DE730656C - Transportflasche - Google Patents

Transportflasche

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Publication number
DE730656C
DE730656C DEA91684D DEA0091684D DE730656C DE 730656 C DE730656 C DE 730656C DE A91684 D DEA91684 D DE A91684D DE A0091684 D DEA0091684 D DE A0091684D DE 730656 C DE730656 C DE 730656C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
bottle
fillers
layer
transport
Prior art date
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Expired
Application number
DEA91684D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Alwardt
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE730656C publication Critical patent/DE730656C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D23/00Details of bottles or jars not otherwise provided for
    • B65D23/08Coverings or external coatings
    • B65D23/0807Coatings
    • B65D23/0814Coatings characterised by the composition of the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Transportflasche Die Erfindung behandelt die Aufgabe, die Transportflaschen zum Schutz gegen äußere Einflüsse mit einer Schutzhülle zu versehen, welche mit der Flasche ein einheitliches Ganzes bildet. -Bekanntlich werden die Transportflaschen zu diesem Zweck bereits mit Flechtwerk aus Weiden,' Stroh, Bast o. dgl. Material umflochten. Durch dieses Flechtwerk wird jedoch bei :eintretender Beschädigung des Glases das Auslaufen der Flasche nicht verhindert, auch hat die Umhüllung mit Flechtwerk den Nachteil, daß sich in demselben bei längerer Aufbewahrung der Flaschen Ungeziefer einnistet und das Flechtwerk von Nagetieren zerstört werden kann. Auch unterliegt das Flechtwerk sehr schnell den Witterungseinflüssen, insbesondere wenn die Flaschen nicht in trockenen-Räumen aufbewahrt werden, und erfordert daher eine ständige und- sorgfältige Überwachung und dauernde Ausbesserung, wenn man von Flaschenverlusten durch Bodenausbrüche verschont bleiben will. Weiter ist ein Verfahren zum Luft- und wasserdichten Einhüllen von Waren bekanntgeworden, bei welchen die aus einem Beutel, Darm o. dgl. bestehende Hülle, mit welcher die Ware umgeben wird, nach Eintauchen in geschmolzenes Wachs, Zeresin, Paraffin o. dgl. zum Zwecke der Bildung einer harten äußeren Schale in eine Mischung von Schlämmkreide mit Wasserglas, Leim o. dgl. getaucht wird. Dieses Verfahren geht vor sich, nachdem z. B. der Darm aus Pergamentpapier beispielsweise mit Marmelade, Senf o.,dgl. Waren gefüllt und an beiden Enden fest abgebunden ist. Hier handelt es sich also nur darum, die Ware durch die Umhüllung gegen Berührung von Luft und Feuchtigkeit zu schützen und nicht die Umhüllung der Ware gegen Stoß und Druck. Ferner sind Schutzhüllen für Glasgefäße bekannt, die aus Strohbüscheln bestehen, welche paar- und wechselweise zu einem netzartigen Gewebe miteinander verbunden sind, um sie dehnbar und dadurch Gefäßen verschiedener Form und Weite anpaßbar zu machen. Diese Schutzhüllen dienen in der Hauptsache dazu, die Glasgefäße reim Sterilisieren gegen Berührung und Zusammenstoßen zti schützen.
  • Endlich sind Schutzumhüllungen für Flaschen oder sonstige zerbrechliche dünn\\'aii'-dige Gegenstände bekanntgeworden., hei welchen die Flasche oder der Gegenstand mit einer Schicht aus lylolith, Steinholz, 1Iagnesiazement o. dgl. Material umgehen wird, wobei als Füllstoffe Holz oder Torfmullllz\\-. grob gemahlener Kork und sonstige für die Herstellung von Xylolith verwendete Stolte in Betracht kommen. Die Umhüllungen, nur aus lylolith (Steinholzmasse i hergestellt, haben den Nachteil, daß sie beim Trocknen rissig' werden und um den Gegenstand nicht zusammenschrumpfen, sondern ihn eher mit einem geringen Spielraum umschlicLen, wodurch bei ganz geringem Stoß oder Fall zwischen der Steinholzumhüllung und der Flasche eine Prellung auftritt, welcher die Flasche nicht gewachsen ist und zu Bruch geht. Außerdem erhöht eine derartige L"mhüllung das Gewicht der Flasche ganz bedeutend und ist schon dieserhalb für eine "Transportflasche ungeeignet.
  • Man hat null geglaubt, die mangelnde Elastizität des Steinholzes und den Spielraum zwischen Flasche und Umhüllung dadurch zu beseitigen, da15 man die Steinholzmassc nicht unmittelbar auf das Glasgefäß aufträgt, sondern zuerst mittels Kaltleim eine grob gemahlene Schicht Kork auf die Flasche aufbringt und diese Schicht dann mit einem Steinholzüberzug bedeckt. Hierbei hat nlau übersehen, daVi die Magnesitunchloridlöstnig, die für die Herstellung von Xylolitli unbedingt erforderlich ist, von dem grob gemahlenen Kork aufgenommen wird und dadurch die Körnung des Korkes zu Kristallen erhärtet, so daß der beabsichtigte Erfolg nicht eintritt.
  • Vorliegende E=rfindung begegnet diesen Chelständen dadurch, daß bei Transportlaschen mit einem Schutzmantel gegen Sto1.1) aus Kork, Sägesllälicil o. dgl. inahlharen Füllstoffen, der unmittelbar auf der Glasoberfläche hergestellt und zum Erhärtet. gebracht wird, dieser Schutzmantel durch schichtwciscs Auftragen der Füllstoffe in der Weise ve@rgeilommcii wird, daß die erste Schicht mit deal Glase und die noch folgenden Schichten unter sich durch ein Bindemittel zu einem Ganzen vereinigt werden, wobei die Körnung der Füllstoffe in der Richtung von innen nach außen an Feinheit zunimmt. Eine derartige Arbeitsweise hat den Vorteil, daC.i alle Transportfaschen, ohne erst eine Aussortierung unter den von den Glasfabriken
    geliL-ferten Flaschen vornehmen zti müssen,
    mit einer Schutzumhüllung umgehen werden
    kiinnen, die Tiber der ganzen Glasoberfläche
    eine gleiche Stärke aufweist, in sich und
    mit dem Glase ein einheitliches Ganzes bil-
    det und die ferner infolge der Abstufung des
    Auftragsmaterials innen porös und locker
    und nach außen hin immer fester und wider-
    standsfähiger ist.
    Auf der Zeichnung ist die Transportflasche
    in einer Aüsführungsforrn veranschaulicht.
    a ist die Glasflasche, auf deren äul.;erer
    t)berflache j) zunächst als Bindemittel Kalt-
    leim aufgetragen oder aufgespritzt wird. Auf
    diesen Kaltleim wird sofort eine Schicht
    grobe Sägespäne und, nachdem diese Schicht c
    auf dem Kaltleim angetrocknet ist, nochmals
    Kaltleim cl und eine Schichte feinere Säge-
    spinne und nach der Trocknung dieser
    Schicht e noch ein Brei a aus Kaltleün
    und Holzmehl als äußere feste Schutzumhül-
    Ittng aufgebracht und geglättet. Statt Sä-c-
    späne können natürlich auch andere Füll-
    stoffe, z. B. Kork, Gummi, Stroh, Seegras,
    Wellpappe u. dgl. leichte Füllstoffe, in ver-
    schiedener Körnung und durch mehrmalige
    Behandlung auf die Flasche aufgebracht wer-
    den. El,nc solche Umhüllung tunschließt die
    Flasche nach der Trocknung derart fest,
    daß der Glaskörper gegen Drücke und Stö15e
    von aul;@en her vollkommen sicher eingellettct
    ist und eine Zersplitterung des Glases selbst
    bei ganz schlieren Stöben nicht erfolgen
    kann. Da die Außenschicht einen sicheren
    Schutz gegen Splitterwirkung bildet, wird
    deichzeitig auch ein Auslaufen des Nilhaltes
    der Flaschen verhindert.
    Der Vorteil vorliegender Umhüllung liegt
    darin, da15 dieselbe sehr leicht ist, dal; bei
    der Herstellung keine Preßformcn benötigt
    %%-erden, dal:i dieselbe durch mehrmalige 13c-
    handltnng auf eine bestimmte Stärke gebracht
    «'erden kann, da15 die Umklc-iduilg nicht vcr-
    rutten oder von Nagetieren angefressen wer-
    den kann und da1;> sich kein C@ngcziefer in
    der Umhüllung festsetzen kann, dal3 bei eiiler
    he@e'11ad@g@lllg des Glases durch a@i15e1'ge\\"Uhll-
    lich starken Sto15 oder Fall dc-t- Maschen-
    inhalt nicht auslaufen kann, da das Glas von
    der Umhüllung so zusamtneagehaltcn wird, da15
    es nicht auseinanderfall°n kann, und endlich,
    dal;) eine derartige Vinhüllulit; flicht rissig;
    wcrdun kann. Ferner bestellt die @liiglic'li-
    kcit, auch Korlltlasclicn, ohne clie 1lescll:idigtc
    Umhüllung voll der Flasche entfernen zu[
    müssen, mit vorstehender Umhüllutlg; zu um-
    gehen, wob(-i das vorhandene ,Korbgcliecht
    als Füllstop der aufgetragenen odci- aufge-
    spritzten plastischen Massen dient. Weiter
    hat die Umhüllung den Vorteil, daL; die plasti-
    schen :.lassen in verschiedenen Farheil Ver-
    «-endung finden können, wodurch gleichzeitig die Farbe als Fabrikzeichen gelten kann.

Claims (1)

  1. YATENTANSi'PUCII: Transportflasche mit einem Schutzmantel gegen Stoß aus Kork, Sägespänen o. dgl. mahlbaren Füllstoffen, der unmittelbar auf der Glasoberfläche. hergestellt und zum Erhärten gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dar der Schutzmantel durch schichtweises -Auftragen der Füllstoffe auf dem Glase in der Weise hergestellt wird, dar die erste Schicht mit dem Glase und die noch folgenden Schichten unter sich durch ein Bindemittel zu einem Ganzen vereinigt werden, wobei die Körnung der Füllstoffe in der Richtung von innen nach außen au Feinheit zunimmt.
DEA91684D 1938-01-01 1938-01-01 Transportflasche Expired DE730656C (de)

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DEA91684D DE730656C (de) 1938-01-01 1938-01-01 Transportflasche

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DEA91684D DE730656C (de) 1938-01-01 1938-01-01 Transportflasche

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DE730656C true DE730656C (de) 1943-01-15

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ID=6951029

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