DE730484C - Einrichtung zum Verstellen der ueber Ritzel und Antriebsrad von einer Antriebswelle getriebenen Fraesspindel einer Zahnradfraesmaschine gegenueber dieser Antriebswelle - Google Patents
Einrichtung zum Verstellen der ueber Ritzel und Antriebsrad von einer Antriebswelle getriebenen Fraesspindel einer Zahnradfraesmaschine gegenueber dieser AntriebswelleInfo
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- DE730484C DE730484C DEM147699D DEM0147699D DE730484C DE 730484 C DE730484 C DE 730484C DE M147699 D DEM147699 D DE M147699D DE M0147699 D DEM0147699 D DE M0147699D DE 730484 C DE730484 C DE 730484C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F5/00—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
- B23F5/20—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling
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Description
- Einrichtung zum Verstellen der über Ritzel und Antriebsrad von einer Antriebswelle getriebenen Frässpindel einer Zahnradfräsmaschine gegenüber dieser Antriebswelle Um beim Abwälzfräsen von Schneckenrädern für mehrgängige Schnecken eine vollkommene Ausbildung der Zahnflanken zu erhalten, müssen derartige Schneckenräder nach dem Tangential- oder Axialverfahren gefräst werden. Zum Fräsen ist nicht unbedingt ein schneckenförmiger Abwälzfräser, der den Abmessungen der Schnecke entspricht, erforderlich, sondern das Frässen kann auch mit billigen Einzahnwerkzeugen, sog. Schlagmessern: geschehen.
- Beim Fräsen von Schneckenrädern, die im Eingriff mit eingängigen Schnecken laufen sollen., wird das Schlagmesser mit nur einem Fräszahn ausgerüstet. Beim Fräsen von Schneckenrädern für mehrgängige Schnekken kann man nur dann ohne besondere Vorkehrungen mit einem einzahnigen Schlagmesser auskommen, wenn die Gangzahl der Schnecke nicht in der Zähnezahl des. Schnekkenrades aufgeht. Will man aber mit einem Schlagmesser mit nur einem Fräszahn auch Schneckenräder fräsen, deren Zähnezahl ein ganzes Vielfaches der Gangzahl der Schnecke ist, dann können nicht alle Zahnlücken in einem Fräsgang bearbeitet werden, sondern es sind mehrere Fräsgänge erforderlich. Hat z. B. ein Schneckenrad zwanzig Zähne und die zugehörige Schnecke vier Gänge, dann sind vier Fräsgänge nötig, wobei im ersten Fräsgang die 1-, 5., 9., 13. und 17. Zahnlücke, im zweiten die a., 6., 10., 14- und 18. Zahnlücke usw. gefräst werden.
- Zur Durchführung dieses. Verfahrens muß in bekannter Weise -die den Schlagzahn tragende Frässpindel nach jedem Fräsgang um einen Winkel verstellt werden, der 36o° geteilt durch die Gangzahl der Schnecke beträgt, oder es muß der Tangentialschlitten der Fräsmaschine samt der Frässpindel und dem Schlagmesser um eine Teilung gegenüber dem Werkstück verschoben werden. Das Verschieben des Tangentialschlittens hat Nachteile, weil leicht Fehler entstehen könneu, die sich als Teilungsfehler des fertigen Rades bemerkbar machen:, da der Tangentialschlitten in der Achsrichtung der Schnecke verschoben «-erden muß.
- Daher ist das Verdrehen der Frässpindel vorzuziehen. Man hat dies bisher in der Weise bewirkt, daß die Frässpindelhülse mit der Frässpindel gegenüber dem nicht fest mit ihr verbundenen Antriebsrad verdreht wurde. Das hat Nachteile. Es ist schon. unerwünscht. daß das Antriebsrad nicht fest auf der Frässpindelhülse sitzt. Weiter ist das Verdrehen der Frässpindelhülse und der Frässpindel schwer und nur mit Hilfe von Schlüsseln und Kurbeln durchzuführen, und außerdem müssen meistens erst Abdeckungen abgenommen werden, um die Frässpindel zum Verstellen zugänglich zu machen.
- Alle diese Nachteile sollen durch die Erfindung vermieden werden, die darin besteht, daß das Ritzel durch eine als Teilscheibe dienende Kupplung lösbar auf seiner Antriebswelle sitzt und seine Nabe ein Handrad trägt, durch das es nach Entkupplung zusammen mit dem Antriebsrad und der fest mit diesem verbundenen Frässpindelhülse und der Frässpindel gegenüber der Ritzelwelle drehbar und die Verdrehung zweckmäßig durch einen am Lagerende der Frässpindelhülse angeordneten drehbaren Teilring ablesbar ist. Bei dieser Ausführung ist also die erwünschte feste Verbindung von Antriebsrad und Frässpindelhülse vorhanden, und das Drehen der Frässpindel ist wegen der Übersetzung vom Ritzel zum Antriebsrad sehr leicht zu bewerkstelligen. Es, brauchen keine Abdeckungen abgenommen zu werden, und es sind auch keinerlei Schlüssel oder Kurbeln notwendig.
- Der drehbare Teilring ermöglicht ein rasches Ablesen des Drehwinkels für die Frässpindel und kann nach jeder Einstellung der Spindel von Hand mit seinem Anfang wieder auf eine Marke an der Spindelhülse eingestellt werden:.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Abb. i in einer Ansicht und in Abb.2 in einem Schnitt nach der Linie A-B-C-D der Abb. i dargestellt.
- Die Fräsmaschine weist eine Frässpindel i auf, die ihren. Antrieb von der auf ihr sitzenden Frässpindelhülse 2 :erhält, in der die Frässpindel gegen Drehung gesichert geführt ist. Die Spindelhülse ist im Maschinengestell 3 gelagert. Auf ihr sitzt fest ein Zahnkranz a, in den rin Ritzel 5 :eingreift, das lose auf einer `ebenfalls im Maschinengestell gelagerten und vom nicht gezeichneten Hauptantrieb der Maschine angetriebenen Ritzelwelle 6 sitzt. Auf der verlängerten labe des Ritzels ist ein Handrad S aufgekeilt, mit dein ein Teil 9 einer Zahnkupplung verbunden ist, deren anderer Teil Io undrehbar,aber verschiebbar auf der Ritzelwelle 6 sitzt. Zum Verschieben des Kupplungsteils Io ist :eine Mutter z i vorgesehen -, die durch eine Überwurfmutter 12 mit der Zahnkupplung i o verbunden ist und in ein steilgängiges Gewinde 13 auf der Ritzelwelle 6 greift. Die Mutter i i ist auf ihrer Oberfläche gerauht, so daß sie leicht von Hand gedreht und damit in der Längsrichtung der Ritzelwelle verschoben werden kann.
- Wenn die Kupplung to, wie in Abb.2 gezeichnet, durch Drehen der Mutter i i außer Eingriff mit dem Kupplungsteil 9 gebracht ist, kann durch Drehen am Handrad S mittels des in den Zahnkranz .l eingreifenden Ritzels 5 die Frässpindelhülse a und dadurch die Frässpindel i selbst gedreht werden. Das Maß der Verdrehung kann an einem am Lagerende der Frässpindelhülse angebrachten Teilring 14 abgelesen werden, der nach dem Verdrehen der Frässpindel mit seinem Anfangspunkt wieder .auf eine :Marke an der Spindelhülse eingestellt werden kann. Dadurch ist das Ablesen auch weiterer Teilungswinkel erleichten.
- Nach dem Verdrehen der Frässpindel wird die Kupplung g, i o durch Drehung der Mutter i i wieder in Eingriff gebracht und dadurch das Ritzel 5 fest mit seiner Welle 6 verbunden. In der eingerückten Stellung ist die Mutter i i durch :einen Federstift 15 gegen Selbstlösen, gesichert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Verstellen der über Ritzel und Antriebsrad von einer Antriebswelle getriebenen Frässpindel einer Zahnradfräsmaschine gegenüber dieser Antriebswelle, dadurch gekennzeichnet. daß das Ritzel (5) durch :eine als Teilscheibe dienende Kupplung (,9, Io) lösbar auf seiner Antriebswelle (6) sitzt und seine Nabe (;) ein Handrad (5) trägt, durch das es nach Entkupplung zusammen mit dem Antriebsrad (d.) und der fest mit- diesem verbundenen Frässpindelhülse t2) und der Frässpindel (i) gegenüber der Ritzehvelle (6) drehbar` und die Verd:rehung zweckmäßig durch einen am Lagerende der Fräsdpindelhül;s:e ! 2) angeordneten drehbaren Teilring (14-) ablesbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM147699D DE730484C (de) | 1940-05-04 | 1940-05-04 | Einrichtung zum Verstellen der ueber Ritzel und Antriebsrad von einer Antriebswelle getriebenen Fraesspindel einer Zahnradfraesmaschine gegenueber dieser Antriebswelle |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE730484C true DE730484C (de) | 1943-01-13 |
Family
ID=7336315
Family Applications (1)
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| DEM147699D Expired DE730484C (de) | 1940-05-04 | 1940-05-04 | Einrichtung zum Verstellen der ueber Ritzel und Antriebsrad von einer Antriebswelle getriebenen Fraesspindel einer Zahnradfraesmaschine gegenueber dieser Antriebswelle |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE730484C (de) |
-
1940
- 1940-05-04 DE DEM147699D patent/DE730484C/de not_active Expired
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