DE729481C - Kippschaltung einer Hochvakuumroehre mit induktiv gekoppeltem Gitter- und Anodenkreis - Google Patents

Kippschaltung einer Hochvakuumroehre mit induktiv gekoppeltem Gitter- und Anodenkreis

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DE729481C
DE729481C DEF81169D DEF0081169D DE729481C DE 729481 C DE729481 C DE 729481C DE F81169 D DEF81169 D DE F81169D DE F0081169 D DEF0081169 D DE F0081169D DE 729481 C DE729481 C DE 729481C
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tube
grid
high vacuum
inductively coupled
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DEF81169D
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/10Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
    • H03K4/26Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth current is produced through an inductor
    • H03K4/28Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth current is produced through an inductor using a tube operating as a switching device
    • H03K4/32Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth current is produced through an inductor using a tube operating as a switching device combined with means for generating the driving pulses
    • H03K4/34Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth current is produced through an inductor using a tube operating as a switching device combined with means for generating the driving pulses using a single tube with positive feedback through a transformer

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Description

Die Erfindung betrifft elektrische Kippsdiwingungserzeuger für Fernaeh- und ähnliche Systeme. Sie bezieht sich auf HochvakuumröhrenHpp schaltungen, bei denen der Gitter- und Anodenkreis einer Röhre so gekoppelt ist, daß Schwingungen entstehen, die Sägezahnfoim haben. Derartige sägezahnförmige Ströme dienen zur elektromagnetischen Ablenkung von Kathodenstrahlen, und es ist erwünscht, daß der Sägezahnrücklauf im Verhältnis zum Sägezahnhinlauf, also der Stramabfall zum Stromanstieg, kurz ist.
Es sind für die elektromagnetische Ablenkung von Kathodenstrahlen rückgekoppelte Röhrenschaltungen bekannt, bei denen zwischen Anoden- und Gitterkreis ein abstiimmbarer Kondensator liegt. Eine Verkürzung des Rücklaufes kann jedoch mit einer derartigen Anordnung nicht erreicht werden. Zur Erzeugung von elektromagnetischen Kippschwingungen sind ferner Schaltungen bekannt, bei denen sägezahnförmige Spannungen durch eine besondere Verstärkerstufe in sägezahnförmige Ströme umgewandelt werden. Bei einer derartig angeschalteten Verstärkerstufe müssen aber für einen kurzen Rücklauf der sägezahnförmigen Ströme besondere Vorkehrungen, z. B. durch Wahl einer von der Induktivität des Ablenksystems und dem Innen,-widerstand der Röhre abhängigen Zeitkonstante, getroffen werden.
Gemäß der Erfindung wird bei einer Kippschaltung mit induktiv gekoppeltem Gitter- und Anodenkreis einer Hochvakuumröhre, die sägezahnförmige Ströme erzeugt, zwischen Anoden- und Gitterkreis zusätzlich eine abstimmbare Serienschaltung einer Kapazität und einer Induktivität angeordnet.
Bei einer Schaltanordnung gemäß der Erfindung ist es zweckmäßig, eine Röhre mit Schirmgittern zu benutzen, z. B. eine Fünf polröhre. Bei einer solchen Röhre ist die Ausgangsenergie von der Frequenz weniger abhängig als bei Dreipolröhren, und es besteht der weitere Vorteil, daß die Synchronisierimpulse dem Schirm- oder Hilfsgitter der Fünfpolröhre zugeführt werden können. Die Impulse brauchen nur eine verhältnismäßig kleine Amplitude zu besitzen, um das Schwinggerät zu sperren im Vergleich zu den Impul- g0 sen, die bei· induktiver Einführung erforderlich sind.
Die Ankopplung der Ablenkspulen an das Schwinggerät kann bei derartigen Kippgeräten in bekannter Weise dadurch erfolgen, daß die Spulen mit einer Wicklung verbunden
sind, welche magnetisch an den Gitterkreis angekoppelt ist. Die Ankopplung kann auch kapazitiv erfolgen. Zweckmäßig sind dabei die Ablenkspulen durch eine Reihenschaltun eines Widerstandes und eines Kondensators zu überbrücken, um eine Steuerung der Amplitude durch Veränderung der Werte des Widerstandes und der Kapazität zu erzielen.
Der in der Zeichnung beispielsweise dargestellte Schwingungserzeuger enthält zunächst in bekannter Weise eine Röhre i, in deren Gitter- und Anodenkreis je eine Spule 2 und 3 von 200 bzw. 1000 Windungen liegt. Die Spulen sind auf denselben ferromagnetischen Kern gewickelt, und die Gitterspule umgibt die Anodenspule, um eine gute Kopplung bei kleiner Kapazität im mittleren Abschnitt der Spule zu erhalten. Die Spulen haben zweckmäßig den gleichen Wicklungssinn, um hohe ao Potentialdifferenzen zu vermeiden. Der Eisenkern besteht aus Lamellen, die mit den Enden aneinanderstoßen und einander nicht überlappen, so daß ein Luftspalt in dem magnetischen Kreis besteht. Die Weite dieses Luftspalts bestimmt den minimalen Wert der Rücklaufzeit.
Zwischen der Kathode der Röhre 1 und der das niedrigere Potential führenden Seite der Gitterspule 2 liegt in ebenfalls bekannter Weise ein einstellbarer Vorspannungswiderstand 4 parallel zu einem Kondensator 5. Der maximale Wert des Widerstandes 4 beträgt im Ausführungsbeispiel 2000 Ohm und die Kapazität des Kondensators 2 μ¥. Die Anodenspannung wird über einen veränderlichen Widerstand 6 zugeführt, an den ein Kondensator 7 angeschlossen ist. Der Ablenkstrom wird an den Spulen 8, die je etwa 500 Windungen enthalten, zugeführt. Die ■ 40 Spulen 8 sind über einen Kondensator 9 mit der Gitterspule 2 verbunden.
Die Frequenz der erzeugten Schwingungen kann durch Einstellung des Widerstandes 4 verändert werden und beträgt bei den angegebenen Werten etwa 9000 Hz. Eine Verkleinerung des Widerstandes ergibt eine Erniedrigung der Periodenzahl.
Gemäß der Erfindung ist zwischen dem Gitter der Röhre 1 und der Anode die Spule 13 und der Kondensator 2 in Reihe geschaltet, wobei eines oder beide dieser Schaltelemente abstimmbar ausgeführt sind, so daß diese Serienschaltung auf die Rücklauf frequenz abgestimmt werden kann und hierdurch die Rücklaufzeit verkürzt wird. Bei dem dargestellten Schaltbeispiel hat bei 6000 Hz der veränderbare Kondensator 12 einen Maximalwert von etwa 200 μμΈ, und die Induktionsspule 13 hat zweckmäßig eine Induktivität von etwa 8 mH.
Durch die Drossel 13 wird in Verbindung mit dem Kondensator 12 eine Verkürzung der Rücklaufzeit erzielt. Gleichzeitig hat die Drossel 13 auch die Wirkung, daß durch sie eine Linearisierung des Rücklaufes erreicht wird. Der Schwingungskreis 12/13 bewirkt eine Verkürzung der Rücklaufzeit derart, daß ein Optimum dieser Verkürzung bei einem ganz bestimmten Kapazitätswert der Kapazität 12 erzielt werden kann, wobei bei Änderung der Kapazität 12 stets ein Anstieg der Rücklaufzeit eintritt. Da dann die Serienschaltung der Kapazität 12 und der Induktivität 13 auf die Rücklauf frequenz abgestimmt ist, so ist während der Rücklaufzeit für die Rücklauf frequenz ein Kurzschluß zwischen der Anode und dem Gitter der Röhre 1 hergestellt. Dadurch wird bewirkt, daß die Gitterbetriebskapazität während der Rücklaufzeit teilweise überbrückt wird und somit eine Verringerung dieser Kapazität eintritt, womit gleichzeitig die Verkürzung der Rück] auf zeit erreicht wird.
Um die Linearität zu verbessern und störende Schwingungen zu dämpfen sowie um die Amplitude des Sägezahnstromes zu ändern, ist ein Kondensator 10 von etwa 0,0005 μ¥ in Reihe mit einem einstellbaren Widerstand 11 von 0,5 Megohm parallel zu den Ablenkspulen 8 vorgesehen. Durch Verkleinerung des Widerstandes 11 kann eine Amplitudenänderung von mindestens 10 bis 150/0 erzeugt werden.
Zur Synchronisierung werden bei Benutzung einer Dreipolröhre in bekannter Weise die Sperrimpulse über eine zusätzliche Spule 14 zugeführt, die auf demselben Kern wie die Spulen 2 und 3 sitzt. Eine Spule von 250 Windungen ergibt beim Ausführungsbeispiel eine genügende Kopplung, ohne daß eine zu starke 10& Rückwirkung von dem Schwingungserzeuger aufträte. Die Spitzenspannung der Sperrimpulse beträgt etwa 12 bis 15 Volt.
Es können auch zwei Schwinggeräte der angegebenen Art in Gegentakt geschaltet werden, um eine größere Ausgangsamplitude zu erhalten. In diesem Fall wird die Spule 2 durch eine in der Mitte angezapfte Spule ersetzt, die zwischen den Gittern der Röhre liegt, wobei die Anzapfungspunkte mit der no Kathode verbunden sind. Die Spule 3 wird durch eine weitere in der Mitte angezapfte Spule ersetzt, die zwischen den Anoden der Röhre angeordnet ist. Die Anzapfung führt zum positiven Pol der Spannungsquelle ge- "5 gebenenfalls über einen Widerstand.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Kippschaltung einer Hochvakuumröhre mit induktiv gekoppeltem Gitter- und Anodenkreis der Röhre zur Erzeugung
    von sägezahnförmigen Strömen mit kurzem Rücklauf für die elektromagnetische Ablenkung von Kathodenstrahlen, dadurch gekennzeichnet^ daß zwischen Anoden- und Gitterkreis zusätzlich eine abstimmbare Serienschaltung einer Kapazität und einer Induktivität liegt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch, i, gekennzeichnet durch die Verwendung einer S chirm gitterröhr e.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEF81169D 1935-05-17 1936-05-19 Kippschaltung einer Hochvakuumroehre mit induktiv gekoppeltem Gitter- und Anodenkreis Expired DE729481C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1410936A GB456640A (en) 1935-05-17 1935-05-17 Improvements in or relating to scanning oscillators for television and like systems

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE729481C true DE729481C (de) 1942-12-17

Family

ID=10035146

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF81169D Expired DE729481C (de) 1935-05-17 1936-05-19 Kippschaltung einer Hochvakuumroehre mit induktiv gekoppeltem Gitter- und Anodenkreis

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DE (1) DE729481C (de)
FR (1) FR806561A (de)
GB (2) GB456666A (de)

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901688C (de) * 1948-04-09 1954-01-14 Emi Ltd Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer hohen Gleichspannung aus der kurzen Saegezahnflanke

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895917C (de) * 1937-10-16 1953-11-09 Fernseh Gmbh Selbstschwingende Kippschaltung zur Erzeugung von Saegezahnstroemen, die ein von der Rechteckform abweichendes Bildraster erzeugen
DE756518C (de) * 1938-01-20 1953-11-09 Telefunken Gmbh Schaltungsanordnung zur Erzeugung saegezahnfoermiger Stroeme
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Publication number Publication date
FR806561A (fr) 1936-12-19
GB456666A (en) 1936-11-13
GB456640A (en) 1936-11-12

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