DE730226C - Verfahren zur Herstellung von mit Schwefelsaeureestergruppen substituierten hoehermolekularen Acetalen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Schwefelsaeureestergruppen substituierten hoehermolekularen Acetalen

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DE730226C
DE730226C DEB159005D DEB0159005D DE730226C DE 730226 C DE730226 C DE 730226C DE B159005 D DEB159005 D DE B159005D DE B0159005 D DEB0159005 D DE B0159005D DE 730226 C DE730226 C DE 730226C
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DE
Germany
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molecular weight
higher molecular
sulfuric acid
acid ester
acetals
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Expired
Application number
DEB159005D
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English (en)
Inventor
Dr Heinrich Bertsch
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Boehme Fettchemie GmbH
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Boehme Fettchemie GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07BGENERAL METHODS OF ORGANIC CHEMISTRY; APPARATUS THEREFOR
    • C07B45/00Formation or introduction of functional groups containing sulfur
    • C07B45/02Formation or introduction of functional groups containing sulfur of sulfo or sulfonyldioxy groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von mit Schwefelsäureestergruppen substituierten höhermolekularen Acetalen Es wurde gefunden, daß man durch Umsetzung von höhermolekularen Acetalen., die Doppelbindungen oder freie Hydroxylgruppen enthalten, mit Sulfonierungsmitteln stark kapillaraktive Verbindungen erhalten kann, die ihrer Konstitution nach zugleich Acetale und Schwefelsäureester sind. J)ie erhaltenen Verbindungen sind außerordentlich wirksame Netz-, Emulgierungs- und Seifenersatzmittel.
  • Statt von den fertig gebildeten Acetalen auszugehen; kann man auch die Acetalbildung und die Sulfonierung in einem Arbeitsgang vornehmen, indem man ein Gemisch von Aldehyd und einem mehrwertigen oder ungesättigten Alkohol mit Sulfonierungsmitteln behandelt. Es findet dabei unter Wasserabspaltung die Reaktion der Carbonylgruppe mit zwei Alkoholresten statt und gleichzeitig die Veresterung des gebildeten Acetals mit Sch-,vefelsäure durch Addition an einer Doppelbindung oder durch Substitution an einer der Acetalbildung nicht beteiligten Hydroxylgruppe. Die Komponenten sind so auszuwählen, daß entweder die Carbonylverbindung oder mindestens ein Alkoholrest höhermolekular ist, d. h. mehr als 8 Kohlenstoffatome aufweist, und, daß ferner einer der Komponenten ungesättigt ist oder eine überzählige Hydroxylgruppe, die nicht acetilisiert wird, trägt. Die folgenden Beispiele zeigen, wie das Verfahren zweckmäßig ausgeführt werden kann: Beispiel i ioo Teile Acetaldehyddioleylacetal werden mit 8o Teilen Schwefelsäure bei 25° behandelt. Das Umsetzungsgemisch wird nach Verdünnen mit Eiswasser mit Natronlauge neutralisiert.
  • Beispiel 2 ioo Teile eines Acetals, hergestellt durch Kondensation von Butyraldehyd und Octadecandiol werden mit 3o Teilen Äther vermischt und die Mischung mit 8o Teilen Chlorsulfonsäure bei Zimmertemperatur sulfoniert. Nach dem Eintragen der Chlorsulfonsäure wird das Umsetzungsgemisch in Eiswasser gegossen und neutralisiert.
  • Beispiel 3 ioo Teile Oleinalkohol werden mit 5o Teileni Acetaldehyd vermischt und die Mischung mit ioo Teilen konz. Schwefelsäure bei etwa 15' sulfoniert. Nach dem Eintragen der Schwefelsäure wird das Umsetzungsgemisch sofort in q.oo Teile Eiswasser gegossen und mit Natronlauge bis zur völligen Neutralisation versetzt. Beispiel too Teile eines Acetals, hergestellt durch Kondensation von Glykolaldehyd mit Oleinalkohol, werden mit 8o Teilen Schwefelsäure bei 25 bis 35' behandelt. Das L msetzungsgemisch wird nach Verdfinnen mit Eiswasser mit -Natronlauge neutralisiert.
  • Beispiel ioo Teile eines Acetals, hergestellt aus Oleinaldehyd und Äthylalkohol, werden mit 3o Teilen Äther vermischt und bei etwa 2o bis -a5° mit ioo Teilen Chlorsulfonsäure sulfoniert. Das Umsetzungsgemisch wird dann in Eiswasser gegossen und neutralisiert.
  • An Stelle der in den Beispielen genannten Acetale können Acetale der niederen und höheren homologen Aldehyde verwendet werden.
  • Es sind bereits Verfahren bekanntgeworden, Kondensate von Aldehvden oder Ketonen mit Alkoholen, die keine weiteren freien Hydroxylgruppen oder Doppelbindungen enthalten, mit Sulfonierungsmitteln umzusetzen, wobei auch die Ausführungsform vorgeschlagen wurde, daß die Aldehyde aus niedrigmolekularen Acetalen erst während der Reaktion entwickelt «-erden. Ferner hat man auch bereits höherrnolekulare Oxyäther sulfoniert. Die Erzeugnisse, die nach diesen `-erfahren erhalten -werden, sind jedoch, wie die folgenden Vergleichszahlen zeigen, den Verbindungen gemäß vorliegender Anmeldung unterlegen.
    Verbindungen I II III
    Säurebeständigkeit.... über Zoo ccm bei 25° Zoo ccm bei c17'2 j wegen unvollständiger
    Löslichkeit nieht be-
    Kalkbeständigkeit .... i7a,8 ccm bei 95' 6,5 ccm bei q7' l bestimmbar
    Verbindung I - sulfoniertes Acetaldehvd-dioleylacetal
    Verbindung II - sulfoniertes Kondensationsprodukt aus Stearinalkohol und Paraldehyd
    Verbindung III = sulfonierter Oxyäthyläther des Stearinalkohols

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung vor. mit Schwefelsäureestergruppen substituierten höhermolekularen Acetalen, dadurch gekennzeichnet, claß man höhermolekulare Acetale, die freie Hydroxylgruppen oder Doppelbindungen oder beides enthalten, mit Sulfonierungsmitteln umsetzt. Ausführungsform des Verfahrens gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die Bildungskomponenten höhermolekularer Acetale, d. h. Gemische von Aldehyden mit Alkoholen, von welchen mindestens ein Bestandteil hochmolekular ist bzw. Doppelbindungen oder bei der Acetalisierung nicht mitwirkende Hydroxylgruppen enthält, mit Sulfonierungsmitteln. umsetzt.
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