übertragung der mittleren Bildhelligkeit sicherzustellen. Derartige Maßnahmen sind bereits bekannt bzw. vorgeschlagen worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Amplitud.enmodulation, bei welcher der Differenzwert zweier von zwei Entladungsgefäßen gelieferter Trägerwechselström,e gleicher Frequenz gebildet wird und einer oder beide Trägerwechselströme durch Beeinflussung der Verstärkung eines dieser Entladungsgefäße von einer oder mehreren Modulationsspannungen um einen mittleren Wert herum verändert werden und bei der die mittlere Ausgangsamplitude der Modulationsanordnung selbsttätig konstant gehalten u-ird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildsignale vor ihrer Zuführung zur Modulationsanordnung von der mittleren Bildhelligkeit befreit werden.
DET51097D 1935-08-13 1935-08-13 Anordnung zur Amplitudenmodulation fuer Fernsehzwecke Expired DE730673C (de)

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