DE729014C - Selbsttatiger Gestaenge-, insbesondere Bremsgestaengeregler mit Klemmgesperre - Google Patents

Selbsttatiger Gestaenge-, insbesondere Bremsgestaengeregler mit Klemmgesperre

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Publication number
DE729014C
DE729014C DES135160D DES0135160D DE729014C DE 729014 C DE729014 C DE 729014C DE S135160 D DES135160 D DE S135160D DE S0135160 D DES0135160 D DE S0135160D DE 729014 C DE729014 C DE 729014C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping rings
group
regulator
rod
linkage regulator
Prior art date
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Expired
Application number
DES135160D
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Henri Pierre Bastin
Olivier Bourbeau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Generale Isothermos SA
Original Assignee
Societe Generale Isothermos SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Societe Generale Isothermos SA filed Critical Societe Generale Isothermos SA
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H15/00Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
    • B61H15/0035Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in both directions
    • B61H15/0042Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in both directions by means of linear adjustment
    • B61H15/005Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in both directions by means of linear adjustment with cams, by friction or clamping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Gestänge-, insbesondere Bremsgestängeregler mit Klemmgesperre Die Erfindung betrifft einen selbsttätigen Gestänge-, insbesondere Bremsgestängeregler mit Klemmgesperre mit drei verschiedenen Klemmrollengruppen, wobei die Klemmringe der ersten. Gruppe (Halterollen) am Ende des rohrförmigen Stangenteiles befestigt und derart gerichtet sind, daß sie sich der Verlängerung der Stange widersetzen, während die Klemmringe der zweiten Gruppe ebenfalls am Ende des rohrförmigen Stangenteiles befestigt, aber im umgekehrten Sinne der Klemmringe der ersten Gruppe gerichtet sind, um sich einer Verkürzung der Stange zu widersetzen.
  • Gegenüber dieser bekannten Bauart ist der Gestängeregler gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet daß in der Ruhestellung die Klemmringe der ersten Gruppe freiliegen und die Klemmringe der dritten Gruppe -mit der zum Ausgleich des freien Spieles unter Federdruck stehenden Schale in Berührung stehen, wobei diese Schale in einer Muffe angeordnet ist, die eine die von den Klemmringen der dritten Gruppe erzeugte Bremskraft überwindende Rückholfeder .zum Ende des rohrförmigen Stangenteiles zurückzuführen sucht, während diese Muffe fest an einer Buchse ansitzt, die unmittelbar oder über eine zweite Buchse auf die verschiedenen Klemmringe der ersten und zweiten Gruppe wirkt, deren Verklemmung oder Freigabe sie bewirkt.
  • Infolge dieser Ausbildung -des Reglers erübrigt sich die bei den bisher bekannten Bauarten erforderlichen Klemmkugeln, denn die erfindungsgemäße Anordnung der Schalen gestattet die Verklemmung der in der Ruhestellung freiliegenden Klemmringe der ersten Gruppe sowie der Klemmringe der zweiten Gruppe, sobald auf die Bremsstange ein Zug ausgeübt wird.
  • Auf der Zeichnung, die die Erfindung veranschaulicht, stellen dar Fig. i einen axialen Längsschnitt des Reglers, Fig. a einen Querschnitt nach II-II der Fig. i, Fig. 3 eine übliche Einbauart des Reglers im Bremsgestänge eines Schienenfahrzeuges. Die mit dein erfindungsgemäßen Regler versehene Stange besteht aus zwei gleichachsigen Teilen, und zwar einem prismatischen Teil i von vieleckigem Querschnitt und einem rohrförmigen Teil 2, in welchem die am Ende finit einem Bund oder Wulst 3 versehene Stange i gleitend verschiebbar ist.
  • Das Rohr 2 ist durch ein Rohrstück d. von größerem Durchmesser verlängert, das eine gewisse Zahl von Halteschalen 5 einschließt. Die Zahl dieser Halteschalen hängt dabei von der Kraft ab, die der Regler auszuhalten hat. Diese Schalen enthalten ebenso viele in einem geeigneten Winkel verlaufende Schrägflächen, wie ebene Flächen an der prismatischen Stange i vorhanden sind. Zwischen den Schrägflächen der Schalen 5 und den ebenen Flächen der prismatischen Stange i sind Klemmringe 7 angeordnet.
  • Eine andere Schale 6, deren Schrägflächen in umgekehrtem Sinne verlaufen, dient zur Verhinderung einer ungewollten Einschiebebewegung der prismatischen Stange i in die rohrförmige Stange 2, beispielsweise beim Einbauen oder beim Arbeiten der Vorrichtung, was durch die Verklemmung der Klemmringe 8 erzielt wird.
  • Eine Feder g, die sich auf einer Schulter 30 des rohrförmigen Teiles 2 abstützt, wirkt auf die Klemmringe 7 und drückt sie in die Klemmstellung in den Halteschalen 5. Die in der Ruhestellung freiliegenden Klemmringe 7 sind voneinander durch Abstandhalter 31 getrennt.
  • 12 bezeichnet eine Steuergabel, die durch Bolzen 13 und einen Flansch Id mit der Scheide 15 verbunden ist, welche die Vorrichtung umhüllt. Diese Scheide 15 läuft an ihrem anderen Ende in einen zweiteiligen Anschlußflansch 16 aus. Eine starke Rückholfeder 17 ist innerhalb der Scheide 15 angeordnet.
  • Eine andere Gruppe von Klemmringen 26 kann sich in einer zum Ausgleich des Spieles dienenden Schale 27 festklemmen. Diese im gleichen Sinne wie die Schalen 5 gerichtete Schale 27 steht unter der Einwirkung einer Feder 28 von ganz bestimmter Spannung, die sich auf einer Schulter der den Regler umgebenden Scheide abstützt und die Schale 27 gegen die Klemmringe 26 drückt.
  • Eine Buchse iI mit Ausnehmungen zur Lagerung der Klemmringe 26 ist fest mit einer Muffe Io verbunden, die ihrerseits fest an der . das ganze System umgebenden Scheide 15 ansitzt. Wenn der Regler sich in der Ruhestellung befindet, stützt sich die Buchse i i an einer zweiten Buchse i i, ab, die auf die 1 Klemmringe 8 einwirkt.
  • Die in Fig.3 dargestellte Steuervorrichtung bekannter Bauart besteht aus einer gabelförmigen Schubstange 12, die finit dein Flansch oder Bund Id verbunden und an ihrem Ende 18 an einer Schubstange I9 angelenkt ist.
  • Diese Schubstange I9 ist ihrerseits bei 20 ,.gelenkig finit dem Bremshebel 2I verbunden. der einem Doppelhebel 22 gegenüberliegt, welcher seinerseits bei 23 an dem rohrförmigen Stangenteil 2 angelenkt ist.
  • Die Schubstange I9 ist derart angeordnet, daß sie in der Ruhestellung des Bremsgestä nges mit dem Bremshebel 21 einen solchen Winkel bildet, daß der Abstand (l zwischen dein Ende 25 des Bremshebels 21 und dem Ende 18 der Schubstange I9 annähernd der Hubbewegung entspricht, um welche sich die Bremsklötze den Radkränzen nähern müssen.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: i. Bei zu langem Gestänge. - Ist während eines Bremsvorganges das Spiel zwischen Bremsklötzen und Radkränzen aus irgendeinem Grunde (Abnutzung, Abfallen eines Bremsklotzes oder selbst einfach nach Ersatz abgenutzter Bremsklötze) zu groß geworden, so überschreitet die Anzugbewegung des Bremskolbens den für eine normale Bremsung vorgesehenen. Hub, was zur Folge hat daß sich die Köpfe 23 und 25 der Hebel 21 und 22 um ein größeres Stück nähern, als einer Bremsung mit einem Gestänge von angemessener Länge entspricht.
  • Während dieser Anzugbewegung gelangt das Ende 18 der Schubstange rg mit dein Ende 25 des Bremshebels -21 in Berührung und drückt alsdann die von der Scheide i5, der Muffe io, der Buchse i i und der zur Beseitigung des Spieles dienenden Schale 27 gebildete Einheit abwärts (Fig. 3), und zwar -zunächst um eine kurze Strecke, die zur Anlegung der Klemmringe 7 an die Schrä gflächen der Halteschalen 5 erforlerlich ist, alsdann um eine Strecke, die dem überschüssigen Spiel zwischen Bremsklötzen und Radkränzen entspricht, und schließlich um eine weitere Strecke, die die Länge der elastischen Verformung des Gestänges beim Anlegen der Bremskraft darstellt.
  • Beim Lösen der Bremse xücken"die Enden 23 und -25 der Hebel 21 und 22 auseinander. Die aus Scheide 15, Muffe io, Buchse i i und Schale 27 bestehende Einheit steht dabei nicht mehr unter dem Druck der Gabel 1? und verschiebt sich allmählich nach der Oberseite der Fig. i unter dem Einfluß der großen Fedtr 17, wobei sie die prismatische Stange i, gegen welche sich die Klemmringe 26 der Schale 27 mit einer von .der Spannung der Feder 28 abhängigen Kraft abstützen, um die Strecke mitnimmt, die dem überschüssigen Spiel zwischen Bremsklötzen und Radkränzen entspricht. Während der Rückkehr dieser Einheit in die Ruhestellung gleitet der prismatische Stangenteil i auf den Klemmringen 7 der Halteschalen 5, da .die Verschiebung in dem der Klemmwirkung entgegengesetzten Sinne erfolgt. Ferner gleitet alsdann der prismatische Stangenteil i unter den Klemmringen 8 der Schale 6, die in diesem Augenblick durch die Buchse IIa freigelegt sind, da letztere durch die Feder g zurückgeschoben worden ist.
  • z. Bei angemessener Länge des Gestänges.-In diesem Falle rücken die Gelenke 23 und 25 der Hebel ei und 22 beim Bremsen zunächst um die Strecke d zusammen, die die Bremsklötze mit den Radkränzen in Berührung bringt. In demselben Augenblick beginnt die Gabel 12, die von Scheide 15, Muffe Io, Buchse i i und Schale 27 gebildete Einheit um die Strecke zurückzuschieben, die zur Herstellung der Berührung zwischen den Klemmringen 7 und den Schrägflächen der Halteschalen 5 notwendig ist (während dieses Vorganges dehnt sich der Regler um die Länge dieser Strecke aus), um die erwähnte Einheit schließlich um die Strecke zurückzuführen, die der elastischen Verformung des Gestänges beim Anlegen der Bremskraft entspricht.
  • Bei dieser Bewegung hat sich also die von Scheide 15, Muffe Io, Buchse i 1 und Schale 27 gebildete Einheit auf dem Regler nach der Unterseite der Zeichnung um eine Gesamtstrecke herschoben, die die Summe der zum Anlegen der Klemmringe 7 an die Schrägflächen der Halteschalen 5 erforderlichen Strecke und der der elastischen Verformung des Gestänges beim Anlegen der Bremskraft entsprechenden Strecke darstellt.
  • Beim Lösen der Bremse spreizen sich .die Gelenke 23 und 25 zunächst um die der elastischen Verformung des Gestänges beim Anlegen der Bremskraft entsprechende Strecke auseinander. Während dieser Bewegung erfährt der Regler keine Verkürzung; weil einerseits die prismatische Stange i bis zur Aufhebung der elastischen Verformung .des Gestänges unter einer erheblichen Zugwirkung bleibt, und weil andererseits die Spannung der großen Feder 17 ausreicht, um die Bremswirkung der Klemmringe 26 zu überwinden, die auf dem Stangenteil 1 gleiten.
  • Die Gelenke z3 und 25 rücken alsdann um die Strecke auseinander, die der Rückkehr der Klemmringe 7 in die Ruhestellung entspricht, während welcher sich der Regler um die gleiche Strecke verkürzt, um seine ursprüngliche Länge einzunehmen, denn in diesem Augenblick ist die Wirkung der Klemmringe 26 auf die Stange größer als der Leerwiderstand des Gestänges.
  • 3. Bei zu kurzem Gestänge. - Beim Bremsen gelangen. die Bremsklötze mit den Radkränzen in Berührung, bevor der Kolben seinen normalen Hub vollendet hat, d. h. bevor das Ende der Schubstange mit dem Bremshebel 21 in Berührung gekommen ist.
  • Da der Regler nicht unter Spannung steht und seine Stange nur durch die Klemmringe 26 gebremst ist, wird er sich so weit ausziehen, bis der Austritt der Kolbenstange seinen normalen Wert erreicht hat. Die Gelenke 23 und 25 werden alsdann wieder um die Strecke d zusammengerückt, und die Bedingungen sind dieselben wie im Falle eines Gestänges von normaler Länge geworden.
  • Soll die Stange von Hand ausgezogen werden, um beispielsweise einen abgenutzten Bremsklotz zu ersetzen, so braucht nur diese Stange beispielsweise mittels einer in einen. geeigneten Teil des Gestänges eingeführten Schiene angezogen zu werden. Es genügt alsdann ein einziger Bremszug, um das Gestänge auf die gewünschte Länge einzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätiger Gestänge-, insbesondere Bremsgestängeregler mit Klemmgesperre mit drei verschiedenen Klemmrollengruppen, wobei die Klemmringe der ersten Gruppe (Halterollen) am Ende des rohrförmigen Stangenteiles befestigt und derart gerichtet sind, daß sie sich. 3er Verlängerung der Stange widersetzen, während -die Klemmringe der zweiten Gruppe ebenfalls am Ende des rohrförmigen Stangenteiles befestigt, aber 3m umgekehrten Sinne der Klemmringe der ersten Gruppe gerichtet sind, um sich einer Verkürzung der Stange zu widersetzen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ruhestellung die Klemmringe (7) der ersten Gruppe freiliegen und die Klemmringe (26) der dritten Gruppe mit der Schale (27), die mittels einer Feder (28) zum Ausgleich des freien Spieles dient, in Berührung stehen, wobei diese Schale in einer Muffe (io) angeordnet ist, die eine die von den Klemmringen (26) erzeugte Bremskraft überwindendeRückholfeder (17) zum Ende. des rohrförmigen Stangenteiles zurückzuführen sucht, während diese Muffe (io) fest an einer Buchse (i1) ansitzt, die unmittelbar oder über eine zweite Buchse (i ia) auf die verschiedenen Klemmringe (7,8) wirkt, deren Verklemmung oder Freigabe sie bewirkt..
DES135160D 1938-01-14 1938-12-24 Selbsttatiger Gestaenge-, insbesondere Bremsgestaengeregler mit Klemmgesperre Expired DE729014C (de)

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DES135160D Expired DE729014C (de) 1938-01-14 1938-12-24 Selbsttatiger Gestaenge-, insbesondere Bremsgestaengeregler mit Klemmgesperre

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DE (1) DE729014C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899664C (de) * 1950-12-28 1953-12-14 Isothermos Soc Gen Selbsttaetiger Gestaengeregler, insbesondere fuer Bremsgestaenge von Schienenfahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899664C (de) * 1950-12-28 1953-12-14 Isothermos Soc Gen Selbsttaetiger Gestaengeregler, insbesondere fuer Bremsgestaenge von Schienenfahrzeugen

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